Ich bitte die zahlreichen Tipp- und Schreibfehler in den Berichten zu entschuldigen. 90% der Texte werden abends nach den Touren auf dem Smartphone erstellt und dann ist es bei der Konzentration, gepaart mit dicken Fingern, nicht mehr sonderlich gut bestellt.
Nach einer ruhigen Nacht und gutem Frühstück hieß es wieder Abschied nehmen vom auf 519m.ü.M. liegenden Himmelreich.
Kein Himmelreich ist der Verkehr auf der B31 ins Höllental. Was hier an PKW und insbesondere LKW rollt ist unglaublich. Die Einwohner des Örtchen Falkensteig sind nur zu bedauern. Zum Glück gibt es einen seitlichen Fussgänger- und Radweg. Sehr negativ fällt auf dass es weder einen Zebrastreifen, Fussgängerfurt oder Ampel gibt um am östlichen Ortsrand von Falkensteig auf die andere Strassenseite zu kommen.
Auf der anderen Seite wird es aber dann ein paar Meter von der Strasse weg ruhiger und der erste Zug kann auch eingefangen werden.
Im Seitental geht es sofort mit 7 bis 10% stramm bergauf, bietet aber einen wunderbaren Ausblick auf Falkensteig am Eingang zum Höllental und die Höllentalbahn. Wären die Züge rot könnte man sich gar im Netz der RhB wähnen.
Der Weg steigt weiter an und der Strassenlärm verschwindet. Kurz vor dem Weiler Alpersbach ist mit 1100m.ü.M.
Jetzt geht es mit gutem Ausblick in die Umgebung wieder hinunter nach Hinterzarten.
Das eigentliche Höllental wurde somit grossräumig umfahren. Aber ganz ehrlich, bei dem Verkehr möchte man auf der B31 das Höllental gar nicht per Rad durchfahren.
Kurz hinter dem Bahnhof von Kirchzarten fällt eine „Privatschranke“ auf, der Bewuchs auf dem Weg dorthin zeigt aber dass dieser wohl eher seltenst benutzt wird. Und natürlich kommt eine „S-Bahn“ nach Villingen und Seebrugg (Flügeln in Titisee) vorbei. Der Villinger Ast wird dabei halbstündlich und nach Seebrugg (Dreiseenbahn) stündlich bedient.
Beschaulich am Eisweiher vorbei geht es nach Titisee und der Kulturschock ist enorn. Man kommt sich wie in Disneyland vor. Das Ort scheint nur aus Kuckucksuhren und andren Nippesläden zu bestehen.
Sogar ein Riesenrad hat es. Was ist an dem See eigentlich so besonders?
Dann lieber nix wie weg und dabei noch schnell einen Zug von und nach Schluchsee abgelichtet. Die lange hier verkehrenden E44 mit Schnellzug- oder Umbauwagen wäre natürlich auch ein nettes Motiv gewesen.
Noch ein Blick auf den Schwarzwald Highway…
… und dann vor Neustadt den für heute letzten Zug abgelichtet bevor es nun Richtung Norden geht. Es wird wieder sehr ruhig und gleichzeitg geht es wieder kontinuierlich bergauf.
Einsame und ruhige Gegend, auch fürs Handy teils nur Edge, wenn überhaupt Empfang besteht.
Kurz nach dem Gasthof Engel Hochberg (heute Ruhetag) ist mit 1160m.ü.M der höchste Punkt der heutigen Tour erreicht.
Es geht weiter etwas berab aber auch wiede hinauf durch die schönn Schwarzwaldtäler.
Versehentlich fuhr ich nach Neukirch rein bevor es rasch hinunter nach Furtwangen ging.
Bis 1972 führte die Bregtalbahn von Donaueschingen bis Furtwangen. Vom ehm. Bahnhof ist nichts mehr zu erkennen. Der Bereich wurde durch zwei Fabriken überbaut. Der Verkehr wird heute am näher an der Innenstadt liegenden Busbahnhof gebündelt.
Whow, es gibt sie noch. Die Hotel Einbauradios, wenngleich auch ohne richtige Uhrzeit und rauschigen Empfang. Aber das Zimmer ist top im Schuss.
Abendessen bei frostigen 20°C mit Schwabenpfanne und Schwarzwalddessert mit Kirschschnaps. Ja, das war gut.
Da man meint mit den ruhigen Zimmern, also die gegenüber dem Teil des Novotels liegen, mit etwas gutes zu tun muss ich mir merken beim nächsten mal Zimmer x10 bis x34 mit gerader Zimmernumer anzufragen. Also mit Blick zur Münchensteiner Strasse und Stellwerk.
Aber egal, die Nacht war gut, das Rad wieder einsatzbereit und das gewohnt gute Frühstück (eines der besten das ich aus Ibis (Budget) Hotels kenne) machte startklar für den Tag.
Und so geht kurz vor 9 quer durch Basel los.
Noch ein wenig Sightseeing auf die Altstadt zwischen Wettdsteinbrücke und Mittlerer Brücke.
Durchs Hafen- und Industriegebiet geht es rüber nach Weil am Rhein und bus zum schon am Samstag besuchen Wehr bei Markt.
Ich bleibe heute aber auf der deutschen Seite und folge dem Altrhein bis Istein, wo der Rhein sogar nochmals etwas wild sein darf.
Und dann geht es steil bergauf zum Isteiner Klotz.
Und natürlich noch etwas weiter hoch.
Obwohl der Hauptverkehr durch den Katzensteintunnel fährt ist auf der Altstrecke immernoch mehr los wie gegenüber in Frankreich, inkl. Güterzüge.
Interessant dass der Wein vom Isteiner Klotz der offizielle Basler Staatswein ist. Naja, Basel liegt hier ja auch noch in Sichtweite.
Und so geht es stets bergauf und bergab durch die Weinberge und landwirtschaftlichen Felder des Markgräflerland nach Norden.
Heute ist es relativ bewölkt und die Temperaturen gegenüber gestern mit Mitte der 20er sehr angenehm aber wenn die Sonne mal länger durchkommt merkt man dass sie Kraft hat.
Ein kleiner Zwischenstop am Haltepunkt Oberkrotzingen „irgendwo im Nirgendwo“ und schon geht es zum Abzweig Leutersberg.
Hier verzweigt sich die Rheintalstrecke zum Hauptbahnhof bzw. Güterbahnhof und Verladung der rollenden Landstraße.
Während ein Güterzug zum Güterbahnhof rollt wartet der andre aus dem Hauptbahnhof auf die Weiterfahrt nach Basel.
Und dann kommt noch ein ICE4 nach Freiburg vorbei.
Die Strassenbahn vom Fahrradhighway im Foto ohne Auto- oder Fahrradschaden zu erwischen ist so gut wie unmöglich.
Auch wenn die Fotos anders aussehen so sind die Radwege entlang der Hauptstrassen und der Dreisam sehr gut genutzt.
Auch im Wasser der Dreisam wird gerne gebadet.
Und so geht es entspannt Flussaufwärts nach Kirchzarten und schon bald ist Himmelreich erreicht.
Die Küche des beim Bahnhof gelegenen Gasthof zum Himmelreich, in dem ich auch übernachte, hat heute aus Personalmangel nur kalte Küche im Angebot aber das tut dem Genuss u. a. mit Rindfleisch- bzw. Elsässer Fleischsalat keinen Abbruch. Und Pannacotta zum Schluss, ein Genuss.
Und dann geht der Tag zu Ende und bei „nurnoch“ knapp 20°C kommt einem der Besuch am Bahnhof recht frostig vor.
Somit war die Ersatzetappe aus Basel 5km kürzer wie die ursprüngliche aus dem Elsass herüber geplante aber dafür mit mehr Höhenmetern.
Nach einer sehr geruhsamen Nach in der es bei offenen Fenster ohne von Schnaken attackiert zu werden und zunächst mit Ventilator angenehm zu Schlafen war und es gegen 3 Uhr gar so kühl wurde dass der Ventilator ausgestellt werden konnte und gar die Bettdecke gebraucht wurde ging es zum Frühstück auf die Hotelterasse am Doubs.
Nach der Stärkung noch ein Gang dzrchs Ort zum Coop um Getränke zu bunkern, es soll auch heute wieder recht warm mit über 30°C werden, während nebenan die Bauern ihre Milch abliefern.
360m aufwärts aug 5km droht das Schild bis zum Col de la Croix an. Das sollte machbar sein.
Und dann war der „Pass“ erreicht und bewohnte die Mühen des Aufstiegs nicht nur bei der Anfahrt zum Doubs sondern auch in der Abfahrt mit schönen Ausblicken.
In Courtemautruy zweige ich von der geplanten Trasse ab denn hier endet der Tunnel aus St-Ursanne, der Zug muss sich also nicht über den Berg quälen.
Der Dorfbrunnen verlockt zum Reinspringen, ich kann mich aber zurückhalten und das Rad einfach auf den Pinzgauer zur Weiterfahrt zu laden erscheint langsam als interessante Idee da die Sonne es wieder sehr gut meint, aber der Fahrtwind mildert etwas.
Im benachbarten und verschlafenen 1000 Einwohner Dorf Cornol liegt hinter der Reihe älterer Bauernhäuser eines der Werke des Uhrenherstellers TAG Heuer. Noch einen Schlenker über den Bahnhof von Alle der nur über ungesicherte Handweichen umd Gruppenausfahrsigmale verfügt geht es zu der etwas ausserhalb von der CJ erweiterten Güterverladeanlage bei der Landi welche sehr großzügig und auch mit ETCS ausgestattet wurde.
Einen knappen Kilometer weiter bietet sich ein Fotostandort am Feldweg an.
Aber was ist das als ich wieder wegfahren will??? Das Hinterrad ist platt. Mist!
Aber es ist ja nicht so dass man nicht Pannenspray usw. dabei hätte. Aber am Arsch die Räuber, das Dreckszeug kommt überall raus nur nicht zum Ventil rein.
Also erstmal Tante Google nach Radwerkstätten / -läden befragt und in Porrentruy wäre gar einer in Bahnhofsnähe.
Wer sein Rad liebt der schiebt und das zügig nach Vendlincourt um den Zug um 13:19 noch zu erwischen. Wegen Bauarbeiten verkehren derzeit keine Züge bis Bonfol, aber da hätte es auch keinen Fahrradladen. Als zweite Garnitur aus einem Privatbahn NPZ, der ehm. bei der GFM im Einsatz stand, für den Schülerverkehr (?) parkt hinter dem Bahnsteig auf der Strecke.
Es nun geht im ex. EBT RBDe 4/4 222 nach Porrentruy, die Fabrikschilder zeugen von der legendären und teils untergegangen oder wegfusionierten Fahrzeug- und Waggonbautradition in der Schweiz.
Und was ist mit dem Radladen in Porrentruy? Der hat zu wegen Sommerurlaub, der andre in der Nähe hat Montags zu. Merde!
Also fasse ich den Entschluss mein Glück in Basel zu versuchen wo auch die Kommunikation einfacher ist.
Hotel bei Altkirch stornieren, in Basel wieder ins Ibis Budget buchen und am Montag geöffnete Radläden suchen. Scheinbar sind viele am Montag zu wie mir auch später bestätigt wird.
Aber so sehe ich St-Ursanne auch nochmal von oben und das waidwunde Rad kann sich ausruhen.
Bei der Filiale der Fahrradkette m-way, die auch Montags auf hat, direkt hinter den Bahnhof Badel SBB wird mir sofort der Schlauch gewechselt und 35 CHF finde ich gar einen sehr fairen Preis.
Und ja, trotz vieler neuer Bombardier und Siemens Fahrzeuge (wobei die Siemens Combino auch nicht mehr die jüngsten sind) sind noch ein paar Altwagen liebevoll ob der Farbe und Grösse auch „Cornicons“ also „Gürkchen“ genannt mit ihren Mittekwagen „Sänfte“ als niveaufreier Zugang unterwegs, so z. B. auf der Linie 2.
Ich kehre erstmal wieder beim Steinbock ein zu überbackenen Rösti mit Schnitzel und stromere etwas durch den Bf. Basel SBB.
Während man anderorts die Bahnhofsuhren im In- und Ausland immer mehr zurückbaut werden hier sogar bei der Sanierung neue wieder aufgebaut.
Schön dass nach der Hallendachsanierung auch die alten Bahnhofsschilder überlebt haben.
Derweil parken Mutter (Re4/4) ubd Tochter (Re465) nebeneinander. Während die Tochter einen IC nach Brig bringt wartet die Re4/4 darauf ihre Gotthard Panorama Garnitur in die Abstellung zu bringen. Zuerst will aber der TGV aus Paris nach Zürich vorbei.
Noch eun Schlenker über den Coop und es bietet sich an das in der Übernachtung inkludierte Basel Ticket zu nutzen und so geht es erst mit der 16 hinauf zum Bruderholz um dort auf die schon stehende ex Linie und nun Linie 15 umzusteigen mit der es bis zum Bankverein geht. Die Holzsitze sind übrigens sehr bequem.
Vom Bankverein ging es mit der Linie 11 zum zur Münchensteiner Strasse.
Somit nutze ich heute unfreiwillig statt Null gleich vier Bahnunternehnen. Vendlincourt-Porrentruy die CJ im Normalspurteil, Porrentruy-Basel SBB die SBB, Linie 15 und 16 die BVB und Linie 11 die BLT.
An der Rezeption meinte man es gut mit mir und gab mir ein ruhiges Zimmer. Leider ohne Bahnhofsblick, muss ich mir merken das bei der Buchung anzugeben. 🙈
So halt auf der Wettsteinbrücke noch ein paar Sonnenuntergangsbilder gemacht.
Und die CH Version von Apfelwein hilft den Frust über zwei kaputte Etappen runterzuspühlen, insbesondre wegen den Fotos an den Brücken bei Altkirch. Aber was nicht ist wird nachgeholt.
Nach der kurzen Nacht (ich glaube die Truppen vom Tattoo hatten eine noch kürzere Nacht), der bei teils über 30°C sehr anstengenden Tour die aber sehr schöne und ab Glovelier sehr sehr sehr schöne Aus- und Einblicke hatte bin ich jetzt nur dazu gekomnen die Collagen zu erstellen und hochzuladen. Für den Begleittext fehlt mir nun auch die Zeit. Schlaf ist wichtiger.
Das Warten hat sich gelohnt. Top Bands und Gruppen, top Choreographien.
Zwischendurch stellte die Handykamera den Dienst ein. Vermutlich war auch sie ob der Bilder überwältigt 😉
Die Show ging 2,5 und somit bis kurz vor Mitternacht statt der üblichen 2h.
Die top Organisation des Teams um das Basel Tattoo herum lässt super zum Ausgang kommen und die BVB hat etliche Trams in Breitschaft stehen so dass ich nach dem Schlussakkord keine 3/4h später schon wieder im Hotel bin.
Nachdem mich das Bett nach Mitternacht etwas erschreckt hatte da sich diverse Latten des Lattenrost gelöst hatten. Aber nach einer nächtlichen Reparatur war die Nachtruhe ungestört.
Meine gestrige Vermutung dass die alten Triebwagen bereits aus dem Bestand gegangen wären waren falsch. Frühmorgens kam eine Doppeltraktion aus Niederflursteuerwagen und Alttriebwagen vorbei und als ich gegen viertel vor 10 startete kam nochmal eine einzelne Garnitur vorbei.
Statt gemütlich das Tal hinabzurollen entschließe ich mich „über den Berg“ hinüber nach Schöftlach zu fahren um den westlichen Ast der ehm. WSB entlang der Suhre abzufahren.
Die Sonne meint es wieder gut und der Weg ist im ersten Drittel recht steil.
Aber die Landschaft lohnt den Aufstieg.
Und da es so schön hinauf ging kam darauf der Abstieg ab dem Böhlerpass nach Schlossried.
Kleine Runde durch Schöftlach wo auch eine weitere Altgarnitur auf den nächsten Einsatz wartet.
Am Rand von Schöftlach dann der Versuch Fotos ohne Strassenfahrzeuge von den Zügen zu machen… mit wenig Erfolg.
Im benachbarten Hirschthal war der Erfolg doch schon grösser.
Weiter geht es nach Oberentfelden wo es eine interessante Kreuzung der in Normalspur mit 15kV 16,7Hz betrieben SBB Strecke Lenzburg – Zofingen und der meterspurigen WSB / AVA mit 750V DC Versorgung gibt.
Die Schweiz in Kurzform erklärt auf dem Hydranten neben der Bahnkreuzung.
Zudem fährt die WSB / AVA on Oberentfelden auf einem kurzen Abschnitt im Strassenplanum was wider Erwarten je Fahrtrichtung im ersten Versuch auch ohne Fahrzeugschaden im Bild gelingt bevor es an den Ortsrand zur Haltestelle Diestelberg weitergeht.
Aarau überrascht mit einer schönen Altstadt mit geradezu südländischem Flair.
Und dann geht es über die Aare an dessen Wasserkraftwerk es eine fast vollwertige Standseilbahn gibt um Ruderern über das Hindernis hinwegzuhelfen. Dabei führt die Trasse nicht wie üblich am Kraftwerk vorbei sondern ganz links unter dem Gebäude hindurch.
Es folgt ein kurzer Anstieg Richtung Stüsslingen…
… dan wieder ein wenig runter nach Stüsslingen bevor es nach Rohr wieder ansteig.
Bereits in Rohr wird es wesentlich steiler und in mehreren Serpentinen schlängsich die Strasse hinauf.
Auf 812m.ü.M liegt die „Passhöhe“ Schafmatt und es geht nun vom Kanton Solothurn in den Kanton Basel Land. Der Anstieg nach Rohr lag zur Hälfte und der Schatten war ob der ungehindert scheinenden Sonne und um die 30°C gerne gesehen.
Auch der Kühlturm vom AKW Gösgen schafft es auch nicht mehr Wolken als Schattenspender zu generieren.
Es geht hinunter nach Oltigen, ein sehr hübsches Dorf das einem fast wie ein Freiluftmuseum vorkommt.
Über die Höhen geht es danach hinüber nach Tecknau am Nordportal des Hauenstein Basistunnels. Der Betonbau des (80er Jahre?) Empfangsgebäudes steht im krassen Kontrast zu den heimrligen Dörfchen im Umfeld.
In Gelterkinden hat es viel Bahnverkehr auf der SBB Strecke, im Vorgarten war eher Baubetriebspause angesagt.
Kurz vor Sissach konnte man schön die Zpge beobachten die auf den Weg von und nach Olten waren, egal durch welchen Hauensteintunnel diese dann fahren. Aber nur Richtung Gelterkinden war es möglich diese zu Fotografieren.
Die Temperaturanzeigen bei diversen Geschäften zeigen 32 bis 34°C an und daher nehme ich nun lieber Fahrtwind auf und vorbei an Frenkendorf und der Burg in Muttenz geht es recht flott hinein nach Basel (der 4. Kanton für heute).
Phuuu, das Ibis gegenüber des Stellwerls Basel SBB ist erreicht. Das Rad darf sich in der Tiefgarage erholen und ich msche mich frisch und gehe hinüber zum Bahnhof.
Abebdessen beim Steinbock, gut und für schweizer Verhältnissen sehr günstig.
Noch kurz beim Coop vorbei und auf dem Rückweg fährt gerade der NightJet von Zürich nach Hamburg ein.
Die Brauereu Locher hst mal wieder eine Sonderedition mit der Bünzli Büx rausgebracht und so wurd es langsam dunkel und ein Gewitter zieht auf. Leider ist es mir nicht gelungen dieses adäquat bildlich festzuhalten.
Durch den Umweg nach Schöftland kamen ein paar Kilometer dazu wie dem Link zu Komoot zu entnehmen ist.
Was ich morgen mache? Noch keine Ahnung. Vielleicht mal ausschlafen damit ich am Abend fürs Basel Tattoo fit bin wäre eine Option.
Es regnet nicht mehr, ist aber sehr schwül und dunstig. Das erste Ziel des Tages ist die Ziegelei Schumacher welche im benachbarten Körbligen eine Feldbahn betreibt, die vermutlich letzte primär dem Materialtransport dienende Feldbahn in der Schweiz Alle anderen sind stillgelegt oder dienen nur touristischen Fahrten. Ein erster Blick auf die Strecke zeigt dass sie befahren ist und die Ziegelei ist in Betrieb, also keine Sommerbetriebsferien.
Da die Verladeanlage in der Ziegelei leer ist dürfte sich der Zug zur Beladung in der Grube befinden und tatsächlich kommt der Zug aus der Grube.
Die Feldbahn verbindet die Ziegelei mit der Grube auf 600mm Spurweite über 1100m Strecke. Zudem besteht ein etwas über 500m langer Seitenast zum Depot. Gefahren wird mit der CHL30G von Schöma mit Baujahr 1990 und sechs recht neuen Mühlhäuser Kasten-Kippwagen aus Michelstadt.
In der Ziegelei gibt es nur zwei Stumpfgleise in der Verladehalle, in der Grube gibt es nur ein Gleis. Daher fährt der Zug geschoben zur Grube. Der Fahrer kann dabei über die Wagen schauen und zusätzlich ist der „letzte“ Wagen mit einer Videokamera ausgerüstet. Vermutlich ist der Schiebebetrieb auch ein Grund für den techn. gesicherten Bahnübergang über den Hauptfeldweg.
Ich warte auch noch die Beladung ab und kurz vor 12 kommt die beladene Fuhre aus der Grube zurück.
Ich statte der Stichstrecke zum Depot noch einen Besuch ab wo auch einer der historischen Beiwagen der Rigibahn eine neue Bleibe gefunden hat und so wie es scheint zum Vereinsheim umgebaut wird.
Vereinsheim? Das ist doch eine Materialbahn? Ja, aber in der Halle stehen noch mehrere teils historische Feldbahnloks inkl einer Dampflok und zwei Personenwagen.
Leider ist trotz intensiver Suche nichts verwertbares zu den Dampfsonderfahrten bzw. mit Personenfahrten zu finden.
Jetzt geht es erstmal ein wenig Bergauf um dann wieder nach Ballwil hinabzufahren.
Apropos Fahren, kurz nach den ersten Feldbahn Fotos lies sich plötzlich über die Bedieneinheit am Lenkrad keine Unterstützungsstufe ändern. Dumm nur dass die letzte funktionierende Bedienung die zum Abschalten war.
Vermutlich hat diese gestern beim heftigen Regen etwas Feuchtigkeit gezogen.
Ich nutze die Wartezeit zwischen den Zügen um etwas damit zu experimentieren und irgedwann funktioniert die Bedieneinheit verkehrte herum angebaut wieder. Naja, wenigstens etwas. Mal sehen wann das Ding wieder trocken ist.
Zwischen Ballwil und Hochdorf ergeben sich ein paar Fotostellen mit der Seetalbahn. Einst war diese meist in Strassenseitenlage legende Strecke das Sirgenkind der SBB da diese auch sehr unfallträchtig war da Seitenstraße die die Strecke queren schlecht mit technischer Bahnübergangssicherung ausgestattet werden konnten. Erst der Kunstgriff Ende der 90er Jahre mit GTW Triebwagen mit schmälern Wagenkasten und abschnittsweiser Fahrbetrieb als „Strassenbahn“ schaffte Raum für techn. Sicherungen und heute ist die Strecke nicht mehr von der Stilllbedroht.
Durch Hochdorf geht es nach Baldegg.
Und dann hinüber ans Westufer des Bsldeggersees und mit schönen Ausblicken hinauf nach Herlisberg.
Warum man die WSB (heute AVA) nach der Stilllegung und Verlegung auf die ehm. Normalspurtrasse zwischen Reinach und Menziken nicht bis Beromünster verlängert hat erschließt sich nicht, zumal Beromünster recht gross ist.
Das Bahnhofsareal in Beromünster ist heute überbaut. Erst etwas ausserhalb von Beromünster wurde die Trasse in einen Radweg umgebaut. Die Trasse weist dabei Steigungen bis zu 60 Promille auf.
Auchbin Menzigen ist die Trasse teils überbaut. Schade…
Der Bahnhof von Menziken ist eine Mischung aus Bahnhofshalle und Depot. Diverse Abstellgleis existieren aber auch noch ausserhalb. Die 2019 noch vorhandenen Alttriebwagen wurden zwischenzeitlich auch entsorgt.
Auch in Gontenschwil hat man mitlerweile zwei der drei Abstellgleise (Güterhalle und Fa. Neogard), nur das Freiladegleis ist noch vorhanden, inkl. mehrerer Rollschemel die zum Schienentransport umgebaut wurden.
Auch on Oberkulm wurden die Abstell- und Ladegleise entfernt. Und weiter geht’s Talabwärts Richtung Teufenthal.
Hotel direkt am Bahnhof. Leider hat die zugehörige Gastronomie noch bis Samstag Sommerbetriebsferien und das wenige 100m om Seizental gelegene Gasthsus hat auch Ferien 😩
Dann halt Fertiglasagne aus der Döneria, nochmal nach Niederkulm wollte ich nicht zurückfahren.
Der Ausblick aus Zimmerfenster erinnert etwas an die gleisseitigen Zimmer in Alp Grüm.
möchte ich die heutige Etappe mal nennen da gefühlt 90% der Strecke auf mehr und weniger und teils auch sehr stark befahren Strassen erfolgte. Aber wer die Axenstrasse befährt ist selber schuld… aber die Ausblicke sind den Verkehr und Lärm wert.
Erstmal grüssen in den letzten Wochen seltene Himmelsobjekte genannt Wolken welche aber zunächst von der Sonne wieder vertrieben werden.
Eigentlich geht es talwärts, aber nach Spiringen geht es vor hinunter erstmal hinauf.
Im Rücken grüsst zudem letztmals der Klausenpass.
Warnung vor Scheisslärm? Also von den nervigen Motorrädern? Nee, es ist Schiesslärm des benachbarten Schützenhaus mit 300m Schiessbahn. Und ganz nebenbei, schreckt in CH überbaut jemand sowas?
Und es geht weiter hinab, vorbei an einer ehm. Mühle und einem Gasthaus mit dem kreativen Namen „Das Gasthaus“ 😂 geht es nach Bürglen, dem angeblichen Wohnort von Wilhelm Tell.
Und da darf natürlich ein Tell Museum nicht fehlen.
Das Museum wurde 2016 neu gestaltet und erklärt auf 2,5 Stockwerken allerlei zum Mythos Wilhelm Tell.
In Altdorf musste ich zum Glück nicht Gesslers Hut Grüssen und die Touristen auf dem Platz mit dem Tell Denkmal sind auch seht übersichtlich.
Weiter geht es nach Flüelen am Südende des Vierwaldstädter See.
Im Gegensatz zur Sommertour 2019 an der ich am gleichen Tag in Flüelen war nutze ich nicht das Schiff nach Brunnen, der schöne Raddampfer wurde auch ohne mich gut gefüllt.
Der Radweg führt zumeist auf einem separaten Seitenweg entlang der Strasse und ist recht passabel zu befahren. Auch wenn es ein wenig auf und ab geht.
Bisweilen führt der Radweg auch durch Tunnel und Galerien der alten Axenstrasse womit sich das gehör vom nicht unerheblichen Strassenlärm erholen kann.
Und dann ist schon die legendäre Tellsplatte erreicht.
Hinter der Tellsplatte befindet sich eine Grossbaustelle die dafür sorgen soll dass die Axenstrasse besser vor in letzter Zeit öfter vorkommenden Gesteinsrutschen geschützt wird um die wichtige Strasse nicht regelmäßig aus Sicherheitsgründen sperren zu müssen.
Kurz dahinter befindet sich eine gute Fotostellen auf der die Züge im Gleis nach Brunnen fotografiert werden können. Das Berggleis verläuft in einem längeren Tunnel im Berg.
Kurz darauf kommt Sissikon in Sicht wo gerade der Raddampfer wieder ablegt.
Noch zwei Tunnels, eines der alten Strasse und eines unter Mitnuzung der neuen Trasse und schon am Ortsanfang endet der seitliche Radweg und man muss auf die Strasse wechseln. Unschön.
Aber auf dem schmalen Seitenweg mogele ich mich weiter Richtung Brunnen, zum Glück ohne eigenen Gegenverkehr.
Der Abschnitt Sissikon – Brunnen hat zwar auch mehrere schöne Ausblicke aber der permanente Strassenlärm und der schmale Seitenweg schmälern die schönen Eindrücke.
Hmm, nur 2,5t auf dem Rabdweg, das könnte knapp werden.
Und dann ist endlich Brunnen erreicht.
Quer durch Brunnen geht es weiter nach Seewen wo gerae etwas rangiert wird.
Entlang des Westufers des Lauerzesees geht es Richtung Arth-Goldau.
In Arth wird ertmal zur Station Kärbel der ehm. Arth-Rigi-Bahn hochgefahren und der historische Triebwagen BCFhe 2/3 Nr. 6 von 1911 nur knapp auf seiner Bergfahrt verpasst wird.
Dafür kommen dann ein BDhe 4/4 der ehm. Vitznau-Rigi-Bahn (rote Lackierung) mit einem Bauwagen den Berg herunter, gefolgt vom baugleichen blau lackierten Wagen Nr 15 der Arth-Rigi-Bahn mit Beiwagen und abschließend der BDhe 2/4 mit Beiwagen im Migros Werbelack.
Ich fahre ein wenig den Berg hinunter und warte die nächsten Bergfahrten ab wo dann auch der rote BDhe 4/4 mit Beladung vorbei und einige Zeit später kommt auch der BCFhe 2/3 Nr. 6 mit Sommerbeiwagen vom Berg herunter welcher auch mit der Fotohornisse eingefangen wird.
Wieder unten in Arth geht es nach Goldau und dann teils am Seeufer nach Immensee.
Dann nochmal etwas Steigung und schon ist Ebikon erreicht. Sozusagen in Punktlandung denn kurz nach dem CheckIn entlud sich das seit Goldau aufziehende Gewitter mit voller Wucht für gut eine halbe Stunde.
Der danach folgende leichte Landregen war kein Hindernis zum Gang hinüber zum Gasthof Tell auf der andren Strassenseite.
Und zum Abschluss des Tages dann „Die große Sause“ mit Louis de Funes als Begleitung zum Tagesbericht im TV.
Hmmm, zu lang, zu hoch zu heiß? Das könnte das Tagesmotto sein den es wird quer durch alle Medien angekündigt dass der heutige Tag der bisher heißeste des Jahres werden und Temperaturrekorde knacken soll.
Ob es da eine gute Idee ist eine Etappe mit einer der längsten Streckrn (geplant 75km) aber insbesondere mit den meisten Höhenmetern aufwärts von vsl 1600m anzugehen?
Keine Ahnung, jedenfalls ist es in der Höhe bestimmt kühler wie hier unten am Linthkanal auf gerademal 410m.ü.M.
Aber der Reihe nach.
Da Frühstück bereits ab 6:30 angeboten wird steht einem frühen Start um der Hitze vorwegzukommen nichts im wege, auch wenn ich so früh doch noch nicht antreten werde.
Es gibt wie schon 2020 kein Frühstücksbuffet aber das was an den Tisch gebracht wird ist mehr als genügend und sogestärkt starte ich bereits um 8 Uhr in Richtung Niederurnen am Eingang zum Linthal.
Lustig der Spitzname für die Brücke über den Linthkanal vor dem Hotel.
Im Gegensatz zur Tour 2020 folge ich nicht dem Radweg am Linthkanal sonden dem parallel zur Bahnstrecke Zürich – Ziegelbrücke. Gleichzeitig hat es recht heftigen Wind, natürlich Gegenwind…
Den ICE Richtung Chur habe ich leider verpasst, aber es war ja eh nur ein 4er. 🙈
Dafür aber wurde u. a. der NJ 646 aus Graz mit Kurswagen aus Zagreb und der Re4/4 11109, der letzen im Swiss-Express Lack fahrenden, ein Giruno und eine klassische IC Wendezuggarnitur (welche gerade hier immer seltener werden) erwischt.
Kurz nach dem Foto vom IC dann eine komische Meldung „Error 503, Händler kontaktieren“ im Steuergerät und keine Motorunterstützung mehr. Aus und Einschalten bringt nichts, der Fehler kommt immer wieder. Verdammt und das gerade heute.
Aber ein Blick zum Hinterrad zeit den Grund. Der Magnet für den Geschwindigkeitssensor hat sich weggedreht, ein beherzter Griff in die Speiche und schon läuft alles wieder. Ufffff…
Und so kann wieder relativ entspannt aber zum Energiesparen nur in der Ersten Stufe ein wenig elektrischer Rückenwind genutzt werden und hinter Niederurnen ins Linthal eingebogen werden.
Seit ein paar Jahren wechseln sich hier SBB S-Bahn Garnituren als Linie S25 die von Zürich bis zum Endbahnhof der Strecke in Linthal verkehren mit SOB Flirt welche als S6 Schwanden und Rapperwil über Uznach verbidet ab.
An mehrerer Brücken finden man Verbotsschilder dass man nicht über diese Reiten dürfen, warum einige davon Quer zum Gleis stehen wissen wohl nur die Götter
Und so wird alsbald, stets entlang des Flusses oder / und der Bahn der Kantonshauptort Glarus erreicht und hinter Ennenda bietet soch eine kleine Steigung im Radweg als Fotostandort oberhalb der Bahn an.
Die Ortsdurchfahrt von Schwanden hält auch weitere Fotomotive bereit, aber das muss in Ermangelung zeitnah kommender Züge später mal passieren. Vielleicht mit einer Tour nach Elm.
Das Feuerwehrhaus von Schwanden sieht eher verlassen aus und das kleine Trafohaus erinnert eher an einen Kirchturm.
Hier im oberen Linthal gibt es alle paar Kilometer kleinere Wasserkraftwerke die vermutlich mit den zahlreichen Anfags der 1900er Jahre aufgebauten Webereien und Spinnereien errichtet wurden und diese auch überlebt haben.
Wie die Textilindustrie hat auch das Gasthaus Adler in Rüti nicht überlebt und steht wie ach etliche der Fabrikgebäude leer.
Wobei es immernoch kleinere bis mittelständische Unternehmen gibt die in der Branche hier weiterarbeiten, auch in Zulieferern wie z. B. für Farben.
Der entspannte Teil der Etappe ist nun vorbei, zuvor wird aber im örtlichen Volg Supermarkt noch Getränkennachschub gebunkert.
Okay, die Strassen sind offen und Postautos (primär ist hier der Linienbus) gemeint ist unbedingt Vorrang zu gewähren.
1200m geht es nun aufwärts auf 21km bis zun Klausenpass.
Eigentlich msgich es ja nicht mit dem Rad durchs Tunnel zu fahren, aber die Tunnels im unteren Drittel des ersten Anstiegs zum Urnerboden sind herrluch erfrischend kühl.
Und so geht es kontinuierlich Kehre für Kehre bei meist 6 bis 9% Steigung hinauf bis endlich der Urnerboden und somit auch die Grenze zwischen den Kantonen Glarus und Uri erreicht ist.
Ein Grenzstein darf da auch nicht fehlen. Es sind erstaunlich viele unelektrische Rennrad und Mountainbiker unterwegs. Im relativ flachen Urnerboden wurde ich auch ob der zahlreichen Fotostopps mehrfach überholt, aber in der Steigung zum Pass sah man sich wieder. Aber mrin allergrößten Respekt für die Direktfahrer, denn ohne Akku hätte ich das nicht gepackt. Ap
Apropos Akku, der wurde mit 9% Restladung an der Kantonsgrenze nach über 900 Höhenmetern und ca. 50km gwewechselt.
Und nun geht es nochmal ca. 600m in die Höhe zum Klausenpass, wieder Kehre für Kehre und permanent ansteigend.
Freilaufende Kühe machen sich hier um die Verkehrsberuhigung verdient. Ihnen ist scheinbar bewusst wieviel Angst die Fahrer um ihr „heilgs Blechle“ haben so entspannt bis gelangweilt wie diese die Strasse nutzen.
Das beste war die Kuh die stoisch vor einem Auto stand und den Fahrer „niederstarrte“. Als es ihr dann tu langweilig wurde pullerte sie erstmal genüsslich mitten auf die Strasse und war etwas verwirrt dass ich mit dem Rad die sureale Szenerie passierte. Ein Vorteil von zwei statt vier Rädern, man kommt oft einfach durch.
Und dann ist der Klausenpass mit 1952m.ü.M endlich erreicht. Darauf ein was zu Trinken und ein Nussgipfeli im Kiosk um den Sieg über den inneren Schweinehund zu feiern.
Von nunan ging es bergab, der Akku war somit nurnoch Dekoration für die ca. 15km ind 900 Höhenmeter hinunter nach Unterschächen.
Auch hier läd die spektakuläre Landschaft zu diversen Fotostops ein.
Woher der Staubifall wohl seinen Namen hat?
Und immer weiter geht es bergab und die Bremse leidet. Aber bisher musste ich trotz der diversen Etappen mit Höhebmetern noch keine Bremsbeläge wechsen.
Interessant finde ich die immernoch und zahlreiche auf der Bergstrecke vorhandenen und recht Retro aussehenden Notruftelefone zum Schweitzer Automobilklub wie hier an der Bushaltestelle im vierten Bild der Collage.
Es liegt noch einiges an Gefälle vor mir. Da unten wo das Seitental weggeht ist das Etappenziel.
Einchecken und im benachbarten Volg etwas gekühltes für heute Abend holen, das lieblings Radfahrhemd mal durchwaschen (wetten dass es morgen regnet?) und es ist Zeit zum Abendessen.
Ob der Temperaturen auf der Terasse und mangels freier Plätze im Schatten gehe ich doch lieber wieder ins Haus.
Erst noch ein paar leichte Sonnenuntergangsbilder und sann bricht während des schreiben des Reisebericht die Nacht herein.
Allerorten wurde vor dem heißesten Tag des Jahres gewarnt, was ist aber bei Hitze von Vorteil? Wenn man sich in die Höhe begibt. Im Tal war es vormittags ob des zeitweise starken Windes noch recht angenehm, aber auch auf dem Urnerboden mit seinen 1300 bis 1400m.ü.M war es locker über 26°C und selbst am mit 1952m.ü.M knapp an der 2000er Grenze kratzenden Klausenpass waren es noch um die 24°C Knapp 1000m tiefer in Unterschächen waren es ein paar Grad mehr, vermutlich knapp an den 30. Aber genug über das Wetter gejammert, die Ausblicke waren auf der ganzen Strecke einfach herrlich, womit sich der Anstieg doch sehr gelohnt hat, auch wenn ich heute morgen etwas bammel vor der „Hitze, Höhe, Länge Etappe“ hatte.