Abschied im Schnee

Man könnte fast von einer Tradition sprechen. Auch das Winter debx Treffen im Februar 2023 verlief recht schneearm aber bei der Heimfahrt ab Innsbruck wurde es richtig Winter.

Und auch auch diesmal hat es über Nacht ordentlich geschneit. 10 bis 20cm seit gestern Abend zusammengekommen. Eigentlich zu schade nun heimfahren zu müssen 🙁

Frühstück gibts ab 7 Uhr ubd somit ist die RB6 Richtung München ab 8:36 Uhr problemlos zu erreichen und im Gegensatz zur gestrigen Fahrt eine Stunde später ist diese vergleichbar schwach besetzt.

Und so geht es durch die frisch winterlich gepuderte Landschaft nach Garmisch-Partenkirchen wo ich endluch mal das mit einem schönen Motiv versehene ESTW Modulgebäude einfangen konnte. Das alte ehemalige Stw-Gebäude dahinter verrottet derweil vor sich hin. Ein ICE kommt mitlerweile nurnoch sehr selten und saisonal hierher und die, zuletzt meist auf Murnau – Oberammergau eingesetzte, E69 ist hier schon lange nicht mehr vorbeigekommen.

Nachdem der Zugteil aus Mittenwald auf den aus Pfronten-Steinach aufgekuppelt hatte ging es weiter Richtung München.

Beim Aufkuppeln musste ich an das RhB Flügelzugkonzept denken. Auf Sicht mit 20 bis 30 km/hrein in den Bahnhof, direkt herranrollen, ankuppeln und 1sec später sin die Türen zum öffnen.

Hier… Reinfahren auf Deckungssignal mit 30. Anhalten. Türfreigabe, Fahrgastwechsel, 50m Vorziehen und gaaaaaaaanz vorsichtig mit Zwischenstop kurz vor der Kuppelstelle ankuppeln. Türfreigabe und Bremsprobe.

Alles in allem gut 8 bis 10 Minuten ab Einfahrsignal bis Abfahrt. RhB Version… 3min. Noch Fragen? Nein.

Wie gestern hängt die Wolkendecke niedrig aber mit dem frischen Schnee sieht es gleich viel sympathischer aus.

Der RE mit der Doppelstockgarnitur nach Mittenwald ist heute mit einer „normal“ lackierten 111 bespannt.

Die Schneedecke wird bis Weilheim dünner aber ist vorhanden.

Umsteigen in Weilheim auf die BRB nach Augsburg über Geltendorf.

Auf dem Nachbargleis wartet derweil der Zug nach Schongau.

Am winterlichen Ammersee entlang geht’s Richtung Geltendorf.  Irgedwo da drüben im Nebel liegt das für sein Bier bekannte Kloster Andechs.

Die Strecke ist relativ unspektakulär mir einer sehr kruden Mischung aus ESTW von SchuB und alten mech. Stellwerken.

Von Geltendorf, das auf der Linie von München nach Lindau liegt, aus geht es weiter nach Norden um in Mering auf die Strecke München  – Augsburg einzumünden.

Bei der Ankunft in Augsburg fährt an der andren Bahnsteigkante der ICE117 nach Graz ein, den ich im Sommer zum Beginn der Radtour nutzen werde.

Die Bahbsteigunterführung in Augsburg wurde großzügig erneuert, auch da sie zukünftig als Zugang zum darunter liegenden neuen Strassenbahn Tunnel dienen wird.

Der ICE210 aus Graz nach Darmstadt, welcher die Gegenleistung zum vorher gesehenen ICE117 ist, sammelt seit Freilassung Verspätungsminuten. Begründung: Verspäteter vorausfahrender Zug. Ja, nee is klar.

Genug Zeit den im Bauzustand befindlichen Bahnhofsvorplatz und noch eine Tram zu knipsen.

Die Averio Fahrkartenautomaten des „Bahnland Bayern“ sind ein Witz. Kryptische Abfrage der Viastationen bei Auswahl Augsburg – Reinheim und letztlich verkauft er dann nur Nahverkehrsfahrscheine zum Deutschlandtaif.

Mit gut einer viertel Stunde Verspätung kommt der ICE210 dann an.

Bei Gpnzburg kann ich dann ein „Gegenfoto“ zur diesjährigen Radtour an der Donauschleuse machen. In Günzburg war die Verspätung dann 16min.

Planmässig fährt der ICE210 wohl über Geislingen denn der Zugchef verkündet dass man ab Ulm über die Schwäbische Alb umgeleitet wird und damit die Verspätung bis Stuttgart aufholen wird. Echt jetzt? Das wäre ja der Hammer.

Ganz wurde die Verspätung bis Stuttgart nicht genullt, dort ging es noch mit +4 rein und raus.

Aber bis Heidelberg war er plan und Darmstadt Hbf wurde mit -1 erreicht. Ich bin platt und baff.

Der SEV vom Hbf zum Ostbahnhof für die RB82 ist dagegen wiedermal ein VIAS Wunderwerk.

Durch das „Fahrradparkhaus“ im ehemaligen Fürstensteg bzw. später Gepäckquerbahnsteig geht es zum Bahnhofsvorplatz aber statt dem Bus RH nach Reinheim will ich mir das SEV Spektakel antun.

Alkoholmisbrauch muss bei den Planern im TN ODw wohl Pflicht sein.
Wie kommt man sonst auf die Idee die RB82 in Darmstadt Nord aus dem Odenwald heraus wenden zu lassen (mit ersatzlosen Ausfall zwischen DA Nord und Frankfurt) statt sie zum Darnstädter Hbf umzubiegen und fährt stattdessen einen nach Diesel stinkenden SEV Gammelbus vom Hbf zum Ostbahnhof, im übrigen fuhr dieser 2min zu früh im Hbf ab und nirgends wurde der Abfahrsteig kommunizier. Muss man halt wissen dass der Vias SEV an der Haltestelle des R Bus abfährt…
Alter, sowas könnt ich mir nichtmal im Vollsuff ausdenken. Und nein, die Strecke zim Hbf ist offen!

Woher die Verspätung in Darmstadt Ost kommt wenn der Zug mehr als rechtzeitig in Darnstadt Nord zum Wenden ankommt wissen nur die Götter und wie zu erwarten kommt er dann doch pünktlich. Bei der derart unattraktiven Verbindung tut es kein Wunder dass der Zug extrem leer ist.

Aber immerhin komme ist pünktlich zu Hause an.

Ein paar schöne Winter und Alpentage sind vorüber.

Hier noch der Fahrplan von heute:

RB6 (59472)
Nach München Hbf
Ab 08:36 Mittenwald, Gleis 1
An 09:47 Weilheim(Oberbay), Gleis 1

RB67 (86536)
Nach Augsburg-Oberhausen
Ab 10:15 Weilheim(Oberbay), Gleis 4
An 11:39 Augsburg Hbf, Gleis 5 C-E

ICE 210
Nach Frankfurt(Main)Hbf
Ab 12:17 Augsburg Hbf, Gleis 1 +16
„Umleitung“ statt via Geislinger Steuge über die SFS. Stutart ab +3
An 15:25 Darmstadt Hbf, Gleis 5 an -1

Statt:

Bus RH
Nach Ueberau Karl-Marx-Straße, Reinheim
Ab 15:33 Hauptbahnhof, Darmstadt, Bussteig 17 Ost
An 16:18 Bahnhof, Reinheim, Bussteig 12

Sinnlos SEV genutzt:

Bus RB82
Nach Darmstadt Ost
Ab 15:34 Darmstadt Hbf
An 15:43 Darmstadt Ost

RB82 (25175)
Nach Erbach(Odenw)
Ab 15:48 Darmstadt Ost, Gleis 1
An 16:05 Reinheim(Odenw), Gleis 1

Winterreste an der Zugspitzbahn

Das Wetter hat wieder auf Schmuddelig umgestellt, daher versuche ich mein Glück an der Zugspitzbahn. Dazu geht es kurz nach halb 10 mit der bereits gut gefüllten RB6 aus Innsbruck nach Garmisch-Partenkirchen.

Hinter Klaus stehen diverse Fotografen an der Strecke, was kommt da besonderes?

Das Rätsel löst sich im Betriebsbahnhof von Kaltenbrunn wo der aus einer Doppelstockgarnitur und mit der im Lufthansa-Express Lack daher kommenden 111 gebildete RE6 nach Innsbruck kreuzt. Schade, wäre ein schönes Motiv gewesen.

In Garmisch-P. am Bahnhof steige ich auf den Bus zum Eibsee um. Dieser hält innerhalb von Garmisch-Partenkirchen nur zum Einsteigen und gondelt dann auch in Grainau noch alle möglichen Strassen ab, was zusammen mit der Verspätung wegen voller Strassen eine halbe Stunde Fahrzeit für die paar Kilometer generiert.

Der Bus endet weder an der Talstation der Seilbahn zur Zugspitze bzw. der Station Eibsee der Zahnradbahn sondern relativ mittig zu beiden mitten auf der Zufahrtstrasse zu deren Parkplätzen.

Ich dackel erstmal zum Bahnhof und beobachte die Abfahrt der unterhalb liegenden Seilbahn.

Das Denkmal zur Zahnradbahn steht irgedwie recht lieblos drapiert zwischen den Parkplätzen.

Ich folge dem Wanderweg zurück nach Grainau ein wenig und suche dann neben der Strasse zum Eibsee einen Fotostandort.

Die Züge verkehren stündluch und schon bald kommt eine Talfahrt Richtung Grainau herunter. Es handelt sich dabei um eine Garnitur aus den Wagen 12 und 15 der gesamt vier 2006 von Stadler gelieferten Triebwagen der Zugspitzbahn.

Danach folge ich wieder dem Wanderweg und bei der Christlhütte treffe ich auf die bergwärts fahrende Gegenleistung welche den vorherigen Zug in Grainau kreuzte und aus den beiden andren Triebwagen der 2006er Geberation Nr. 14 und 16 gebildet ist.

Ich laufe weiter talwärts ubd während ich auf den nächsten Talfahrer warte kommt der Triebwagen Nr. 6 der 1978 von SLM und BBC geliefert wurde mit dem 1980 zum Steuerwagen 22 umgebauten ehemaligen Wagen 17 der noch noch aus dem Urspungswagenmaterial von 1930 stammt. Da der Triebwagen für reinen Zahnradantrieb ausgelegt ist kann er nur auf dem Bergabschnitt oberhalb Grainau verkehren.

Dieser kehrt kurz darauf auch wieder aus Grainau Richtung Eibsee zurück.

Daher wechseln ich für den Regelzug den Standort und ein wenig später bietet sich die Stelle an der die Strecke Richtung Grainau und Depot nach Norden abschwenkt dafür an.

Es hat Schnee aber es fängt leicht an zu nieseln und das was mal Schnee war ist eher eine Pampe.

Talfahrend kommt nun eine Garnitur aus den Triebwagen 11 und 10 vorbei. Die beiden Triebwagen wurden 1987 von SLM und Siemens geliefert und waren die ersten Fahrzeuge der Zugspitzbahn welche sowohl im Adhäsions- und Zahnradantrieb verkehren konnten und somit die Gesamtstrecke befahren konnten.

Etwas querfeldein geht’s rüber zur Unterführung beim Betriebswerk. Was das Schild mit dem „Löffel“ an der dortigen Oberleitungsspeisestelle bedeutet erschließt sich mir nicht.

Entlang der Strecke verläuft auf den Fahrleitungsmasten eine dreiphasige 20kV Versorgungsleitung welche die Gleichrichterstationen versorgt welche daraus die Fahrleitungsspannung von 1650 Volt = erzeugt.

Die Gleissperre welche im Zufahrtgleis zwischen Depot und Bahnhof Grainau liegt scheint schon öfter „zugeschlagen“ zu haben und wird daher beidseitig ca. 50m zuvor vorangekündigt. 😀

Oh, oh…und der Schotterwagen steht im Halteverbot. Das wird teuer.

Da noch diverse ältere Loks und Triebwagen mit reinem Zahnradantrieb unterwegs sind gibt es in Grainau Warnschilder bevor die Zahnstange endet.

Die Strecke wurde nach dem Zugunglück auf der Talstrecke am Katzebsintunnel wurde die Strecke mit Sicherungstechnik von BBR ausgerüstet. Trotzdem werden die sich kreuzenden Züge in Grainau zusätzlich per Befehlsstab abgefertigt.

Im leichten Nieselregen, weiter oben am Eibsee waren es ab und an noch dünne Schneeflocken, laufe ich weiter nach Hammersbach.

Grainau zeigt sich selbst am Dorfplatz regelrecht tot. Nichts geöffnet, der Bäcker hat Samstags nachmittags zu und die Gaststätten öffnen erst um 17 Uhr.

Eindrücklich ist der alte Transportschlitten mit dem früher Holz aus dem Wald per Pferd abgefahren wurde.

Ein kurzer Blick noch in die kleine Kapelle neben dem ehemaligen GdED/Transnet/EVG Hotel in Hammersbach. Seine Historie als Eisenbahnerhotel zeigt sich beim heute zur Resterampe Best Western Gruppe gehörenden Hotel an diverser Aussendeko.

Ich laufe noch etwas Ortsauwärts Richtung Kreuzeckbahn und finde einen brauchbaren Fotostandort an einem Geldweg Bahnübergang. Wo ich den gegen 14:30 in Grainau eintreffenden Zug aus Garmisch-Partenkirchen abfangen kann. Da es nun aber etwas knapp wird die Gegenleistung in der StationHammersbach oder Kreuzeckbahn zu erreichen fange ich diesen ein paar Meter weiter auch noch ab.

Den Weg vom Bü bis zum zweiteb Fotostandort und den Rückweg nach Hammersbach hat Komoot, vermutlich weil ich der Wegplanung rumgefummelt hatte, nicht aufgezeichnet. Aber der Hauptanteil ist aufgezeichnet und hier abrufbar.

Tja, immerhin einen regengeschützten Sitzplatz hat es hier. Aber meilenweit vom RhB Niveau entfernt.

Die Fahrplanauskunft wehrt sich standhaft einen Umstieg in Grainau vom Zug zum Eibsee, die letzte Bergfahrt bis zur Zugspitze ist im Winter um 14:30, zur Gegenleistung herauszugeben aber der Wechsel über den Bahnsteig in die Triebwagengarnitur Nr. 10 und 11 klappt problemlos.

Der Warnhinweis erschließt sich nicht ganz. Die Heizungen sind kalt. Bestdht also eher das Risiko des Festfrierens? Dazu sind diverse DAU Fahrgäste zu doof die Fenster bis in die Arretierung zu schliessen.

Noch ein Foto vom Innenraum vor dem Ausstieg in Garmisch-Partenkirchen und dann die verwirrte Frage von Fahrgästen beim Ausstieg ob hier Endstation sei. Ähm, ja denn da hinten hat es keine Stecke mehr. Funfact, vor dem Bau der pompösen Station fuhr der Zug noch 150m weiter und damit bus unmittelbar bis zur Bahnsteigunterführung. So gehts halt über die schnuddeligen Parplätze zur südlichen alten Unterführung zum Bahnhofsvorplatz.

Noch einen Kaffee aufgenommen und schon steht auch die S6 um 16:02 nach Innbruck bereit.

Das S in S-Bahn steht hier übrigens für Schleichen und Stündluch aber nicht für das wofür S-Bahn im Urbanen- und Aglomerationsverkehr eigentlich steht.

Um Klais herum, einst höchstgelegener IC Bahnhof Deutschlands, heute nurnoch Regionalzüge halten zim höchstgelegenen Bahnhof Bayerns degradiert, liegt doch etwas Schnee aber bis Mittewald ist er wieder verschwunden.

Hmmm, wer hat da den Prellbock neben dem Hausbahnsteig in Mittenwald geklaut?

Und nach 18 Uhr dackele ich wieder in den Postkeller inkl. Einblick ins moderne Sudhaus bevor es gut gestärt bei Schneefall wieder zurück ins Hotel geht.

Morgen ist der Urlaub rum, ich werde angedenk des heute recht vollen Zugs vsl. eine Stunde früher fahren, aber dafür hinter Weilheim mit einem direkten „Schlenker“ nach Augsburg.

And the Winner is…

… ÖBB. Für den ersten Anschlussverlust seit Tourbeginn!

Der heutige Fahrplan der ersten Heimfahrtetappe hatte diverse knappe Übergänge, aber just beim laut Plan entspanntesten Umstieg in Innsbruck krachte der Plan.

Aber jetzt erstmal von vorne.

Über Nacht hatte es ein wenig geschneit und mit frischen Puderzucker und Sonnenschein präsentiert sich Bergpn und die Berge drumherum.

Aber es nutzt nichts und wie gestern kommt erst der Bernina-Express um viertel vor Neun im Bahnhof Bergün rein und der IR nach Chur nimmt ein paar Minuten Verspätung mit da der Zustieg erst nach Abfahrt des Bernina-Express möglich ist.

Das 200 Höhenmeter tiefer liegende Filisur hat derweil keinen Schnee abbekommen. Dafür wabert unten im Tal der Nebel.

Der Nebel steigt nicht auf sondern bleibt stramm im Talboden bis Tiefenkastel stehen.

In Thusis ist der Albula Autoverlad wuederauferstanden für, zumeist aus Zürich stammenden, Poschefahrer die ihr Heiligsblechle nicht über winterlichen Julierpass scheuchen wollen.

Die bis Tiefenkastel auf 5min summierte Verspätung baut sich njn kontinuierlich ab und bei geradezu frühlingshaften Wetter wird fast pünktlich Chur erreicht.

Ich dachte dass die Post nurnoch per Container transportiert, aber in Chur steht noch ein klasischer Postzug mit Schiebewandwagen fahrbereit herum.

Der Umstieg in den IC Richtung Basel ist dank der auf 1m geschrumpften Verspätung und da bahnsteiggleich entspannt.

Im letzten vernünftigen Fahrzeug des Tages, einer modernisierten IC2000 Garnitur geht’s nach Sargans wo ein Bahbsteigwechsel nötig ist ind dann kommt der fast komplett ausgebuchte Quäljet ähm RailJet Express 165 rein der mich nach Innsbruck verbringen wird.

Ganz ehrlich, im Schmalspurbahn Alvra oder Capricon der RhB fährt es sich angenehmer wie in dieser Siemens Röhre der ÖBB.

In Buchs, wo das alte Schotterwerk mitlerweile fast komplett zurückgebaut ist, wird nun Kopf gemacht und bereits eine Verspätung für die Abfahrt in Feldkirch angekündigt.

Mit gut +15 geht es nun in die Arlbergrampe.

Lag auf deren Westseite des Arlberg ausser in schattigen Tallagen kein Schnee so sah es am Langen am Arlberg und in der Ostrampe gänzlich anders aus. Erst bei der Trisannanrücke kurz vor Landeck, unter der ich 2022 auf der Radtour drunter durchkam, ist es mit der durchgehenden Schneedecke wieder vorbei.

Mitlerweile ist die Verspätung auf 25 Minuten angestiegen, die Auskunft meint aber dass diese bis auf +5 in Innsbruck abgebaut würde.  Naja… wer es glaubt.

Diverse Wege parallel zur Bahn kommen mir von Radtouren im Inntal gut bekannt vor.

Die Displays im Quäljet verkünden im übrigen keine Verspätung. Soll-Ankunftszeit, aktuelle Uhrzeit… das wars. Schau aus dem Fenster und berechne dir selbst wo du bist und wie lange du noch brauchst.

Letztenendes blieben von den 27 Minuten Umsteigezeit nurnoch 2 Minuten.

Einen Sprint von Gleis 7 zum Stumpfgeis 22 südluch des Empfangsgebäude spare ich mir daher. Das zu Recht, denn die „S-Bahn“ nach Garmisch wartete wie bereits vermutet eh nicht.

Dann halt eine gemütliche Runde zum Bahnhofsvorplatz und eine Stubaitalbahn geknipst.

Eine schon bessere Zeiten gesehen habende 1144 rollt alleine durch den Hauptbahnhof und über allem thront die Skisprungschanze am Bergisel.

Die nächste S-Bahn fährt eine halbe Stunde später, aber nur bis Seefeld in Tirol.

Über den Inn hinweg wechselt die Bahnstrecke auf die Nordeite des Inntal und klettern  un kontinuierlich hinauf.

In Seefeld ist, inklusive Bahnsteigwrchsel, ein Fahrzeugwechsel vom talentlosen ÖBB Talent zum DB Talent 2 (nicht weniger talentlos) nach München nötig.

Warum man den aus München kommenden DB Talent nicht im zweiten Teil des Gleis 1 auf 1B vor dem ÖBB Zug auf 1A einfahren lässt obwohl für den einzelnen verkehrenden genug platz ist und das die Stellwerkstechnik auch zulassen würde wissen vermutlich nur die Götter. Vermutlich würde sonst keiner die Unterführung nutzen.

Und es hat bis zum Grenzbahmhof Scharnitz sogar mal etwas Schnee.

Aber kurz danach ist wieder Schneefreiheit in Tallageb angesagt.

Wie kann man nur auf die Idee kommen in den relativ engen Durchgang neben dem barrierefreien WC noch zwei Reihensizte reinzufriemeln? 🤦‍♂️

So, Mittenwald ist nun mit +50 erreicht, es geht nun einmal um den Bahnhof rum zum BB Hotel was zusammen mit einem Edeka östlich von den Gleisen liegt.

Zimmer mit Balkon, ganz nett. Dafür funktioniert das WLAN nicht, WLAN hats, aber kein Internet. Also sinnlos.

Noch kurz zum EDEKA und dann eine Runde zur blauen Stunde durchs Ort.

Einkehr im Brauereigasthif der Mittewalder Brauerei deren Gaststube „Postkeller“ im ersten Stock liegt.

Gut verköstigt geht’s zurück zum Hotel und dabei noch ein „Nachtzoomfoto“ in den Bahnhof gemacht.

Mal sehen was ich morgen mache.

Irgendwo die Zugspitzbahn Züge knipsen, oder nach Ehrwald oder Inntalrampe. Schaumermal.

Rund um die Zugspitze

Der Wetterbericht erzählt was von sehr hohen Temperaturen am Wochenende aber hier in Mittenwald hält sich die Sonne, zum Glück, erstmal zurück so dass der Anstieg hinauf ins Tal der Leutascher Ache nich bei angenehmen Temperaturen stattfindet.

Im Tal bei Ortsteil Gasse dann einen kleinen Umweg wegen der Vorbereitung einer Veranstaltung und dann ging es weiter Richtung Gaistal.

Hier oben gibt es, trotz 1a 5G Netzverbindung, noch echte Telefonzellen mit Münztelefonen und Telefonbüchern.

Und dann geht es hinein ins Gaistal, durch das aber auch die Leutascher Ache fliesst.

Hier besteht auch „wieder mal“ eine Art Mautpflicht und Parkgebühren von 5€ pro Tag… aber nicht für Fahrräder und nach einiger Zeit geht es eh nurnoch zu Fuss oder Rad weiter.

Mal kurz etwas steiler geht es aber allgemein mit moderater Steigung erstmal das Tal hinauf. Der Forstweg lässt sich sehr gut befahren.

Hier oben könnte man Kuh sein. Rumstehen, Radfahrern und Wanderen interessiert nachschauen, ausruhen und fressen.

Ich mache mir ein wenig Sorgen, ist der gewählte Weg dich als MTB Trail ausgeschildert und je nach Route mit roter oder schwarzer Markierung. Setze ich das der Skipisten Markierung gleich… was kommt da noch?

Trotzdem entscheide ich mich am Abzweig auf der geplanten „schwarzen Piste“ statt der „roten Piste“ zum Iglsee zu nehmen.

Den letzen knappen Kilometer vor dem Scheitelpunkt schiebe uch, denn 12-14% auf Feldwegen macht dann doch auf Dauer keinen Spass.

Aber dann ist er auf ca. 1620m.ü.M. der Scheitelpunkt erreicht, aber das Werbeschild der Hochfeldern Alm ist zu verlockend und so geht es weiter auf ca 1740m.ü.M. was mit einer 1a Aussicht belohnt wird. Aber auch die Rindsuppe mit Leberknödel reiht sich hervorragend ein und das Radler verdunstet direkt auf der Zunge.

Von nunan ging es bergab und stets gut bremsend ging es zur Ehrwalder Alm hinunter.

Die Weidezaun Absperrungen sind dabei immer wieder ein prickelndes Erlebnis.

Mit 14 und trils mehr Prozent Gefälle geht es nun hinunter ins Tal. Ich bewundere die „Bio-Biker“ welche sich neben den Elektrokollegen hiet hoch quälen.

In Summe war der „schwarze MTB Trail“ besser zu befahren, da fast durchgehend ein 1a gepflegter Forstweg, wie andere überregionale Radwege mit teils übelsten Zuständen der Wege.

Und dann ist auch irgendwann Ehrwald erreicht. Das Hotel vom letzten Jahr gibt esxauch noch, sehr schön.

Es ist noch früh am Tag, trotz des Abstecher zur Alm, und daher nehme ich die Zugspitze noch ins Programm auf.

Die Talstation der Ehrwalder/Tiroler Zugspitzbahn liegt gut 3km ausserhalb und oberhab des Orts.

Warum hier auch vor Eichhörnchen gewarnt wird erschließt sich mir nicht so ganz.

Abet ohne von Eichhörnchen attackiert worden zu sein wird die Talstation erreicht.

Am Berg sind sowohl die aktuelle als auch die alte bis 1991 genutzte Bergstation zu sehen.

56€ ärmer gibg es dann mit nur vier weiteren Fahrgästen und zwei Ladungen Schnittholz hinauf zur Zugspitze.

Auf Stütze 2 sind derweil Wartungsarbeiten im Gange von daher das dortige Personal per Funk mit „wir kommen jetzt“ gewarnt wird.

Mit einem herrlichen Ausblick, unter anderem auf den Eibsee, geht es in gut 15min hinauf.

Erst nach der Abfahrt fällt mir ein dass ich die Aufzeichnung in der Komoot App nicht gestoppt/pausiert hatte und so nun u. a. 200 Höhenmeter zu viel aufgezeichnet wurden.

Oben abgekommen erfolgte gleich mal die Wiedereinreise nach Bayern und die Ausblicke rundum wurden genossen.

Die neue Bergstation der bayerischen Zugspitzbahn ist schon recht spektakulär.

Beim Blick hinüber zum Gipfel fällt mir sofort der Begriff „Overtourism“ ein.B

Nee, da muss ich nicht hin.

Es zieht such auch etwas zu und nach dem Besuch der auf Tirolet Seite liegenden Ausstellungen zur Erschliessung der Zugspitze fahte ich wieder runter.

Der auf der Bergfahrt noch an Stütze 2 arbeitete Techniker hatte zwischenzeitlich zur Stütze 1 gewechselt und bekommt nun im Laufwerk der bergwörts fahrenden Gondel 1 einen Transfer zur Stütze 3. Naja, eher kein Job für mich.

Die Ehrwalder Zugspitzbahn ist auch eine der wenigen die ich kenne welche am Standort des Begleiters ein öffenbares Fenster besitzen.

Im Tal angekommen wird auch noch die museal erhaltene Talstation erkundet.

Der Steuerstand erinnert mich irgendwie an die Förderanlage des ehm. Ablaufberg in Chemnitz.

Es hat sich zugezogen und auf der Fahrt ins Tal fängt es sogar leicht an zu regnen.

Abet der Schauer ist schnell vorbei und am Viadukt vor dem Bf Ehrwald kann die RB/S7 nach Garmisch abgelichtet werden bevor es weiter nach Lermoos geht.

Hinter Lermoos geht es abseits der sehr gut befahrenen Bundesstrasse zum Fernpass über den Berg nach Bichlbach wo sich diverse Feuerwehren der Region sich bei der Talstation der Almkopfbahn einen Wettstreit liefern.

Oh welch wunder, es fahren Züge im Ausserfern ubd so drängt sich hier in Tirol ein nach Pfronten-Steinach fahrender Talent2 der DB Regio ins Gebirgsmotiv.

Ein kurzer Abstecher zum Heiterwanger ist auch noch drin bevor es wieder bergauf Richtung Reutte geht.

Uiuiui… geht es dort dann hinunter und kurt vor Reutte überspannt für Wagenutige eine Hängebrücke das Tal zwischen der Burgruine Ehrenberg und dem ehem. Fort Claudia.

Danach geht es mit bis zu 17% Gefälle auf nur wassergebundener Wergoberfläche, welche auch teils ausgewaschen oder nur lose ist hinab ins Tal.

Heil unten in Reutte angekommen wird das Hotel Moserhof erreucht.

Mit selbsortirten Salat und heute mal einer fleischfreien Schmankerlteller mit Schlutzkrapfen, Kasnocken und Spinatknödel auf Rahm-Blattspinat mit Parmesan und hinterher einer vorzüglichen Zwetschge der Brennerei Linzgieseder aus Ehrwald geht dann mit einem der guten Zillertaler Biere auf dem Balkon der Tag zu Ende.

Sonnenuntergang um die Ecke und die Hängebrücke leuchtet als Perlenkette in der Ferne.

Hier noch der Link zu heutigen 73km mit ca 1250 Höhenmeter Etappe bei Komoot.

Hinüber und hinauf nach Mittenwald

Noch wurd es nachts relativ kühl und so war selbst im Dachgeschosszimmer eine sehr erholsame Nacht möglich. Das Frühstück lies auch keine Wünsche offen und das lesen der ganzen Schützenfest Zielscheiben, welche rundum im Saal hängen und auch gut 50 Jahre Schützengeschichte erzählen, war kurzweilig.

Kurz nach 9 ging es los, wobei nicht wie ursprünglich geplant runter zum See und dann rekativ direkt nach Lenggries, sondern erst mal auf der stark befahrenen Hauptstrasse nach Moosrain (zum Glück teils mit Radweg, aber dort hin über die Strasse zu kommen war nicht trivial) und dann über Feldwege rekativ gut entlang der Bahnstrecke.

Die Tegernsee Bahn AG lebt hier auf Schildern weiter. Diese betrieb seit jeher die Strecke zwischen Schaftlach und Tegernsee, als die Leistungen im Personenverkehr jedoch ausgeschrieben wurden und 1998, wie auch auf den von der DB betrieben Strecken nach Bayrischzell und Lenggries an die BOB (heute BRB) mit einem Flügelzugkonzept mittels der bei den Jenbacher Werken gefertigter Integral Truebwageb überging, wurde aus der Bahngesellschaft eine reine Infrastrukturgesellschaft die nun als Tegernsee-Bahn GmbH und besass bis 2018 nurnoch eine Köf für Bauarbeiten. Nach deren Verkauf beschaffte man für historische Fahrten einen Triebwagen.

Ziel war eine Kapelle kurz vor Schaftlach.

Das Motiv ist definitiv umsetzbar, aber ich würde es irgendwann auch noch mit der Drohne versuchen. Da geht noch mehr. Insbesondere hinsichtlich Bergpanorama, aber die Fotohornisse habe ich diesesmal zu Hause gelassen.

Nach dem kleinen Umweg geht’s durch Schaftlach und weiter auf der ursprünglich geplanten Route. Dadurch hatte ich gut 6km mehr zusammen bekommen, aber einige Höhenmeter gespart.

Und nun quer Beet hinüber Richtung Isartal.

Die Radwege sind teils 1a aber abschnittsweise übelst ausgewaschen mit dicken Steinen. Auch hinsichtlich eindeutiger Ausschilderung hat es hier, insbesondre als Teil eines Überregionalen Thenenweg, nich einiges an Luft nach oben.

Und dann ist das Isartal erreicht. Die Sonne meint es sehr gut, aber der Fahrtwind kühlt.

Durch einen winzigen Durchlass (knapp 2m hoch) geht’s dann unter der Hauptstrasse durch an die Isar.

Hier lässt es sich, wie auf dem Grossteil der bisherigen Strecke, gut bergauf rollen. Selten hat es mal Steigungen über 2%

Über die Bretonenbrücke geht es dann hinüber ins Tal der Jachen. Bretonenbrücje? Ja, Bretone nicht Beton da Lenggries eine Partnergemeinde in der Bretagne besitzt.

Zunächst abseits der „Hauptstrasse“ geht es durch die Auen das Jachental hinauf.

Die Waldabschnitte spenden angenehmen Schatten.

Ein wenig später wechselt der Weg dann an die Staatsstrasse, aber mit eigenem gut asphaltierten Radweg. Es rollt sich hervorragend bergauf.

Irgedwann endet der Radweg recht unvermittelt inmitten des „Nirgendwo“. Aber der Verkehr auf der Strasse ist sehr überschaubar und somit das Fahren auf derselben kein Problem und alsbald wird das Strassendorf Jachenau erreicht wo am Wochenende gerademal zwei Busse hinfahren.

Dafür hat es hier aber immerhin einen Dorfladen.

Etwas hinter Jachenau wird die Strasse zur „privaten Strasse“ der bayerischen Forstverwaltung, privat… ja nee is klar, und Mautpflichtig für Kraftfahrzeug und Mottorräder.

Apropos Privatstrasse. Noch kurioser fande ich kurz vor Mittenwald das Schild an der Zufahrt zur Kaserne und Seilbahn. „Private Strasse des Bundes“. Ja was jetzt? Bundesstrasse oder Privat? 🤔😂

Das Fahrrad rollt dankenswerterweise gratis über die Strecke zum und am Walchensee, welcher bereits kurz darauf erreicht wird.

Der See schimmert wunderbar in geradezu karibischen Farben.

Zuviel Wasser hat er nicht, es findet kein Überlauf in den Jachen statt.

Umso imposanter ist das Wasser was zwei Täler weiter südluch gefasst wurde und wenn es mehr wie für das Krafwerk nötig vorhanden ist tosend neben dem Kraftwerk über den „Leerschuss genannten Kanal“ in den Walchensee stürzt.

Wunderbar entspannt geht es nun entlang des Walchensee nach Westen.

Bilder sagen mehr wie Worte.

Beim Weiler Altlach dann eine kleine Rast mit Seeblick bei Wurstsalat und Radler bevor es zum westlichen Ende des Walchensee und ab dort hinauf Richtung Krün geht.

Daher nun etwas mehr Steigung, aber dabei vor Wallgau noch ein sehr schöner Wasserfall direkt neben dem Radweg.

Und dann wieder hinab nach Wallgau und über die Hochfläche nach Krün.

Hinter Krün wählen ich dann den Weg über die „Buckelwiese“ welcher auch nette Motive auf die Bahnstrecke ermöglicht, aber leider fährt hier wie schon 2022 nichts. Die Eigentlich zum 11.6. abgeschlossen sein sollen Sanierungsmaßnahmen an der Strecke zwischen Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald wurden bis zum 5.12. verlängert. 😨

Na dann halt direkt zum Hotel Post in Mittenwald.

Jetzt war ich, mangels Bahnfotostops, zwar früh angekommen, aber für eine Fahrt mit der Seilbahn auf den Karwendel reicht es nicht mehr bzw. wegen maximal 30min Aufenthalt am Berg rentiert es nicht. 😔

Dann halt eine Runde zum REWE und durchs Ort…

… und dann zum Abendessen in der nun angenehm schattigen Strasse und am „Bächle“ ins hoteleigene Restaurant.

Auf dem Zimmerbalkon entsteht dann der Reisebericht während die Sonne den Karwendel und die Bergstation der Seilbahn rötlich färbt.

Wie üblich natürlich auch nich der Link zur 81km Etappe mit „nur“ 590 Höhenmetern bei Komoot mit noch mehr Bildern.

Achja, die Bergstation erleuchtet ab der sogenannten blauen Stunde in Rot.

Haben die da oben einen Puff aufgemacht? 😂

Es dürfte sich aber nicht um die Seilbahnstation sondern um die südluch nebenan gebaute an ein Fernrohr erinnernde Aussichtsplatform und Infozentrum handeln.

So, jetzt ab ins Bett. Morgen wird es kürzer aber mit wesentlich mehr Höhenmetern und voraussichtlich starker Sonne und Wärme.

Karwendelseibahn und Ticket Schrott

Der Wetterbericht sah nicht prickelnd aus aber die Webcam der in der Zugspitzcard enthaltenen Kawendelbahn in Mittenwald zeigte vielverspechendes. Leider ist die Zug oder Busfahrt nicht Bestandteil der Zugspitzcard, hier kann man noch sehr von z. B. den Schweizern im Appenzell oder Engadin lernen.

Der EVG Bus fuhr leider zu spät, daher war Fussmarsch zum Bf angesagt. Komisch, dass die Busse der „Eibsee Verkehrsgesellschaft“ (EVG) irgendwie auch dem Deigm der Gewerkschaft EVG (ex. GdED) entspricht.

Auch wenn der Talent2 nicht gerade die Ausgeburt an gelungenem Fahrzeugdesign ist so verfügt er zumindest über vernünftige und platzsparende Fahrradstellplätze.

In Mittenwald dann Humor by DB Station&Service.
Warum man den Zuweg künstlicht verschmälert muss man nicht verstehen. Das Vorgehen am Schuppen nahe des Bü ist aber sehr vorbildlich.

Am Drehkreuz der Karwendelseilbahn dann die Enttäuschung.
Die gültige Zugspitzcard wird Abgewiesen („Kontingent überschritten“), ein Problem das laut der Dame an der Kasse öfter auftritt. So blieb zunächst nur das Zahlen des Normalpreis übrig. Geklärt wird das dann mit der Zugspitzbahn. „Dulde und liquidiere“ 🙂

Die Bergstation auf 2440m liegt knapp über der Wolkengrenze. Von Österreich her strömen aber immer wieder Wolken in die Karwendelgrube hinter der Bergstation ein.
Trotzdem gibt es immer wieder sehr schöne Ein- und Ausblicke über und in den Wolken.
Hier der Rundweg um die Karwendelgrube auf Komoot mit vielen Bildern. Das besondere Highlight war der 400m lange Stollen zum Dammkarweg wo es sehr schöne Ausblicke gab.
Karwendelgrube und Dammkarweg 10.10.15

Das aussen wie ein Fernrohr aussehende Ausstelungsgebäude hat innen etwas von einem 70er Jahre James Bond Film

Vor der Talfahrt wurde noch ein guter Apfelkuchen mit Mittenwalder Bier genossen.

Zurück im Tal wurde der Bus zum Bf Garmisch-Patenkirchen erreicht, was eine halbe Stunde mehr „Diskussionszeit“ bei der Zugspitzbahn ergab.
Dort bestätigte man meine Annahme dass das Lesesystem in Mittenwald fehlerhaft ist und die Karte definitiv gültig gewesen wäre und ist. Leider war der Infoschalter schon geschlossen so dass ich das Thema per Post klären muss.

Mit der sehr vollen Zugspitzbahn ging es um 16:15 nach Hammersbach. Ich bin immer wieder erstaunt wie viele Leute in einem Kopfbahnhof mit nur einem Gleis ein Problem damit haben in welche Richtung der Zug abfahren wird. Da kann man nur ein Schleudertruma durch Kopfschütteln bekommen…

In Hammersbach ging es dann strammen Schrittes zum knapp 1h Wegezeit entfernten Eingang zur Höllentalklamm. Mich wunderte dass ich nicht einmal der letzte war der in die Schlucht wollte. Auf Grund der fortgeschrittenen Zeit ging ich nur bis ca. dem ersten Drittel hinein.
Die Tour mit wegen teilweise Nebel und der nachlassenden Helligkeit leidlich guten Bildern gibt es hier, der GPS Empfang war in der Schlucht logischerweise nur leidlich so dass die Position der Bilder und der Weg auf der Karte nicht exakt sind.
Hammersbach-Höllentalklamm-Hammersbach

In Hammersbach wurde der Bus um knapp 15min verpasst. Daher wollte ich dem nächsten „entgegen laufen“ und in Obergrainau erreichen. Was ich nicht wusste war dass wegen Bauarbeiten diverse Haltestellen enfallen und ich daher bis zum Marktplatz in Untergrainau laufen musste.
Hammersbach – Untergrainau 10.10.15

Zurück in Garmisch-Partenkirchen wurde im Werdenfelser Hof eingekehrt.
Augustiner Edelstoff mit Werdenfelser Bauernteller, sehr lecker.
Ich war aber nur kurz davor dem „Quetschkommodenspieler“ 10€ hinzulegen damit er „Stairway to Heaven“ oder „Thunderstruck“ spielt.
Das Essen ist 1a aber das „Humtata“ im Partenkirchner Werdenfelser Hof mit Schuplattler ist mir zu Touri… 😀

[Edit: Tippfehler beseitigt]