Über die Phyrnbahn nach Hause

Heute war frühes Aufstehen angesagt und so war ich um 6:45 der erste im Frühstücksraum „mit dem speziellen Hygienekonzept“. Naja, ob es das so bringt was Ibis da macht…

Apropos Ibis, die „Klimaanlage“ ist eher ein Witz. Diese ist nicht erkennbar, egal was man einstellt. Da half nur Fenster auf…

Dann mal nach dem Frühstück und Auschecken rüber zum Hauptbahnhof.

Mit dem IC502 geht es nun nach Linz. Dieser verkehrt bis Selzthal zusammen mit dem IC512 nach Salzburg als „Doppelpack“, jeweils aus einem IC Wagen 1. Klasse, 2 IC Wagen 2. Klasse und einem CityShuttle 2. Klasse Steuerwagen. Offenbar fehlen den ÖBB Steuerwagen zu den Eurofima IC Wagen weshalb man die auf den ehm. langen Schlieren Wagen basierenden und bei den Jenbacher Werken bzw. SGP gebauten Cityshuttle Steuerwagen für die IC verwendet.

Kurz vor der Abfahrt huscht auch noch eine der zwei ex. DB V100 der GKB am Fenster virbei.

Hinter Graz zieht es sich ein wenig zu, an der Mixnitzer Bahn finden Wartungsarbeiten statt, und bald ist St. Michael erreicht.

Der in St. Martin stationierte Tunnelzug der ÖBB hat auch schon bessere Zeiten gesehen. Kurz nach Selzthal mit seinem markanten Stellwerk schwenkt der Zug ins Seitental ein und fädelt somit auf die Phyrnbahn ein.

Hinter dem Bosrucktunnel klart es wieder auf. Und wie es sich in Österreich üblich ist steht das Betriebspersonal am Bahnsteig. Die Phyrnbahn ist eine sehr schöne Strecke und recht gut mit Güterzügen belegt.

Noch schnell „an Verlängerten“ und dann ist nach knapp 3h Linz erreicht wo ein wenig Zeit für einen Abstecher zur Strassenbahn und die Lilo ist. Letztere verkehrt seit 2005 nicht mehr von seitlich dem Hbf vorgelagerten Lokalbahnhof sondern vom Gleis 1 oder 2.

An Gleis wartet derweil eine Garnitur der CD nach Budweis, welche aber wegen Bauarbeiten nur bis ins österreichische Summerau verkehrt.

Und bald kommt nach der Westbahn nach Salzburg der ICE 92 nach Berlin pünktlich eingefahren.

Über Passau geht es entspannt bis Nürnberg. Entgegen der „Warnung“ in der Fahrplanauskunft ist der Zug normal belegt. Lediglich zwischen Passau und Regensburg war mal >50% belegt. Lustig wenn man dann nach der Fahrt mitbekommt dass zwei gute Bekannte nicht nur im gleichen Zug sondern auch im selben Wagen saßen.  😉

Was ist das Gute an 30min Umsteigezeit in Nürnberg?
Einerseits weniger Probleme mit dem Anschluss wenn der Zug Verspätung hat (der ICE aus Linz war pünktlich wohlgemerkt), aber viel wichtiger ist der Stop bei der Metzgerei Meiler. Ich liebe deren Krustenbraten.
Achja, ich dachte gehört zu haben dass bei der S-Bahn Nürnberg die Garnituren mit den X-Wagen nicht mehr im Umlauf wären. Aber auf der S2 war heute einer im Einsatz.

Der anschliessende ICE1144 wird mit der elenden Krücke von ICE4 gefahren. Relativ gut belegt, Sitzfläche rastet nicht mehr ein, WLAN kaputt und die Klimaanlage macht eher schlecht wie recht ihren Job.

Das erleichtert mir die Entscheidung bereits in Aschaffenburg umzusteigen. Mit der HLB gehts nach Babenhausen und nach eimem Sprint von Gleis 1 nach 4 wird sicher der Zug nach Wiebelsbach errricht.

Noch ein paar Intino Fotos und schon kommt mein RE81 nach Hause. Somit bin ich im 17:28 absolut pünktlich wieder zu Hause angekomnen.

So, und am Donnerstag geht’s nochmal in die Schweiz. Abschied vom Betriebsfeld der ET. Das anschliessende Programm bis Samstag steht auch schon mit diversen Highlights fest. „Stay tuned“ 🤗

Über Main und Spessart nach Hause

Noch in Bearbeitung. Bitte warten…

Irgendwie war das Wetter gestern besser, aber ich will mich nicht beklagen. Es regnet ja nicht… noch.

An der Giebelwand des ehm. Empfangsgebäude von Langenprozelten erinnert ein Gemälde an die alte Dampfzeit wobei hier schon sehr lange mit Elektrotraktion gefahren wird. Ein ÖBB Taurus brettert dessen unbeachtet mit seinem Güterzug Mainaufwärts.

Als ich auf der Tour im Juni 2017 hier vorbei kam gab es noch die Fähre welche wegen der Brückensanierung verkehrte. Seit Dezember 2017 ist die Brücke aber wieder Befahrbar und die Fähre wieder im Rhein unterwegs. Der Fähranleger ist seither verwaist.

An einer Hauswand erinnert ein Pegel daran wie gerne der Main hier in den letzten hundert Jahren die Bewohner besuchte.

Ein Zwischenstop an der Mainbrücke der Nantenbacher Kurve muss wie auf der Tour im Mai 2019 versuche ich hier mein Glück. Jedoch ist mir Petrus heute noch weniger gewogen wie im Frühjahr und so radele ich weiter und lass die Truppen von der Y-Tours bei ihrer Schlauchbootübung auf dem Main wieder alleine.

Natürlich kommt dann wieder etwas blauer Himmel hervor nachdem ich das Fotomotiv der Brücke verlassen hatte. *hrmpf*

Und dann ist schon Lohr erreicht und es geht das Tal der Lohr hinauf nach Partenstein. Die Bewölkung ist etwas wie man es dem April unterstellt. Blaue Stellen am Himmel, dann wieder dunkel zugezogen und ganz kurz hat es auch mal ganz leicht Nieselregen gehabt.

Aber noch überwiegt das Blau mit Wolken, noch wie gesagt. Als och bei Wiesthal darauf warte dass endlich ein Zug nach Aschaffenburg kommt, in die andere Richtung fuhren derweil deren sechs Stück, zieht es sich richtig zu und es beginnt zu regnen.

Auf einem Stück läuft der Radweg direkt unter der Hochspannungsüberlandleitung. Der Nieselregen veranlasst diese richtig laut zu Brummen so dass nicht so ganz klar ist was das Geräusch vom regen beim Auftreffen auf den Boden bzw. Blätter und Gräser ist und was von der Stromleitung kommt, bzw. was lauter ist. Aber auch der Nieselregen geht vorbei und als ich an der Straßenkreuzung „Sieben Wege“ auf der Kuppe ankomme kommt schon wieder die Sonne durch.

Etwas bergauf aber im wesentlichen Bergab geht es nun hinunter nach Laufach . Dadurch dass ich ab „Sieben Wege“ der Radwegbeschilderung folgte und nicht der Ursprungsplanung bekam ich ein paar Höhenmeter und Streckenkilometer mehr auf den Tacho wie geplant. Aber egal. Der Weg ist das Ziel.

und auch die Sonne kommt wieder durch und sorgt bei Hösbach für spätsommerliche Bahnmotive.

Aschaffenburg wird durchquert und das Schloss spiegelt sich bei „bajuwarischen“ Himmel im Main. Rasch geht es weiter nach Nilkheim und schon bald ist via Schaafheim dann Klein Umstadt erreicht, wobei ich mit einer Abkürzung zwischen Großostheim und Ringheim ein paar Meter wieder einsparte. Leider wollte sich in Klein Umstadt kein Zug sich ins Motiv drängen.

Und so fuhr ich halt weiter. Das K2 in Habitzheim war das nächste Ziel um dort das Abendessen einzunehmen. Aber was sehe ich, Urlaub bis 19.09.2019. Naja, es sei ihnen gegönnt, und so fuhr ich noch einen Schlenker nach Groß Bieberau zum Odenwälder Lieschen im alten Empfangsgebäude des Bahnhofs zu einem echt guten Handkäse mit Musik und Äppelwoi. Mehr brauchte es nicht.

Der Forstberg taucht sich in leichte Abendröte und begleitet die letzten wenigen Kilomter bis nach Hause.

Schöne und ereignisreiche Tage gehen zu Ende. Natürlich mit noch mehr Bilder hier auf Komoot dokumentiert.

In Summe waren es dann (ohne den Ausflug zu Fuss in Naumburg) dann 6 Etappen mit gesamt 498,5 km und 4290m aufwärts-

Nun gilt es erst mal wieder ein paart Tage zu Arbeiten und dann geht es auf zur debx Exkursion durch die Schweiz mit anschließend etwas Entspannung in Südtirol.