Ich bitte die zahlreichen Tipp- und Schreibfehler in den Berichten zu entschuldigen. 90% der Texte werden abends nach den Touren auf dem Smartphone erstellt und dann ist es bei der Konzentration, gepaart mit dicken Fingern, nicht mehr sonderlich gut bestellt.
Nach einem gewohnt guten Frühstück wurde mit einem kleinen Schlenker in die Bahnhofstraße die Strassenbahn noch eingefangen bevor es zum Bahnhof ging.
Der RE nach Göttingen hatte etwas Verspätung so dass er erst nach der RB20 nach Eisenach in Gotha eintraf.
Der kurz darauf folgende ICE nach Wiesbaden fing sich dadurch aber keine Verspätung ein und fast ppnktlich ging es über Frankfurt nach Mainz.
In Raunheim wurde seinerzeit bei der DPD Niederlassung ein Schindler Wagon als Verbindungssteg eingebaut.
Die beiden halbgrossen Fenster und die zugebauten Wagenenden machen es schwer diese sauber auf die SBB Einheitswagen I oder II einzuordnen.
In Mainz dann Umstieg in den RE2 „Süwex“ Richtung Koblenz den ich eigentlich auch in Frankfurt hätte erreichen können.
Süwex verspricht erstklassige Stehplätze 😉
Da der aus zwei vierteiligen Flirt gebildete Zug sehr gut gefüllt ist wird dann auch die 1. Klasse geflutet.
Bei Spitzenwetter geht’s mit gut 8min Verspätung durch Mittelrheintal weiter bis Boppard.
Der Bahnsteig zum Bähnchen nach Emmelshausen ist sehr gut gefüllt mit Mountainbike Fahrern die nach dem Downhill ins Rheintal wieder hinauf wollen.
Gut dass der Zug aus zwei steilstreckentauglichen RS1 besteht.
Die kryptische Beschriftung des F-Kasten lässt auf eine Schlüsselsperre für Buchholz deuten. Vermutlich wurde darüber früher der Streckenschlüssel freigegeben als in Buchholz noch Zugkreuzungen stattfinden konnten und der Gleisanschluss der Fa. Bomag bedient wurde. Heute besitzt Buchholz nurnoch ein durchgehendes Gleis mit Bahnsteig.
Auch heute noch wird über den F-Kasten wohl noch die Ankunftsmeldung und oder Freigabe abgewickelt. Zumindest werkelte das Zugpersonal darin herum.
Schon kurz nach der letzten Weiche in Boppard geht es direkt in die Steilstrecke bis Buchholz.
Kurz vor Buchholz überquert die Bahn die A61.
Wurde in Buchholz rangiert wurden die Weichen so gestellt dass kein Wagen in die Steilstrecke rollen konnte sondern in ein ebenfalls die A61 überquerendes Stumpfgleis geleitet wurde.
Am Geländer ist gut das Gefälle des Streckrngleis ggü. des in der Ebebe liegeden ehm. Stumpfgleis erkennbar.
Die „Flachstrecke“ von Buchholz bus Emmelshausen besitzt aber auch noch einiges an Steigungen so dass die RS1 gut zu arbeiten haben.
Die Stecke wurde 2008 grundlegend saniert aber aktuell besteht von Buchholz bis Emmelshausen eine Langsamfahrstelle mit 40km/h.
Der Niedeflurbereich der RS1 ist sehr großzügig mit Fahrradstellplätzen ausgestattet.
In Emmelshausen besteht, wie auch in Boppard, eine Kurzwende von 5min die wegen der Langsamfahrstelle etwas verkürzt ist. Aber der Fahrplan kann trotzdem eingehalten werden.
Und so fahre ich nun zurück, aber nur bis Ehr.
Rund um den Haltepunkt Ehr suche ich auf auf dem Hunsrückbahn Wanderweg nach brauchbaren Fotostellen.
Der erste Versuch ist dann mit dem Zug nach Emmelshausen der 16:23 Ehr erreicht von der Strassenbrücke etwas nördlich von Ehr.
Dann vor dem Hp Ehr mit dem Zug auf dem Rückweg nach Boppard und wieder in der Gegenrichtung den Zug 17:23 nach Emmelshausen.
Mit dem 17:35 ging es dann wieder zurück nach Boppard.
Nochmal die Autobahnbrücken von Buchholz und dann geht’s stramm hinunter zum Rhein.
Umstieg dann in Boppard zur RB26 Richtubg Köln und Fahrt bis Koblenz Stadtmitte.
Der Weg zum BB Hotel ist ja noch vom Ausflug zur Brohltalbahn im Februar bekannt und fürs Abendessen wird das Restaurant Dubrovnik schräg gegenüber der Herz-Jesu-Kirche gewählt.
Morgen dann FIT Unterricht in Koblenz und dann nach passender Ruhezeit ein Nachteinsatz in Gross Gerau.
Somit ein spannendes und abwechslungsreiches „verlängertes“ Wochenende.
Heute war frühes Aufstehen angesagt denn zunächst war Beisitzer im Prüfungsausschuss in Mainz angesagt.
Da ich sehr zeitig am Bahnhof war entschloss ich mich nicht die RB82 um 5:31, mit knapp einer halben Stunde herumstehen in Darmstadt Nord für die RB75 nach Mainz, zu nehmen sondern den RE80 SEV Bus um 5:22 welcher mit gut 5min Verspätung eintraf.
Ein etwas älterer Mercedesbus mit OHV Kennzeichen (LandkreisOberhavel) der zuvor wohl im Stadtverkehr von Konstanz unterwegs war wie das im Grunde sonst nichts anzeigende Infosystem darlegt.
Aber der Bus ist sehr gepflegt, definitiv um Klassen besser wie die oft neueren aber teils recht versüfften Busse der Fischle Linien, und der Fahrer macht 1a Ansagen.
Wobei die Frage ist ob bei zwei Fahrgästen Reinheim – DA Hbf, einer DA Ost – Mathildenplatz und leer aus Wiebelsbach kommend es nicht billiger wäre jedem Fahrgast ein Taxi ab Haustüre zu stellen 😉
Der Übergang in Darmstadt Hbf reicht noch locker für einen Kaffee bevor es weiter nach Mainz geht.
Nach der sehr gut verlaufenen Prüfung ging es in Mainz wieder zum Hbf um mit dem ICE 1653, eine Garnitur aus einem fünf- und einem siebenteiligen ICE-T, direkt nach Gotha zu fahren.
Ideale Zeit für einen Nachmittagskaffee.
Vor dem Frankfurter Hbf kommt der Wasserstoff Lint und ein niederländischer Vectron ins Bild.
In Fulda sammelt der ICE etwas Verspätung oder wie es der Zugchef so schön sagte „Verehrte Fahrgäste, wir haben Fulda mit 9 Minuten Verspätung verlassen. Grund dafür war dass man auf mein Team und mich warten musste. Aber wie Sie ja nun hören, wir sind jetzt alle da“ 😀
Gerüchten zufolge sollen die fünfteiligen ICE-T der Baureihe 415 vorzeitig ausgemustert werden.
Auf dem Gothaer Bahnhofsvorplatz weist ein Schild darauf hin dass man nun den unsanierten Teil des Bahnhofs verlässt und die Stadt schöner sei.
Ich dachte erst an die Schilder wie sie früher in Berlin an den Sektorengrenzen standen 😉
Zur blauen Stunde ging es mit der Schindler Tram zur Bertha-von-Suttner-Straße und rein in die Altstadt.
Abendessen in der Osteria Michelangelo am Hauptmarkt und so wie es scheint ein echter Italiener. Nudeln mit einer Sosse zum sich reinlegen und hinterher ein Tiramisu.
Zurück zu Fuss zur Pension und noch ein paar schlechte Nachtfotos gemacht.
Morgen steht dann wieder das Betriebsfeld zum Tag der offen Tür auf dem Programm.
Ach übrigens, auch wenn es tagsüber eher Strickjackenwetter um die 12 und mehr Grad bei Sonnenschein hat so wird es nach dem Sonnenuntergang recht frisch.
Heute war frühes Aufstehen angesagt. Sonnenaufgang sollte gegen 7:11 sein, somit beginnt die morgendliche „Blaue Stunde“ und die Morgenröte kurz nach sechs Uhr.
So bdgebeich mich kurz nach sechs Uhr auf den Gipfel des Rothorn. Es ist nicht einmal so kalt wie erwarte, die dünne Fleecejacke reicht.
Einfach nur dastehen und der Sonne beim Aufgehen zuzuschauen hat etwas herrlich entspannendes. Entschleunigung pur.
Viertel nach Sieben bricht sich die Sonne endlich ihren Weg über den Gebirgskamm beim Titlis östlich des Rothorn.
Auch die Berner Alpen wie Wetterhorn usw. bekommen nun mehr Licht ab.
Einfach schön… wobei vom Westen her Dunst und Wolken aufziehen.
Eigentlich sollte nach Fahrplan erst gegen halb Zehn der erste Zug die Bergstation erreichen, aber der nur Sonntags verkehrende Frühzug kommt auch am heutigen Samstag ddn Berg um kurz nach halb Neun herauf. Dann muss das Frühstück eben noch etwas warten.
Nach dem Frühstück wird der Zug um halb Zehn noch abgepasst bevor es nschdem Auschecken mit der Seilbahn Richtung Sörenberg geht.
Schön dass man in der SBB App einen durchgehenden Fahrscheine „Rothorn Seilbahn – Sörenberg – (Bus) – Schüpfheim“ lösen kann. Doof nur dass der Scanner am Zugang zur Seilbahn den QR-Code nicht lesen kann. Der Seilbahnführer der kurz vor Abfahrt erscheint kennt das Problem. Zugang gewährt.
Während talwärts ausser mir nur der Seilbahnführer und zwei weitere Fahrgäste unterwegs sind ist die bergwärts fahrende Gondel brechend voll. Daher wurde auch schon 4min vor Planabfahrt losgefahren und dann im verdichteten Plan (regulär nur *.15 und *.50) gefahren.
Während der Wartezeit bis zum Bus ist auch noch ein Blick durchs geklappte Fenster auf die Maschinenanlage möglich.
Rund um die Talstation stehen mehrere Stangen die vor Baumaßnahmen anzeigen sollen was ein Gebäude später für Dimensionen haben wird. Steht eine Sanierung oder gar Neubau an?
Und beim Halt in Sörenberg an der Post zeigt sich warum der Postbus ein echter Postbus ist. Der Fahrer verläd erst mal Briefpost und Pakte in den Bus welche in Schüpfheim wieder in die Post am Bahnhof übergeben werden.
[So, mehr Beschreibungen gibt es erst morgen. Ich lege mich nun aufs Ohr.]
Mit dem RE von Bern nach Luzen geht es nach Wolhusen. Eingesetzt werden die RABe535 „Lötschberger“ der BLS. Viele Jahre von 2004 bis 2016 dominierten diese Leistung die EW III Wagen des ehm. Swiss-Express nachdem er von den BLS von den SBB übernommen wurde , der aber nun nur noch auf der Linie Bern – La-Chaux-de-Fonds verkehrt. Aber auch die RABe 535 beten einen guten Komfort, so kamen u. a. in der 1. Klasse die recht bequemen Sitze zum Einsatz welche man auch aus den TGV Erstklasswagen kennt.
Bai der Einfahrt in Wolhusen wundere ich mich dass ein Lötschberger mit Kambly Werbung und der Linienbezeichnung „S6 Langenthal“ am Gleis 2 steht der aber noch bevor dessen Tür erreicht werden kann abfährt. „Mist!?!“ Hatte mein Zug so viel Verspätung, eher nicht. Aber hinten dran, und somit im Bereich 2B wie in der sBB Fahrplanauskunft angegeben, steht ein „RABe525 „NINA“, ebenfalls mit „S6 Langenthal“ beschriftet und das erklärt auch warum ich schon gestern in Luzern eine Kombination aus Lötschberger plus Nina sah. Denn in Wollhusen vereinigen sich die Kompositionen der RE aus Langnau und Langenthal der S6 welche auch die zwei Endäste bedient für die Weiterfahrt nach Luzern bzw. umgekehrt. Um dies Fahrplankonzept zu ermöglichen wurde der Bahnhof in den letzten Jahren umfangreich ernueert. Wenn ich mich recht erinnere war Wolhusen bis dahin eines der letzten Stellwerke mit ortsgetellten Schlüsselweichen auf einer Hauptstrecke.
Der NINA ist nicht fanz so bequem wie der Lötschberger, aber seitdem diese den Refitdurchlaufen haben auch ganz angenehm. Das Wetter ist recht trübe geworden…
In Langenthal findet sich Bahnsteiggleich der Anschluss an die S-Bahn Richtung Olten. Aber ich will den IR nehmen und habe daher eine gute halbe Stunde Zeit um mich umzuschauen. Die kurzfristig aufgekommene Idee mit der Schmalspurbahn via Niederbipp nach Oensingen zu fahren muss ich genau so schnell wieder verwerfen da diese bis Aarwangen wegen Bauarbeiten im Schienenersatzverkehr verkehrt. Die Ansagen weisen aber auf diesen nicht hin, dort und in den Anzeigern steht nur „Ausfall“.
Und irgendwann kommt dann der RABe511 „KISS“ als Doppelstock IR, welcher in etwas abgewandelter Lackierung und Innenaustattung auch als S-Bahn in Zürich verkehrt.
In Olten habe ich Übergang auf den EC 6 nach Dortmund. Während der Wartezeit durchfährt dann die bereits Vorgestern gesichtete Ceneri Tunnel Werbelok der Baureihe Re 460 031 mit ihrer recht langen Doppelstock IC2000 Garnitur den Bahnhof Richtung Zürich ohne Halt während auf den südlichen Gleisen weitere IC Züge mit EW IV Wagen und der neue RABe501 Giruo ihren Fahrgastwechsel vollziehen.
Aber dann kommt auch schon pünktlich auf die Minute der EC 6 Steuerwagen voraus und von einer Re 460 geschoben. DER Steuerwagen läuft aber nur bis Basel SBB mit da er im Gegensatz zu den sogenannten EC Wagen, wie auch die EW IV Wagen, nicht auslandstauglich ist.
In Liestal wird für den Vierspurausbau,d er auch die hier parallel verkehrende Waldenburger Bahn betrifft, kräftig gebaut. In Basel SBB wartet beim Peter-Merian-Steg bereits die Lok zur Weiterfahrt nach Deutschland während kurz vor der Halle eine Re4/4 im Lack des ehm. Swiss-Express auf die nächsten Dienste wartet.
In Basel SBB wird derzeit das Hallendach saniert und die dafür nötigen Gerüste stehen dabei recht nahe am Lichtraumprofil. Damit niemand beim aus dem Fenster Schauen, ein öffenbares Fenster vorausgesetzt, unliebsamen Kontakt mit den Gerüsten erleidet bekommt er zuvor von den Besenkonstruktionen eine „sanfte Erinnerung“ den Kopf einzuziehen.
Naja, das Umhängen dauerte trotz 26min Haltezeit etwas länger wie geplant und so wurde Basel SBB mit +5min verlassen.
Bis Basel Bad. Bg. und kurz vor dem Katzenbergertunnel ging es auch nur recht langsam (Baustellenbedingt?) und zögernd weiter.
Das „gezuckel“ geht hinter dem Tunnel wieder weiter und in Mülheim steht der Zug einige Zeit herum bevor es am Zwischensignal S1 per Ersatzsignal weitergeht. Ergebnis: +20 die auch bis Karlsruhe so bleiben.
Eifgentlich wäre in Karlsruhe ein planmäßiger Übergang von 1:05 auf den ICE nach nach Darmstadt dran gewesen aber der Wagen ist so schön bequem und warum nicht mal linksrheinisch nach Main und von dort nach Darmstadt und nach Hause? Bei kontinuierlichen +20 bleiben in Mainz immer noch 11 Minuten Umsteigezeit auf die RB75. Also warum nicht.
In Mannheim wird übrigens der laut Plan 14min. vor dem EC 6 in Basel abgefahrene ICE 276 übeholt. Dieser hält, im Gegensatz zum EC auch in Offenburg und Baden Baden. Hätte aber schon vor der Ankunft des EC weiterfahren sollen. Es ist ein ICE4 und vielleicht auch der Grund für das Gezuckel hinter Basel?
Zu meiner Verwunderung geht es dann aber auf die Riedbahn, da baustellenbedingt Worms umfahren wurde.
Schön, so komme ich auch mal dazu die Spange GG-Dornberg – Groß Gerau zu befahren. Wennglich mich ein ungutes Gefühl beschleicht als es nach flotter Fahrt via Biblis (*hust* flott im 90er Bogen 😀 ) in Goddelau wieder etwas stockt und in Dornberg die Überleitung nach Gleis 2 und auch die Fahrt weiter nach Groß Gerau im gefühlten Fussgängertempo geschieht und dann wird wegen hoher Streckenauslastung noch ein Extrahalt am Einfahrsignal von Nauheim eingelegt.
Naja, was soll ich sagen, es kommt wie es kommen musste, mit +30 in der Ankunft in Mainz Hbf wurde der Anschluss an die RB75 sauber verpasst.
Na dan ist halt Zeit für eine Currywurst am Bahnhofsvorplatz und ein paar Fotos am Bahnsteig. Ich nehme eine RB75 früher wie von der Auskunft empfohlen, bringt zwar keine frühere Verbindung nach Hause, aber Hauptsache raus aus Mainz 😀
Und so wird auch schon Darmstadt erricht. Der frühere Zug bedingt ein Umsteigen auf den Bus der Linie R zum Nordbahnhof oder warten auf die RB75 welche auch aus Minz hätte benutzt werden können.
Ich nutze den Bus und die Wartezeit für ein paar Fotos mit Abendstimmung am Hbf.
Willokommen am „Welstastdtbahnhof“ Darmstadt Nord derauf Fotos schöner wirkt wie er wirklich ist.
Lust auf eine Runde Golf auf dem 4 Loch Platz des Bahnsteig 2?
Und alsbald kommt nach der RB75 der HLB nach Aschaffenburg die RB 82 nach Erbach und bringt mich pünktlich nach Hause.
Drei wunderbare Tage sind wieder mal vorbei. Aber die Eindrücke, gerade auf dem Rothorn, waren überwältigend.
Anbei noch der Fahrplan der Heimfahrt:
Ab 10:15 Brienzer Rothorn (Seilbahn) (PB 20, Richtung: Sörenberg-Schönenboden) An 10:25 Sörenberg-Schönenboden
Ab Sörenberg-Schönenboden (Fussweg) An Sörenberg, Rothornbahn
Ab 10:45 Sörenberg, Rothornbahn (B 241 24316, Richtung: Schüpfheim, Bahnhof) An 11:22 Schüpfheim, Bahnhof
Ab 11:29 Schüpfheim – Gl. 2 (RE 4367, Richtung: Luzern) An 11:43 Wolhusen – Gl. 3
Ab 11:46 Wolhusen – Gl. 2B (S 6 22740, Richtung: Langenthal) An 12:38 Langenthal – Gl. 13
Ab 13:12 Langenthal – Gl. 3 (IR 30371, Richtung: Zürich HB) An 13:24 Olten – Gl. 4
Ab 13:33 Olten – Gl. 7 (EC 6, Richtung: Dortmund Hbf) An 17:18 Mainz Hbf – Gl. 3a/b (+30 verpätet)
Ab 18:22 Mainz Hbf, Gleis 4a (RB75 Richtung: Darmstadt Hbf) An 18:50 Darmstadt Hbf, Gleis 9
Ab 19:19 Hauptbahnhof, Darmstadt (Bus R , Richtung Nordbahnhof) An 19:29 Nordbahnhof, Darmstadt
Ab 19:44 Darmstadt Nord, Gleis 4 (VIA RB82, Richtung: Erbach(Odenw) An 20:05 Reinheim(Odenw), Gleis 1
Somit gut eine Stunde verpätet zu Hause. Aber ich habe es ja so gewollt 😉
Eine Klausurtagung verschlug mich an die Mainzer Südbrücke, also der Brücke über den Rhein zwischen Mainz Römisches Theater (Mainz Süd) und „Mainz“-Gustavsburg. Leider waren die besten Motive (Sonne, wolken, Drumherum) noch während der Tagung zu erahnen. Aber für ein Foto mit Filter hat es dann doch noch gereicht.
Geschlafen habe ich nicht gut, erst gegen 5 Uhr kam die Temperatur in einen Bereich der ein vernünftiges Schlafen erlaubte.
Zunächst aber entgegen dem Ziel in den Wingerten in Richtung Flörsheim und dann am Main entlang nach Kostheim (statt Schierstein sollte Kostheim auf dem Bild stehen).
Die Treppe zu Steg an der Staustufe Kostheim, der letzen bevor der Main in den Rhein mündet umgehe ich mit der Strassenbrücke von Kostheim nach Gustavsburg und statte der bei der Mainmündung gelegenen Mainzer Südbrücke einen Besuch ab.
Kurz vor der Mainspitze meint ein Vogel Zielschiessen auf mich zu machen. Kaum kommt man in die Nähe von Mainz, schon ist man der Angeschissene. 😂
Egal, die Treffer wurden beseitigt und schon geht es über die Südbrücke rüber nach Mainz. Ich bin mit der Idee offenbar nicht alleine.
Auf der anderen Seite der Tipp eines Mainzers (ich habe extra nachgerfragt da eigentlich Hochverrat) dass der Weg an Wiesbaden vorbei nach Rüdesheim die Schönere sei ggü. der nach Bingen. Oh oh!
Aber dann doch erst mal am Mainzer Ufer entlang, quer durch die Buden und Fahrgeschäfte des Mainzer Fest und durch den ehm. Hafen welcher sich in der Umwandlung zum Gewerbe- und Wohngebiet befindet.
Der heutige und gut genutzte Hafen liegt flussabwärts direkt hinter der Kaiserbrücke zu der ich via Treppe erst mal das Fahrrad hinaufochsen kann. In Schierstein auf der Hessischen Seite geht es ebenso wieder hinunter und via Kastel in Richtung Eltville.
Die Enten und Gänse am Ufer sind von den Radfahrern und Fussgängern recht unbeeindruckt.
In Geisenheim lege ich bei Bockwurst und lokaler Weinschorle eine kurze Rast ein bevor es weiter nach Rüsselsheim zur ehm. Hindenburgbrücke geht.
Die Sonne meint es wieder gut aber das soll sich ändern. Aus Richtung Bingen kommen dicke Wolken herüber.
Egal, es geht nun auf Umwegen da derzeit Rüdesheim mit Motorradfans belagert ist hinauf zum Hauptparkplatz der an der Stelle liegt wo früher die Zahnradbahn zum Niederwalddenkmal begann. Am Wegesrand grüsst auch eine alte Gondel der Seilbahn welche die Zahnradbahn ersetzte.
Der Zahnradbahnweg geht steil bergan, wenngleich nicht immer auf der ursprünglichen Trasse und wie bestellt beginnt es zu Regnen. Aber nicht genug im sich wetterfest Einzukleiden. Es geht weiter und bald ist auch fast die Berstation erreicht. Leider war ich zu langsam und konnte die mit der Seilbahn beförderte Harley nicht fotografieren.
Es herrscht Hochbetrieb am Niederwalddenkmal. Asiaten und Spanier scheinen in der Überzahl. Aber der Ausblick lohnt jedwede lange Anreise.
Das Gewitter ist von Bingen aus in den Rheingau weitergezogen und es scheint wieder die Sonne und so geht es mit tollen Ausblicken auf Bingen, den Mäuseturm und später Assmannshausen wieder stetig hinab ins Mittelrheintal.
Knapp ist die Durchfahtshöhe der Assmannshäuser Seilbahn über dem Weg (laut Schild 2,7m) die wie die Rüdesheimer hinauf in Richtung Niederwalddenkmal führt (und eine ebenfalls vorhandene Zahnradbahn ersetzte) aber einen längeren Wanderweg ab dem Jagdschloss bedingt.
Leider geht der Radweg nicht durchgehend auf eigener Trasse und so muss hinter Assmannshausen für ein paar Kilometer die Bundesstrasse genutzt werden bevor es ein paar Kilometer vor Lorch wieder abseits der Hauptstraße weiter geht.
Eine Fähre bedeutet auch Entschleunigung und so ist trotz 20min Takt ein wenig Warten angesagt bevor es hinüber nach Niederheimbach geht.
Der 628er auf dem Weg nach Bingen erstaunt durch rasche Fahrt. Sieht man diese doch sonst eher im Geschwindigkeitsraster einer Wanderdüne. 😂
Rasch ist ebenso Niedeheimbach erreicht und dieses ebenso schnell durchquert, insbesondere weil man dort Kanonen auf die Gäste richtet.
Und nach einem weiteren Kilometer ist das Weinberghotel Schlösschen erreicht. Zimmer beziehen, Fahrrad hinterstellen, Duschen und dann ein exzellentes Abebdessen genossen und auch der Abschlussschnaps „Möhre – Honig“ war schon etwas eigenartig aber gut.
So, hier noch die genaue Tour mit viel mehr Bildern.
Gestern sah man auf manchem Höhenzug in den Vogesen ganz oben leichtes Weiß, aber über Nacht scheint das Zeug den Weg hinunter in die Oberrheinebene gefunden.
Ich überlege kurz ob ich es trotz der „Chaosflocken“ wagen soll via Lauterbourg zu fahren, aber warum nicht. Von Strasbourg bis Lauterbourg geht es zweigleisig geradeaus und dann ist ja schon D in Sichtweite und dort sorgt DIANA für alles… [Sarkasmus off]
Obwohl beiderseits auf Hafas basierend (mon dieu SNCF, Le App und Programm von die Deutschen?!?) sind sich die SNCF App und die DB Navigator App uneinig ob 3 Minuten zum Umstieg in Lauterbourg reichen. Hint: Die Papierversion weist es als Anschluss aus.
Na dann lass ich mich mal überraschen und so wird sich zuvor gut gestärkt zum Bahnhof gestapft.
Die SNCF scheint derweil dank der „schmutzunempfindlichen“ neuen Lackierung ihres Premiumproduktes sich denen der DB anzugleichen. 😉
In Strasbourg habe ich genügend Zeit für den Fahrkartenkauf und zusätzlich auch noch zum Fotografieren der Tram.
Warum zusätzlich?
Nunja, der Zug nach Lauterbourg wird mit vsl. 25min Verspätung angekündigt. Grund ist die vorherige Leistung aus Lauterbourg die normal 10 min Wendezeit hat ind mit +30 angekündigt ist.
Somit hat sich auch die Frage zu dem 3min Übergang geklärt. 😎
Der Strasbourger Hauptbahnhof hat keine richtige oder adäquate grosse Haupthalle und so wurde vmtl. zusammen mit dem Tramtunnel eine „Glasraupe“ vor das Empfangsgebäude gelegt um hier grosszügige und wettergeschützte Warteflächen zu generieren.
Da das Wetter aber nicht so übel ist und der Zug auf Gleis 33 angekündigt wird schaue ich mir lieber die diverses aus Richtung Norden bzw. Westen einfahrende Züge an und mit exakt 30min Verspätung kommt auch der vierteilige AGC aus Lauterbourg an und mit +20 geht es durch die weiß gepuderte Landschaft nach Norden.
Durch die eher unspektakuläre Landschaft geht es rasch vorwärts und alsbald ist Rœschwoog erreicht. Vor dem Bahnhof überquert zunächst die ehemalige Strecke aus Haguenau die Trasse um dann hinter dem Empfangsgebäude vorbeizuführen. In der Verlängerung führte diese über den Rhein nach Wintersdorf und Rastatt und war damit Teil einer Verbindung von Saarbrücken und Metz nach Karlsruhe und Stuttgart. Ein kurzer Teil führt noch bis vor die Rheinbrücke zum dortigen Industriegebiet. Die ganze Strecke weist mit u. a. Herrlisheim, Rœschwoog und Lauterbourg eine insbesondere für französische Verhältnisse eine relativ hohe Anzahl von bedienten Gleisanschlüssen auf.
Kurz darauf wird Lauterbourg erreicht dessen ausladenden Gleisanlagen heutzutage recht überdimensioniert scheinen. Diese werden von je einem Stellwerk im Nord- und Südkopf bedient, wobei der stressigere Job im nördlichen Stellwerk besteht da hier stündlich Züge von und nach Wörth fahren und ein Bahnübergang zu bedienen ist. Im Süden dürfte es ob des „entspannten“ Fahrplans mit bis zu 4h Lücken wesentlich ruhiger zugehen.
Lauterbourg ist mit der letzte Bahnhof im Elsass mit angepassten „deutschen“ Signalen.
Der Zug erreicht das Gleis C (zweites vom Empfangsgebäude weg) währen auf dem Gleis A (drittes Gleis vom EG weg) ein dreiteiliger AGC wartet und später wird er entgegen dem auf den Monitor angezeigten Gleis C die Rückleistung nach Strasbourg übernehmen.
Pünktlich erreicht dann auch der DB Regio Talent aus Wörth den Bahnhof auf Gleis B und ja, die im Fahrplan auch in diese Richtung angegeben 3min Umsteigezeit klappen.
Kurz nach der Abfahrt des Zugs nach Strasbourg geht es im Talent weiter nach Wörth und über den Rhein nach Karlsruhe.
Dort verwirrt mich etwas die Kombination aus Polizeiwache und Bahnhofstoilette. 🤣
Die knappe Stunde Wartezeit wird mit einer Bockwurst überbrückt und dann geht es bequem im SBB Panoramawagen nach Mainz. Wegen der Sperrung zwischen Worms und Mainz wegen der Inbetriebnahme des ESTW Oppenheim geht es via Riedbahn und dann über Groß Gerau nach Mainz. Nicht ohne beim Einfahren in Groß Gerau die HLB auf dem Weg nach Darmstadt zu stutzen.
Aha, um 15:59 gibt es einen Flashmob im IC bei dem „Endstation Sehnsucht“ aufgeführt wird, oder wer hat hier bei der Eingabe gepennt?
Die HLB Kiste bleibt dann bei der Einfahrt erst mal im Gleis 4b stehen, es kommt prompt eine Ansage dass er heute in 4b hält (normal 4a) und kaum setzt sich die ganzen Heerscharen wartender Kunden in Bewegung um zum Zug zu laufen fährt die Gurke nach 4a vor. Super…
Die Sitze der HLB Grinsekatze / Mops Triebwagen verdienen einen Platz im Ranking des „Sitzmuster des Todes“ wobei ich nicht weis was schlimmer ist. Der Modeschmack der Tusse im Pseudofellmantel, das Sitzmuster oder die übliche Missachtung der Fensterteilung der ohnehin schon winzigen Fenster. Ach was war das vorhin im Panoramawagen so schön…
Aber bald ist Darmstadt erreicht und dann die Dienstkutsche für den morgigen Früheinsatz in Mainz Weisenau vom Schnee befreit.
Hier der heutige Fahrplan:
1) SWE87422
-> Strasbourg
Ab 10:19 Kork, Gleis 2
An 10:34 Strasbourg
2) TER30734
-> Lauterbourg
Ab 10:53 Strasbourg
An 11:42 Lauterbourg
Ab Strasbourg +27, Lauterbourg an +27
3) RB 52
-> Wörth(Rhein)
Ab 12:45 Lauterbourg
An 13:00 Wörth(Rhein), Gleis 4
4) RB 51
-> Karlsruhe Hbf
Ab 13:08 Wörth(Rhein), Gleis 5
An 13:27 Karlsruhe Hbf, Gleis 1
5) EC 8
-> Hamburg-Altona
Ab 14:12 Karlsruhe Hbf, Gleis 3
An 15:27 Mainz Hbf, Gleis 3a/b
6) RB 75
-> Aschaffenburg Hbf
Ab 15:49 Mainz Hbf, Gleis 4a
An 16:20 Darmstadt Hbf, Gleis 8
Nach einer kurzen Nacht und noch leicht von der Weihnachtsfeier geschädigt ging es, nach einem guten Frühstück im Hotel (es gibt wirklich noch Hotels mit richtigen Brötchen) erst mal mit der HLB vom Römischen Theater nach Mainz Hbf. Die verspätete HLB RB75 kam eher überraschend da nicht am Bahnsteig angezeigt.
Mit dem als SBB Garnitur verkehrenden EC7 ging es via Worms nach Karlsruhe.
Da der Zug irgendein techn. Gebrechen hinter Oppenheim hatte und gut 15min auf der Strecke herumstand wurde der Anschluss in Karlsruhe verpasst und so ging es mit dem eine halbe Stunde später verkehrenden RE nach Offenburg und mit dem „SWEG“ Walfisch nach Kork bei Kehl.
Nach dem Einchecken im Hotel Schwanen begab ich mich wieder zum Bahnhof und fuhr nach Kehl.
Dort wurde zunächst die zwei Haltestellen umfassende Verlängerung der Tramlinie D vom Bahnhof zum Rathausplatz abgegangen.
Der Rathausplatz wurde komplett neu gestaltet und dient seither als Vernüpfungspunkt der Tram nach Strasbourg mit den Linien des Stadt- und Überlandbusse. Wobei die Tramhaltestelle etwas aussieht als hätte Obelix eine Ladung Hinkelsteine verloren. Gut, die Gallier sind ja auch nicht fern. 😉
Der CTS Fahrscheinautomat steht dabei etwas abseits der über Eck liegenden Tramhaltestelle und eher in der Nähe der über Eck liegendenden Bushaltestelle.
Naverkehr ist halt was für Profis. Auto fahren kann jeder. 😎
Aber wenn man den Automaten erkennt und sich daran versucht gibt es derzeit auch noch Hilfe von „Automatenguides“ welche ich aber nicht in Anspruch nehmen musste.
Die Fahrgastinfo in den neuen Citadis begeistert. Es wird nacheinander die gesamte Strecke, ein Ausschnitt mit den nächsten drei Stationen inkl. der Darstellung der aktuellen Position und ein Situationsplan der nächsten Haltestelle angezeigt.
Hallo HEAG Mobilo. So geht Fahrgastinfo!
Auf Grund der Sicherheitsmaßnahmen zum Weihnachtsmarkt in Strasbourg hält die Tram nicht in den Stationen auf der Innenstadtinsel.
Am Hauptbahnhof hole ich mir zunächst die Fahrkarten für die Abschiedsfahrt zwischen St. Dié des Vosges und Epinal und fahre dann zurück nach Kehl, denn es wird langsam Dunkel und die einbrechende Nacht möchte ich für ein paar Aufnahmen zur „blauen Stunde“ nutzen. Die Dunkelheit blendet dann auch den heute ganztägig vorherrschenden Hochnebel aus.