Zur „verkaufenden“ Museumsbahn

Was aber gar nicht so einfach war denn die Bus und Bahnfahrpläne von Nantes nach Cholet un in die Umgehend von Cholet sind alles andrere als prickelnd.

Die Museumsbahn Chemin de Fer de la Vendée fährt halt leider nicht in Cholet ab sondern in Mortagne-sur-Sèvre und dorthin fährt leider Mo – Sa nur dreimal am Tag ein Bus und auch kein Zug hält irgebdwie in laufbarer Entfernung.

So geht es mangels passendem Zug um halb 9 mit dem TER Bus in knapp einer Stunde über die Autobahn nach Cholet.

Der Weg zum Hotel in der Innenstadt wird gleich zur kleinen Stadtbesichtigung.

Cholet, einst Ausgangspunkt von fünf Bahnstrecken, besitzt heute nur noch Verbindungen nach Nantes und Angers mit sehr kruden Fahrplänen.

Die Museumsbahn fährt ab 15:30 und wegen des tollen Busfahrplans muss die Zeit von viertel vor 12 bis dahin in Mortagne-sur-Sèvre totgeschlagen werden.

Das Oertchen scheint wie ausgestorben, nur die Bar neben der Kirche hat regen Zuspruch aber auch die benachbarte Bäckerei überzeugt mit belegten knackigen Baguette und allerlei Süsszeug.

Alles andere im Ort hat zu.

Na dann halt mal ein Blick in die Kirche und zurück zum Bahnhof.

Der Bahnhof füllt sich merklich, der Zug ist ausgebucht und kurz nach Drei kommt er dann herein und pünktlich um 15:30 geht es los nachLes Herbiers.

Die Fahrt geht über die leicht hügelige Landschaft und mehrere grössere Viadukte.

In Les Herbiers wird die Lok umgesetzt und Wasser aufgenommen.

Am Bahnhof werden Getränke verkauft und das lokale Tourismusbüro ist auch präsent.

Der Fuhrpark besteht aus ehm. deutschen und österreichischen Donnerbüchsen.

Die Abfahrt verzögert sich wegen techn. Problemen und auf einem der Viadukte bleibt der Zug dann liegen. Da bleibt erstmal Zeit zum beobachten des Heißluftballon und der Landschaft.

Mit gut 40min Verspätung wird um 18:40 Mortagne-sur-Sèvre wieder errichtet.

Die Hummeln am Bahnhof interessiert das jedoch gar nicht.

Dafür verkürzt sich dadurch die Wartezeit bis zum Bus um 20:37 die auch für einem Einkauf beim benachbarten SuperU genutzt wird.

Der Relaisraum hat geschlossen aber schon bald kommt der Bus und 20min später ist fas Hotel erreicht. Viel Wartezeit für kurze Fahrten könnte statt des schlechten Wortspiels auch der Beitragstitel sein.

Im dem Hotel am Hauptplatz benachbarten „Grande Café“ gibt es nicht nur Café sondern auch schmackhaftes zu essen.

Noch kurz etwas die teilbeleuchtete Kirche fotografiert sowie den interessanten Ausblick aus dem Hotelzimmer und nun ist es Zeit für Augenpflege.

Morgen geht es via Angers und Tours nach Lyon. Alles ohne TGV und teils mit Diesel.

Mehr bretonischer Sonnenschein

Petrus scheint Urlaub zu machen oder er hat Waschtag.

Es gibt frisch desinfizierte Orangen… nee danke. Dann lieber den fertigen Orangensaft bevor es in der Plüschklasse des Unterlegkeils nach Auray und dort im AGC Richtung Quiberon.

Die Strecke von Auray wird nur während der französischen Ferien im Juli und August täglich aber dafür im fast Stundentakt. Davor und danach gibt es noch ein wenig Wochenendverkehr bevor die Strecke für ein 3/4 Jahr in den „Winterschlaf“ geht.

In L’Isthme wird ausgestiegen, ein Haltepunkt mitten im Nirgendwo an der engsten Stelle der Landzunge nach Quiberon.

Zwischen diversen Regenschauern gibt es auch noch passende Motive.

Während des Fusswegs ins benachbarte Kerhostin fängt es wieder mal heftig an zu regnen. Aprilwetter im Hochsommer.

Daher wird schon um 11:22 der Zug nach Auray genommen um nach 1h Aufenthalt weiter nach Nantes zu fahren. Achja, nächste Fahrtmöglichkeit ab Auray nach Nantes wäre (ausser einem TGV um 14 Uhr herum) erst wieder um 16:58 gewesen. Tolle französische Fahrpläne…

Tja, auch in Nantes regnet es aber zum Glück ist es nicht weit zum Hotel.

Zimmer mit Bahnhofs- und Tramblick.

Die frühere Ankunft wird zur Fahrt nach Nort-sur-Erdre auf der „Tram-Train“ Strecke nach Châteaubriant genutzt. Während nach Nort-sur-Erdre noch gut stündlicher und mit bis zu 3x stündlich verdichtet gefahren wird ist der weitere Verkehr nach Châteaubriant mit täglich 8 Fahrten recht übersichtlich.

Daher wurd hier der nach vier Stunden erste Zug nach Châteaubriant abgefangen.

Bevor es wieder zurück nach Nantes geht.

Und weil es gestern so schön war. Heute nochmal Galette und Crêpes mit Cidre.

Und ein paar Versuche mit Nachtaufnahmen. Leider ist das Schloss nicht beleuchtet.

So und nun ab ins Bett. Morgen geht’s zur nächsten Museumsbahn.

Zur Bretonischen Museumsbahn

Die bretonische Sonne scheint als es von Rennes nach Vannes geht.

Aber bereits eine Stunde später in Vannes wird es deutlich besser.

Da noch Zeit bis zum Bus nach Pontivy ist erfolgt eine Runde durch die sehr schöne Altstadt von Vannes. Heute ist wohl Markttag und allerlei Stände mit Gemüse, Früchten und Gewürzen füllen einige der Strassen. Auch die Markthalle für Fische ist ein Erlebnis.

Und dann geht es mit dem Regionalbus für wahnsinnige 2 Euro in etwas über eine Stunde nach Pontivy zur CFTB welche zwischen Pontivy und Lambel-Camors Museumsfahrten durchführt. Saisonal wird die Strecke auch mit Güterzügen mit Getreide genutzt.

Es wird ein Platz im sogenannten Picasso Triebwagen mit dem Hochführerstand neben dem Motor ergattert und bald geht es los.

Die Strecke von Pontivy nach Auray folgt dem Fluss Blavet welcher als Teil des Kanals Nantes – Brest schiffbar ist.

In Lambel-Camors endet die gemütliche Fahrt nach 35km und ohne ruchtigen Bahnsteig, aber man weiß sich zu behelfen.

Zeit für einen Blick in den Führerstand des Picasso welcher ab den 1950er Jahren als X3800 bei den SNCF in Einsatz kam. Arbeitsergonomie usw. war damals eher ein Fremdwort. Insbesondere die Streckensicht über das lange Fahrzeugdach sei als eher rudimentär zu bezeichnen.

Und dann geht es schon wieder zurück nach Pontivy.

Entlang des Blavet führt ein gut genutzer Radweg von dem aus auch gut Bahnfotos machbar sein dürften, insbesondere bei Pontivy.

Dann noch ein Blick in den Motorraum des X2800 welcher auf der Rückfahrt das führende Fahrzeug war.

Und dann heißt es schon wieder Abschied nehmen von dieser interessanten Bahn. Normal fuhr die CFCB auf dem andren Abschnitt zwischen St. Brieuc und Loudéac dessen Strecke bis Pontivy weiter führte.

Der Abschnitt von Loudéac nach Pontivy ist bereits länger gesperrt und derzeit ist auch St. Brieuc – Loudéac unbefahrbar.

In Vannes dann eine Präsentation wie sehr die Autos immer grösser werden und das Hotelzimmer hat nicht nur Bahnhofsblick sondern sogar „Gleisdeko“ an der Wand.

Abendessen dann mit Galette und Crepe sowie Cidre und Apfelschnaps.

Höllisches Zeug gibts hier im Supermarkt. Schmeckt fast wie Pils, hat aber 12%

So, dann mal sehen was das Wetter morgen bringt.

Pariser Nahverkehr und weiter bach Rennens

Nach dem gestrigen doch recht langen Tag ging es heute gemütlicher los und das Wetter über dem Gare d’Est sah zwar nicht prickelnd aber brachbar aus.

So ging es erstmal mit der Metro zur „Porte de Choisy. Hier trifft die T3 welche den Osten von Paris zu einem Grossteil umrundet auf die neue T9 nach Orly-Ville.

Beide Linien besitzen keine Verbindung und werden von unterschiedlichen Unternehmen (T3 RATP, T9 Transdev) betrieben.

Die T9 verläuft nun meherere Kilometer kertengerade nach Südosten bevor die nach Südwesten Richtung Orly-Ville abknickt.

Mit dem Bus ging es nun hinüber zur T9 und dann mit dieser quer unter dem Flughafen Orly hindurch zu deren Endhaltestelle in deren Nähe sich das ausgestellte Versuchsmodell der Concorde als Motiv anbietet. Leider steht das Gras und Gestrüpp dort etwas hoch was das Motiv schwer umsetzbar macht.

Mit der T7 ging es dann recht unspektakulär zu deren anderer Endhaltestelle „Vilejuif Louis Aragon“ und mit der Metro Linie 7 und 6 rüber zum Bahnhof Paris Montparnasse. Wobei auf einem kurzen Abschnitt der M6 auch Tageslicht erhascht werden konnte.

Umstieg in den TER Richtung Le Mans.

Messieur Weber muss unsere kleine Gruppe hier leider schon wieder verlasen. Termine, Termine, Termine…

Und dann geht es im traditionellen Corail Wagen und schlecht geputzten Fenstern durch die nur leicht hügelige Gegend nach Le Mans. Landschaftlich und wettertechnisch eher öde. Daher hier erstmsl nur Bilder aus dem Corail bzw. dem „plüschigen“ Unterlegkeil von Le Mans nach Sablé.

Beim „Unterlegkeil“ waren die Fenster besser geputzt und auch die Sonne hatte mal Lust und so ergab sich auf der Brücke vor La Suze dieser nette Ausblick.

In Sablé sur Sarthe war dann nochmals Umsteigen angesagt. Eine brüllend lebhafte Metropole. 🤣

Der Zug aus St. Nazaire wird hier geteilt. Der vordere Teil geht nach Le Mans, der hintere nach Rennes. Das Trennen wickelt man sicherheitshalber im Überholgleis ab.

Weiter also mit einem Stück Schnellfahrstrecke bis Laval nach Rennes. Dessen Bahnhof ich noch nie so leer erlebt habe.

Das Hotel wieer mit Bahnhofsblick.

Na dann mal auf in die Stadt und was zu Essen suchen.

Die Altstadt von Rennes gefällt. Was fehlt ist eine Strassenbahn. In einer der Strassen am Platz vor dem Parlament der Bretagne lagen noch vor ein paar Jahren Reste der Gleise der 1952 eingestellten meterspurigen Tram.

Und was zu Essen wurde in der Nähe auch gefunden mit Andouillette direkt vom Holzgrill. Sehr lecker.

Ab 22:30 gab es dann noch eine Lichtanimation am Parlamentsgebäude zu sehen. Schade dass das Hochladen von Videos nicht klappt.

So, nun aber genug. Ab ins Bett. Morgen geht’s zur Museumsbahn.

Über Luxembourg nach Paris

Der direkte Weg nach Paris? Langweilig…

Also ging es relativ früh um 5:41 erstmal nach Darmstadt und nein… ich habe den Zug nicht verpasst. Das war die 10min früher fahrende RB82 nach Frankfurt die hier ausfährt.

Dann mit der RB75 nach Mainz, während der Vegetationskontrollzug vor dem Darmstädter Wasserturm auf den nächsten Einsatz zum „Blumengießen“ wartet. Im IC ging es dann entspannt den Rhein hinauf nach Koblenz.

Der CFL „Kiss“ ist übrigens ein offizieller IC von Luxemburg nach Düsseldorf.

Im Süwex Flirt dann an der Mosel entlang nach Trier wo in der Empfangshalle längst untergegangene Biermarken auf der Wandlandkarte vermerkt sind.

Mit baubedingter Umleitung über die südliche Linie wird dann im aus Wittlich kommenden CFL Kiss Luxembourg Stadt erreicht und die nun bis zum Bahnhof verkehrend Tram bestaunt.

Weshalb man Kopfstützen innen beleuchtet? Keine Ahnung, vermutlich weil man es kann.

Ubd dann ging es von der Station Kirchberg zurück mit dem Abklappern diverser brauchbarer und andere wegen des Autoverkehrs fast unmöglich umzusetzender Fotostellen.

Irgendwann war dann wieder der Bahnhof erreicht und mit dem TER gibg es nach Metz…

… und nach Nancy den erfolglosen Spurbus „bewundern“ und versuchen Reservationen für Interrail und FIP für den TGV 18:09 nach Paris zu ergattern um noch halbwegs vernünftig um 19:50 und nicht wie mit dem TER um 17:15 erst 21:24 anzukommen.

Der Spurbus fährt, bügelt aber in Fahrtrichtung CHU hinter der Station ab und macht eine Blockumfahrt. Das Systen ist im Auslaufbetrieb und speist sich unter anderem aus Ersatzteilen der durch eine Tram ersetzen Fahrzeuge in Caen. Die Umstellung auf Tram scheint laut Wikipedia aber in 2021 (wieder msl, vorerst,…) gestoppt zu sein.

Im TGV geht es dann flott nach Paris Est.

Zimmerbezug im Ibis Syles mit Blick über den Bahnhof… und wenns nicht regnen würde noch weiter.

Nach dem Regen ist Essensaufnahme angesagt was bei der Metrostation Stalingrad auch gelingt.

Noch ein paar Nachtimpressionen von Paris.

Jetzt aber ab ins Bett.

Mit einem Umweg nach Hause

Heute war die letzte Etappe der Sommerradtour 2021 dran. Ursprünglich hatte ich den Heimweg über das Weschnitztal und die Neunkircher Höhe geplant entschloss mich aber ob des Wetters zu einer Änderung um an der Rheinbrücke bei Hofheim im Ried ein paar Fotos zu machen und das war eine Gute Idee.

So wurden es letztendlich 84 statt 49km aber dafür nur mit 380 statt 820m aufwärts.

Nach dem Frühstück wurde wieder aufgesattelt aber schon kurz hinter Großsachsen war ein Stopp fällig. Zu sehr bot sich der Blick von der Brücke über die Main-Neckar-Bahn als Fotomotiv an. Und wegen baubedingter Umleitungen von der Riedbahn kamen auch weitere ICE und gar der TGV (ohne Bild hier) vorbei.

Oh hoppla, habe ich mich verfahren? Das Appenzell leigt so nahe an zu Hause? Nein es ist nur die Fa. Appenzeller.

Über ein viertel Jahrhundert nach der „Bahnreform“ nennt sich die Straße zum Heddesheimer „Bahnhof“ an der Main-Neckar-Bahn und mitten im Industriegebiet gut 2km östlich vom Ort entfernt gelegen noch immer „Am Bundesbahnhof“ 😉 wohingegen die ex. OEG (heute RNV Strassenbahn) Station „Heddesheim Bahnof“ am westlichen Ortsrand an der Bahnhofstraße liegt.

Quer über die Felder geht es nun rüber nach Viernheim. Auch vornherein besaß zwei Bahnhöfe. Der im Süden gelegene „OEG“ Bahnhof erfreut sich weiter zahlreicher Nutzer und eines dichten Fahrplans auf der RNV Ringlinie 5 (Weinheim – Heidelberg – Mannheim – Viernheim – Weiheim)

Dort besteht nicht so viel Verwirrung denn der weiter nördlich gelegene „Bundesbahnhof“ ist schon lange nicht mehr auf der Schiene erreichbar (die dort vorhanden Wagons sind ohne weiteren Gleisanschluss außerhalb des Grundstücks) und die Gleisanschlüsse westlich zwar angebunden an die ehm. Strecke Weinheim – Lampertheim – Worms auch schon lange ohne Bedienung.

Auf der ehm. Trasse entlang der Wormser Straße geht es Richtung Westen durch Viernheim bevor die Trasse, von der A6 unterbrochen wird und um ca 45° Grad nach Nordwesten Richtung Lampertehim durch den Viernheimer Wald abzweigt. Parallel zur 1960 stillgelegten Trasse liegt eine Gas Hochdruckleitung, da der Wald auch teilweise Truppenübungsplatz der US Armee war stehen hier heute noch im dichten Abstand Warnschilder dass diese nicht überfahren werden darf.

Stellen an denen mit schweren Gerät die Gasrohre gequert werden durften sind besonders gekennzeichnet. Und alsbald ist Lampertheim und der Altarm des Rheins erreicht.

Hinter Lampertheim besteht die alte Bahnstrecke wieder bis zum Umpspannwerk wobei eine regelmäßige Bedienung bis ca. 1km zuvor zum BASF Werk stattfindet. Das Gleus ist gut 100m hinter dem Tor des Umspannwerks unterbrochen so dass die große Halle derzeit nicht mehr bedient werden kann. Dafür werden in dem unterbrochenen Bereich neue Stellplätze für Trafos geschaffen.

Ab jetzt ist die Strecke nu noch schwer auszumachen. Teils verläuft auf ihr ein Feldweg aber hinter Rosengarten ist die Strecke, auch durch den rÜckbbau des Bahndamms, nicht mehr eindeutig erkennbar. Diverse ehm. Diesntgebäude des ehm. Abzweig Landdamm an der Strecke Biblis – Worms kurz vor dem Beginn der Vorlandbrücke zur Rheinbrücke sind noch erhalten.

Und nun galt es zu warten und die „Fotohormisse“ passend in Stellung zu bringen.

Und zur Überraschung querte kurz vor der vollen Stunde eine Doppeltraktion ICE3 die Rheinbrücke Richtung Biblis. Anders als die „kleinen Lint“ von Worms nach Biblis oder Bensheim wirkt der ICE nicht so verloren auf der Brücke und daher beschließe ich auch noch eine Stunde zu warten ob dann noch einer kommt.

In Richtung Worms kam leider keiner, aber wieder kurz vor Voll dann in ICE4.

und es war ja klar, kaum hatte ich den Standort verlassen kamn noch ein Güterzug nach Biblis durch…

Weiter ging es nach Hofheim/Ried und der Zug nach Bensheim fohr passend ins Bild.

Kurz vor Biblis war dann der Grund für die ICE Umleiter erkennbar. Die Kollegen der Fahrleitung waren im Gleis Lampertheim – Biblis beschäftigt.

Gut 50km lagen noch vor mir und es war durch die längeren Fotostops schon später am Nachmittag. Also war nun kürzeste Fahrtzeit angesagt um von Biblis nach Langwaden…

… und weiter nach Seeheim. Eine Einkehr in der dortigen und sehr guten Eisdiele konnte ich mir gerade noch verkneifen.

Und dann ist schon wieder die „sch*** Rampe“ bei Eberstadt erricht die sit Jahren nahezu unbefestigt einen offizielen Radwegs nicht wert ist. Schrittgschwindigkeit ist hier mit Gepäck das absolute Maximum zum Herabfahren.

Und dann ist auch schon die Heimat in Sicht und der Reinheim um 18:05 VIAS kommt, wie so oft Samstags, verspätet vorbei.

Achja, zu Hause ist auch ganz schön und der Einfachheit halber gibt es heute nur „Mafiatorte“.

So, das war sie die Sommerradtour 2021.

Wer Planung und Realität der gesamten Sommertour 2021 vergleichen möchte:

Collection bei Komoot zur Planung mit 798km und 6580m aufwärts

Collection bei Komoot mit der tatsächlichen Tour (und vielen Bildern) mit 923km und 6140m aufwärts.

Und hier einfach nur die heutige und letzte Etappe von Großsachsen nach Hause.

Am morgigen Sonntag ist erstmals Ruhe angesagt und am Montag gehgt es per Bahn weiter zu Museumsbahnen usw. in Frankreich.

Durch den Kraichgau an die Bergstrasse

Nach einer geruhsamen aber gefühlt zu kurzen Nacht und dem 1a Frühstück geht es motiviert wieder los. War das Wirtshaus am Treidelpfad in Haßmersheim 2020 die erste Übernachtung der Sommerradtor so war es dieses Jahr die vorletzte aber es war sicherlich nicht das letzte mal dass ich dort eingekehrt bin.

Es geht nun wieder ein kurzes Stück den Neckar hinauf um unterhalb der Burg Guttenberg ins Seitental einzubiegen um hinauf nach Siegelsbach und den sogenannten Kraichgau zu kommen.

Kontinuierlich aber nicht zu steil geht es hinauf und alsbald ist Siegelsbach erreicht. Leider verkehr die Krebsbachtalbahn seit 2009 nur noch im Saisonverker an Sonntagen von Anfang Mai bis Anfang Oktober, sowie an diversen Tagen mittwochs.

Der mit Abstand kleinste Bü-Überwacher den ich je sah befindet sich am Bahnübergang am Bahnhof von Siegelsbach. Die Gleisanlagen sind etwas grßer mit einem Ausweich- und einem Abstellgleis da sich beim Ort eine bis in die frühen 200er Jahre von der US Army und Bundeswehr genutzte ehm. „Muna“ befand, die aus dem Ausweichgleis per Anschlussgleis angebunden aber nicht mehr bedient ist. Die sich dort nun ansiedelnden Gewebse bevorzugen den LKW…

Über das hügelige Land des Kraichgau / keinen Odenwald geht es hinunter nach Untergimpern.

Das Motiv mit dem Kirchturm von Untergrimpern muss ich definitiv einmal mit einem Zug umsetzen.

Am Ortseingang von Neckarbischofsheim befindet sich ein kleines Feldbahnmuseum, aber ach hier ist nur an diversen Sonntagen Betrieb. Letzter Termin wäre laut Aushang letzten Sonntag gewesen, nächster am 15.8.2021, die Website des Vereins ist leider nicht sehr aktuell und weist noch 2020er Termine aus.

Im Gegensatz zur in Neckarbischofheim Nord abzweigenden Krebsbachtalbahn wurde die Strecke der Schwarzbachtalbahn nach Aglasterhausen modernisiert und elektrifiziert und ist seit 2010 Bestandteil der S-Bahn Rhein-Neckar.

Hmm, ob den Kopf einziehen beim Durchfahren dieser Unterführung reichen würde? Ich habe es nicht probiert, auch da ich noch andere Fotostandorte ausprobieren wollte. Die neuen Mireo S-Bahn Triebwagen von Siemens der DB Regio im S-Bahn Rhein-Neckar Design sehen schon etwas gewöhnungsbedürftig aus.

Die am Ortseingang von Meckesheim gelegene Brauerei Mall liegt verlasen dar, ebenso wie der ehm. Brauereiauschank mitten im Ort. Nur im Seitengebäude davon hält sich eine Pizzeria.

„Über den Berg“ und abseits der vielebefahrenen Bundesstraße im Nachbartal geht es nach Neckargemünd mit seiner sehr schönen Altstadt.

Entspannt geht es wieder am Neckar entlang und einige Schleidsen später ist schon Heidelberg erreicht.

Und denn geht es nordwärts entlang der Bergstraße wieder raus aus Heidelberg und in Richtung Großsachsen bei Weinheim.

Bei der Tourplanung wollte ich zuerst in Peterstal vor Heidelberg übernachten, woran ich von der 2017er Tour positive Erinnerungen hatte, entschloss hct danna aber doch für die Krone in Großsachsen. Der Grund dafür liegt bei der direkt am Hotel vorbeiführende eingleisige Führung der ehm. OEG Strecke von Heidelberg nach Weinheim bei der die heutigen Straßenbahnfahrzeuge, die Sterecke ist aber nach ESBO konzessioniert und damit eine Eisenbahn (wenn auch schmalspurig), auf dem Weg nach Heidelberg den Strassenverkerhrsteilnehmern auf ihrer Spur entgegenkommen. Früher nicht unüblich in vielen Städten mit eingleisigen Straßenbahnstrecken aber heutzutage dach eher eine Seltenheit da die Straßenbahnen später zweigleisig ausgebaut, in andere Straßen verlegt oder schlicht stillgelegt wurden.

Jetzt in der Hauptverkehrszeit ist es schlicht unmöglich eine Straßenbahnohne „Auto im Bild“ zu fotografieren und auch der Pünktlichkeit tut der kurze Abschnitt zwischen Großsachsen Bahnhof und Süd nicht gut. Nicht jeder Autofaghrer versteht das Konzept des Ausweichens auf die Gegenfahrspur.

Dann halt erst mal Abendessen mit Winzersüppchen und Pute sowie Schokomouse und Hochprozentigem „Badischen Rossler“ aus der Topinambur (?!?) der Brennerei vom Obsthof Volk im benachbarten Leutershausen.

Kurzer Blick in den „Dry-Aged“ Kühlschrank neben der Küche und auf zum nächsten versuch mit der Straßenbahn der dann schn viel besser klappt.

„Leider“ kein Zimmer zur Straße für weitere Tramfotos 😀

Der Tag klingt damit entspannt aus und anbei der Link zur Aufzeichnung bei Komoot. Morgen steht die letzte Etappe der Sommerradtour 2021 an.

Den Neckar hinunter

Heute sind keine Regenschauer angekündigt, mal sehen was daraus wird.

Nach dem Frühstück und Auschecken fahre ich erst nochmal den Neckar hinauf um die Neckarbrücke bei Marbach nochmal als Motiv zu nehmen.

Aber fast wie zu erwarten schiebt sich stets passend zum Zug eine Wolke vor den Zug und kaum ist die Fotohornisse verpackt kommt sie wieder weg.

Am ehm. Laufwasserkraftwerk (Bild unten Rechts) auf einem kurzen Stück der ehm. Anschlussbahn zurück.

Und von nun an ging es entspannt den Neckar hinab.

Stets begleitet von Weinbergen und Abellio Flirt und Talent2.

Der Neckarradweg führt dabei nicht stur am Wasser entlang sonder „erklettert“ auch mal die Hänge und Orte.

Das alte vorbildlich restaurierte Stellwerk in Kirchheim ist leider nicht begehbar.

Heute war es recht windig was aber ideale Bedingungen für die Segler auf dem Neckar sind.

Die alte Neckarschleife bei Lauffen wird als Motiv genutzt und es mogelt sich sogar ein Güterzug ins Bild.

Hinter Lauffen nochmal was rotes.

Da Abellio zwei Jahre nach Betriebsaufnahme immer noch nicht alle Talent2 von Bombardier zur Verfügung stehen verkehrt auf dee Linie RE12 zwischen Tübingen und Heilbronn eine Leihgarnitur aus unklimatisierterten ehm. DB Doppelstockwagen von WFL inkl. einer „Schnellfahrversion“ der DR 143 als Baureihe 112 bzw. 114.

Diese Garnitur konnte hinter Lauffen auf dem Weg nach Tübingen abgefangen werden.

Weiter geht es nun wieder durch die Weinberge.

Am Neckar entlang geht es an Heilbronn vorbei.

Entlang des Hafenareals auf dem gut genutzten Radweg geht es flott bis Neckarsulm…

… wo der Neckar neben den Audi Werken zu einem Industriekanal verkommt aber kurz danach bekommt er wieder etwas Auslauf… naja insofern man von „Auslauf“ ob der zahlreichen Staustufen überhaupt sprechen kann.

An Bad Wimpfen und der Burg Guttenberg vorbei wird Haßmersheim erreicht.

Die erste Übernachtung der Sommerradtour 2020 ist somit die Vorletzte der Sommerradtour 2021.

Im wunderbaren von Reben überdachten „Biergarten“ klingt der Tag bei gebackenen Saumagen mit 1a Bratkartoffeln aus.

Der obligatorische Link zur heutigen 8 und 88km langen Etappe bei Komoot.

Auf „alten Gleisen“ ins Remstal

Heute ist mal Regen angesagt, oder doch nicht oder doch? Egal gut 94km bis zum Neckar stehen an.

Erst mal gut gestärkt und dann geht es los.

Es nieselt etwas vor sich hin und vorbei am Märklinmuseum (auf die Merkliste gesetzt) geht es nach Faurndau Nord an der ehm. Strecke von Göppingen nach Schwäbisch-Gmünd.

Oh welch Wunder. Auch Radwege brauchen Wartung und da dieser Radweg nun gut 30 Jahre besteht kommen erste Schäden auf. Abhilfe wird mit Schilern geschaffen wobei er allgemein noch sehr gut im Schuss ist.

Die Trasse ist grossteils weiter freigehalten, nur bei Birenbach steht ein Netto Markt mitten auf der Trasse.

Mit 1 bis 2% Steigung geht es kontinuierlich bergauf.

Und Petrus lässt es weiter nieseln, aber nicht so viel als dass es für eine Jacke reicht.

Der Radweg ist trotz des „Suddelwetters“ gut genutzt und die Ausblicke gerade im Mittelteil auf dem Bergrücken gefallen.

Und dann geht es gemütlich rollend wider hinab ins Remstal nach Schwäbisch-Gmünd.

Dort fehlt zwar die Brücke über die Rems, abdrder Bahnhof war auch nuchtdas Ziel.

Weiter geht es flussabwärts.

In Waldhausen dann ein kurzer Stop „zur Aufnahme von Anschlussreisenden“. Helmut als debx Urgestein hat sich nach einer Nachtschicht (danke für das Foto dass an meinem Büro noch die Außenbeleuchtung funktionier 🙈) durchgerungen mich ein paar Kilometer zu begleiten.

Und ja, es gibt sie. Der pünktliche (!!!) IC2068 von Nürnberg nach Karlsruhe kam gerade rechtzeitig vorbei um noch fotografiert zu werden und das obwohl es ein IC2 ist der nicht gerade durch Zuverlässigkeit überzeugt.

Dazu noch etwas „Go Away“ Flirt und in Schorndorf wartet eine Doppeltraktion NE81 auf die Fahrt nach Rudersberg-Oberndorf. Auch diese Strecke kommt auf die zukünftige Fotoliste.

Das Gleis der Bahn nach Rudersberg ist übrigens nicht ins hiesige ESTW eingebunden sondern fährt im eigenen Gleis ab und im Zugleitbetrieb. Daher das Ausfahrsignal mit Kennlicht.

Kurze Einkehr bei der Bäckerei Hetzinger in Winterbach und dann geht es weiter.

Helmut biegt danach zur Verwandtschaft ab und ich folge der Rems talabwärts.

Durch das windungsreiche Remstal geht es Richtung Neckar.

Und bald ist die Mündung der Rems in den Neckar erreicht.

Vom Remseck geht es weiter den Neckar herab Richtung Marbach. Dabei regnet es kurz aber nicht von langer dauer. Aprilwette im Juli…

Denn auf Regen folgt Sonne.

Freiberg am Neckar ist erreicht und nach dem Hotelbezug wird erstmal zum örtlichen EDEKA zum auffrischen der Getränkevorräte gefahren und somit die 100km Marke auf dem Tageskilometerzähler des Fahrrad geknackt und 29% Restakku ist auch noch vorhanden.

Somit eine sehr entspannte Etappe.

Abebdessen beim „Maultaschenkönig“ im nur wenige hundert Meter entfernten Restaurant Rössle und da natürlich mit überbackenen Maultaschen und erst mal regionalem Weißwein.

Abendbeleuchtung der örtlichen Kirche, eine ehrliche Aussage zum Fahrtstil und wieder ein schöner Regrnbogen.

Dazu was der EDEKA so an regionaler „Braukunst“ hergab. Mal sehen wer es bis heim schafft.

Zum Abschluss wieder der Link zu Komoot zur heutigen Etappe 7.

Über die Alb, in die Alb und ins Filstal

Nach dem Frühstück und auschecken wurde erstmal das Hinterrad gecheckt und nachgezogen was auch den ganzen Tag hielt.

Zunächst ging es entspannt in Richtung Weiler im Talboden der Blau.

Hinter Weil wurde dann in das Tiefental eingebogen und auf einem gut befahrbaren Weg geht es mit 1 bis 3% Steigung recht gut fahrbar und zügig berauf.

Erst kurz vor Heroldstatt wird es relativ steil.

Über die Hochebene ging es weiter Richtung Laichingen.

An der Tiefenhöhle Laichingen wurde ein Stop eingelegt und auf steilen Treppen gin es bis auf 50m unter der Oberfläche durch die Karsthöhle. Diese weist nicht wie andere großartige Kalkformationen auf, aber trotzdem ist sie sehr interessant.

Aber „Streuselkuchen“ und Kalkformationen gibt es auch hier zu sehen.

Am meisten fasziniert mich aber wie man hier den Weg und insbesondere die steilen Treppen hineingebaut hat. Ab und bin ich aber auch froh nicht alles zu sehen da es im Dunklen liegt.

Nachdem die Oberfläche wieder errichtet war gab es eine kleine Stärkung bevor es nach Laichingen zum ehm. Bahnhof der 1985 stillgelegten Strecke Amstetten – Laichingen geht.

Weiter geht es über die Hochfläche der Alp bevor es wieder hinunter zur Quelle der Fils geht. Warun ich wohl erst „Filisur Sprung“ auf der Ausschilderung las? Ich glaube ich habe Schweizentzug. 🙈

Ähnlich dem Blautopf handelt sich es bei der Quelle des Filsursprung um eine Karstquelle die auch stark sprudelt.

In Wiesensteig endete bis 1963 die Tälesbahn aus Geislingen.

Das einstige Bahnhofsareal dient hier heute als Parkplatz.

Zwischen Wiesensteig und Mühlhausen im Täle befindet sich die Filstalbrücke der Neubaustecke Stuttgart- Ulm derzeit in den letzten Zügen der Erstellung wobei es sich um zwei Brücken handelt welche die jeweils beiden eingleisige Tunnel beiderseits des Tals miteinander verbinden.

Eine gute Gelegenheit für die Fotohornisse.

In Deggingen existiert noch das Empfangsgebäude inmitten eines Wohngebiet. Wie auch in den andren Orten ist die Trasse innerorts überbaut oder in Ortsstrassen umgewandelt.

Zudem finde derzeit Bauarbeiten ausserhalb der Orte an der ehm. Trasse statt so dass bis Reichenbach auf den zweiten Radweg auf der anderen Talseite ausgewichen werden muss.

Noch in Erstellung

Aber auch nach Reichenbach verläuft der Radweg nicht auf der ehm. Bahntrasse sondern teils etwas höher, aber die Ausblicke entschädigen dafür und fädelt kurz vor Überkingen wieder auf die ehm. Trasse ein.

In Überkingen verlässt der Radweg wiede die Trasse. Die Anlagen der 2019 insolvent gegangenen Überkinger Mineralquelle dominierende das Ort und überbauten auch die ehm. Bahntrasse.

Auf der rechten Talseite geht es nun nach Geislingen bis zum ehm. Bahnhof Geislingen-Altenstadt.

Von Geislingen-Altenstadt aus wurde bis Ende 2000 u. a. noch das WMF Werk bedient. Am zur Eventlocation und Bürogebäude umgebauten „Albwerk Speicher“ liegt noch das ehm. Ladegleis, am ehm. Bahnübergang über die Bahnhofstraße/B10 existiert der Mast eines ehm. Bü Lichtzeichen als Schilderpfosten weiter.

Vom ehm. Kehrbahnhof Eybtal ist nichts mehr zu erkennen ausser dass neben dem breiten Durchlass unter der Bahnstrecke noch ein weiterer, aber schlecht zu fotografierender Durchlass besteht, das obwohl die Stecke zum Kehrbahnhof schon weit vor dem Brückenneubau stillgelegt wurde.

Was noch erkennbar ist ist der heute als Fussweg genutzte Damm vom Kehrbahnhof in Richtung Bahnhof Geislingen.

Auf der alten Tälesbahn Trasse geht es wieder etwas hinab. Auf Höhe des Edeka liegen noch Gleise in der Heidenheimer Strasse.

Am ehm. Bü über die Werkstrasse hat eine Rautentafel überlebt. Hier wurde die Tälesbahn wieder verlassen und von nun an ging es bergab.

Nicht ohne einen Stop bei Gingen für den MEX nach Ulm und ICE1124 von München nach Hamburg.

Wohn- und Instruegebiete wechseln sich ab und dann ist auch Göppingen erreicht.

Hotel CheckIn, Duschen und auf zum Essen. Die Wahl fällt auf den Andechser.

Es dämmert auf dem Heimweg. Welches der Biere wohl den Tagesbericht begleitet?

Es ist das Kapsele, da es gekühlt ist. 😉

Irgendwie scheint man hier an alter Werbetafeln zu hängen. Auch wenn die Firmen auf den Schildern schon lange erloschen sind bzw. auch in den Lokalitäten andrer Geschäfte eingezogen sind bleiben die Schildern bestehen.

So in Wiesensteig mit Agfa oder mitten in der vorbildlich sanierten Einkaufsstraße in Göppingen mit Agfa, Kodak oder Dugena.

Ja, Woolworth existiert noch, aber sowohl das Gebäude als auch die Eingangstüren erinnern sehr stark an 70er Jahre Kaufhäuser.

Ubd zum Schloss wie gewohnt der Link zu Komoot der Etappe 6 von Blaubeuren nach Göppingen.