Langstrecke in den Steigerwald

Heute stand die längste Etappe der Tour an.

Mit 107 km geplant, im Ist meint Kommot es wären 109 und das Fahrradnavi meint 112. Die Wahrheit liegt wolh dazwischen.

Nach einem üppigen Frühstück ging es erst mal am Main entlang bevor ins Werntal eingebogen wurde.

Die Bahnstrecke im Werntal wird primär von Güterzügen genutzt. Seit eim paar Jahren gibt es aber diverse Freitzeitzüge welche Frankfurt und Aschaffenburg mit Bamberg ohne Fahrt über Würzburg verbinden und dabei ohne Halt zwischen Gemünden und Schweinfurt durchs Werntal fahren. Warum dann aber der Bahnhof in Eußenheim ausgeschlidert ist?

Irgendwie erscheint es mir dass die Züge auf der eingleisigen Strecke im Richtungsbetrieb fahren. Es mag Zufall sein, aber alle gesichteten Züge fuhren Richtungen Schweinfurt.

Etwas ungünstig war die Brückenbaustelle der Talbrücke der A7 bei Mühlhausen ausgeschildert und so wurde das Rad über diverse Gräben an der Absperrung vorbeibugsiert. In der Gegenrichtung war die Umleitung jedoch gut ausgesteckt.

Bei Mühlhausen verlasse ich das Werntal und erklimme die „Hochebene“. Bei Opferbaum drängen sich ein paar „Erdberkörbchen“ auf der Strecke Würzburg – Schweinfurt ins Bild.

Von nun an ging es bergab. Das nächste Ziel war das am Main gelegene Wipfeld mit seiner schönen Altstadt.

In Wipfeld ging es auf die Fähre für 1€ um an das östliche Ufer des Mains zu kommen.

Achja, nicht wundern. Die Bildbeschriftung müsste natürlich „Etappe 2“ sein.

Das Kloster als auch das Militärmuseum in Stammheim musste leider links liegen gelassen werden und es ging durch die Weinberge wieder hinauf nach Öttershauen wo ein recht grosses altes und weiter verfallendes Gebäude die Aufmerksamkeit erregt. Keine Ahnung was das mal war. Winzerei? Burg? Wasauchimmer.

Und schon geht es wieder ein wenig bergab nach Gaibach mit Kirche und ehm. Schloss (heute Schullandheim) und dann wieder stets hinauf und hinab.

Der Biergarten der Brauerei Düll in Krautheim hatte leider geschlossen und so ging es stramm weiter nach Gerolzhofen. Es sei zu hoffen dass die Steigerwaldbahn reaktiviert und Gerolzhofen wieder eine bequeme Anbindung nach Schweinfurt bekommt. Auch die Innenstadt von Gerolzhofen ist eine Besichtigung wert.

Aber es hilft nichts, auch Gerolzhofen muss verlassen werden denn es tröpfelt ab und an leicht und seit Opferbaum verfolgt mich eine Gewitterwolke im Westen.

Abet ohne richtigen Regen wird Handthal erreicht und es steht der Anstieg in den Steigerwald nach Ebrach an. Somit wird auch Weinfranken verlassen.

Vorbei am Steigerwaldzentrum geht es stramm bergauf bevor es auf teils grenzwertigen „Radwegen“ durch den Wald (den Baumwipfelpfad muss ich irgendwann später einplanen) runter nach Ebrach.

Die ehm. Bahnstrecke von Frendorf nach Ebrach wurde im Personenverkehr bereits 1961 eingestellt, der Güterverkehr bestand bis Ende 1999 (Mora-C). Die Stillegung erfolgte 2003 und der Rückbau erfolgte Anschliessend. Im Bahnhof Ebrach verblieb ein ehm. Bauzugwagen der der im ehm. Empfangsgebäude befindlichen Gastronomie dient.

Neben dem Bahnhof gibt es auch eine recht grosse Klosteranlage in Ebrach.

Nach einer kurzen Stippvisite dahin ging es zurück auf die ehm. Bahnstrecke.

Neben Ebrach scheinen mir bis Burgebrach nur noch in Burgwindheim ehm. Empfangs- und Nebengebäude erhalten zu sein.

Etwas „nervig“ ist auch dass alle Wegedurchlässe abgebrochen wurden und somit selbst bei leichter Dammlage der Radweg immer wieder überflüssige Höhenwechsel macht.

Im nicht zum Radweg umgebauten Abschnitt zwischen Mönchsambach und Klemmenhof stehen noch Brücken über die Ebrach im Feld.

In Burgebrach ist das Bahnhofsgelände mit Supermärkten überbaut wobei der Radweg ohne „Schkenker“ durchgeführt ist.

Noch ein Abstecher zum Rewe und schon ist die Übernachtung im Goldenen Hirsch erreicht.

Schön renovierte Zimmer, gutes Essen. Was will man mehr.

Ob es was bringt den Getränkeautomat zu kühlen? Die Getränke zu kühlen wäre besser 😂

Achja, selbst das Weiherer Rauchbier von der Brauerei Kundmüller ist genießbar wobei mir das Veldensteiner Lager eher zusagt.

Noch ein wenig Statistik.

Komoot hatte übrigens hinter Ebrach keine Lust auf Bilder. Aber der Rest der Tour ist aufgezeichnet und bebildert.

So. Jetzt bin ich müde…

Von Reinheim nach Gemünden

Fast auf den Tag genau seit 2017 habe ich mein „Rentnermobil“ und somit ein richtiger Zeitpunkt für die dritte Frühjahrstour.

Bei bestem Wetter ging es zu Hause los in Richtung Spessart. Gemünden war das an vor der Inbetriebnahme des neuen Falkenbergtunnels hatte ich die Spessartrampe besucht gestrebte Ziel das über die Spessartrampe erreicht werden sollte.

Naja, nicht nur sollte. Es kam auch so.

Aber erst mal der Reihe nach.

Der erste Stopp war nach einer Stunde in „Schoffem“, also Schaafheim wo das Frühstück nachgeholt wurde.

Was wohl einer der grössten Firmen in Großostheim produziert?

Waschzuber? Nee, eher Bier unter der Marke Schlappeseppel.

Aber „unbehopft“ ging es erst mal entlang der ehm. Bachgaubahn Richtung Nilkheim und dort runter an den Main in Richtung Aschaffenburg. Leider fuhr gerade keine Übergabe zum Aschaffenburger Hafen auf dem noch betriebenen Rest der Strecke.

Aschaffenburg wurde zügig durchquert. Immerhin wardn heute über 90km zu bewältigen.

Die Nutzung der A3 ist scheinbar derart oft „gestört“ als dass man an den Auffahren gar mit einem „Smiley“ signalisiert das der Verkehr mal läuft. Aber ich radele abseits der Autobahn (was auch gut ist) und erreiche bald Laufach.

Noch vor der Inbetriebnahme des neuen Falkenbergtunnels hatte ich die Spessartrampe besucht und war auch nochmal nach der Inbetriebnahme nach Heigenbrücken geradelt.

Trotzdem wartete ich ein paar Fahrten auf der Neubaustrecke ab bevor ich mich an den Anstieg nach Heigenbrücken machte.

Irgendwie hatte die Komoot App einen Schluckauf und stellte an den Hainer Tunnels die Aufzeichnung ein.

Daher endet hier erst mal die Etappe 1a.

Der auf der alten Trasse stehende ex. Silberling verwahrlost immer mehr. Von einem auf den Infotafeln zu lesenden Infozentrum über die Spessartrampe im Wagen ist nichts zu verkennen. Auch diverse Altstoffe (Schwellen, Fahrleitungsmaste usw.) liegen auf den ehm. Installationsplätzen herum. Eigentlich Traurig nach über einem Jahr Betrieb.

Wegen des Schluckauf der App geht es erst hinter Hain mit der Etappe 1b weiter.

Also war nun fleissiges Berganstrampeln angesagt bis der Scheitelpunkt oberhalb des alten westlichen Tunnelportal erreicht wurde. Die alte Trasse ist noch gut zu erkennen. Schade eigentlich dass man den alten und abgängigen Schwarzkopftunnel nicht mit verkleinerten Profil als Rad- und Wanderweg weiter genutzt hat und ihn stattdessen verfüllte.

Zur Belohnung gab es ein Rhäzünzer mir Kräutern vom Winterurlaub zwischen den Jahren.

Von nun an ging es erst mal bergab und durch das Örtchen Heigenbrücken talwärts.

Der Bahnhof ist zurückgebaut und weiter talabwärts lässt man den Bieber fleißig Dämme im Fluss bauen.

Der Weg geht aber mitnichten bequem im Tal entlang sobdern kletter immer wieder gerne an der Talflanke steil aufwärts.

Hinter Partenstein wird der Weg etwas entspannter und bald wird die ehm. Stecke von Wertheim nach Lohr unterquer welche ich 2018 befuhr und weiter geht es Richtung Gemünden.

Am Main liefere ich mir ein Wettrennen mit einem den Main aufwärts fahrenden Schiff was kurz vor Nantenbach überholt wird.

Die dortige Verbindungskurve zur Schnellfahrstrecke von Fulda nach Würzburg bietet sich kurz darauf als Fotomotiv an und kurz darauf wird Gemünden am Main erreicht.

Nach dem Bunkern von Betriebsstoffen im örtlichen Edeka erreiche ich endlich nach knapp 99km das Hotel Koppen in Gemünden und nach dem Essen gibt es was feines zu Essen.

Schönes Zimmer, gut geduscht und dann gutes Essen. Was will man mehr.

So. Nun etwas Ruhe. Morgen sind >100km geplant.

Achja, hier noch die Leistungswerte. Der graue Modus unten rechts war Fahren ohne Unterstützung.

Zur Tannenburg und Bahnfotos

Am Nachmittag ging es zunächst quer durch die Täler über Asbach, Ernsthofen und Ober Beerbach.

Und dann weiter zur Burgruine Tannenberg oberhalb von Seeheim.

Die Burg bestand von ca. 1200 bis zu ihrer vollständigen Zerstörung in 1399 als Reaktion der Pfälzischen Nachbarn da der seinerzeitige Besitzer seit 1395 vermehrt des Raubrittertums fröhnte.

Seit den 1970er Jahren kümmert sich der Seeheimer Heimatverein um die Ruine und baut diese teilweise wieder auf und somit kann man von hier wunderbare Ausblicke bis ins Ried und bei gutem Wetter nach Rheinhessen genießen.

Apropos Wetter, gestern sagte die Vorhersage noch Regen für den Nachmittag voraus aber der verschob sich in den Abend und somit nach der Heimkehr.

Die ganze Tour mit mehr Bildern wie üblich hier bei Komoot.

Hinab ging es dann nach Seeheim und weiter nach Eberstadt wobei sich ein paar Fotogelegenheiten ergaben.

Interessant auch die Gleisanzeige bei der Einfahrt in den Betriebshof Frankenstein.

Von Eberstadt geht es durch den Wald an Traisa vorbei nach Ober Ramstadt und durch das Baugebiet Eich nach Dilshofen wobei ein paar Itinos abgefangen werden konnten.

Während des Wartens am Engelbergtunnel kamen am Horizont die ersten Gewitter auf.

Da deren Zugrichtung aber Nordwest waren drohte keine feuchte Überraschung.

Mal etwas Spaß mit dem Filter von Instagram am westlichen Portal des Engelbergtunnels.

Leider hatte der Auslöser am Handy einen Macken so dass es nur ein Foto „hinter“ dem Tunnel aber keines nach der Durchfahrt gab. Aber das Motiv läuft ja nicht weg.

Und dann schnell auf die Ostseite wechseln.

Die Unwetterwarnungen kamen dann nach 19 Uhr rein, aber im Gegensatz zum Odenwaldkreis mit dicken Hagelkörnern kam in Reinheim fast nichts herunter.

Vias und Frankfurter Skyline

Seit dem GPS Rollover Anfang April (alle 1024 Wochen) geht bei Vias fast kein FIS mehr. Entweder dunkel (innen und aussen) und wenn was angezeigt wird ist es Blödsinn da gerade beim Verstärken die Linieninfo nicht mit dem Wegegeber korreliert. Führt zu „lustigen“ Anzeigen wie der „Nachtverkehr“ heute morgen und Ankünden von DA Ost am Hbf…

Uiii, auf dem nachmittäglichen Weg nach Fulda gibt es 2x eine Stadtrundfahrt mit Skyline durch die Fahrt via Neu Isenburg – Forsthaus – F Hbf – Forsthaus – F-Süd mit dem der EC218.

Weiter nach Fulda geht es dann bei bestem Wetter via der nordmainischen Strecke. Der Fahrplan hat sehr große Reserven und so wird Fulda auch sehr pünklich erreicht.

Mit dem Rad nach Grosssachsen

Heute mal eine kleine Runde zum eingleisigen Abschnitt der OEG in Großsachsen gedreht.

Während der Großteil des OEG Netzes heute zweigleisig ausgebaut ist gibt es unter anderem noch einen eingleisigen Abschnitt auf der Hauptstraße durch Großsachsen.
In Dossenheim und Schriesheim gibt es zwar weitere eingleisige Abschnitte aber diese führen auf eigener Trasse, wenn stellenweise auch nur sehr knapp, neben der Strasse durch die Ortslagen.
Der nur gut 300m lange eingleise Abschnitt in Großsachsen liegt jedoch in der nördlichen Fahrspur der sehr stark befahrenen B3, was einerseits die Motivfreiheit sehr stark einschränkt aber auch für die Fahrerinnen und Fahrer nicht trivial sein dürfte. Immerhin sind heutzutage entgegenkommende Straßenbahnen für Autofahrer eher etwas ungewohntes.

Auf der Fahrspur Richtung Weinheim „mitschwimmende“ Fahrt

Und als „sehr entgegenkommende“ Fahrt aus Weinheim.

Leider ging es nicht wie geplant via dem Hambacher Tal zurück, weil der Forstweg hinter Ober Hambach laut einem Schild in Heppenheim wegen Bauarbeiten gesperrt sein soll und das wollte ich nicht Riskieren dass ich das Tal hochfahre und dann feststellen dass der Weg tatsächlich total gesperrt ist. Daher wurde ab Auerbach via der Kuralpe gefahren.
Mal sehen wie ich die 2400kcal wieder drauffuttere 😂

Mehr Bilder gibt es wiegewohnt hier bei Komoot.

Strassenbahnmuseum und nach Hause

Letzter Programmpunkt der Exkursion war das Strassenbahnmuseum St. Peter.

Dort hin ging es ab dem Hauptbahnhof mit der Linie 15 welche an den Öffnungstagen des Museums (je 1. Wochenende im Monat) verkehrt und via der Meistersingerhalle und dem Dokuzentrum (Parteitagsgelände) das Museum anfährt. Dazu fährt die Bahn bei jeder Rundfahrt jeweils Rückwärts ins ehm. Depot.

In der ehm. Wagenhalle stehen allerlei Fahrzeuge, unter anderem von der Pferdestrassenbahn, Vor- und Nachkriegswagen aber auch diverse Arbeitswagen fehlen nicht.

Interessant ist dabei wie man rund um das Cafe in der Halle die ehm. Arbeitsgruben als begehbare Vitrinen genutzt wurden.

Als Cafe dient ein ehm. Beiwagen. Auch die Rolle der Straßenbahn in der Nazizeit wird dargestellt.

Auch technische Objekte gibt es an vielen Stellen zu bestaunen. Neben Schienen (u. a. das letzte Schiebenstück aus Fürth) auch einen alten Quecksilberdanpfgleichrichtet oder Springschalter. Unter heutigen VDE Regelungen kaum vorstellbare Schaltmittel.

Auch die Innereien eines 70er Jahre Fahrkartenautomaten begeistern.

Nach dem Museumsbesuch geht es wieder mit der Linie 15 zum Hauptbahnhof. Diesmal via Aufsessplatz, Plärrer, Hallertor und Rathenauplatz. Sozusagen rund um die Altstadt. Zwischen Tiergärtnertor und Rathenauplatz wurde dabei die mit der Inbetriebnahme der U3 Richtung Friedrich-Ebert-Platz bzw. U2 Richtung Nordostbahnhof im Regelbetrieb nicht mehr befahrene alte Innenstadtverbindung befahren.

Mit dem Zug ging es dann mal zum Streckensammeln nach Simnelsdorf-Hüttenbach und wieder nach Nürnberg zurück. Dann via Würzburg und Aschaffenburg Richtung Heimat. Pünktlich war es, aber besoffene Fastnachter gemischt mit Fussball“fans“ nerven einfach nur.

In Aschaffenburg war der Umstieg etwas verlängert da wegen des stellenweise eingleisigen Betriebs zwischen Kranichstein und Dieburg der Fahrplan verändert ist. Egal. Der Zug aus Darmstadt kommt rechtzeitig an und so muss nicht auf dem Bahnsteig die Zeit abgewartet werden.

Die Pünktlichkeitsserie riss dann im letzten Umstieg in Wiebelsbach. Der Zug aus Erbach hatte gut 30min Verspätung… 10min Garantie olé.

Eine interessante Exkursion ist somit auch zu Ende.

Zugleitung, Rangieren und Frachten

Heute ging es zunächst mit der U-Bahn zum Bahnhof N-Nordost um von dort nach Heroldsberg zu fahren. Die Züge der Strecke nach Gräfenberg beginnen hier. Eine direkte Verbindung zum Hauptbahnhof in Nürnberg besteht nicht mehr und da die Fortsetzung der Stecke in Fürth Hbf endet wird dieser Abschnitt nur noch für die Überführung der Fahrzeuge verwendet.

Der Zugleiter in Heroldsberg betreut die mit dem signalisierten Zugleitbetrieb der Gräfenbergbahn mit seinen Bahnhöfen N-Nordost, Eschenau und Heroldsberg. Der Endvahnhof Gräfenberg ist noch mit einer Umfahrmöglichkeit ausgestattet, Zugkreuzungen sind dort jedoch nicht mehr möglich.

Im ehm. Empfangsgebäude in dem der Zugleiter sitzt findet sich noch so manches Relikt aus der Zeit als dort ein DrS2 Stellwerk seinen Dienst tat, Stückgut noch am Bahnhof aufgegeben wurde und der personenbediente Fahrscheinverkauf noch eher die Regel denn die Ausnahme war.

Zusätzlich zur Gräfenbergbahn werden noch zwei weitere Strecken im reinen Zugleitbetrieb von hier mit betreut.

Der Zug zurück nach Nürnberg wurde auf grund der intensiven Fachgespräche nur knapp und dank der dispositiven Unterstützung der Kollegen(innen) vor Ort noch knapp erreicht.

Nach einer Fahrt mit der U-Bahn zum Friedrich-Ebert-Platz Und von dort zur neuen Endhaltestelle „Am Wegfeld“ am nördlichen Rand von Nürnberg in der Nähe des Flughafens (und hier fliegt ab und an tatsächlich was) gibg es zur Zeitüberbrückung runter zur anderen Endhaltestelle „Gibitzenhof“ der Linie 4 und wieder zurück zum Hallertor um nach kurzem Fussweg dem Spielzeugmuseum mit seiner Spur S Anlage einen Besuch abzustatten.

Aber auch die alten Spielwaren oder gar winzige aber voll ausgestattete Modellhäuser waren interessant anzusehen, wenngleich man früher eine etwas andere Einschätzung von Begriffen wie Kleinspannung oder Berührungsspannungsschutz hatte, wie z. B. am Modellbahn“trafo“ gut zu sehen ist in dem drei Lampen zur Spannungsreduktion dienen 😱

Für Influencer des 20. Jahrhunderts war das wohl Instagram und Co. als Hardware. 😅

Nächste Station war das Stellwerk des Rangierbahnhofs mit seiner eindrucksvollen Stellwand welche von zwei, früher drei, Fdl bedient wird sowie zwei grossen Stelltischen von denen aus der Wärter die Rangierarbeiten im Bw und der Richtungs zur Ausfahrgruppe koordiniert.

Das Stellwerk für die Ablaufanlage befindet sich in einen eigenen Gebäude ca. 1km weiter Richtung Fürth.

Aus verständlichen Gründen gibt es natürlich keine Details oder gut erkennbare Fotos aus dem Stellwerk.

Mit der Tram der Linie 5 geht es zum Hbf und dann mit der U1 im „Retrofahrzeug“ zur Bärenschanze. Auf der U1 sind diese nicht selten wie der Zug der Gegenrichtung zeigt.

Tagesabschluss beim Lederer wo mitten im Raum eine alte Dampfmaschine als Blickfang steht und an bestimmten Tagen auch „in Betrieb“ (wird rückwärts per Elektromotor bewegt) erlebt werden kann.

Lederer versendete übrigebs anno 1835 das Bier auf dem Adler. Siehe hierzu den Bierdeckel im Titelbild.

So. Gut gegessen. Gute Gespräche. Jetzt bin ich müde… ab ins Bett.

Automatisches Nürnberg

Heute ging es für die Exkursion des AKA Bahn nach Nürnberg.

Recht unspektakulär und pünktlich (trotz geringer Abgangsverspätung in Frankfurt) wurde die Frankenmetropole erreicht.

Einfahrt Nürnberg Hbf. Das klassische *knacks* ist in den Lautsprechern zu vernehmen und im Hintergrund ertönt die Langversion des SBB Gong… „Ausstieg in Fahrtrichtung links“. Wobei das Fahrzeugdisplay rechts anzeugte. Dass der Bahnsteig dann doch rechts lag sorgte eher für Amüsement.
Aber wtf sollte der SBB Gong 😅
Noch ein leckerer Krustenbraten und dann geht’s weiter.

Nach dem Zusammentreffen der Gruppe wurde das Hotel bezogen und es ging weiter zur VAG Leitstelle in der Nähe des Plärrers.

Selbst diese Leitstelle für gut je 35km U-Bahn und Strassenbahnnetz ist schon sehr interessant. Interessant war auch der Vortrag zur in Deutschland bisher einzigen automatischen U-Bahn. Zur Entwicklung des Projekts, der Migration des Mischbetrieb auf der U2 und U3 als auch dem heutigen reinen Automatikbetrieb.

Gesteuert wird über ein Vicos System das auf das ATCS sowie SpDrS60U und Sicas ESTW wirkt. Alles von Siemens.

Zum Abschluss wurde in der Endstation Nordwestring der Linie U3 in die automatische Wende gefahren. Normalerweise sorgt das auf den automatischen Linien in jeder 2. bis 3. Station vorhandene Personal dafür dass niemand mit in die Wende fährt. Trotzdem rede die Ansage permanent beruhigend ein dass der Zug in kürze wieder an den Bahnsteig fährt.

Am Ratthnauplatz wird dann wieder ausgestiegen und eine Runde durch die Altstadt und zur Burg gedreht. Bevor es über irgendwelche Jahreszeitkoordinaten zum Restaurant Kopernikus in der Nähe der Wörder Wiese an der alten Stadtmauer zum Abendessen geht.

Die Bierauswahl gefällt.

Meister – Unterzaunsbach, Penning-Zeisler – Unterzaunsbach und irgendsoein Spalter.
Das ist gutes Walberlatraining.

Krug aus Breutenlesau, Lindenbräu aus Gräfenberg und Grasser aus Huppendorf stehen auch noch auf der Karte.

Aber alles war nicht zu schaffen.

Die Lokation mir auch von einem Seminar auch noch in Erinnerung. 😎

Aber auch das Geröstel kann sich sehen lassen.

So, jetzt ist Nachtruhe angesagt. Morgen geht es weiter mit der Gräfenbergbahn und weiteren.

Giruno meets Ralf

Lustig.
Letzte Woche um die Zeit befand ich mich auf dem Weg nach Olten um am Freitag dann an der Sonderfahrt „TEE meets Giruno“ zum Stadler Werk in Bussnang teilzunehmen und heute rollt eine Doppeltraktion mit eigener Kraft, die hintere Garnitur war geschleppt, am Bürofenster in Richtung Schweiz vorbei.

Seufz… Urlaub… 🙈😂