Winterwandern im Urserental und Obergoms

Was sich gestern Abend zeugte bewahrheitete sich am nächsten Morgen. Der Dunst war weg und stellenweise gab es sogar blauen Himmel.

Ideale Voraussetzungen um den etwas über 11 km langen Weiterwanderweg durchs Urserental von Andermatt nach Realp unter die Füsse zu nehmen.

Die ganze Tour mit viel mehr Bildern gibt es wie üblich bei Komoot.

Leider rechnete Komoot trotz aktiver Pausenfunktion die Fahrt durch den Furka-Basistunnel als Luftlinie mit in die Gesantstrecke. Also nicht wundern.

Einstieg in den Winterwanderweg bei Andermatt. Zunächst zog es sich aber etwas zu was aber der Wanderung keinen Abbruch tat.

Der Winterwanderweg ist auch Teil eines Fatbike Trail. Hmm… sich so ein mit dicken Reifen ausgestattetes Rrad wäre eine Idee falls ich diverse Standorte nochmal aufsuchen will wenn das Wetter wie vorausgesagt am Dienstag optimal wird. Und nein. Nur weil ich drauf sitze wird nicht jedes Rad zum Fat Bike 😂

Auch ohne Fatbike wird schnell Hospental erreicht.

Es zieht sich weiter zu und fängt zeitweise leicht an zu schneien. Aber immer wenn der Zug kommt, egal ob bei Hospental oder dem Viadukt, hört es kurz auf zu schneien. Der Fotostandort von dem aus ich das recht bekannten Viadukt vor gerade einmal vier Monaten bei ähnlich „suppigen“ Wetter aber ohne Schnee von der Strasse aus fotografiere ist jetzt nicht erreichbar. Auch der unterhalb liegende Bahnübergang ist hochgradig sicher. Wer sollte da jetzt auch hinkommen.

Warum man wenige Meter vor einem gut erkennbaren Bahnübergang ein Schild „Achtung Bahnübergang“ aufstellt verstehe ich auch nicht so recht.

Hauptsache es liegt richtig schön Schnee.

Kurz vor Zumdorf überrascht mich der einzige im Winter nach Zermatt fahrende Glacier-Express.

Die Schneehöhen lassen sich schön an den diversen tief verschneiten Ställen erahnen.

Hinter Zumdorf wechselt der Wanderweg mehrfach die Fussseite und verläuft dann länger parallel zu Fluss, Strasse und Bahn.

Langsam beginnt es auch aufzuklären und stellenweise kommt sogar die Sonne durch.

Vor Realp präsentiert sich der Furka zeitweise wolkenfrei und lässt auf noch besseres Wetter hoffen.

Am Eingang zum Furka-Basistunnel kommt die Sonne endgültig durch. Herrlich.

Ich laufe zurück zum Bahnhof und fahre mit dem Zug durch den Furka-Basistunnel. Der Lokführer hat die Jalousien offen und so gibt es bis zum Tunnel ein paar nette Ausblicke auf die Strecke.

Es geht bis Obergesteln und dann zurück auf der „Hundeloipe“ nach Oberwald.

Im Obergoms ist das Wetter nicht so sonnig wie in Realp aber trotzdem brauchbar. Die Sonne hat auf den nördlichen Hängen dem Schnee recht zugesetzt was sich auch an den Abrutschungen bei der Strassengallerie zeigt. Im Tal sind die Schneemengen aber enorm. Von den in Oberwald stehenden Wagen der DFB sind gerade einmal noch die Dächer zu sehen.

Zurück geht es mit dem Zug nach Andermatt und auch hier gibt es stellenweise wieder blauen Himmel.

Der „Andrang“ am Autoverlad in Andermatt ist, im Gegensatz zu Realp und Oberwald, sehr überschaubar. Naja, die Abfahrt der dritten und letzten Fahrt des Tages ist eh erst in einer Stunde. Den morgendlichen Zug sah ich vergleichbar leer auf dem Weg nach Sedrun.

Noch schnell ein Foto vom Zug nach Disentis auf der Rampe zum Oberalppass und dann geht es langsam in Richtung Abendessen.

Nun fängt es auch wieder an zu schneien. Mal sehen was morgen biringt.

Interessante Fische hat es om Aquarium neben meinem Platz beim Abendessen. Die kleinen Fische sind teilweise transparent und schon gestern standen diese an fast der gleichen Stelle im Aquarium.

Zhfxh

Ab in den Süden

Nach einer kurzen Nacht ging es um 6:30 ab Darmstadt Hbf nach Frankfurt. Normalerweise hätte ich gut 20min später von zu Hause abfahren können aber wegen kurzfristig angesetzter Arbeiten (Danke liebe Lärmschutzwandsanierer) wurde die Abfahrt des ECE 151 in Frankfurt von 8:01 auf 7:38 vorverlegt. Zu früh für den Samstagsfahrplan. Dafür fährt der ECE 151 dann via Riedbahn und Worms. Auch interessant.

Da ich mit einem Sparpreis Europa CH unterwegs war bekam ich eine Info über die Vorverlegung der Abfahrt aber den Vorschlag der Auskunft stattdessen mit dem Bus nach Darnstadt u f via RB68 nach NA-Friedruchsfeld und Umsteigen nach Mannheim zu fahren ignoriere ich lieber. Gerade ob der Zuverlässigkeit der auf der RB68 eingesetzten Twindexx.

Der Blick auf die Anzeiger. Richtung Mailand, Amsterdam, Goddelau oder Limburg?
Ich wähle Mailand. Aber wenn 2min vor der Planabfahrt zum 3. Mal ab- und aufgerüstet wird bin ich mal gespannt auf die weitere Fahrt…
Vielleicht wurde er deshalb gut 1/2h in der Abfahrt vorverlegt damit man genügend Zeit hat die Gurke zum laufen zu bringen. 🤣😎
Aber mit 7:44 statt 7:38 geht es dann doch schon los. *daumendrück*

Wie vermutet geht es ab Biblis rüber nach Worms und mit viel gezuckel ab Hofheim über Ludwigshafen nach Mannheim.

Warum man in Zeppelinheim den ECE an einem vom Flughafen kommenden ICE vorbeifährt aber dann in Walldorf den ECE auf den Rand fährt um den ICE vorbeizulassen muss man nicht wirklich verstehen.

Den ersten Schnee kann man dann bei Freiburg sehen wo auch ein Schnappschuss mit Tram entsteht. So jetzt noch schnell ein Kaffee.

In Haltingen rangiert die Kandertalbahn und bald ist Basel erreicht wobei die Verspätung kontinuierlich bei um die 10min bestehen bleibt. In Basel SBB wird das Stumpfgleis 3 angefahren. In SBB beginnt derzeit eine Hallendachsanierung. Ob die bisher alle Designänderungen der SBB überstanden habenden alten Bahnhofsschilder diese überleben?

In Luzern wuselt jede Menge in voller in top top gepflegter Arbeitsschutzkleidung stehender Truppenteile herum. Man wechselt Weichen aus. Ob der top Ausstattung bin ich immer wieder begeistert. Aber vermutlich wird die Arbeitskleidung nicht bei Bar***** gemietet. Mit +6 wurd Luzern verlassen aber in Meggen wegen einer Kreuzung wieder etwas audgebaut. Nicht gerade prickelnd bleibt das Wetter auf der Alpennordseite. Das ändert sich aber schlagartig nach dem Verlassen des Gotthardbasistunnels. Strahlender Sonnenschein und die grosszügigen Fahrtzeitreserven für den Tunnel machen aus Arth-Goldau +8 ein Bellinzona an Minus 2. So hat der Alsthom „Italiener“ in Bellinzona etws mehr Zeit sich die Sonne auf’s Blech scheinen zu lassen. In der Strasse vir dem Bahnhof zieht derweil der Faschingsumzug vorbei.

Zur Besetzung des ECE 151. Bis Basel war die Belegung in der 1. Klasse bei 10 bus 25%. Ab Basel 50% und ab Luzern bei gut 80%.

Mit dem Tilo Flirt (Kooperation von SBB und Trenord) geht es nun im Bergstecken „RE“ wieder zurück über die alte Gotthard-Bergstrecke nach Göschenen. Auch wenn auf den sonnigen Hängen der Schnee schon recht dezimiert ist so sind die Mengen im schattigen Tal sehr beachtlich. War der in Doppeltraktion gefahrene Zug bis Göschenen eher überdimensioniert so ändert sich dies dort schlagartig. Der Hausbahnsteig 1 ist schwarz vor Skifahrern. Am Bahnhofsvorplatz wartet derweil schon die MGB nach Adermatt. Das gute Wetter blieb leider südlich des Gotthard.

Die Suppe wird oberhalb Göschenen immer dicker. Nie berühmte Teufelsbrücke ist nicht einmal erkennbar. Die alten Sirze in neuem Gewand machen die kurze Fahrt sehr angenehm. Nach dem Einchecken im Hotel wurd ein wenig die Umgebung erkundet. Die Schneemengen sind schon mal sehr beachtlich.

Nach einem guten Halbpensionmenü kann ich zudem feststellen dass sich der Dunst langsam verzieht. Mal sehen wie morgen das Wetter wird.

Wieder mal Rennsteig

Das gute Wetter von Gestern hielt leider nicht an und die zwischenzeitliche Wärmephase hat der Schneepracht erheblich zugesetzt.

So geht es bei grenzwertigen Wetter per Bus nach Oberhof. Auch hier hat das Wetter schon erheblich an der Schneedecke genagt. Kein Vergleich zum letzten Jahr. Der „lauschige“ Busbahnhof wartet mit einem DB Fahrkartenautomaten auf. War wohl einer übrig nachdem seit Dezember 2017 kein Zug mehr im abseits liegenden Bahnhof hält. Vielleicht wurd man auch irgendwann mit dem Dach (oder soll es ein Parkdeck werden?) des Busbahnhof fertig. Es tröpfelt und regnet allerorten in die „Halle“. Waren es von Gotha bis Oberhof mit mir abschnittsweise 2 bis 5 Fahrgäste so bin ich im Bus nach Masserberg der mich zum Bf. Rennsteig bringt der einzige Fahrgast. Gestern war vmtl. etwas mehr los. Dafür begeistert der Bus mit einer dem „Sitzmuster des Todes“ würdigen Innenausstattung. Der Ausstieg am Bf. Rennsteig erfolgt dann mitten in einen Schneehügel. 😊

Im Gegensatz zu den letzten zwei Jahren ist fast nichts los und es gibt auch keine Grillstation auf der ehm. Laderampe.

Somit geht es direkt zur Suche nach einem geeignetem Fotostandort der hinter dem Bahnübergang inmitten diverser Pfützen und Bäche des Schmelzeassers gefunden wird. Für den Gegenzug nach Ilmenau will ich eigentlich weiter talwärts fotografiern, lande aber weit ab der Wege mitten in einem Dickicht so dass ich mich zur Strasse durchschlage und den Zug noch auf Höhe des Einfahrsignals abfangen kann.

Hernach laufe ich talwärts und dann die gesperrte, da für Kfz nicht geräumte Nebenstraße nach Allzunah wieder hinauf. Ein Autofahrer aus Schwerin meinte diese Strasse nutzen zu wollen und wurde von einem Abschleppwagen geborgen. Man sollte halt die Schilder auch beachten die hier herumstehen.

Von Allzunah ging es zügig auf der ehm. Bahntrasse der Strecke nach Frauenwald zurück zum Bf. Rennsteig.

Das Abendessen zog ich nun etliche Stunden vor und kehrte für eine leckere Möhrensuppe und einen herrlich dünnen Flammkuchen in der Gleis 1 genannten Gaststätte im Bf. Rennsteig ein. Die Ausstattung ist sehr bahnaffin und liebevoll gestaltet.

Der Zug um 16:37 fährt pünktlich ab und lässt die Wasserscheide Weser / Elbe links liegen. Leider ist die Gahrtin Ilmenau bereits zuende. Zwischen Elgersburg und Ilmenau-Roda blockiert ein Zug die Stecke. Die DB Auskunft schweigt sich aus und die Website der Südthüringenbahn vermeldet umgestürzte Bäume.

Auf dem Bahnhofsvorplatz würden zwei Grossraumtaxen warten wird vermeldet. Der Wagen geräumt und das STB verkrümelt sich mit dem Triebwagen nach Gleis 2. Es bleibt der Kundschaft überlassen das passende Taxi zu finden. Wobei zwei Grossraumtaxen etwas wenig für die 10 Fahrgäste vom Rennsteig und die ca. 40 Zusteigern in Ilmenau sein dürften. Es stehen zwar einige auf dem Vorplatz und den flankierenden Parkplätzen aber keines ist aktiv. Irgendwann kommt tatsächlich ein VW Bus Taxi und ich steht zufällig auf der „Poleposition“ und der Fahrer gibt alles damit unsere Fuhre noch den Zug in Elgersburg erwischt. Vor Elgersburg ist viel Blaulicht am Bahndamm erkennbar. Nicht schön. Da vmtl. fer Zug die Bäume erwischt. In Elgersburg wartet eine Dreifachtraktion RS1 ud warter auch das zweite Taxi noch ab. Diejenigen die erst im nächsten Umlauf mitkamen mussten dann vsl. 1h warten.

Dank des planmäßig längeren Aufenthalt zur Verstärkung des Zuges in Arnstadt wird etwa Verspätung abgebaut so dass der 4min Übergang in Neudietendorf zur Abelio RB nach Gotha klappt. Die Überholung der RB durch einen IC dürfte zusätzlich den Anschluss gesichert haben. 😎

So, und nun ab ins Bett. Morgen gebe ich mir das Abenteuer VDE 8.1

Achja. Bevor ich es vergesse. Die Wanderung um den Rennsteig herum mit weiteren Bildern gibt es wie üblich hier bei Komoot.

Gotha im Januar

Tag der offenen Tür der Fachschule in Gotha.

Auf dem Weg dahin konnte ich einen Schnappschuss vom Wagen 313 mit neuer Werbung für die Stadtwerke Gotha machen.
Gut finde ich den Satz „Elektromobilität in Gotha seit 1894“. Den sollte man diversen Politikern die meinen Elektromobilität wäre was neues und gäbe es nur für Autos und LKW auf die Stirn tätowieren.

Da untypisch für den Termin im Januar eine guter Unterstützungsgrad besteht haben Peter und ich uns erst mal mit der Simulation des Betriebsfeld in der „BEST“ ESTW-Simulation beschäftigt. Auch ganz interessant. Besonders das „Ähm… da passt was nicht. Das sollte eigentlich… und warum fehlt hier die und die Funktion im Kontextmenü“. 😎🤗
Hat Spaß gemacht und selbst in der „Keramikabeilung“ gab es interessante Lektüre. 🤣
Am späteren Nachmittag war „Back to the Roots“ angesagt und wenn der „Spezialist“ in Tessin nicht nur eine grosse Klappe sonder wenigstens minimale Grundlagen im Bahnbetrieb besesseb hätte wäre es wenig nervenaufreibend gewesen. 🤔
Das Ausfahrsignal im Gleis 1 meinte es gut und hielt es in Anlehnung an „Mutti“ [tm]: „Die Signale stehen aufwärts“.
Gegen Abend zog es sich draußen langsam zu. Irgendwie etwas „spooky“ die Bäume am Eingang zum Betriebsfeld.

Schon länger geplant und endlich habe ich mal daran gedacht in die Weinschenke in Gotha zu gehen.
Fazit: Ich bin begeistert. Urige alte Ausstattung, eine super Roulade gefüllt mit Sauerkraut und Mett sowie richtigen Bratkartoffeln dazu. Und zur Verblüffung gibt hier in Gotha, mit einer der grossen Brauereistandorte von Oettinger (ähm *hust*), echtes „U“ von Mahrs Bräu aus Bamberg zu und das dazu in einer „Weinschenke“. 😊
Danke! Auch die Nachspeise war sehr gut und selbst bei der Entsorgung wird mitgedacht. 😂

„Repatriierung“ nach dem Sturm

Die 3700 km von Ende Mai bis Ende Oktober haben Spuren hinterlassen.

2x neue Reifen und Bremsbelege, neue hintere Bremsscheibe, das System aus Antriebsritzel mit Kette und Kassette und noch weiteres Kleinzeug waren fällig. Aber jetzt schnurrt der Bock wieder wie ein Kätzchen.

Auch wenn der Orkan Frederike Südhessen „nur gestreift“ hat so hat es wohl gereicht das Wasser aus dem Steinbrücker Teich zu treiben oder ist einfach nur Ebbe. Muss mal den Gezeitenkalender suchen.
Top Wetter nach dem Sturm. Ideal um das frisch gewartete Fahrrad zu „repatriieren“. 😉

Ab nach Hause…

… aber wie üblich mit Umwegen.

Nach dem Frühstück ging es zur Leergutentsorgung und Wegeproviantaufnahme zum örtlichen REWE. Es war mir ja irgendwie klar dass es genau dann regnen musste.

Obwohl die RE / RB Züge zwischen Haltingen und Müllheim den Streckenabschnitt der Rheintalbahn so gut wie für sich alleine haben so verkehren sie zumeist mit Verspätung mit um die 5min. Auch mein Zug Richtung Freiburg kommt aus Basel Bad bereits mit +5 an. Nicht gut bei einem nur 3min Übergang in Bad Krozingen. Der Anschlusszug nach Untermünstertal, ein RS1 der SWEG in Landesfarben, wartet zwar am gleichen Bahnsteig aber wartete nur auf die Fahrgäste der vorderen Wagen. Durch das gewühle der reichlichen Einsteiger komme ich vom dritten Wagen nicht mehr rechtzeitig nach vorne… ☹️

Daher nehme ich, statt eine Stunde zu warten, erst einmal den SWEG-RE (Dreiteiliger Talent 2) aus Freiburg nach Staufen der gut eine Viertelstunde später fährt. Somit blieb etwas Zeit um zu Fotigrafieren.

Mich wunderte der eingesetzte RS1 da die Strecke vor kurzem elektrifiziert wurde. Aber die Erklärung zeigte sich in Staufen. Der zweite Talent stand zur Wartung im zu kurzen Lokschuppen.

Als der zuvor auf der Brücke abgelichtete RS1 aus Bad Krozingen zurückkehrte ging es mit ihm hinauf nach Untermünstertal. Dort besteht ein optimaler Anschluss an weiterführende Busse in den Schwarzwald. In Untermünstertal gibt es noch ein dem Bahnsteig vorgelagertes und mit Gleissperren gesichertes Ausweichgleis das vmtl. zur nächtlichen Abstellung dient. Der Rest des ehm. Bahnhofsareal ist mit Parkplätzen und einem Supermarkt überbaut.

Zurück in Bad Krozingen ging es mit dem RE nach Offenburg und dort bei 4min Umsteigezeit von 4min sehr zügig von Gleis 3 nach Gleis 7 um nach Bad Griesbach zu fahren. Eine Doppeltraktion landesfarbener SWEG / OSB RS1 verrichtet diesen Dienst. Das sich das mit RS1 befahrene Netz der OSB „Ortenau S-Bahn“ nennt ist eher ein Witz. Teilstrecken haben dabei zeitweise nur einen 2h Takt…

Bad Griesbach, oder zumindest der Bahnhof, hat schon bessere Zeiten gesehen. Der kleine Zug steht auf dem letzten verbliebenen Gleis recht einsam vor dem repräsentativen ehm. Bahnhofsgebäude im grossen ungenutzten ehm. Bahnhofsareal.

Eigentlich wollte ich noch von Achern nach Ottenhöfen fahren, aber angesichts der einsetzenden Dämmerung entschliesse ich mich bis Baden-Baden weiterzufahren um dort den sehr gut besetzten ICE70 aus Chur bis Frankfurt zu nutzen.

Pünktlich und unspektakulär verläuft somit der Rest der Rückfahrt.

1) RE 17014

-> Offenburg

Ab 10:13 Bad Bellingen, Gleis 2

An 10:32 Bad Krozingen, Gleis 1

2) SWE74333

-> Staufen Bahnhof

Ab 10:51 Bad Krozingen, Gleis 12

An 10:58 Staufen

3) SWE72519

-> Münstertal (Schw)

Ab 11:43 Staufen

An 11:52 Münstertal(Schwarzwald)

4) SWE72518

-> Bad Krozingen Bhf

Ab 12:10 Münstertal(Schwarzwald)

An 12:28 Bad Krozingen

5) RE 17018

-> Offenburg

Ab 12:33 Bad Krozingen, Gleis 1

An 13:53 Offenburg, Gleis 2

6) SWE87392

-> Bad Griesbach(Schwarzwald)

Ab 13:57 Offenburg, Gleis 7

An 14:43 Bad Griesbach(Schwarzwald)

7) SWE87501

-> Freudenstadt Hbf

Ab 15:12 Bad Griesbach(Schwarzwald), Gleis 1

An 15:55 Appenweier, Gleis 2

8) RE 4720

-> Karlsruhe Hbf

Ab 16:07 Appenweier, Gleis 1

An 16:27 Baden-Baden, Gleis 2

8) ICE 70

-> Hamburg-Altona

Ab 16:34 Baden-Baden, Gleis 4

An 17:53 Frankfurt(Main)Hbf, Gleis 8

9) VIA25177

-> Eberbach

Ab 18:24 Frankfurt(Main)Hbf, Gleis 12

An 19:05 Reinheim(Odenw), Gleis 1

Isteiner Klotz und neue Tram in Frankreich

Nach einer kurzen Nacht und einem nun schon gewohnt guten Frühstück mache ich mich mit dem Zug auf nach Kleinkems um die Wanderung von gestern / letzten Jahr fortzusetzen. Das primäre Ziel war dabei der Isteiner Klotz.

Interessant ist auch die Anordnung des Fahrkatenautomat und -entwerter unterhalb des Bahnsteigs an der Strasse. Durch die Weinberge geht es weiter Richtung Istein. Dabei gibt es den ersten Fernblick nach Basel und weiter in der Ferne grüssen auch diverse Alpengipfel. Die relativ hohen Temperaturen und der Regen haben auch auf der Seite der Vofesen die Schneefelder stark schrumpfen lassen.

Auch die Sonne lässt sich nicht lumpen wobei es gegenüber gestern gut 10°C kühler ist. Ohne Donne sind es um die 6°C, mit Donne um die 10°C.

Bei Sonnenschein lässt es sich daher recht angenehm auf den Zug warten. Am 1. Januar fährt ohnehin relativ wenig und seit der Inbetriebnahme des Katzenbergtunnel kommt nur noch seltener etwas anderes wie die RB / RE hier vorbei.

Das Kalkwerk in Istein dominiert das Motuv Richtung Süden wobei der Abbau heute auf der Ostseite geschieht was uber ein teilweise unterirdisch verlaufendendes Förderband an das Werk in Istein angebunden ist.

Der Gleisanschluss wurde mit Mora-C stillgelegt aber seit 2015 wieder in Betrieb.

Weiter geht es über den Bergrücken auf die Südseite des Steinbruchs von wo aus sich herrliche Ausblicke auf Basel, das noch schneebedeckte schweizer und französische Jura sowie die Vogesen mit dem Isteiner Klotz im Vordergrund bieten. Auf dem Weg hinunter informieren diverse Schautafeln über die diversen Rebsorten und ihre Geschichte. Das Weindorf Efringen-Kirchen grüsst mit einem Weinfass

Fussgänger dürfen maximal mit Schrittgeschwindigkeit gehen? Und wie schnell dürfen die Radfahrer fahren? Liebe Gemeinde Efringen-Kircgen… Das ist genau mein Humor 😂

In Weil am Rhein ruhen sich die zwei V90 derweil auf dem Ablaufberg aus und ich fahre derweil mit der Linie 8 zur Dreirosenbrücke um via der Linie 1 am Burgfelderplatz auf die Linie 3 zur im Dezember 2017 neu eröffneten Strecke der zum in Frankreich liegenden Bahnhof St-Louis zu wechseln.

Im unterwegs gelegenen Bahnhof St. Johann nennt sich ein Kunstprojekt odrr eas auch immer „Stellwerk“ 😎

Das Infotainment in der Team verkündet dass 2017 das sicherste Jahr im Flugverkehr war. Ob da AirBerlin einen Anteil daran hat?  😂🤗

In Basel sind scharenweise Backpacker unterwegs die auf dem Rückweg vom europäischen Jugentreffen von Taize sind was so manche Strassenbahn an due Kapazitätsgrenze bingt. Auch die Linie 3 ist bis zur vorletzten Station so voll dass niemand datin umfallen könnte

In der Endhaltestelle Gare de St-Louis besteht (wie auch im an der Linue 1 liegenden St. Johann Anschluss an die Zuge auf der Strecke Mulhouse-Basel SBB / SNCF. Die Linie 3 soll vsl. noch bis zum Flughafen verlängert werden. Due Bauvorleistung hierzu ist schon erkennbar.

Am Spalentor ist die Strasse der Spalenvorstadt noch weihnachtlich geschmückt und so entscheide ich kuch kurzfristig für einen Ausstieg an der Haltestelle Universität für ein paar Fotos an dieser Stelle.

Weiter geht es mit der 3 zum Barfüsser Platz und mit der BLT Linie 11 zum Hauptbahnhof und nach einer kurzen Materialaufnahme bei Coop mit der Linie 2 zum Bahnhof Basel Bad Bf.

Der RE nach Offenburg warten schon. Zuvor durfte ich noch kurz Fahrgastlenker spielen. Zwei Mädels wollten nach Zürich und dachten dass sie hierzu schon in Basel Bad Bf umsteigen könnten. Naja, ein ICE nach SBB kam passend und so dürften sue ihren Abschluss in Zürich auch noch erreicht haben.

Weniger Glück hatte ich aus eigener Dusseligkeit. Ich stieg eine Station zu früh aus und als ich realisierte dass es Rheinweiler und nicht Bad Bellingen ist war die Türfreigabe schon weg.

Ich hatte die Wahl 1h bei Suddelwetter zu warten oder die ca 4km nach Bad Bellingen über Bamlach zu laufen. Ich entschied mich trotz leichtem Regen fur drn knapp 40 minütigen Fussweg und war somit noch vor dem nächsten Zug angekomnen.

Noch einmal ein vorzüglichees Abendessen. Morgen geht es leider wieder heim.

Adieu 2017 …

… und herzlich willkommen 2018.

Nach dem obligatorischen Dinner for One und mit einem im Pauschalangebot inkludierten hervorragenden 6 Gänge Menü wurde die Zeit bis Mitternacht überbrückt.

Wenn 2018 nur annähernd so gut wird wie das Silvestermenü und insbesondere das Dessert wird es ein Spitzenjahr.

Im Ort wurde wenig geböllert aber schöne Raketenbatterien abgefeuert. Auch der Blick aus dem Hotelfenster zeigte dass auch in Frankreich 2018 angekommen ist.

Ich wünsche allen ein frohes neues Jahr!

2017 geht zum Ende

Den letzten Tag des Jahres lasse ich entspannt beginnen und gehe dann erst mal in die Therme im Ort um mich zwei Stunden einzuweichen.

Am Nachmittag nehm ich bei bis zu 16°C den Weg nach Kleinkems unter die Füsse. Vorgestern war es noch knapp um 0°C.

Zurück in Bad Bellingen konnte ich einen schönen Sonnenuntergang erleben.

So, jetzt muss ich mich langsam mal für’s Silvestermenü fertig machen.

Cité du Train

Wie befürchtet wurde es heute zwar wärmer aber dafür wesentlich unbeständiger. Somit ist es also ideales Museumswetter.

Daher fuhr ich mit der ungefähr zweistündlich verkehrenden Verbindung von Müllhausen nach Mulhouse. Warum die ab / bis Müllheim fahrenden „TER“ in der DB Fahrplanauskunft als RB die bis / ab Freiburg durchgebunden jedoch als IRE vermehren, im Aushnagfahrplan aber alles RB sind mus man nicht verstehen.

Den TramTrain von Mulhouse in Richtung Lutterbach und Thann zur Station Musée wirft die deutsche Auskunft als TER aus. Daher der erste Versuch eine Fahrkarte zu ziehen am gelben SNCF Automaten. Ja, er kennt die Verbindung, aber er kann jeine Fahrkarte herausgeben. Toll… Dann also mal am SNCF TER Automaten versuchen… Njet, der kennt das Fahrtziel nichteinmal.

Der Versuch 3 am Automaten von Solea (Betreiber der Tram in Mulhouse) gelingt dann und schon kurz darauf geht es mit dem TeamTrain der SNCF vom Bahnhofsvorplatz und quer durch Mulhouse und an der Einmündung zur SNCF Strecke mit einem sehr engen Bogen zur Station Musée die in der Nähe des Bahnmuseum Cité du Train liegt. Das Anschlussgleis des Museums, das via der parallel zur SNCF Hauptstrecke liegenden Tram und TramTrain an das Bahnnetz angebunden ist, besitzt dabei noch einem eigenen (ungenutzten) Bahnsteig.

Im Museum gibt es einen recht guten Audioguide (D ubd F) mit über 80 Stationen. Leider sind zumeist die Exponate die keine Fahrzeuge sind ohbe Zusatzinfo. Weder per Audiguide noch per Schild. Gerade in der recht dunkel gehalten aber liebevoll ausgestatteten ersten Halle fehlen viele Infos zu den diversen interessanten Fahrzugen und anderen Exponaten. Dafur sind die Videostationen gut gemacht.

Auch das Thema Bahn im Krieg nimmt eiben gewissen Raum ein. Unabhängig vom Thema gibt es interessante Einblicke in die Unterseite der Lok. In der Halle 2 kann man dies übrigens „normal“ mittes Gang durch eine Wartungsgrube nochmal sehen. Die Hallen 2 und 3 sibd wesentluch heller gestaltet, wenngleich nuch durchgehend hell. Formschöne bus Skurile Fahrzeuge reihen sich dicht an dicht.

Wie später beim Auto, man denke mal nur an die Göttin von Citroen, war der Franzose auch bei Bahnfahrzeugen gerne innovativ aber auch verspielt unterwegs. So auch beim Triebwagen ZZ2440 der damaligen Bahngesellschaft „Etat“ von Bugatti. Mit optimieren Luftwiderstand und  Panoramablick nach vorne und hinten. Aber wo ist dann der Lokführer? Der hatte einen Ausguck im Dach in der Mitte des Fahrzeugs und stand (!) dabei mitten im Motorraum. Die Sicht auf die Strecke dürfte dabei nicht gerade optimal gewesen sein. Auf eine Sicherheitsfahrschaltung dürfte aber bei einem derart „bequemen und ruhigen Arbeitsplatz“ eher obsolet gewesen sein. 

Mehr zum Fahrzeug: https://fr.m.wikipedia.org/wiki/Autorail_Bugatti

Französisch.  Eine schöne Sprache und mit so vielen wohlklingenden Bezeichnungen für die Bezeichnung  „Schotterochse / Schottersheriff“. 😂😂😂

Interessant sind unter anderem die diversen Schnittmidelke bzw. Fahrzeuge mit offenen Seiren. Auch im Aussenbereich gibt es interessante Exponate. Leider war das Stellwerk verschlossen. 😕

Nach soviel Eisenbahn nutze ich das Kombiticket und besuche das benachbarte Electropolis. Sozusagen das Firmenmuseum der EDF. Direkt hinter dem Eingang erfolgt anhand einer Modellstecke die Virstelkubg woher der Strom kommt und wohin er geht. Anschließend geht es durch viele Ausstellungsräume die von der Frühzeit der ersten Experimente und der Forschung zur Elektrizität, allerlei historischer Elektrogeräte zur zentralen Raum mit einem mehrere Stockwerke hohen mit Dampfzylindern betriebenen Generator. Dieser versorgte von 1901 bis 1953 eine grosse Weberei in Mulhouse mit Strom und wurde von BBC und Sulzer hergestellt.

An einigen Stellen wirkt das Museum etwas renovierungsbedürftig, gerade im Aussenbereich. Wobei letzteres ggf. auch am Wetter liegen kann. Zwei der fünf Pavillions im Aussenbereich sind leider nicht zugänglich.

Trotzdem  ist es einen Besuch wert. Die meisten Infotafeln sind in Französischen, Englisch und Deutsch gehalten. Insbesondere die vielen alten Elektrogeräte, vom Lockenwickler der Jahrhundertwende bis zur 70er Jahre Musikstation machen richtig Spaß beim Ansehen.

Eigentlich wäre im Anschluss noch eine Fahrt zur Endstation der TramTrain Strecke in Thann – Saint Jaques möglich gewesen um dann in Mulhouse den Zug um 17:51 nach Müllheim zu erreichen, aber offenbar wird auch die SNCF von der Männergrippe ™ geplagt.

Also fuhr uch 16:07 mit der Team der Linie 3 in die Stadt zur Station Republic und suchte einen Supermarkt den ich natürlich erst mal nicht fand ubd nach einer Runde durch die hübsche aber verregnete Altstadt durejt in der Seitenstraße neben der Station Republic fand. 🤗

Wie üblich werden in Frankreich die Gleise erst ab 20min vor der Abfahrt angezeigt. Wo wohl der Zug nach Müllheim abfahren wurd wenn die Vorleistung aus Freiburg auf Gleis 6 ankommt?

Müllheim wurd am südlichen Stumpfgleis 4 das zwischen Gleis 2 und 5 liegt erreicht. 

Und dann gab es natürlich noch was zu Essen.