Umsetzen nach Forchheim

Häh? Von Fürth nach Forchheim? Das ginge ja fast auch zu Fuß  😉

Warum? Naja, ab morgigen Dienstag habe ich ein Seminar im Schulungszentrum der Region Süd welches im alten Stellwerk Forchheim untergebracht ist.

Da wäre es ja nahezu sinnlos gewesen am Sonntag, statt der Wanderung, heim und heute Nachmittag vorab wieder in die Region zu fahren.

Dank Spät-Check-out wird nach dem frühen Frühstück erstmal der vormittägliche Telko Marathon hinter sich gebracht. Aber im kurz nach 11 klappe ich das Buch zu. Der Rest vom Tag ist Überzeitabbau.

Gerade noch rechtzeitig treffe ich für die U1 nach Nürnberg am Fürther Hbf ein. Die relativ neuen Triebwagen, welche weiterhin händisch gefahren werden, stehen in gewissem Kontrast zur altbackenen Architektur der U-Bahn Stationen.

Mit der S4 welche eigentlich ein Coradia Lint Continental ist und auch als RB betitelt sein könnte geht’s nach Ansbach.

Dort wartet ein Siemens Mireo der Arverio (ex. GoAhead) auf den nächsten Einsatz. Genauso wie das „Bombardier“ Stellwerk immernoch auf die Inbetriebnahme wartet. Vor gut 2 Jahren sah es hier genau so aus. Ob das ESTW überhaupt mal in Betrieb geht oder direkt durch seinen Nachfolger ersetzt wird?  😉

Auf dem Bahnhofsvorplatz warten diverse Busse (inkl Fahret die zum Rauchen nichtmal aussteigen) auf Kundschaft.

Und dann kommt der Arverio Richtung Treuchtlingen den ich bis Günzburg nutze.

Der ICE 2501 verkehrt aus Hamburg zwischen Würzburg und Augsburg ohne Halt über die alte Rollbahn welche ihren hochwertigen Fernverkehr fast komplett an die Schnellfahrstrecke München – Nürnberg über Ingolstadt verloren hat.

Der IC 2084 aus Berchtesgaden nach Hamburg kommt  kurz danach unfotografiert auch vorbei.

Und nun der Grund für die kleine Rundreise.

Auf der Stecke Nördlingen – Gunzenhausen wurde 1985 der Personenberkehr eingestellt und 1995/97 auch der Güterverkehr eingestellt.

Die Bayernbahn pachtete 1999 die Strecke und führte wieder Güterverkehr nach Wassertrüdingen zum Schwarzkopf Werk für Rohstoffe (Kesselwagen) und Fertigprodukte durch.

Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2024 wurde der Personenverkehr zwischen Gunzenhausen und Wassertrüdingen reaktiviert. Die von DB Regio gefahren Züge sind dabei zumeist bis Pleinfeld durchgebunden.

Hinter dem Bahnsteig wartet eine V100 mit dem Güterzug zum Schwarzkopf Lager in  Langenfeld (Rheinland) auf die Weiterfahrt. Die V100 führt den Zug bis Gunzenhausen, ab dort besorgt die mitgeschleppte ex DB Baureihe 140 die Traktion.

Um 14 Uhr geht’s wieder zurück nach Gunzenhausen und ohne Umstieg weiter nach Pleinfeld.

In Wassertrüdingen und Cronheim scheint eine techn. Unterstützug für den Zugleitbetrieb in Arbeit zu sein. Im Südkopf von Wassertrüdingen stehen noch flügellose Fragmente von mechanischen Signalen gerum.

Auf der Verbindung zwischen Gunzenhausen nach Pleinfeld ist in Langlau die Wiederherstellung als Bahnhof in Arbeit wobei es laut Azshang derzeit an der Inbetriebnahme des ESTW hängt. Auch dort Bombardier.  Ansbach lässt grüssen? 🤔

Der Anschluss mit dem RE16 wurd erst mit +5, dann +10 und weiter hochzählend angekündigt. Angeblich wegen einer behobenen Störung am Zug. Scheint eher nicht so zu sein.

Letztendlich verkündet die Anzeige eine Verspätung von über 40min und damit ist der RE60 um 15:10 die bessere Wahl.

Dieser kommt aber auch mit +5min und abweichend auf Gleis 5 statt 2 rein. Vermutlich weil er den irgedwo herumstehenden RE16 im Gleiswechselbetrieb überholte.

Relativ flott gehts dann nach Nürnberg.

Kurz vir dem Hbf wird der Franken-Sachsen-Express aus Erfurt ausgebremst und dann am Bahnsteig auf diesen gewartet der nach 20min um 16:10 als RE 29 nach Erfurt zurück fährt.

Aber vor der Ausfahrt steht erstmal ein liegen gebliebener ICE und mit gut +15 geht’s auf die letzte Etappe nach Forchheim.

Zimmerbezug im Niu Hopp am Bahnhof und gefühlt besteht dessen Grundauslastung aus Eisenbahnern fürs Schulungszentrum.

Zimmerdeko mit schäumenden Bierfass. Das macht durstig.

Abebdessen dann im Currywoschd Haus. Mal was anderes und empfehlenswert.

Auf dem Heimweg musste ich beim Nürnberger Tor noch den wohl gepflegten Opel Rekord dokumentieren.

Und dann wirds wieder Nacht.

Hier abschließend noch der heutige Fahrplan.

U 1
Nach Langwasser Süd, Nürnberg
Ab 11:20 Hauptbahnhof, Fürth (Bayern)
An 11:36 Hauptbahnhof, Nürnberg

S 4
Nach Ansbach
Ab 11:46 Nürnberg Hbf, Gleis 22
An 12:27 Ansbach, Gleis 1

RE 80 (57215)
Nach Treuchtlingen
Ab 12:54 Ansbach, Gleis 4
An 13:14 Gunzenhausen, Gleis 4

RB 62 (58999)
Nach Wassertrüdingen
Ab 13:26 Gunzenhausen, Gleis 5
An 13:42 Wassertrüdingen

RB 62 (59002)
Nach Pleinfeld
Ab 14:00 Wassertrüdingen
An 14:36 Pleinfeld, Gleis 4

RE 16 (59128) hatte zunächst +5 wegen „behobener Fahrzeugstörung“, dann +10, +15 und zuletzt +40.  Daher nicht genommen.
Nach Nürnberg Hbf
Ab 14:43 Pleinfeld, Gleis 2
An 15:17 Nürnberg Hbf, Gleis 5 C-F

RE 14 (4992) / RE 20 (4792)
Nach Saalfeld(Saale)
Ab 15:38 Nürnberg Hbf, Gleis 4 C-F
An 16:01 Forchheim(Oberfr), Gleis 7

Ersatzverbindung:

RE 60 (59220)
Nach Nürnberg Hbf
Ab 15:10 +5 Pleinfeld, Gleis 4
An 15:44 +6 Nürnberg Hbf, Gleis 5 C-F

Verspätung da er den defekten Zug im Gegengleis überholte und zuvor einen Gegenzug vorbeilassen musste.

Anschluss geplatzt.

S 1
Nach Bamberg
Ab 15:49 Nürnberg Hbf, Gleis 1
An 16:27 Forchheim(Oberfr), Gleis 5

Ersatzverbindung 2

RE 29 (4920)
Nach Erfurt Hbf
Ab 16:10 +15 Nürnberg Hbf, Gleis 4 C-F
An 16:34 +11 Forchheim(Oberfr), Gleis 7

Verspätete Abfahrt in Nürnberg wegen liegen gebliebenen ICE.

Umstiege: 6
Dauer: 4h 41min

Real Dauer: 5h 25min

Wandern und genießen  – Der Fünf Seidla Steig

Wie gewohnt hatte die Schnapsprobe keine negativen Effekte generiert und so breche ich nach dem Frühstück mit der U1 Richtung Plärrer auf wo bahnsteiggleich in die fahrerlos verkehrende U2 Richtung Flughafen zum Bahnhof Nordost zu wechseln.

Mit der Gräfenbergbahn gehts dann weiter. Eines der Hauptthemen der diversen Fahrgäste ist „Oh ist das kalt draussen“. Wie? Kalt? Es ist über Null und schon fast zweistellig. Man kann sich auch anstellen…

An der vorletzten Station der isoliert verkehrenden Gräfenbergbahn (nur bei Überführungen kommen die Triebwagen mal nach Nürnberg Hbf) in Weißenohe steige ich aus, um die Wanderung zu beginnen.

Dazu geht’s erstmal ins Ort.

Die hiesige Klosterbrauerei hat geöffnet und so wird um viertel nach 11 der Bierreigen des Fünf Seidla Steig eröffnet, bevor es dann weiter nach Gräfenberg ging.

Den Zug als Fotomotiv habe ich verpasst, na dann halt hoch ins Ort.

Richtig was los ist hier nicht, aber einige Gasthöfe haben auf und die Leute genießen die Sonne auf den Aussenplätzen.

Aber ich laufe weiter. Gräfenberger Bier hab ich für den Rückweg vorgesehen. Jetzt erstmal raus aus dem Ort Richtung Thuisbrunn.

Der Weg geht immermal hoch und runter und ist gut zu laufen. Es ist zudem (noch) nicht viel los.

Beim letzten Besuch vor etlichen Jahren blühten gerade die Kirsch- und Apfelbäume. Dieses Jahr bin ich noch etwas zu früh dran.

Und dann wird mit Thuisbrunn der „nördliche Wendepunkt“ der Wanderung erreicht.

Der Gasthof Seitz als Brauereigasthof des Elch Bräu ist innen komplett besetzt, aber draussen hat es noch ein paar freie Plätzchen.

Ich gönne mir das super gemachte Schnitzel mit Kartoffelsalat und ein dunkles sowie helles Bier.

Derart gut gestärkt gehts nun bergauf Richtung Hohenschwärz.

Wiran man merkt dass man in der tiefsten fränkischen Schweiz ist?

Nicht nur dass der ÖPNV insbesondere am Sonntag inexistent ist (oder maximal alle 2h Anrufsammeltaxis auf Vorbestellung) und palettenweise Leergut einfach öffentlich herumsteht. Bis hin zu Whiskyfässern.

Nächster Halt Weißenohe mit der Brauerei Hofman.

Hier ist der Aussenbereich  och im Winterschlaf (innen auch sehr gut besetzt) aber auf einer Bank kann das saftige Dunkel genossen werden bevor es weiter und zurück nach Gräfenberg geht.

Und so geht es nun durch Wälder und über Wiesen wieder zurück.

Den Weg habe ich so geplant dass der Rückweg nach Gräfenberg auf einer grossteils anderen Route verläuft.

Und dann ist Gräfenberg erreicht, ein Geschäft für Vereinsbedarf wie Pokale, Wimpel, Fahnen usw. wartet mit einer illustren Sammlung an Bierkrügen auf.

Der Gasthof der Lindenbrauerei hat Sonntags leider geschlossen und fällt somit aus.

Aber die Brauerei Friedmann hat ihre Dependance am Hilpoltsteiner Tor geöffnet und somit wird hier eingekehrt.

Das süffige Helle wird noch, da das Lager grade aus ist, von einem Ostereier gefolgt ubd bei den Bratwürsten konnte ich auch nicht Nein sagen.

Danach geht’s wieder runter zum Bahnhof.

Aber jetzt einfach zurück nach Fürth? Dafür ist mir das Wetter zu schön und deshalb fahre ich erstmal nur bis Kalchreuth.

Und entlang der Bahn geht’s Richtung Süden.

Auf dem Weg zur Schnapsprobe im Herbst 2021 kam ich hier auch schon mal vorbei.

Seither wurde die Strecke hier stark freigeschnitten was die Motive besser möglich macht, leider liegt spätnachmittags das Ort im Schatten. Aber egal. Die Stimmung gefällt mir trotzdem irgendwie.

Und so geht es auf dem Gräfenbergbahn Wanderweg weiter Richtung Heroldsberg während sich die Sonne langsam dem Horizont nähert.

Und so wird kurz nach dem Sonnenuntergang der Bahnhof von Heroldsberg erreicht.

Vorbei am Flughafen wird der Nordostbahnhof erreicht und mit einem Schlanken Anschluss zur  U2 geht’s zum Nürnberger Hauptbahnhof von wo es mit dem gut ausgelasteten RE14 nach Fürth geht, was zur blauen Stunde erreicht wird.

Hier der Link zu Komoot zur Wanderung auf dem Fünf Seidla Steig.

Hier der Link zur Wanderung von Kalchreuth nach Heroldsberg.

So wurden es in Summe knapp über 20km Wanderstrecke und der Fünf Seidla Steig durch den „Ausfall“ des Lindenbrauerei zum „sechs Seidla von vier Brauereien Steig“.

Abschließend noch der Fahrplan.

U 1
Nach Langwasser Süd, Nürnberg
Ab 09:53 Hauptbahnhof, Fürth (Bayern)
An 10:04 Plärrer, Nürnberg

U 2
Nach Nürnberg Flughafen
Ab 10:06 Nürnberg Plärrer
An 10:16 Nürnberg Nordostbahnhof

RB 21 (58723)
Nach Gräfenberg
Ab 10:30 Nürnberg Nordost, Gleis 1
An 11:08 Weißenohe, Gleis 1

Wanderung Fünf Seidla Steig nach Thuisbrunn und zurück

RB 21 (58758)
Nach Nürnberg Nordost
Ab 17:38 Gräfenberg, Gleis 1
An 18:01 Kalchreuth, Gleis 1

Wanderung von Kalchreuth nach Heroldsberg

RB 21 (58768)
Nach Nürnberg Nordost
Ab 20:08 Heroldsberg, Gleis 2
An 20:18 Nürnberg Nordost, Gleis 1

U 2
Nach Nürnberg Röthenbach
Ab 20:23 Nürnberg Nordostbahnhof
An 20:30 Nürnberg Hauptbahnhof

RE 14 (4976)
Nach Probstzella
Ab 20:38 Nürnberg Hbf, Gleis 4 C-F
An 20:43 Fürth(Bay)Hbf, Gleis 2

Schnapsprobe die 25.

Auch wenn ich nicht von Anfang an dabei war.

Das Jubiläum ist trotzdem was besonderes.

Aber zuerst mal ausgiebig Frühstücken und dann zum Bahnhof wo sichvauf dem Weg die Frage stellt wie man den schöne alte Gebäude mit groben Betonbauten nur so kombinieren kann.

Achja, im Hotel verkündet eine Wandekoration eine Fahrkarte von über 20€ von Nürnberg nach Fürth. Ob es das wert ist? 🤔

Mit dem RE geht’s dann nach Forchheim.

Ein wenig Bewegung tut gut.

Mangels einer Brücke wird die RB nach Ebermannstadt nur per „Notschuss“ eingefangen.

Und kurz darauf… ach was. Den IC(E)-L gibt es wirklich?
Der Transport durch die Fa. Railadventure passt aber irgendwie auch im doppelten Sinne zu der Odyssee / Höngepartie dieses Fahrzeugs. Ob ich dessen Zulassung und zuverlässigen Regelbetrieb noch erleben werde? 🤔
Der Witz ist in meinen Augen auch wie DB FV ihre Marke ICE immer mehr verwässert, indem Linien und Fahrzeuge als ICE betitelt werden die ein klassisches Einsatzprofil eines IC abdecken.
Und dann fabuliert man in Pressemeldungen auch noch dass man z. B. vom ICE-T die kurzen 411er ausser Betrieb setzt (angeblich fast ohne Verluste in der Kapazität) und gleichzeitig beschafft man zu diesen Einheiten wieder eine exklusive Baureihe wie schon beim IC2 mit der „Sonder-Traxx“ oder dem eher noch mehr erfolglosen München-Nürnberg-Express von Skoda.
Manchmal tue ich mir immer schwerer hinter Managemententscheidungen auch ein vernünftiges Konzept zu erkennen. 🙁

Dann geht es zwischen Forchheim und Pinzberg hin und her in der Hoffnung auf gute Fotomotive.

Und dann von Pinzberg per Zug nach Pretzfeld

In Pretzfeld geht’s hinauf zum Keller vom Nickl Bäu.

Und rechtzeitig bin ich aber auch wieder unten in Pretzfeld bei der Edelbrennerei Haas wo es diverse interessante Brände gibt die nicht käuflich erwerbbar sind. So z. B. Rosenblüten und Grapefruit Brände oder den Bierbrand aus dem Akazienfass.

Die Sachelbeere riecht mega gut, aber schmeckt leider nicht so. Der Cider Brand ist aber definitiv ein 1a Brand und findet später den Weg in den Einkaufskorb. Wie auch der leicht skurile Hanf Brand.

Abendessen dann beim Afghanen mit einer gewohnt 1a Leber.

So klingt der Tag aus. Mal sehen was ich am Sonntag noch treibe. Vielleicht zum Elch in Thuisbrunn?

Hier noch die Links zu den beiden kleinen Spaziergänge von Forchheim nach Pinzberg sowie von Pretzfeld zum Keller und zur Brennerei bei Komoot.

Auf ins Frankenland

Nein nicht der CHF (das kommt als Kurztrip Ende des Monats) sondern in die Nachbarregion Franken.

Aber erstmal geht’s von zu Hause mit +15 nach Wiebelsbach, sozusagen  „back to the roots“ denn hier begann nach der Lehre 1992 meine „Karriere“ im Signaldienst, zur temporären Dienstübergabe da der Kollegen mehrere Wochen nicht im Dienst sein wird.

Einige Telkos und gute Gespräche später geht’s dann planmäßig nach Babenhausen, der zurückgebaute Fahrtanzeiger wird gleich begutachtet 😉 , und mit der HLB nach Aschaffenburg.

In Aschaffenburg sind alle RE 50 im Ausfall und es wird ein SEV verkündet. Im Ostkopf sind die derweil die Kollegen der Oberleitung schwer am Arbeiten.

Es verkehren zwischen Laufach und Kleinostheim keinerlei Züge, in Richtung Würzburg fahren aber wenigstens die ICE und auch Güterzüge. Die RE 50/55 fallen aus. Gut dass ich dich nicht das Rad mitnehmen wollte.

Mit gut +20 geht es dann mit dem ICE nach Würzbitrg und Nürnberg.

Im Hbf wird im Ostflügel ein Krustenbratenbrötchen erstanden und eine Runde zur Stadtmauer gemacht bevor es mit der U1 nach Fürth geht.

In Fürth Hbf war dann die Fahrt zu Ende. Wenn auch später wie geplant. Aber egal. Hauptsache angekommen.

Nach dem Zimmerbezug im Niu noch eine kleine Runde zum nahen EDEKA zim Erwerb eines kleinen Querschnitts der hieisigen Braukunst. Mal sehen wie viel davon es bis zurück nach Südhessen schaffen.

Danach Treffen mit einigen der Schnappsbegeisterten im Ristorante Milano ind einer 1a Calzone und einem top Grappa mit Rosinen.

Jetzt erstmal ausschlafen für die morgige Schnapsprobe welche ihr 25. Jubiläum feiert, wobei ich erst seit etwas über 10 Jahre dabei bin.

Septembertour, Etappe 4, Entspanntes Rollen

Nach dem Frühstück und dank Radparkplatz vor der Zimmertür geht es rüber zur Siebenbogenbrücke welche die Rednitzaue überspannt.

Nachdem endlich ein ICE halbwegs brauchbar auf der Brücke abgefangen werden konnte gkbg es an Rednitz und Regnitz und später ab Stadeln der Hauptstrasse entlang Richtung Erlangen.

Bei Eltersdorf geht es unter der A3 hindurch und hinüber zum Main-Donau-Kanal, eigentlich. Denn ohne irgendwelche Vorabausschilderung oder gar Umleitung ist der Radweg gesperrt daim Bereich der Bahnstrecke nach Herzogenaurach irgendwelche Bauarbeiten am Weg stattfinden.

So schlage ich mich über einen wenigstens befahrbaren Trampelpfad schlage ich mich zum Industriegebiet Frauenaurach durch.

Und dann parkt auf dem Weg entlang des Main-Donau-Kanals ein Hubsteiger mitten auf dem Weg. Radwege scheinen in Bayern nichts zu zählen. 😥

Im Herzogenauracher Hafen stehen ein paar Wagen mit Abfallcontainern zum Verlad bereit, was man so liest der letzte bediente Anschluss im eigentlich weitläufigen Hafenanschluss.

Das einzige Schiff des Tages passiert dann den Hafen in Richtung Nürnberg. Weiter geht’s vorbei an den Wohnsilos des Erlanger Stadtteils Büchenbach zur Schleuse Erlangen die wegen irrepabler Bauschäden nach gut 50 Jahren Bau- und Betriebszeit durch einen nordöstlich versetzt zu errichtenden Neubau ersetzt werden wird.

Im Bereich nach der Schleuse fließt der Seebach in einem irgendwie überdimensioniert erscheinenden Bett parallel und oberhalb des Main-Donau-Kanal bevor er nach gut einem Kilometer in den Kanal mündet.

Hinter der Schleuse bei Hausen gibt es an der Regnitz ein funktionierendes Wasserrad zu sehen und das interessante Firmenmotto des hiesigen Verleihs von Mobiltoiletten.

Ich will rüber an die Strecke nach Ebermannstadt um zwischen Forchheim und Pinzberg mit dem Walberla im Hintergrund zu fotografieren. Aber dazwischen standen wiedermal Wegsperrungen und halbherzig ausgeführte Beschilderungen. Immerhin konnte beim Überqueren der Bahnstrecke Fürth – Bamberg einen Bauzug im Gegengleis auf dem Fernbahngleis ablichten.

Das mit dem Walberla im Hintergrund klappte eher nicht da der kleine Triebwagen diesen stets verdeckte. Aber auch die nicht mitgenommene Drohne hätte nicht geholfen, verläuft hier schließlich eine grosse Überlandleitung.

Egal, weiter geht’s zurück nach Forchheim. Der technisch nicht gesicherte Bü unmittelbar vor Forchheim ist etwas kurios wenn man nach Forchheim schaut und sich ein ICE nähert bis die Logik sagt „Nein, der kommt hier nicht vorbei“ 😥

Im Industriegebiet wieder Umleitungen wegen Neubau von Siemens und dann geht’s auf Höhe von Burk auf die andere Seite wiede zurück bis zur Bahnbrücke der ehemaligen Bahnstrecke von Forchheim nach Höchstadt (Aisch).

1984 endete der Personenverkehr auf der Strecke, 1995 der Güterverkehr zwischen Hemhofen und Höchstadt sowie 1999 auf dem Reststück. Die Stilllegung erfolgte 2005 und seit 2008 ist die Strecke auch entwidmet.

Trotzdem ist die Trasse noch gut zu erkennen und der Radweg nutzt zumeist nicht die Bahntrasse sondern parallele Wege.

Zwischen Hausen und Hemhofen liegt die Trasse gut erkennbar zwischen der Überlandstraße und Radweg.

Erst in Heroldsbach wo noch das ehm. Empfangsgebäude und später ein Bü Schalthaus besteht schwenkt der Radweg auf die Trasse. Kurz zuvor nutzt eine gut ausgebaute Bushaltestelle die Trasse.

Ab dem westlichen Ortsrand von Heroldsbach läuft die Trasse links der Strasse, wobei der Radweg auf die rechte Seite wechselt.

Vor Poppendorf schwenkt die Trasse von Strasse und Radweg weg.

Bei den Fischteichen wird die Trasse nach Hemhofen gequert. Die Anzahl von Fischteichen ist auf dem weiteren Weg im Aischgrund sehr auffällig und die Region insbesondere für ihre Karpfenzucht bekannt.

In Hemhofen baut man auch etwas rund um das alte Bahnhofsareal. Beim ehmaligen Bahnhofsgebäude legen noch mehrere Gleisreste und ein Blinklichtschirm.

Ab dem Ortsrand beim Gartencenter verläsdt der Radweg wieder die bahnparallele Führung, erst kurz vor der Unterführung der B470 bei Wiesendorf treffen diese wieder aufeinander.

War die Strecke bis auf die Radwegabschnitte bisher nicht überbaut oder eingeengt so hat man in Adelsdorf Fakten geschaffen und die Trasse grossflächig mit einem recht grossen Neubaugebiet überbaut. Auch der Radweg muss dieses nun umfahren.

Hinter dem Neubaugebiet ab der Strasse „Am alten Bahnhof “ geht es wieder neben und auf Höhe des Eisweihers auf der Trasse weiter.

Bisher habe ich weiter Glück mit dem Wetter. Rubdum regnet es nur wo ich fahre kommt nichts runter, nur sehr windig ist es teilweise.

Und gegen halb 6 erreiche ich Gremsdorf und damit die heutige Übernachtung im Landgasthof Scheubel.

Auch wenn die Eingangstür für fränkischen Wein wirbt bleibe ich doch beim Bier. Es hat Mahrs Kellerbier aus Bamberg. Fränkische Krensuppe und ein Karpfenfilet mit Kartoffelsalat. Sehr lecker.

Abschluss mit fränkischen Apfelküchla und einem Apfel-Amaretto Likör von der Brennerei Liebl aus dem Bayrischen Wald runden das ganze exzellent ab.

Abschließend die Aufzeichnung bei Komoot der heutigen 64km mit wenig Höhenmetern aber viel Wartezeiten auf Züge hier als Link.

Sieht aktuell nicht danach aus dass ich morgen auf der Heimfahrt Teiletappe weiter Glück mit dem Wetter habe. Aber erstmal abwarten.

Dampf, Diesel und Whisky

Heute mal ohne Rad, das darf sich weiter vor dem Zimmer ausruhen.

Nach dem Frühstück und Beachten der Warnbanane ging es ertmal nach Forchheim.

Von Forchheim ging es im 2+3 bestuhlten Agilis RS1 weiter nach Pretzfeld.

Und dann eine herbe Enttäuschung. Laut Website hat der Nikl Bräu Sonntags ab 11 geöffnet, aber dem ist nicht so.

Beim zugehörigen Pretzfelder Keller stand wenigstens ein verklausulierter Hinweis dass diese Woche am Sa und So nicht geöffnet ist. Aber am Stammhaus keinerlei Hinweis.

Immerhin funktioniert der Bierautomat und ein paar Tische und Bänke stehen bereit.

Das dunkle Kellerbier „Michala“ schmeckt erstaunlich gut, das Lager ist eher „typisch Nikl“ und somit nicht mein Geschmack.

Kurz vor 12 geht’s zurück zum „Bahnhof“ von Pretzfeld.

Ralph und Manu kamen dann an und zu Fuss ging es dann nach Ebermannstadt zur Museumsbahn.

Um 14 Uhr ging die Fahrt mit der Museumsbahn „Dampfbahn Fränkische Schweiz“ weiter das Tal der Wiesent hinauf nach Behringersmühle. Es zog sich derweil immer weiter zu und um halb Drei herum fang es richtig heftig an zu Regnen.

Laut Fahrplan ist heute ein „Diesel Tag“ trotzdem zieht die kleine Dampflok „Nürnberg“ tapfer und schwer arbeitend den respektablen Zug das Tal hinauf.

Der Zug ist so gut besetzt dass ein zusätzlicher Wagen beigegeben werden musste ubd daher der „Verpflegungswagen“ aus Lastgründen nicht mitgenommen werden konnte.

Aber zum Glück fand das hier stattfindende Whisky Tasting nicht unter offenem Himmel sondern im Seitenflügel des ehemaligen Empfangsgebäude statt.

Sieben teils sehr interessante Whisky Versionen die vom „Schnapsstodl“ aus Kirchehrenbach präsentiert wurden galt es zu verköstigen bevor es um 16 Uhr, diesmal mit Diesel statt Dampf zurück nach Ebermannstadt ging.

Auf der Rückfahrt wurde das Wetter zunehmend besser.

Eine Fahrrad Tour zur Strecke an Fahrtagen der Museumsbahn ist für Fotos fest vorgemerkt.

Ab Ebermannstadt wurder mit Agilis nach Forchheim und der S-Bahn nach Fürth.

Gewohnt sehr lecker war dann das Abendessen dann beim Afghanen.

So, ein schöner aber auch relativ anstrengender Tag, zumindest für die Leber ist rum. Morgen ist wieder Radfahren angesagt.

Septembertour, Etappe 3 über das Bibertal nach Fürth

Heute ging es durch das hügelige Land ab Rothenburg prinzipiell ostwärts nach Fürth.

Der Himmel hat sich etwas zugezogen. Aber soviel sei verraten bis Fürth kanem nur ein paar vereinzelte oder eher gesagt verirrte Tropfen herunter. Verirrt deshalb da diese immer nur kamen wenn der Himmel eher mal in Auflockerung stand.

Mit einem kleinen Schlenker wurde dann bei Nordenberg eine der reichlich bestehenden Punkte mit einer Wasserscheide besucht.

Und dann ein paar Kilometer bei Hornau weiter der Teich besucht der als „Quelle“ der Altmühl definiert wurde.

Bei Ober- und Unterdachstetten wurde die Bahnstrecke Würzburg – Ansbach erreicht.

Und neben den „Erdbeerkörbchen“ der Baureihe 425 der RB Linie kamen auch noch zwei Güterzüge vorbei.

Dass ein IC den ich nicht auf dem Schirm hatte just dann vorbei kam al ich gerade Richtung Bibertal das Tal verließ war ja irgedwie klar. 5min früher wäre er ein 1a Motiv bei Rosenbach gewesen.

Und dann geht’s über den Berg ins Bibertal.

Einen Gasthof hat es noch in Unterbibert, die hiesige Brauerei und zugehöriger Gasthof ist aber schon länger geschlossen.

Dafür wartet man hier immernoch auf den Bahnbus, auch wenn die spärlichen Busverbindungen (Werktags alle 2 bis 3h, Samstags je Richtung nur einer und Sonntags keiner) mitlerweile von Schmetterling Reisen aus Fürth gefahren.

Im Ortsgebiet Andorf lag der Bahnhof des mehreren Kilometer entfernten Rügland der Bibertalbahn nach Nürnberg-Stein die 1971 zwischen Grosshabersdorf und Rügland stillgelegt wurde.

Auf der Trasse entstand später der Bibertal Radweg.

Eisenbahnarchiologisch ist die Strecke relativ uninteressant. Der ehm. Bahnhof Rügland ist nichtmehr erkennbar, an der Trasse befinden sich keine Bahnrelikte (Kilometersteine, Fundamente, Gebäude) mehr.

On Dietenhofen wurde auf Höhe des Edeka der Bahndamm (oder Brücke?) abgetragen. Immerhin existiert hier das ehm. Bahnhofshebäude noch als DRK ähm BRK Vereinsheim und auch das BayWa Silo existiert noch.

Bei Rothleiten verlässt der Radweg die Bahntrasse welche dort die Talseite wechselte und mitlerweile nicht mehr erkennbar ist.

Bei Lentersdorf vereinigen sich die Wege dann wieder.

Rund um Grosshabersdorf gibt es allerlei Skulpturen an der Trasse. Der ehemalige noch bis 1986 im Personen- und Güterverkehr bediente Bahnhof ist gänzlich überbaut.

Die Skulptur am westlichen Ende des ehm. Bahnhofsareal besteht aus alten Schienen.

Heute fährt hier der Bus.

Die Skulptur an der Strecke stellt laut Beschreibung mit den Schienen das Vergangene dar und mit dem akten Paar auf der Bank die Gegenwart dar.

Naja, man könnte auch sagen dass mangels guter Bahnanbindung die Gemeinden im Bibertal immer weiter vergreisen.

Und weiter über die alte Trasse. Während die Bahnhöfe kaum noch erkennbar sind ist die Strecke recht gut ausgebaut.

Bei Leichendorf endet der Radweg. Das ehm. Wartehäuscgen ist verschlossen noch existent. Ebenso nebenan das alte Anschlussgleis was noch bis 1993 bedient wurde.

Im Bereich des Zirndorfer Schwimmbad ist die Trasse mit Parkplätzen überbaut, an der Albrecht-Dürer-Strasse ist auf der Nürnberger Seite noch ein Stück Gleis erkennbar und als Parkplatz einer Pizzaria genutzt, die Trasse dahinter ist komplett zugewachsen.

Die Brücke über die vierspurige Zirndorfer Straße ist etwas schwierig zu erreichen.

Im Bereich der Brücke ist der seit über 30 Jahren ungenutzte Oberbau noch erstaunlich gut erhalten. Davor und dahinter erobert sich die Natur die Bahntrasse wieder zurück.

Unter der Zirndorfer Strasse hindurch geht es sann zurück zum Bibertalradweg.

Der Main-Donau-Kanal überquer kurz nach der Stadtgrenze von Fürth auf einem eindrucksvollen Brückenbauwerk den Fluss Bibert.

Noch eine Runde durch das südwestliche Fürth und über die Rednitz rüber nach Dambach.

Eigentlich wollte ich ja das Viadukt westlich des Fürther Bahnhofs fotografieren, aber südlich des Viadukts ist der Bereich rund um die Rednitz als Trinkwasserschutzgebiet nicht zugänglich.

Und dann wird bald das Hotel erreicht.

Diesmal habe ich ein ebenerdiges Zimmer im Hinterhaus am Haupteingang.

Das Rad kann gut vor dem Zimmer geparkt werden.

Es ist noch Zeit zum Tegut in der Parallelstrasse zu gehen.

Lustige Wortspiele mit Gin, „Importware“ wie Grohe Bier aus Darmstadt und Weinschorle mit einem Logo das eher an einen kotzenden Hippster erinnert.

Aber regionales Bier hat es auf.

Derweil wird draussen am Marktplatz die am 1. Oktober beginnende Fürther Kerb aufgebaut.

Ein vorzügliches Abendessen mit Ralph und Manu in der Schilderwach schließt sich an.

Und dann waren es statt geplanten 77km doch 86km und irgendwie habe ich ein wenig Muskelkater.

Naja, morgen dann mal ohne Rad unterwegs. Aber dafür für den eigentlichen Grund der Tour.

Rodachtalbahn…

… oder besser gesagt, was von ihr übrig ist stand am Tag nach der Schnapsprobe auf dem Programm.

Und das relativ früh und ihne dicken Kopf. Eher einen Knoten im Kopf verursachte der Zug nach Kronach. Wenn man das Display von links nach rechts liest sollte es der hintere Zugteil sein. Aber dank des guten alten Aushangfahrplans und Gegencheck der Haltezeit in Bamberg ggü. des Zugteil nach Würzburg zeigt dass es der vordere Zugteil ist. Liebe Designer von Zugzielanzeugern bei DB St&S, da besteht noch ehebliches Verbesserungspotential.

Da die Rodachtalbahn zwischen Kronach und Steinwiesen abgebaut und teils zum Radweg wurde muss ab hier der Bus genutzt werden, wobei ich nicht bis Nordhalben durchfahre sondern auf cirka halber Strecke der Museumsbahn in Mauthaus aussteige. Der Bus verkehrt dabei weiter über Nordhalben und Bad Steben bis Hof, inkl. Radanhänger.

Ein wenig Zeit ist noch und so findet sich etwas talaufwärts ein brauchbarer Fotostandort für den zweiten Zug des Tages nach Steinwiesen welcher pünktlich um 12:15 den Haltepunkt Mauthaus erreicht.

Danach geht es wieder talwärts an Mauthaus vorbei und ca. einen Kilometer später kann der Zug auf der Bergfahrt nach Nordhalben wieder erwischt werden.

Der weitere Wanderweg bis kurz vor Klingermühle wartet mit interessanten Passagen am Ufer der Rodach auf, stellenweise aber auch recht abenteuerlich da abschnittsweise noch umgestürzte Bäume darüber liegen.

Dank der Fußgängerbrücke muss nicht durch die Furt gewatet werden und nach gut einer Stunde Wartezeit kann der nächste Zug nach Steinwiesen am Bahnubergang gut 1\2km vor der Klingermühle abgelichtet werden.

Hinter der Klingermühle wird beim Sportplatz die bergwärts fahrende Rückfahrt abgelichtet, jedoch mit mäßigem Erfolg.

Jetzt aber flott zur Bushaltestelle…

Naja, es hätte geklappt wenn die Bushaltestelle „Am Gries“ nach Kronach auf gleicher Höhe wie die nach Nordhalben gelegen wäre bzw. die näher an Fotostandort gelegene bei der Teichmühle war wegen Brückenbauarbeiten nicht erreichbar. So fuhr mir der Bus vor der Nase durch. Wobei die mobile Auskunft 15:09 ausgibt, der Aushangfahrplan jedoch 15:07 abgibt und just diese Zeit auch eingehalten hat.

Naja, dann halt 2h später und somit Zeit für Kaffee mit Bananen Split Kuchen und einem süffigen Flechterla der Püls Brauerei sowie einer gemütlichen Runde durchs Ort.

Der letzte Zug des Tages konnte damit auch noch bei der Ankunft und Rückfahrt fotografiert werden. Den Osterbrunnen mit Kirche und Schienenbus werde ich irgendwann nochmal vormittags/mittags mit passender Sonne versuchen.

Die Fahrkarte die ich anlässlich des Crowdfunding zur Hauptuntersuchung des Schienenbus erhielt wurde dem Fahrpersonal übergeben, immerhin ist Fotografieren wie mitfahren.

Achja, müßig zu erwähnen dass der Bus um 17:10 ab Ortsmitte, hier sind sich Papier – und Onlinefahrplan wieder einig bei der Uhrzeit, gut 10min Verspätung hatte 😎

Aber egal, der Anschluss nach Bamberg und der Umstieg in Bamberg nach Würzburg hat sauber geklappt.

Die der Anschluss in Würzburg wäre der ICE, dieser wird aber schon mit +20 angekundigt und ist wegen zuvor ausgefallener Züge aus München zu 100% in der 1. Klasse besetzt und in der 2. Klasse absolut überbelegt so dass sich die Verspätung auf +45 ausdehnt bis dort die „Rettungsgasse“ wieder sichergestellt ist.

Der RE nach Frankfurt wäre natürlich auch eine Alternative gewesen, aber dieser hat in Aschaffenburg nur wenige Minuten Übergang und so genieße ich den Sitzplatz an der Tür und einen entspannten Übergang zur RB75.

Auch die Umstiege in Babenhausen und Wiebelsbach klappen und so komme ich pünktlich mit dem letzten Zug aus dem Odenwald um 22:48 im Heimatbahnhof an. Nur halt, wegen verpasstem Bus und dann verpäteten ICE, 3h später wie ursprünglich geplant. 😎

Trotz allem ein schöner Tag und wie oben schon geschrieben, die Rodachtalbahn wird bestimmt nochmal besucht und dann auch mal mitgefahren im feinen 795er.

Schnapsprobe

Dank der unermüdlichen Organisation von Manu fand heute die nun mittlerweile 21. Schnapsprobe, wobei ich nicht von anfang an dabei war, keine Ahnung seit wieviel Jahren wobei es schon 10 sein könnten, bei der Edelbrennerei Haas statt. Somit ist die Schnapsprobe nun auch offiziell volljährig.

Zunächst ging es nach dem Frühstück im „Werners Hotel“ ein wenig durch die Stadt ind erst kurz vor 13 Uhr mit der S-Bahn nach Forchheim und per Agilis RS1 nach Pretzfeld. Und zur Überraschung war das begleitende Bier von Nickl richtig gut und nicht so malzig wie sonst.

Das Motto der 21. war rote Früchte was inkl. einem sehr schmackhaften kalten Buffet eine interessante Geschmacksreise machte.

An Bord waren Walderdbeer Geist, Weichsel Wasser, Wildkirsch Brand, Scharlachdorn Brand, Kornelkirschen Brand, Himbeer Geist und zum Abschluss Trauben-Kirsch Brand.

Wie vom Haas gewohnt sind alle Gut. Aber bei der Walderdbeere war der super intensive Geruch in keinem Verhältnis zum eher schwachen Geschmack. Ganz im Gegenteil zur Kornelkirsche die eher nach Brackwasser roch aber einen super Geschmack hatte. Diese ging dann zusammen mit einer Dosis Trauben-Kirsch auch mit nach Hause.

Der Weg zum Bahnhof ist meist etwas länger da keiner mehr so ganz gerade läuft nach den ganzen feinen Getränken 😉

Abendprogramm dann später in Fürth, dem Geburtsort von Ludwig Erhardt, im Kabuliyan bei einer gewohnt 1a zubereiteten Leber. Irgendwie muss man ja Ersatzteile nach den Schnäpsen beischaffen. 🙈

Achja, um es gleich vorneweg zu sagen. Die feinen Stöffchen vom Haas und fränkische Biere hinterließen keine Kopfschmerzen.

Jubiläum und Beinfreiheit

Nach der Besuch des Jubiläums 15 Jahre EBD, mit stilgerechter Nutzung des Schrankenantriebs als Stehtisch ging es mit Stehplatz im ICE nach Würzburg und von dort im „Mopsgesicht“ erstklassig und mega Beinfreiheit, was aber kaum die winzigen Fenster der 440er kompensiert, nach Fürth zum Vorprogramm der morgigen Schnapsprobe.