Adieu 2017 …

… und herzlich willkommen 2018.

Nach dem obligatorischen Dinner for One und mit einem im Pauschalangebot inkludierten hervorragenden 6 Gänge Menü wurde die Zeit bis Mitternacht überbrückt.

Wenn 2018 nur annähernd so gut wird wie das Silvestermenü und insbesondere das Dessert wird es ein Spitzenjahr.

Im Ort wurde wenig geböllert aber schöne Raketenbatterien abgefeuert. Auch der Blick aus dem Hotelfenster zeigte dass auch in Frankreich 2018 angekommen ist.

Ich wünsche allen ein frohes neues Jahr!

2017 geht zum Ende

Den letzten Tag des Jahres lasse ich entspannt beginnen und gehe dann erst mal in die Therme im Ort um mich zwei Stunden einzuweichen.

Am Nachmittag nehm ich bei bis zu 16°C den Weg nach Kleinkems unter die Füsse. Vorgestern war es noch knapp um 0°C.

Zurück in Bad Bellingen konnte ich einen schönen Sonnenuntergang erleben.

So, jetzt muss ich mich langsam mal für’s Silvestermenü fertig machen.

Cité du Train

Wie befürchtet wurde es heute zwar wärmer aber dafür wesentlich unbeständiger. Somit ist es also ideales Museumswetter.

Daher fuhr ich mit der ungefähr zweistündlich verkehrenden Verbindung von Müllhausen nach Mulhouse. Warum die ab / bis Müllheim fahrenden „TER“ in der DB Fahrplanauskunft als RB die bis / ab Freiburg durchgebunden jedoch als IRE vermehren, im Aushnagfahrplan aber alles RB sind mus man nicht verstehen.

Den TramTrain von Mulhouse in Richtung Lutterbach und Thann zur Station Musée wirft die deutsche Auskunft als TER aus. Daher der erste Versuch eine Fahrkarte zu ziehen am gelben SNCF Automaten. Ja, er kennt die Verbindung, aber er kann jeine Fahrkarte herausgeben. Toll… Dann also mal am SNCF TER Automaten versuchen… Njet, der kennt das Fahrtziel nichteinmal.

Der Versuch 3 am Automaten von Solea (Betreiber der Tram in Mulhouse) gelingt dann und schon kurz darauf geht es mit dem TeamTrain der SNCF vom Bahnhofsvorplatz und quer durch Mulhouse und an der Einmündung zur SNCF Strecke mit einem sehr engen Bogen zur Station Musée die in der Nähe des Bahnmuseum Cité du Train liegt. Das Anschlussgleis des Museums, das via der parallel zur SNCF Hauptstrecke liegenden Tram und TramTrain an das Bahnnetz angebunden ist, besitzt dabei noch einem eigenen (ungenutzten) Bahnsteig.

Im Museum gibt es einen recht guten Audioguide (D ubd F) mit über 80 Stationen. Leider sind zumeist die Exponate die keine Fahrzeuge sind ohbe Zusatzinfo. Weder per Audiguide noch per Schild. Gerade in der recht dunkel gehalten aber liebevoll ausgestatteten ersten Halle fehlen viele Infos zu den diversen interessanten Fahrzugen und anderen Exponaten. Dafur sind die Videostationen gut gemacht.

Auch das Thema Bahn im Krieg nimmt eiben gewissen Raum ein. Unabhängig vom Thema gibt es interessante Einblicke in die Unterseite der Lok. In der Halle 2 kann man dies übrigens „normal“ mittes Gang durch eine Wartungsgrube nochmal sehen. Die Hallen 2 und 3 sibd wesentluch heller gestaltet, wenngleich nuch durchgehend hell. Formschöne bus Skurile Fahrzeuge reihen sich dicht an dicht.

Wie später beim Auto, man denke mal nur an die Göttin von Citroen, war der Franzose auch bei Bahnfahrzeugen gerne innovativ aber auch verspielt unterwegs. So auch beim Triebwagen ZZ2440 der damaligen Bahngesellschaft „Etat“ von Bugatti. Mit optimieren Luftwiderstand und  Panoramablick nach vorne und hinten. Aber wo ist dann der Lokführer? Der hatte einen Ausguck im Dach in der Mitte des Fahrzeugs und stand (!) dabei mitten im Motorraum. Die Sicht auf die Strecke dürfte dabei nicht gerade optimal gewesen sein. Auf eine Sicherheitsfahrschaltung dürfte aber bei einem derart „bequemen und ruhigen Arbeitsplatz“ eher obsolet gewesen sein. 

Mehr zum Fahrzeug: https://fr.m.wikipedia.org/wiki/Autorail_Bugatti

Französisch.  Eine schöne Sprache und mit so vielen wohlklingenden Bezeichnungen für die Bezeichnung  „Schotterochse / Schottersheriff“. 😂😂😂

Interessant sind unter anderem die diversen Schnittmidelke bzw. Fahrzeuge mit offenen Seiren. Auch im Aussenbereich gibt es interessante Exponate. Leider war das Stellwerk verschlossen. 😕

Nach soviel Eisenbahn nutze ich das Kombiticket und besuche das benachbarte Electropolis. Sozusagen das Firmenmuseum der EDF. Direkt hinter dem Eingang erfolgt anhand einer Modellstecke die Virstelkubg woher der Strom kommt und wohin er geht. Anschließend geht es durch viele Ausstellungsräume die von der Frühzeit der ersten Experimente und der Forschung zur Elektrizität, allerlei historischer Elektrogeräte zur zentralen Raum mit einem mehrere Stockwerke hohen mit Dampfzylindern betriebenen Generator. Dieser versorgte von 1901 bis 1953 eine grosse Weberei in Mulhouse mit Strom und wurde von BBC und Sulzer hergestellt.

An einigen Stellen wirkt das Museum etwas renovierungsbedürftig, gerade im Aussenbereich. Wobei letzteres ggf. auch am Wetter liegen kann. Zwei der fünf Pavillions im Aussenbereich sind leider nicht zugänglich.

Trotzdem  ist es einen Besuch wert. Die meisten Infotafeln sind in Französischen, Englisch und Deutsch gehalten. Insbesondere die vielen alten Elektrogeräte, vom Lockenwickler der Jahrhundertwende bis zur 70er Jahre Musikstation machen richtig Spaß beim Ansehen.

Eigentlich wäre im Anschluss noch eine Fahrt zur Endstation der TramTrain Strecke in Thann – Saint Jaques möglich gewesen um dann in Mulhouse den Zug um 17:51 nach Müllheim zu erreichen, aber offenbar wird auch die SNCF von der Männergrippe ™ geplagt.

Also fuhr uch 16:07 mit der Team der Linie 3 in die Stadt zur Station Republic und suchte einen Supermarkt den ich natürlich erst mal nicht fand ubd nach einer Runde durch die hübsche aber verregnete Altstadt durejt in der Seitenstraße neben der Station Republic fand. 🤗

Wie üblich werden in Frankreich die Gleise erst ab 20min vor der Abfahrt angezeigt. Wo wohl der Zug nach Müllheim abfahren wurd wenn die Vorleistung aus Freiburg auf Gleis 6 ankommt?

Müllheim wurd am südlichen Stumpfgleis 4 das zwischen Gleis 2 und 5 liegt erreicht. 

Und dann gab es natürlich noch was zu Essen.

Gibt es noch Winter?

Ja! Definitiv. Aber erst mal der Reihe nach.

Der gestrige Wetterbericht von SRF Meteo fur heute, der regionale Sender SWR war nicht empfangbar aber dafür SF1 und 2 (heute komischer weise nicht), lies erkennen dass vsl. am Vormittag recht brauchbares Wetter herrschen soll. Warum also nicht mal den Freiburger Hausberg einen Besuch abstatten?

Da die Vorhersage aber ab Mittag schlechteres Wetter ankündigte ging es relativ früh um 8:13 mit dem Zug nach Freiburg. Der Blick aus dem Zugfenster und von der Strassenbahnbrücke am Freiburger Hauptbahnhof sah vielversprechend aus.

Mit einmaligen Umsteigen von der Linie 1 auf die Linie 2 ging es dann per Strassenbahn nach Günterstal wo diese ein interessante Passage durch ein Stadtor / Haus besitzt. Vor Günterstal liegt die erste dünne Schneedecke. Leider geht die Strassenbahn nicht bis zur Talstation der Seilbahn und so kann die Wartezeit auf den Bus für Fotos an der Durchfahrt genutzt werden.

Pünktlich fuhr dann der Bus, der Andrang an der Talstation war sehr überschaubar und so ging es rasch hinauf auf den Berg.

Die Seilbahn war bei ihrer Eröffnung 1930 die erste Großkabinen-Umlaufseilbahn (25 Fahrgäste bei 6 Sitzplätzen pro jeder der 10 Goneln) der Welt. In 1987 wurde die Bahn generalsaniert und mit neuen Gondeln (11 Fahrgäste bei 7 Sitzplätzen) von Gangloff welche ohne Schaffer auskommen versehen. Eine weitere technischen Überarbeitung erfolgte 2012. Trotz alledem erscheint die Bahn im Vergleich zu anderen Bahnen relativ anachronistisch. So verfügt die Bahn nicht über einen zentralen Leitstand sonder um je einen in der Berg- und der Talstation in dem den Bedienern eine Digitalanzeige die Info gibt wie weit eine Gondeln gefahren ist bzw. wie viele Meter die letzte ausfahrende Gondel noch fahren muss bevor die nächste auf die Reise geschickt wird. Andererseits kann man hier bri stillstehender und dast nicht Pendelnder Gondel Ein- und Aussteigen. Also auch ganz nett und ideal für Rollstühle und Kinderwagen.

Oben angekomnen ging es erst einmal hinauf zur Aussichtsturm und was soll ich sagen…

„In da Face“ liebe Alpen. Das gilt es im Februar zu toppen. Herrlichstes Winterwetter wie aus dem Bilderbuch hatt es auf dem Freiburger Hausberg.Die Sicht war Super. Es grüßten u. a. auch die Alpen aus der Ferne.

Zurück entdeckte ich an der Schauinslandstraße folgendes Haltestellenschild.

Whow. SEV bedeutet also auch Seilbahnersatzverkehr. 😊

Während es um 10 Uhr herum noch recht ruhig am Berg so war der Andrang ab Mittag umso größer. Aber das Wetter hielt erstmal und so machte ich noch eine Runde um und auf den Berg. Blauer Himmel, verschneite Bäume, knirschender Schnee… was will man mehr.

Gegen 14 Uhr zieht es sich langsam zu und ich fahre wieder ins Tal. Der Andrang hinauf ist weiter ungebrochen, in der Talstation stehen die Kunden die Eingangstreppe hinunter an.

Besonders amüsierte mich die Ausstattung eines Grossteils der dortigen Wanderer. Ausgestattet wie für eine Expedition Himalaya wurde da in dicken Klamotten, Schal, Handschuhe, überproportionalen Rucksäcken und das alles natürlich von Jack Wolfskin, Deuter und Co.

Leute! Das sind alles gut geräumte bzw. präparierte Winterwanderwege und nicht die Eiger Nordwand wo ihr unterwegs seid!

Noch viel mehr Bilder gibt es in der Aufzeichnung der Wanderung bei Komoot.

Nicht über die Laufzeit wundern. Da ich den Bilderupload erst im Hotel machte lief die „Wanderzeit“ im Hintergrund weiter.

Ich nutze die zur Übernachtung offerierte Konuskarte für eine Strassenbahnkreuzfahrt durch Freiburg. Mit der 2 ging es zur Endstation Hornusstraße. Ab dort mit der 5 nach Riesfeld, danach auf der 3 von Haid nach Vauban und mit der 1 nach Littenweiler. Für das andere Ende der Linie 1 sowie die Linie 4 reichte die Zeit leider nicht mehr. Zudem wurde es dunkel. 

Die Combinos habe ich auf den Bildern mal ausgespart 😋

Also machte ich mich auf zum Hauptbahnhof, organisierte mir für morgen eine Fahrkarte von Neuenburg nach Mulhouse (nur am Schalter erhältlich) und freute mich schon auf’s Abendessen und wurde nicht enttäuscht.

So. Morgen geht es zum Cité du Tren in Mulhouse.

Auf in den Süden

Bei dem üblichen Schmuddelwetter zwischen den Jahren hilft nur die Flucht nach Süden. Ob es was bringt und wie weit in den Süden? Mal sehen.

Zunächst geht es durch den Odenwald nach Eberbach wobei davon wenig zu sehen ist da erst nach der Ankunft in Eberbach langsam die Dämmerung einsetzt.

Bis Erbach stellte sich dabei die Fragewie man ab Wiebelsbach in den vorderen Wagen umsteigen kann wenn man schon im Abteil hinter dem besetzen Führerstand sitzt aber die Blechelse und das Display permanent dazu auffordert wenn man nach Eberbach will. Erst kurz vor dem Bahnsteig in Erbach besinnt sich das System darauf dass kaum einer gerne vor dem Zug vorneweg rennen möchte 😀

Im noch unrenovierten „Komforttriebwagen“ der Baureihe 425 von DB Regio Rhein-Neckar, die hier normalerweise als „S-Bahn“ *hust* verkehren, geht es als RE Richtung Heilbronn.

Da ich auch mal etwas der Heilbronner Stadbahn fahren wollte stieg ich in Bad Friedrichshall Hbf in die mit AVG Stadtbahnwagen gefahrene S42 um. Die Fahrplanauskunft meinte zwar dass dies in Neckarelz besser wäre aber der knappere Übergang in Bad Friedrichshall ist dagegen am gleichen Bahnsteig.

Idiotische Sitzanordnungen bekommt also auch die AVG hin. Man hätte hier im türlosen zweiten Wagen die Sitze auch problemlos dem Fensterteiler anpassen können. Aber das war nicht das übelste was ich hierzu heute erleben durfte.

Ab Heilbronn geht es mit der RB im ex. Silberling nach Stuttgart. Im Silberling / Rotling wunderte ich mich was an einer Reihenbestuhlung mit 3 Sitzen nebeneinander erstklassig sein soll. Auch sind hier in anderen Zügen noch sehr viele ganz alte Doppelstockwagen anzutreffen. Naja, bald wird hier alles mit Abellio und NationalRail „vertalentet“. Das macht es aber definitiv nicht besser….

Weiter geht es nun im IV Richtung Singen.

Aber Momen!?! Ein Zug. Drei Nummern?

Sitz ich nun im DB IC 185, im vom Land BaWü mitfinanzierten Pseudo-RE 50185 oder im SBB IC der Linie 4?

Kundenverwirrung par Excellence liebe #DB und #SBB. Schon alleine daran zu merken dass ich am Bahnsteig / beim Einsteigen von gut drei Fahrgästen gefragt wurde ob das der 185 oder der RE sei. 
Egal, ich sitze und Hauptsache der Zug kommt in Tuttlingen an.

Gezogen wird der aus SBB Wagenmaterial bestehende IC von einem ÖBB Taurus der u. a. mit dem ÖBB Nightjet nach Zürich kommt und damit eigentliche Stillstandszeit sinnvoll nutzt. Auch der in Tuttlingen kreuzende Gegenzug wird von einem ÖBB Taurus gezogen. Bei Oberndorf, der Stadt der Handfeuerwaffenhersteller, kreuzt zuvor ein IC2 auf dem Weg nach Stuttgart meinen IC. Die IC2 verkehren nur ab/bis Singen da diese noch keine Zulassung für die Schweiz haben.

Ab Tuttlingen geht es mit einem Neigezug der Baureihe 611 aus Ulm, mit inaktiver Neigetechnik, über Donaueschingen nach Neustadt im Schwarzwald. Eingentlich dachte ich dass die 612er Dröhnröhren die 611er abgelöst hätten. Auch dieser Zug „überzeugt“ mit blödsinniger Sitzanordnung mit Wand- statt Fensterplätzen. 

Der Schnee wird imner mehr und zügig geht es teils entlang der Wutachschlucht nach Neustadt.

Tief verschneit präsentiert sich der Schwarzwald und der Dosto Steuerwagen toppte alles an schlechter Sitzanordnung. Schiesscharte und dazu noch Abstand vom Fenster… Ganz toll.

Aber die Landschaft entlang der Hölltalbahn entschädigt für alles.

Der Aufenthalt in Freiburg wird genutzt um noch schnell eine neue Batterie in die Armbanduhr einsetzen zu lassen. Wie oft man die Uhr schaut merkt man erst wenn die Uhr steht.

Mit einem IC fahre ich nach Basel Bad. Bf. Warum? Warum nicht mit dem RB direkt nach Bad Bellingen? Keine Ahnung. Vielleicht schlicht weil’s geht? ;-P

In Basel Bad. Bf hat sich DB StuS ein paar typische SBB Infotafeln organisiert und mit dem DB Logo versehen.

Mit der RB geht es nun am alten Güterbahnhof von Weil am Rhein und entlang des Isteiner Klotz entlang zurück Richtung Freiburg nach Bad Bellingen.

Das Zimner unter dem Dach ist sehr schön und zudem grosszügig geschnitten aber, zumindest im Sommer, nichts für Langschläfer da es über keine Roll- oder Fensterläden verfügt.

Das Menü zur Halbpension ist sehr schmackhaft.

So. Genug für heute. Mal sehen was ich morgen mache.

Lehrstellwerk Regensburg

Das DB Trainingszentrum in Regensburg soll leider demnächst geschlossen werden. Im Trainingszentrum befindet sich ein Lehrstellwerk aus dem Jahre 1977 mit einer hervorragend gepflegten Anlage und mech. Präzisiosen wie einer Weiche im Maßstab ca. 1:10 mit funktionstüchtig Schlüsselabhängigkeit per Weichenschlösser.

Die zugehörige Relaianlage die u. a. der Steuerung der Fahrschautafel sieht scheint aus den Ende 1980er oder frühen 1990er Jahren zu sein so neu wie u. a. die Verkabelung und die Gruppen aussehen.

„Kabelporno“ vom Feinsten.

Uralt aber immernoch aktuell. Wenngleich so nicht mehr in der Ril 408 vorhanden, mahnt der Text an der Wand des Lehrstellwerks im DB Trainingszentrum in Regensburg, zur Vorsicht und zur gewissenhaften Arbeit.

Verschlimmbesserung

„Toller“ Refit am ICE3. Die Nichtfensterplätze haben nun noch schmälere Schiessscharten. 😕
Dafür informiert das Display wo man ist wenn man es schon nicht draussen sehen kann.
Die Anzeige ist mit den Anschlüssen schlicht überfordert. Vielleicht hat #heagmobilo hierbei Consulting betrieben, so unbrauchbar die Anzeige ist. Die Busse der nächsten 5min kehrt aber keine Anschlusszüge.
Dazu so sinnvolle Infos wie dass der Bus um 10:27 heute erst um 10:27 fährt.
Oh mann…

Und wieder nach Hause…

… aber nicht so schnell.

Toll dass die SNCF nicht nur ihre Tarife sondern auch ihren Fahrplan nicht mehr im Griff hat.

Neben dem Murks der nicht in D erhältlichen Fahrscheine im Nahverkehr zeigte die DB, SBB und auch die SNCF Auskunft (Web und App) als ich die Tour vorbereitete keine sinnvolle Verbindung über La-Chaux-de-Fonds an, heute erscheint sie dann doch mit der Verbindung ab halb 10. Na toll, jetzt wo ich alle Fahrscheine via Belfort habe.

Das Wetter ist gut und daher gehe ich nochmal runter in die Altstadt bevor ich mit dee Tram wieder hochfahre. Aber zu Fuss hätte es auch gereicht.

Heute ist der Wurm drin.
(Teil)Sperrung zwischen Mouchard und Besançon mit Umleitung via Dôle. Daher ist mein TER aus Lyon nach Belfort vsl. 30min verspätet. Gut dass in Belfort 44min Übergang sind.
Und bei Colmar knarzt es auch. Aber da wil ich ja nicht hin.
Hmmm. Gestern endete der sonst pünktliche Tag mit +10 und +20. Wenn es heute schon mit +30 Beginnt kann es ja heiter werden. 😉

Mit +25 erscheint der AGC Triebwagen und diese baut er auch ein wenig ab so das nach einer schönen Fahrt entlang des Fluss Doubs sowie ä dem Rhein-Rhone-Kanal Belfort erreicht wird.

Wie gesten in Bourg-en-Bresse ist auch in Belfort der Kaffeeautomat defekt 🙁 aber zum Glück gibt es ja mit Personen besetze Verkaufssellen 🙂

Weiter geht es bei bestem Wetter nach Mulhouse wo ich den direkten Abschluss sausen lasse und ein wenig die Tram fotografiere.

Am Platz am Dom ist man derzeit damit beschäftigt die „Glühweinkerb“ aufzubauen.

Bart Simpsons Sidekick ist also auch da.
Schade nur das irgendjemand pubertär auf dem Grafitti drauf herumschmieren musste.

Mit einem Blauwal geht es in sehr gemächlichen Tempo (ca. 50 km/h) nach Müllheim und dann flott nach Freiburg.

Da der ICE nach Frankfurt gut 15min Verspätung hat bleibt noch Zeit für ein paar Trambilder auf der Brücke über den Bahnhof. Auf Grund der Verspätung fährt der planmässig später fahrend ICE nach Amsterdam vor dem nach Hamburg (via Frankfurt Hbf) aber nur um später vor Offenburg wieder überholt zu werden. Muss man nicht verstehen…

In Frankfurt scheint am Bahnsteig Gleis 8 und 9 Verdunklung befohlen zu sein. Der 18:24 Richtung Erbach wird problemlos erreicht der aber als zweiteilige Garnitur sehr „kuschelig“ besetzt ist.

3x CAF Urbos und 1x Alstom Citadis.
Ein Querschnitt durch die Ausbeute der heutigen Heimreise.

Die Daten der Heimfahrt

Reise: Besançon-Viotte nach Reinheim(Odenw)
Datum: 21.11.17

ab 10:11 Besançon-Viotte (TER95823)
an 11:25 Belfort Ville

ab 12:06 Belfort Ville (TER30417)
an 12:39 Mulhouse Ville

ab 14:34 Mulhouse Ville (TER87489)
an 15:29 Freiburg(Breisgau) Hbf – Gleis 4

ab 15:49 Freiburg(Breisgau) Hbf – Gleis 1 (ICE 70)
an 17:53 Frankfurt(Main)Hbf – Gleis 8

ab 18:24 Frankfurt(Main)Hbf – Gleis 11 (VIA25177)
an 19:05 Reinheim(Odenw) – Gleis 1

Dauer: 8:54 , Umsteigevorgänge 4

Im übrigen frage ich mich langsam warum man für Frankreich überhaupt Fahrscheine erwirbt…
Die „hohe Arbeitsmotivation“ des SNCF Zugpersonas dürfte nicht gerade wenige Schwarzfahrer generieren. Aktuell Bilanz der 3 Tage:

2x TGV
Mulhouse – Besançon France-Comté TGV
Bourg-en-Bresse – Besançon-Viotte
Kontrollen: 0

8x TER
Basel SNCF – Mulhouse
Besançon France-Comté TGV – Besançon-Viotte
*Besançon-Viotte – Mouchard*
Mouchard – Morez – St-Claude
*St-Claude – Bourg-en-Bresse*
Besançon-Viotte – Belfort
Belfort – Mulhouse
Mulhouse – Freiburg
Kontrollen: 2 (mit * gekennzeichnet)

Zum Vergleich D
Anreise: Vias nach Ffm und ICE nach Basel je 1x Kontrolle
Abreise: ICE Freiburg – Ffm 2x Kontrolle + 1x Vias

Premiere und Abgesang

Gestern hatte ich bereits einiges zur zu besuchenden Strecke geschrieben und ich muss sagen dass ich begeistert vonder „Ligne des Hirondelles„.

Nach Mouchard ging es mit einem der neuenRegiolis Triebwagen von Alstom und ab Mouchard, wo ich erst einmal zum falschen Bahnsteig wechselte, mit dem aus Dôle kommenden „Blauwal“ weiter Richtung Andelot, Morez und St-Claude. Es herrscht Hochnebel aber hinter Mouchard auf dem Weg nach Andelot löst sich dieser langsam auf und an schattigen Stellen liegt noch Schnee.

In Andelot wird die auch von den TGV nach Frasne und Vallorbe befahrene Strecke verlassen und die Fahrtrichtung gewechselt.

Kontinuierlich geht es durch die Hochebene und Täler hinauf nach Champagnole. Nach der dortigen Zugkreuzug nehmen die Schneeflecken immer mehr zu und gehen in eine geschlossene Schneedecke über.

Zwischen Saint-Laurent-en-Grandvaux und Morbier wird auf 948 m. ü. M. In herrlicher Winterlandschaft der Scheitelpunkt der Stecke erreicht.

Hinter Morbier steigt die Strecke mit vielerlei Kunstbauten hinab nach Morez auf 726 m. ü. M.

Der Abstieg nach Morez steht der Albula Strecke nicht viel nach. Schade nur dass die Schmalspurbahn aus dem Schweizer Nyon nicht mehr bis Morez fährt sondern stündlich an der Grenze im Nirgendwo und ohne vernünftige Busverknüpfung nach Morez endet.
Aber bei der angedachten Radtour in 2018 auf dem Jura Radweg werde ich definitv einen Abstecher nach Morez einplanen.
Auch wenn dann vmtl. das Motto vom Besuch der Schmalspurbahnen im Waldviertel gilt: „So viele Motive, so wenig Züge“.

Die diversen Viadukte sind schon aus dem Zug heraus fotografiert spektakulär und verlangen nach der Dokumentation aus „normaler“ Perspektive.

Weiter geht es, ohne weiteren Halt durch das fast menschenleere Tal nach St-Claude. Apropos menschenleer. Die Anzahl der Fahrgäste im Blauwal war maxial zweistellig. Schade eigentlich. Gerade in touristischer Hinsicht hätte die Strecke hohes Potential. Die Kappung des Mittelteils und die dürftigen Fahrpläne dürfte dies aber kaum fördern.

Der Zug endet pünktlich in St-Claude und am Nachbargleis wartet schon ein AGC als Zug nach Oyonnax und Bourg-en-Bresse.

Wie man unten rechts gut sieht war ich nicht der Einzige der den am 10.12.2017 stillgelegten Abschnitt ab St-Claude befahren wollte.

Ein paar Impressionen vom Abschnitt Morez – St-Claude – Oyonnax. Die Bahn befährt dabei eine recht dünn besiedelte Region. Leider hält der zug nur ein mal zwischen St-Claude und Oyonnax und mehrere der wenigen Orte werden ohne Halt durchfahren. Hier wird, unterstützt vom schlechten Fahrplanangebot, viel Potential verschenkt.

Der Oberbau ist hinter St-Claude bis Oyonnax in wahrlich schlechtem Zustand. Der AGC fährt normalerweise recht leise und ruhig aber hier rappelt, quietscht und scheppert er recht heftig. In Deutschland würde die Strecke vmtl. schon vor etlichen Jahren wegen Oberbaumängeln gesperrt worden und nicht erst demnächst im Dezember 2017.

Nach dem Übergang auf die für den TGV nach Genf sanierte Strecke Bellegarde – Bourg-en-Bresse kommt der Hochnebel bis in die Täler zurück. Der Viadukt bei Cize-Bolozon hat es definitiv aud meine „muss ich mal Fotografieren“ Liste geschafft. Dwr Blick von oben ist selbst bei so einem Wetter toll und der Viadukt selbst ust auch etwas besonderes.

In Ceyzériat muss auf der eingleisigen Strecke die Kreuzung mit einem verspäteten TGV nach Genf abgewartet werden was 10min Verspätung verursacht.

Die Verspätung macht aber nichts da ich ohnehin gut eine 3/4 Stunde Übergang habe und der Anschluss hat wegen einer Panne an einem anderen Zug ebenfalls 20 bis 25min Verspätung.

Aber irgendwann kommt er dann doch und es geht wieder über die Ausläufer des Jura via Mouchon (ohne Halt) zurück nach Besançon-Viotte.

Noch schnell die Fahrkarte für morgen nach Belfort geholt und der Weg zum Abendessen in der Pizzeria „L’Etna 3“ ist freu. 🤓

Ab 10. Dezember 2017 ist die Rundreise nur per Bahn so leider nicht mehr fahrbar.

Insofern sind die Fahrkarten in wenigen Wochen bereits historisch. 😔

1) TER95910
-> Mouchard
Ab 10:04 Besançon-Viotte
An 10:27 Arc-et-Senans

2) TER95511
-> St-Claude
Ab 10:33 Arc-et-Senans
An 12:40 St-Claude

3) TER86411
-> Bourg-en-Bresse
Ab 12:45 St-Claude
An 14:22 Bourg-en-Bresse +10 wegen X mit TGV nach Genf

4) TGV 6874
-> Strasbourg
Ab 15:19 Bourg-en-Bresse +20
An 16:54 Besançon-Viotte

Mal sehen was die morgige Rückreise bringt.