Rennsteig, Kalirevier und Rhön

Der Tag beginnt neblig aber nach einem schönen Frühstück scheint auch schon die Sonne, wobei sie sich stellenweise weiter durch die Wolken kämpfen muss.

Als ich am Bahnhof Förtha vorbei komme rollt gerade ein Güterzug ein. Na da muss die Weiterfahrt hinauf auf den Rennsteig warten.

Aber auch oben auf dem Rennsteig hat es dann wieder schöne Ausblicke.

Das Gespräch zwischen Tf und Fdl war auch interessant anzuhören. Also alles nach dem dienstlichen „Wann geht’s weiter?“. 🙈

Sodann ging es auf dem Rennsteig weiter. Westlich des Vachaer Steins befindet sich mitten im Wald dann eine Tafel die an die zweite Grenze erinnert. Denn ab hier begann zu DDR Zeiten die 5km Sperrzone. Daher ist für Wanderer der Rennsteig erst seit dem Mauerfall wieder durchgehend auf ganzer Länge begehbar. Gleiches gilt für das andere Ende in Blankenstein.

Über den teils holprigen Weg geht’s runter ins Tal der Werra nach Neuenhof. Der Rennsteig Wanderweg dagegen erreicht den Talboden in Hörschel.

Nun ging es entspannt an der Werra entlang. Ein ICE drängt sich geradezu als Motiv auf und in Lauchröden hilft robuste DDR Fahrzeugtechnik beim Hausbau.

Und weiter nach Gerstungen…

In Sallmannshausen scheint beim Anblick der Fachwerkhäuser in Kombination mit dem alten Traktor irgebdwie die Zeit stehen geblieben zu sein.

Die ehm. Werrabrücken der Umgehungsstrecke nach Förtha. Beim noch vorhandenen Brückenträger soll es sich um das nicht gesprengte Teil der Werrabrücke bei Falken (Siehe Etappe am 07.09.2019) handeln.

Ab Gerstungen beginnt das Kalirevier an der Werra was sich mit dem Monte Kali auch überdeutlich als Landmarke zeigt.

Über das Wetter kann ich mich wirklich nicht beklagen.

Schon beeindruckend was auf der „nur noch“ im Güterverkehr und primär zur Andienung der diversen Kaligruben im hessisch-thüringischen Kalirevier an der Werra, bedienten Stecke von Gerstungen nach Unterbreizbach an Zügen unterwegs ist. Kaum stehe ich hier 10 Minuten an der Werra, schon kommt ein Kesselzug in Richtung Heimboldshausen. Wenn man zudem die Länge der Züge betrachtet frage ich mich wie man das alles zu Zeiten der innerdeutschen Grenze zeitweise (je nach politischer Grosswetterlage) über die „Bergstrecke“ via Schenklengsfeld, mit ihren heftigen Steigungen und recht schwachen Oberbau, von und nach Bad Hersfeld gekarrt hat.

Im Gegensatz zur ursprünglichen und nach 1945 gesperrten Trassenführung hat man nach der Wende das Gleis nach Unterbreizbach von Heimboldshausen aus angebunden womit der Abschnitt nach Philippsthal überflüssig und abgebaut wurde. Die Weiterführung nach Vacha war bereits mit der innerdeutschen Grenze unterbrochen und abgebaut worden.

Auch in Unterbreizbach gab es eine der Grenzziehung geschuldete Umgehungsstrecke welche Vacha mit Unterbreizbach unter Umgehung von Westdeutschland verband. Starke Steigungen mit 4% sorgten für eine schwierige Betriebsführung, von daher wurde diese nach der Wierdeanbindung Richtung Gerstungen aufgegeben.

Vor dem Kalibergwerk finden sich nich Reste der Brücke der Ulstertalbahn welche Von Hilders über Tann, Geisa, Wenigentaft, Unterbreizbach nach Philippsthal führte. Das Werk wurde später über eine neuere Brücke angebunden.

Und so geht es nun die Ulster entlang hinauf .

Das ehm. Bahnhofsgebäude von Pferdsdorf präsentiert sich in hervorragenden Zustand und auch das vom ehm. Banknoten Wenigentaft (Ulstertalbahn, Strecken nach Oechsen und Hünfeld) wurde renoviert. Im bebachbarten Spielplatz steht nunmehr auch wieder ein „Zug“ auf dem ehm. Bahnhofsgelände. Im Waldstück vor Wenigentaft liegen noch zwei Gleisstücke. Diese gingen beim Abbau als Reparationszahlung vermutlich vergessen.

Und weiter nach Geisa was faul unten an der Ulster passiert wird.

Hessen begrüßt an der Labdesgrenze die Radfahrer erst mal mit einer Sperre, am ehm. Güterschuppen prangt noch ein Raiffeisenlogo im Fenstergitter. Vor Tann ist der Einschnitt der Bahntrasse verfüllt, eine Brücke verrät aber noch die Position.

Beim auf dem Bahnhofsgelände stehenden Tegut gibt es etwas besonders. Einkaufswagen ohne Pfandmünzen. 🤣

Nich ein paarmal hoch und runter, der Radweg führt nun abseits der Bahnstrecke, ist der Milseburgradweg auf der ehm. Bahnstrecke Fulda / Götzenhof – Hilders – Wüstensachsen erreicht.

Auch das EG von Hilders präsentiert sich in hervorragenden Zustand in Privatbesitz. Der auf dem Grundstück stehende Schienenbusbeuwagen ruft jedoch nach etwas Pflege und Farbe.

Auch Richtung Wüstensachsen ist der Radweg meist abseits der alten Trasse geführt.

Nach 99km und 740 Höhenmetern ist das Krenzers in Seiferts erreicht.

Schönes Zimmer, schöner Ausblick und mit Balkon fürs „Zimmerspätbier“.

Das Hausbier „Krenzers 40“ ist sehr schmackhaft und damit reiht es sich in die gute Küche mit Kartoffelsuppe, Lammpfanne, Schokoeis mit Eierlikör und zum Abschluss ein Apfelsherry ein.

So, ein langer Tag geht zu Ende. Morgen gehts hoch zur Wasserkuppe und ins Jossatal.

Hier wie gewohnt die Aufzeichnung bei Komoot.

Regen am Rennsteig

Eigentlich wollte ich heute meinen „Lückenschluss“ auf dem Rennsteig fahren aber gut 77 km im Regen, danach stand mir dann doch nicht der Sinn. Ergo fuhr ich die Route vom Plan B mit 55 km. Also statt über Tambach-Dietharz ging es über Tabarz hinauf zum Großen Inselsberg und dann auf dem Rennsteig Richtung Bahnhof Förtha / Wolfsburg-Unkeroda.

Leider behielt die Vorhersage recht. Es regnet. Keine dicken Tropfen, aber doch wesentlich mehr wie das bisschen getröpfel vorgestern.

Die kürzere Strecke verschaffte mir morgens etwas Zeit um später wegzufahren aber der Regen hielt sich und so starte ich im Regen via der Gartenstadt und Sundhausen die Fahrt.

Erstes Etappenziel, nach der Tram in Sundhausen, war das Aquädukt über die ehm. Bahntrasse bei Sundhausen.

Im Zuge der Ertüchtigung und Elektrifizierung der Strecke Bebra – Erfurt wurde zwischen Fröttstädt und Gotha auch eine Streckenverlegung durchgeführt. So verlor das Aquädukt des Leinakanals die Bahnlinie und im Grunde auch seine Berechtigung. Aber die „Wasserbrücke“ blieb bestehen und überspannt nun das Biotop was früher mal ein Streckenabschnitt war. Unmittelbar nördlich davon befindet sich die neue Trasse welche der Leinakanal mittels eines direkt ans Aquädukt anschliessenden Dükers unterquert.

Das Aquädukt kann überquert werden, der Randsteg ist aber nicht sonderlich bereit. Aber es hat für das „eingesaute“ Rad und mich gereucht. Eingesaut daher da der Weg dorthin relativ aufgeweicht war. Naja, die Hose ist auch recht durchgeweicht.

Jetzt geht es Richtung Leina und entlang des parallel zu der A4 führenden Radweg zum Ortsrand von Wahlwinkel und weiter nach Waltershausen das neben der interessanten Ortsdurchfahrt der Strassenbahn auch noch durch sehr schöne historisch Gebäude im Ortskern besitzt.

Der Regen lässt nach und die Kleidung kann anfangen abzutrocknen. In Langenhain wird gerade der Bach von Aufwuchs gereinigt, einer Schafft, der Rest beobachtet 😉

Weiter nach Tabarz, ähm Bad Tabarz um korrekt zu sein. Der hiesige Bachlauf braucht noch keine Pflege und ich mache einen Schlenker zur Waldbahn.

So, jetzt geht es weiter bergauf und im Seitental von Tabarz findet sich der „Struwwelpeter Park“ und im anschließenden Gesteinspark treibt sich ein Dino herum.

Und von nun an gehts bergauf. Es geht recht stramm und auf teils recht übel ausgewaschenen Wegen stramm hinauf.

Ein kleiner Umweg, vorbei am Downhiltrail inkl. Sprungschanze, ust nötig da der in Komoot ausgewiesene Fuhrweg „nur“ ein Wanderweg mit Stufen ist. Dafür hat der Umweg aber einen schönen Ausblick nach Tabarz, trotz der tief hängenden Wolken.

Später geht es dann auf Landstraße weiter die zum Glück nicht besonders stark befahren ist.

Nach dem Abzweig geht es auf der gepflasterten Verbindungsstraße hinauf zum Großen Inselsberg. Da der Gasthof Stöhr Montags geschlossen hat und der benachbarte Gasthof wegen Renovierung geschlossen ist ist das gastronomische Angebot hier oben exakt Null. Auch der zum Aussichtsturm mit Kletterwand ungestaltete rechteckige ehm. Richtfunkturm hat wegen techn. Probleme geschlossen. Egal, es wäre ohnehin fast nichts zu sehen gewesen.

Also machte ich mich wieder auf den Weg nach unten, diesmal auf dem sehr steilen Wanderweg. So steil dass ich das Rad lieber schiebe.

Das Gasthaus Am Reitstein hat heute auch geschlossen, ein Aufsteller zeigt es zum Verkauf an, laut Internet seit gut einem Jahr, aber es hat geöffnet.

Aber die an der Strasse liegende Hotel „Keiner Inselsberg“ hat geöffnet und so ist dich eine kleine Mittagsrast drin.

Und dann auch noch Henninger Radler 🤣🤣🤣

Aber der Salat war üppig und das Omelett mit Pfifferlinge sehr lecker.

Örks, nach dem Essen der Blick aufs Thermometer. Nur 12°C… Sibirisch.

Oberhalb von Brotterode geht es mit Blick auf die Skisprungschanze auf dem Rennsteigradweg in Richtung Nordwesten und ab und zu kommt sogar kurz die Sonne durch.

Weiter gehts immer mit kurzen Zwischensteigungen aber in Summe abwärts weiter. Gut 15km vor dem Ziel wechsele ich den Akku. Die Anstiege hatten es in sich. Vermutlich hätte er noch bis Unkeroda gereicht, aber sicher ist sicher.

Bei der Station „Hohe Sonne“ verfällt ein schönes Gebäude mit exklusiven Blick auf die Wartburg.

Aber es geht weiter bis zur „Hoffmanseiche“ und an dort stellenweise steil hinab zum Bahnhof von Förtha welcher eigentlichen in Wolfsburg-Unkeroda liegt.

Zu DDR Zeiten zweigte in diesem Bahnhof die Ungehungsbahn nach Gerstungen ab die unter Umgehung der Strecke im Werratal welche über BRD Gebiet führte die Verbindung zwischen Gerstungen und Eisenach ermögliche. Mit der Wiedervereinigung wurde diese teil mit 20 Promille relativ steile Strecke obsolet und zurückgebaut.

In der Pension BB bekam ich dann noch eine Brotzeit gereicht. Das nette Angebot wurde bei der Buchung gemacht da damit gerechnet wurde dass am Rennsteig Montags fast alles zu hat. Auch das lokale Gasthaus hat Mo/Di zu und nur Fr-So auch abends geöffnet. Das Mett und die Leberwurst waren dabei der absolute Hammer.

So das waren im Abschluss sogar 63 km und 1000m nach Oben.

2019-09-09 Mo Etappe 3 Gotha-Inselsberg-Unkeroda

Morgen stehen 90km in die hessische Rhön an. Das Wetter soll aber besser werden, jedoch ist frühes Aufstehen angesagt.

Naumburger Strassenbahn

Nach der gestrigen Langetappe lass ich es heute ruhig angehen.

Um 11:39 geht es mit der RB20 nach Naumburg.

Während auf einigen Abellio Linien in Thüringen und drumherum der Zugverkehr bisweilen etwas unregelmäßig ist, von den neuen Netzen in Baden-Würtemberg gar nicht erst zu reden, läuft es heute auf der RB20.
Dieser verfügt zwischen Eisenach und Erfurt sogar über ein Catering. Somit ein sehr angenehmer Start in den Tag.
Statt dem 100. Foto der Gothaer Strassenbahn nutze ich den kurzfristig „baubedingt“ freien Tag auf der Radtour für einen Ausflug zur Naumburger Strassenbahn welche nach knapp 1,5h erreicht wird.

Die Einzelfahrt kostet 2,- € die Tageskarte fürs Strassenbahn Gesamtnetz 🤣 3,20 €. Da fällt die Wahl leicht.

Die Strassenbahn verkehrte bis zu ihrer Stilllegung 1991 eingleisig mit zwei Linien (Linie 1 gegen und Linie 2 im Uhrzeigersinn) um die Altstadt herum. Der Abschnitt durch die Altstadt zwischen Postplatz und Theater (Curt-Becker-Platz) wurde in den 70er Jahren aufgehoben (noch heute finden sich Rosetten an den Häusern und Schienen u. a. im Postring und am Markt) und erst später wieder zum Ring geschlossen. Dank der Bemühungen von Enthusiasten wird seit 2007 wieder regelmässig gefahren und der Ring sukzessive wieder aufgebaut. 2018 wurde als aktuell letzter Bauabschnitt die heutige Endstation Salztor wieder erreicht.

Somit ist etwas über die Hälfte des Rings wieder aufgebaut. Erklärtes Ziel des Fördervereins und der Betreibergesellschaft ist der Ringschluss, was bei einer Strassenbahn auch ein gewisses Alleinstellungsmerkmal wäre.

Mehr zur Strassenbahn gibt es hier bei Wikipedia.

Ich habe die diversen Mitfahrten und das Aublaufen von ca. 3/4 der Strecke für Fotostellen bei Komoot aufgezeichnet. Wie üblich mit weiteren Fotos.

2019-09-08 Fotostellenwandern und Mitfahrt mit der Naumburger Strassenbahn

Zwar fährt die Strassenbahn mit ihren hist. Fahrzeugen um die gut erhaltene Altstadt von Naumburg herum, aber auch hier gibt es viel schöne alte Bausubstanz zu sehen. Am Salztor angekommen wird erst mal die Rückfahrt dokumentiert.

Bei einer Fahrtzeit von 11min und einem 30 min Takt (0 und 30 ab Hbf, 15 und 45 ab Sakztor) reicht derzeit ein einzelner Triebwagen für den Regelbetrieb aus.

Und dann kommt schon wieder der Wagen zurück in Richtung Sakztor.

Um dann auf dem Rückweg zum Hbf von der Brücke der Strasse „Thainburg“ noch mal im Spätsommerlaub erwischt.

Um 14:15 wurde eine Depotführung angeboten was nich ein wenig Zeit für ein Foto des Rekowagens mit einem zufällig vorbeikommenden Simson Mofa bot.

Gut eine Stunde dauerte die Führung mit interessanten Einblicken in den Kleinbetrieb und Mitarbeitern die mit Herzblut dabei sind.

Nach der Führung noch ein Schnappschuss vor dem Depot.

In der Postrasse kann durch ausblenden der parkenden Autos ein Retrobild erstellen.

Steil bergab Richtung Hbf geht es in der Bergstrasse.

Und dann ein Fotoschaden durch einen überholenden Motorradfahrer in der Jägerstrasse.

Nein, nur weil die Strassenbahn in Naumburg etwas ältem Semesters ist, dies ist nicht der neueste Bus im dortigen Stadtverkehr 🤣😎

Es dürfte sich um einen Bus des ehm. Nutzfahrzeughersteller NBW aus der Schweiz handeln.

Und zum Abschluss noch eine Runde durch die Altstadt…

… bevor es um 17:47 ab dem Curt-Becker-Platz zum Hbf (mit kurzem Fotostop) und es mit der RB20 in der „Lounge“ nach Gotha geht.

Abendessen im S’Limerick beim Hausbier (besser wie Guinnes), Irish Stout und hot Cake.

Abendstimmung in Gotha. 20:30 am Sonntag und die Bürgersteige klappen langsam hoch. 😎

Für Montag ist nun doch ganztags Regen gemeldet. Kein guter Ausblick für die Etappe über den Rennsteig. Auf der Suche nach einer (Nach)Mittagsrast auf dem Rennsteig, da im Etappenziel Montags im Umkreis von 5km keine Gastronomie geöffnet hat, muss ich feststellen dass der Rennnsteig am Montag anscheinend komplett geschlossen ist. Naja, ich lass mich überraschen.

Cxc

Kannonen-, Werra- und Nessetalbahn

Heute kamen 103km und 610 Höhenmeter zusammen.

Wer die Abkürzung nehmen will. Hier die Touraufzeichnung bei Komoot.

So, nun aber der Reihe nach.

Erst mal ging es wieder durch das ehm. Kloster Anrode hinauf nach Küllstedt.

Dass man für die Benutzung eines Radweges auch noch eine Gebrauchsanweisung braucht?

Aber egal, es geht nun auf der Kannonenbahn leicht bergauf in Richtung des Küllstedter Tunnels. Bisher lief der Radweg meist auf dem Brückenteil der zweiten Trasse über Brücken, beim Büttstedter-Viadukt jedoch verläuft er gemeinsam auf dem der Draisinenbahn jedich im Richtungsbetrieb. Kurz darauf ist das Westportal des Küllstedter Tunnels erreicht.

Mit seinen 1530m Länge war er einst einer der längsten Tunnel in Deutschland.

Im Tunnel befinden sich fünf Notsprechstellen. Deren Ausschilderung erinnert aus der Entfernung gesehen als grüner Leuchtpunkt an Blocksignale. 😉

Nach kurzer Zeit ist wieder das Tageslicht erreicht.

Kurz darauf wird einer der mehreren Rastplätze für die Draisinen passiert. Bei den meisten gibt es auch Infirmationen zur Örtlichkeit und den Bahnbauwerken und Geschichte.

Es folgt der Erste der beiden Mühlenbertunnel und ein ganzes Rudel an Draisinen kommt entgegen was sich bis zum zweiten Mühlenbergtunnel vortsetzt. Der Radweg fällt seither mit 1 bis 2% was fleißiges Strampeln für die in der Gegenrichtung verkehrenden Draisinenbesatzungen bedeutet.

Direkt an den Heiligenberg-Tunnel schliesst sich der ehm. Haltepunkt von Großbartlof an. Wegen der strategischen Auslegung der Streckentrassierung verläuft diese zumeist fernab der Ortschaften. Abgesehen von Dingelstädt und Lengenfeld welche ortsnah lagen und über Nebengleisanlagen besassen hatte nur der gut 2km vom Ort weggelegene Bf. Küllstedt derartige Anlagen.

Nach Großbartlof endet zunächst der gute Ausbauzustand des Radwegs. Es fehlt noch die Asphaltschicht, der Unterbau ist jedoch gut befahrbar.

Der Entenbergtunnel besitzt noch keine Beleuchtungsanlage und muss auch auf Grund des hier relativ unebenen Unterbau vorsichtig passiert werden.

Beim Schloss Bischofstein endet der Ausbau. Hier wurd auch wieder der Kannonenbahn-Express, also die Draisine XXL angetroffen und den interessanten Ausführungen und Anekdoten zur Geschichte des Schlosses gelauscht.

Erstaunlicherweise gibt es hier, zum ersten mal auf der Strecke Andreaskreuze.

Am Rand steht hier ein abgewrackter Wagen der mit Bm Nordhausen beschriftet ist. An einer Stelle an der keine richtige Strasse die Strecke kreuzt wurde eine Schrankenanlage errichtet. Kurz zuvor endet derzeit auch der Ausbau.

Ab hier geht es relativ holprig auf dem Seitenweg bis zum Lengenfelder Viadukt. Da dessen Träger des ehm. zweiten Gleises fehlen geht es hier erst wieder hinunter ins Tal.

Und weil es so schön ist geht’s auf der anderen Talseite wieder hinauf zum südlichen Brückenkopf.

Beim Brückenkopf findet sich neben dem zur Dekoration aufgestellten „Einfahrsignal“ vom Bf. Lengenfeld unterm Stein auch ein Bahnwärterhaus welches von 1888 bis 1906 den „Notbahnhof“ beherbergte nachdem von der Eröffnung 1880 bis 1888 der Ort von der Bahn „links liegen gelassen wurde“.

Erst 1906 wurde der heute als Startpunkt der Draisinenbahn genutzte Bahnhof errichtet.

Bus zur Rückkehr der Draisinen bzw. der zweiten Runde am Nachmittag herrscht hier hektische Ruhe und am westlichen Bahnhofskopf hat sich die Mitropa niedergelassen. 😎

Der Abschnitt Richtung Geismar wird den Schienenköpfen nach eher selten von Drausinen genutzt. Nach einigen Kilometern verlässt der Radweg die Trasse des zweiten Gleises und führt im Tal weiter.

Nach einem kurzen Stück Kolonnenweg wird wieder Hessen erreicht.

Hier mache ich einen kurzen Abstecher zum verschlossenen Friedatunnel. Vom Friedaviadukt ist hingegen nichts mehr zu sehen. Weiter geht es nach Frieda und es fängt stellenweise leicht an zu regnen. Aber nicht genug um die Regenmontur anzuziehen. Die Weste reicht weiterhin aus.

Hinter Frieda nutzt der Radweg auf Teilstrecken den Bahndamm der ehm. Bahnstrecke (Werratalbahn) von (Eschwege) – Schwebda nach Wartha.

Wanfried beeindruckt mit diversen schön restaurierten Häusern rund um den ehm. Hafen. Bis hier wurde früher Frachtschiffsverkehr durchgeführt. Heute ist die Werra hier nur noch von Kanuten gerne genutzt. Wanfried besitzt sogar ein eigenes Elektrizitätswerk. Auf der Infotafel zur ausgestellen Turbine ist zu vernehmen dass diese auf Grund des hohen Salzgehalt der Werra nur gut 60% der normalen Laufzeit hielt.

Weiter geht es teils auf der alten Trasse nach Altenburschla und Grossburschla. Bei Grossburschla lief die Strecke mehrere hundert Meter direkt auf der innerdeutschen Grenze wurde aber für die Anbindung von Grossburschla und Heldra offen gehalten.

Heldra ist das letzte hessische Ort an der Werra und bis zum Fall der Mauer war es an drei Seiten von der DDR umschlossen.

Ob der hiesige Strumpffabrikant auch ein Habenichts war? Für einen die Firma überdauernden Schriftzug am Fabrikgebäude hat es auf jeden Fall gereicht.

Hinter Heldra wird der Bahndamm der ehm. Stecke von Mühlhausen nach Treffurt unterquert und schon ist wieder Thüringen erreicht.

Treffurt scheint man einen Faible für Ortsschilder zu haben. Der Bahnhof von Treffurt ist seit 1952 ohne Funktion.

Schon 1945 bestand wegen der Grenzziehung kein Verkehr mehr Richting Heldra sowie wegen der Sprengung der Werrabrücken, deren Pfeiler heute noch zu erkennen sind, zwischen Falken und Mihla in Richtung Wartha. Der Verkehr auf der Strecke nach Mühlhausen wurde 1952 eingestellt da diese teils über hessisches Gebiet führte.

Über Treffurt thront markant die Burg Normannstein.

Achja, ab Treffurt hatte der stellen- ubd zeitweise auftretende leichte Regen (eher Nieselregen) auch keine Lust mehr da ich ihn vehement ignorierte. 😎

In Falken wurde ein leckeres Eis im Hofladen „der blaue Schrank“ gebunkert und streckenweise ging es wieder auf der Bahntrasse Werraaufwärts.

In Mihla wurde das Werratal verlassen und der Anstieg zum Hainich in Angriff genommen.

Da radelt man mitten durch nichts des ehm. Truppenübungsplatz und kollidiert mit der DSGVO weil eine Fotofalle für Tiere aufgestellt wurde.

Der Weg vom Hainich hinunter Richtung des Flugplatz von Eisennach sieht komisch aus und es stellt sich heraus dass hierfür alte Betonschwellen „kopfüber“ verwendet wurden.

Mit schönen Ausblicken in den Thüringer Wald und zur Wartburg wird das Gewerbegebiet „Kindel“ und der Eisenacher Flugplatz erreicht.

Östlich des Flugplatzes befindet sich ein Fahrsicherheitstrainingsplatz auf drm sich heute aber eher für eine Veranstaltung die Prollfraktion tummelt. Heulende Motoren und Gummigestank liegt in der Luft.

Kurz dahinter beginnt schon die ehm Bahnstrecke zum Flugplatz / ehm. Truppenübungsplatz der Sowjettruppen welche grossteils für den Nessetalradweg umgenutzt wurde.

Die Empfangsgebäude sind zumeist in Privatbesitz und renoviert. In Warza endet der Radweg, vom Bahnhof ist dort bis auf alte liegen gebliebebe Betonschwellen nicht mehr viel übrig und ich schlage den Weg nach Süden Richtung Gotha ein.

Schon aus der Ferne ist das Schloss zu erkennen und ein Belarus Traktor verrichtet seinen Dienst, bzw. hat gerade Pause.

Willkommen in Gotha.

Eigentlich kam ich nach Gotha um das Betriebsfeld am morgigen Tag des offen Denkmals zu unterstützen. Wegen der Sanierungsarbeiten an der Stützmauer, dem Dach ubd Fenstern wurde der Termin jedich kurzfristig abgesagt. Egal, dafür ist dann Zeit für die anderen geöffneten Denkmäler.

Nach dem Zimmerbezug in der Pension Suzette geht es in die Stadt. Zuvor aber nich ein Schwenk zum Bahnhof. Hoppla, da wird doch tatsächlich auf dem Grundstück des ehm. Bahnhifshotel gebaut. So, so. Eine Seniorenresidenz wird es.

In Gotha findet dieses Wochenende ein „Streetfood Festival“. Naja, heute ist mir eher nach Mafiatorte und die wurd natürlich draussen genossen. Pizza Bellini Spezial, sehr zu empfehlen. Super belegt und ein herrlich krosser Boden. So muss Pizza sein.

Dann noch mal eine Runde übers Festival. Der Sänger auf der Bühne vor der Kirche legt derwil eine 1a Numner von Smoke on the Water hin.

So, das war es für heute. Zum Abschluss noch ein „spannender“ Anblick von 50 und 16,7 Hz von kurz vor Gotha.

Fin

Auf der Kannonenbahn durchs Eichsfeld

Die DB Navigator verkündet seit 8 Uhr einem PU beim ICE1670. Dabei ist dieser noch nicht einmal in Heidelberg abgefahren.

Ist die DB Glaskugel ggf. kaputt? 😉

Pünktlich ging es um 9:49 mit dem „Odenwaldexpress“ nach Frankfurt und von dort mit dem ICE1670 nach Kassel.

Naja, nur noch drei statt zuvor als IC Linie 12 Fahrradstellplätze sind zwar mehr sls nichts, aber hier besteht noch Nachbesserungsbedarf. Von Gießen bis Kassel war der Zug daher ausgebucht.

Trotz des sich vehement haltenden „Notarzteinsatz“ wird KS-Wilhelmshöhe pünktlich erreicht. Zuvor gab es aber erst mal BordBistro Kaffee.

Bahnsteiggleich wurde in den RE2 nach Erfurt erreicht. Dieser besteht aus lediglich einem einzelnen Desiro. Durch die sehr unglückliche Anordnung des Fahrscheinautomaten im Mehrzweckbereich geht viel Platz für Rollstühle, Kinderwagen und Fahrräder verloren. Trotzdem geht alles hinein und in Hannoversch Münden wird der Zug schon relativ leer. Erst in Thüringen füllt er sich wieder. Und mit wenigen Minuten Verspätung ist Leinefelde erreicht.

Somit ist ab jetzt Radfahren angesagt.

Durch Leinefelde geht es erst einmal nach Beuren und stramm bergauf zur Burg Scharfenstein. Das Verkehrsschild verkündet zwar über 600m Steigungen bis 17% aber es geht eher mit 11 bis 13% bergauf. Erinnerungen an den Pragelpass kommen auf. 🤣

Beim Anstieg hat es bereits schöne Ausblicke ins Land und kurz darauf ist die Burg Scharfenstein mit der „Whiskeywelt“ erreicht. Der Whiskey muss zurückstecken. Denn es gilt noch ein paar Kilometer zu fahren. So bleibt nur Sightseeing.

Und dann geht es nach der Runde durch die Burg schon wieder etwas bergab und bald wieder berauf.

Was hier auffällt ist die eher an Bayern erinnernde hohe Anzahl von Bildstöcken und Wegekreuze.

Aber auch ohne höheren Beistand ist hier gut Radfahren möglich.

In Kefferhausen mache ich noch schnell einen Abstecher zur Unstrutquelle welche mit 4 Liter in der Minute „üppig sprudelt“

Kurz vor Dingelstädt wird das Viadukt der Kannonenbahn unterquert und noch eine Schleife durch das hübsche Ort Dingelstädt gedreht. Die Wassermenge der Unstrut hat hier schon erheblich zugenommen.

Am ehm. Bahnhof beginnt der Kannonenbahnradweg, der aber im Bahnhofsbereich zwar ausgeschildert aber noch nicht fertiggestellt ist.

Neben einer Köf und einer typischen DDR Werkslok findet sich hier auch ein Schweizer Tm welcher laut Revisionsraster vermutlich von der Oensingen-Balsthal-Bahn stammt.

Die Fahrzeuge dürften zur Draisinenbahn gehören, die Köf sieht renoviert aus.

Ab dem Bahnübergang teilt sich die eingleisige Draisinenstrecke auf der ehm. zweigleisig errichteten Kannonenbahn die Trasse mit dem Radweg. Östlich vom Empfangsgebäude in Dingelstädt ist die Strecke unterbrochen und teils abgebaut.

Beim ehm. Empfangsgebäude von Kefferhausen begegnet mir dann die „Draisine XXL“ auf dem Weg nach Dingelstädt.

Ob man beim Seitenwechsel nicht ggf. ein Zs6 (Gleiswechselanzeiger) angezeigt bekommen müsste?

Der Radweg und die Strecke wechseln bis Küllstedr mehrfach ihre Seite. Vermutlich wurde immer die Seite betrieben auf der die Gleise noch am besten sind. Wenn man sich jedoch den Oberbau en Detail ansieht wundert es stellenweise dass dieser selbst die „Draisine XXL“ aushält. Von der Köf oder richtigen Bahnfahrzeugen nicht zu reden.

2017 wurde aber sogar eine neue grossprofilige Durchführung unter der Strasse erstellt.

Bald ist Küllstedt erreicht. Hier enden in der Regel die Draisinenfahrten aus Lengenfeld. Fahrten nach Dingelstädt werden auf der Website der „Erlebnisdraisine“ als Sonderfahrten geführt.

In Küllstedt wird der Bahnradweg verlassen und es geht nun stets bergab (*örks* das muss ich morgen wieder hich fahren), vorbei an einem Raupenzraktor beim Eggen und durch das Kloster Anrode nach Bickenriede.

Und dann ist schon das Landhotel „Berggaststätte“ in Bickenriede erreicht.

Viel ist nicht los, aber die Eichsfelder Soljanka und das Schnitzel „Würzfleisch“ mit Bratkartoffeln und hinterher was Süßes schmeckt sehr gut. Und neben Fernsehbier gibt es auch was lokales zu trinken.

Und hier die kleine Etappe auf Komoot.


2019-09-06 Fr Etappe 1 Leinefelde-Bickenriede

Langstrecken TGV mit Hindernissen

Es geht nach Hause. Das Wetter ist passend. Es regnet und gewittert zeitweise.

Um mir den Transfer per Metro durch Paris zu ersparen nutze ich den via Marne la Vallée-Chessy (Euro Disneyland) um 09:08 direkt nach Strasbourg verkehrenden TGV 5440, ein renovierter einstöckiger TGV welcher bis Marne la Vallée-Chessy gemeinsam mit einem nach Lille fahrenden Doppelstock TGV verkehrt.

Die Garnitur wird bereits 08:20 bereitgestellt aber wie üblich frühestens 20min vor der Abfahrt bekanntgegeben.

Aber dem ist nicht so. Erst erfolgt gegen 8:50 eine Durchsage dass sich die Bereitstellung verzögert und kurz nach 9 Uhr werden erst 10 und dann 20min Verspätung angekündigt.

Mein erster Verdacht war dass man ein Problem damit hat dass am gleichen Bahnsteig um 09:04 ein TGV Richtung Toulouse und Tarbes abfährt und das ein Problem mit den seit neuesten bei Fernstrecken angewendeten Bahnsteigsperren ergibt bzw. man befürchtet dass die Fahrgäste schlichtweg in die falsche Richtung einsteigen.

Die SNCF App gibt dagegen technische Probleme am Zug an in den Durchsagen im Zug ist dann die Rede von einem medizinischen Notfall.

Also geht es mit gut +25 über Angouleme, Potiers und Nantes via der Schnellfahrstrecke und Nutzung der zahlreichen Verbindungsschleifen Richtung Paris.

Was der „No Filter“ Aufkleber soll? Keine Ahnung.

Marne la Vallée-Chessy wird mit +30 verlassen und dann mal das „BordBistro“ besucht. Da lernt man das Angebot im ICE wieder zu schätzen.

Und da ein Anschluss in Champagne-Ardenne nach Reims der einen Anschluss nach Charleville-Mezieres vermittelt nicht mehr erreicht wird legt der Zug noch einen Zusatzhalt im „Weltstadtbahnhof“ Meuse TGV ein wo für die Fahrgäste ein Bus als Ersatz bereitsteht.

Das kostet natürlich weiter Fahrtzeit zumal der Zug in Champagne-Ardenne erst mal von zwei TGV überholt wird.

Im genau so wie Meuse TGV irgendwo im Nirgendwo liegenden Bahnhof Lorraine TGV kachelt erst mal ein ICE und ein TGV vorbei und die Verspätung geht in der App auf 40min hoch.

Als die App noch zwei Minuten bis Strasbourg ankündigt, der Zug aber erst kurz vorher die Schnellfahrstrecke verlassen hat und nun mit 30 durch einen Bahnhof kriecht ist das kein gutes Zeichen.

Der ursprüngliche geplante TER (SWEG Regionalzug) nach Offenburg ist schon lange weg aber zum Glück fahren diese halbstündlich und in Offenburg wäre ohnehin 59min Wartezeit abgesagt gewesen. Aber nun wird es auch auf den 15:20 TER knapp. Zumal dieser am Kopfgleis 25 vor der Halle abfährt.

Mit +58 um 15:16 statt 14:18 hält der TGV 5440 am Hausbahnsteig in Strasbourg und somit konnte der Anschluss nach Offenburg dich noch, inkl. diverser Fotos, errreicht werden.

Der ICE 70 kommt pünktlich hat in der 1. Klasse nur noch Stehplätze und in der 2. scheint es nicht enger zuzugehen. Aber wie es der der Zufall so will trifft man eine ehm. Kollegin und so vergeht die Fahrtzeit mit Gesprächen recht flott.

Mit dem Qualitätsstehplatz wurde der Frankfurter Hbf erreicht und statt der VIAS RB82 um 18:15, sowie 4,95 Euro wegen nötiger Anschlussfahrkarte zur Zeitkarte, die RB nach Darmstadt genommen. Da die RB82 weiterhin, wie der DB Navigator Info hergibt, in DA Nord auf Gl. 1 fährt müsste ein inoffizieller Umstieg in DA Hbf in die VIAS aus Ffm möglich sein.

Funfakt.
In Neu Isenburg in der Abstellgruppe steht ein SNCF Fret-chen (Alstom Prima) in klassischer Grün-Weisser Lackierung (kein Akiem Phantom in Silber). Klar muss es sich in D herumtreiben. In der Heimat gibts ja kaum noch Güterzüge. 😂
Leider war ich zu langsam für ein Foto.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Alstom_Prima

Der „Fahrtkostenoptimierte Weg“ war erfolgreich. Auch wenn es die RB68 spannend machte da sie erst mal mehrere Minuten mitten im Gleisvorfeld vom Frankfurter Hbf stehen blieb und damit das Risiko aufkam dass die RB82 in Langen überholt.
Aber es hat geklappt. Mittlerweile gibt es wohl nicht nur Zusteiger sondern auch geplante Aussteiger im Darmstädter Hbf. Auch wenn dieser nur als Betriebshalt zum Wenden angefahren wird.

Wegen Verspätung des Zuges aus dem Odenwald gibt’s bei der Kreuzung in Ober Ramstadt noch 6min Verspätung und dann ist Reinheim erreichen. Schöne Tage gehen somit zu Ende, aber nach dem Urlaub ist bekanntlich vor dem Urlaub.

Jetzt erst mal auspacken entspannen und dann sich in die heisse Phase zum Baustellenende auf der Ostbahn und DA Nord stürzen.

Ein Tag (fast) am Strand

Um 9:15 ging es mit dem Bus der Linie 601 in Richtung Lège Cap-Ferret.

Was für eine „Weltreise“.

Eigentlich sind es „nur“ in die 80km um von Bordeaux auf der Strasse nach Lège Cap-Ferret zu kommen. Der recht bequeme Überlandbus ab dem Bahnhof soll dafür 2:20 brauchen wovon gut die erste 3/4 Stunde nur mit „Gegurke“ durch alle möglichen und unmöglichen Ecken von Bordeaux draufgeht. Aber ab Arès, ungefähr auf der Hälfte der Strecke gelegen, ist eher „Aret“ angesagt. Stau vom feinsten der sich irgendwann nach X Kilomtern ohne erkennbaren Grund für einen Stau in Luft auflöst. Zum Schluss wurde aus den 2:20h Fahrtzeit gut 3:45h. Zeit die später fehlte.

Denn nun ist zudem das Bähnchen erst mal in der Mittagspause.

Die kleine Bahn oder Tramway von Cap Ferret verbindet den auf der Ostseite gelegene Fähranleger der Fährverbindung aus Arcachon mit den gut 2km entfernt liegenden Stränden auf der Westseite der Halbinsel welche die Bucht von Arcachon vom Meer trennt.

Interessant sind die „Galgen“ an der Strecke an denen Endschalter befestigt sind die beim Passieren dieser mit dem Zug dort die „Bahnübergänge“ ein- bzw. ausschalten.

Während der Mittagspause ruhen die Loks in der Remise während die Wagen in der benachbarten Endstation am Fähranleger stehen.

Gefahren wird im Einzugbetrieb und so macht sich Lok Nummer 2 nach der Pause und mit ihrem Personal wieder auf den Weg zum Anleger um von dort zum Strand und wieder zurück zu fahren. Zeit genug blieb dabei zum Wechseln der Fotostellen.

Nach den Fotos auf dem ersten der beiden Kilometer an Strecke geht es zum Fähranleger und mit dem Bähnchen zum Strand.

Unmittelbar am Zugang zum Strand ist dieser gut belegt aber schon wenige hundert Meter ist er nur noch mäßig besucht.

Unmittelbar an der Endstation befinden sich, wie auf früheren Touren schon in Ponte de Grave gesehen, noch Relikte des Atlantikwalls die nun vor sich hin korridieren und als Graffitifläche dienen.

Die gut 1,5h Stau und die Mittagspause fordern ihren Tribut. Für einen Sprung in den Atlantik bleibt nun leider keine Zeit mehr. 😥

So geht es alsbald mit dem Bähnchen zurück zum Fähranleger wo die Fischer gerade ihre Muscheln / Austernfarmen bewirtschaften.

Aber schon eine knappe 3/4h später (obiges Bild, untere Reihe Mitte) kommt das Wasser zurück.

Aufgrund des Tidenhub liegt der Fähranleger relativ weit von der Küste weg am Anlegesteg und in Arcachon dreht der Bohtsführer mehrfach Warteschleifen da einfach zu viele Boote diesen benutzen.

Im neuen Doppelstockzug der SNCF im TER Verkehr geht es in knapp einer Stunde flott zurück nach Bordeaux.

Im TER verstehe ich warum in letzter Zeit viele Leute ihr Handy wie ein Stück Knäckebrot vor die Kauleiste halten (man möchte dann im Vorbeigehen glatt Salami oder Käse drauflegen) oder wie ein modernes Fieberthermometer ans Ohr pressen.
Nicht weil es sinnvoll ist sondern weil die SNCF es verbietet das Telefon ganz normal ans Ohr zu halten. 😂
#wersprachnachrichtennutzthatdiekontrolleüberseinlebenverloren

Tagesrucksack ins Zimmer deponieren, Hände waschen und ab in Richtung Altstadt zum Abendessen. Heute war „Bretonisch“ also Galette, Cider und Crepe angesagt.

Abstimmung an der Börse. Im Hintergrund dominiert ein Kreuzfahrtschiff die Szenerie.
Gute Nacht!

Wunderbare Pyrenäen

Heute ging es weiter in Richtung Süden.

Zuvor aber erst mal zum Supermarkt um die Ecke und ich muss sagen ich bin immerwieder erschüttert wenn ich sehe dass der Franzose sein Kulturgut Wein in Tetrapacks und seit einger Zeit noch perverser in Schlauchbeutel abfüllt. Igitt, denk ich mir da nur.

Ohne Plastikschlauchwein geht es dann sehr flott nach Dax, eine auf der Strecke liegende Langsamfahrstelle wegen einer Gleisbaustelle scheint im Fahrplan drin zu sein denn über gut 20km nur 100 bzw 60 statt wie sonst auf dieser kerzengeraden Strecke mit 150 und mehr wäre sonst nicht ohne Verspätung abgegangen.

Verspätung von 10min hatte es ab Bordeaux aber in Dax wurde der Anschlusszug nach Pau sauber erreicht.

In Pau waren 1,5h zu überbrücken bisder Zug nach Bedous fährt, wobei der übernächste Zug nach Bedous bereits bereit steht.

Also wird sich ein klein wenig die Füsse vertreten.

Wäre die kleine Standseilbahn welche die auf einem Plateau liegende Stadt Pau mit dem Bahnhof verbindet noch etwas kürzer so bestünde sie bald nur noch aus der Ausweiche. Zumal der Höhenunterschied von höchstens 12 bis 15m auch bequem per Fussweg überwindbar ist.
Daher beginnt vmtl. der Dienst der Bahn an Sonntagen auch erst nachmittags.

Der Vorteil dass die Bahn noch nicht fuhr? Man musste den Moment der Kreuzung der beiden Wagen nicht anpassen. 😉

Dann noch ein paar Ausblicke vom oberen Ende der Stndseilbahn und später kommt noch ein Intercité nach Bordeaux durch den Bahnhof, ach waren das Zeiten als diese noch aus Corail Wagen bestanden.

Aber irgendwann geht es dann, nachdem der Zug aus Bedous ankam und die unkoordiniert mit Gepäck hantierenden Reisenden aus sowie die neuen Reisenden wieder einstiegeb, los nach Bedous, während der andre „Blauwal“ noch auf seinen Einsatz warten muss. Dieser wird später auf der Rückfahrt nach Pau auf seiner Fahrt nach Bedous in Oloron gekreuzt.

Die Stecke könnte, obwohl erst vor wenigen Jahren von Pau nach Oloron saniert und weiter bis Bedous reaktiviert dringend einen Freischnitt vertragen. Nur zu oft schneidet sich der Triebwagen selbst das Profil.

Niedrige Wolken und sattes Grün sowie die ersten schluchtartigen Talabschnitte folgen. Eine sehr schöne Gegend ist das hier und bald ist Bedous erreicht.

Während der Abschnitt von Olloron nach Bedous reaktiviert wurde wartet der Abschnitt von Bedous nach dem spanischen Grenzbahnhof Canfranc weiter auf die Wiederbelebung. Diskussionen dazu gibt es, mal sehen wann und ob überhaupt die Taten folgen.

Noch eine kurze Runde Richtung Ort und dann geht es schon wieder zurück nach Pau.

Ab Pau wird der Plan geändert. Statt mit dem Zug nach Dax geht es mit dem Bus in 2h bei sehr gemütlicher Fahrtgeschwindigkeit nach Mont-de-Marsan mit seiner Stierkampfarena am Bahnhof.

Das mechanische Stellwerk von Mont-de-Marsan
Von den einst fünf Stecken wird nur noch die von Morcenx im täglichen Personenverkehr bedient. Eine ist bereits abgebaut (Radweg) und auf einer (Roquefort) wird vmtl. noch ein Getreidelager am Rande von Mont-de-Marsan bedient. Die Strecke nach Tarbes ist noch vorhanden aber ohne Verkehr und die nach Dax sieht sehr zugewachsen aus.
Das Stellwerk steht auf dem Bahnsteig in der Bahnhofshalle und ist nur mit einem Gitterverschlag gegen unbefugten Zugriff geschützt. Freie Bahn für Fotos.
Links der grüne Kasten ist der Block nach Morcenx. Die anderen Strecken besitzen keine Blocktechnik (mehr).

Dazu noch die typischen „Care“ auf dem Bahnhofskopf Richtung Tarbes / Roquefort. Die Semaphore zur Streckensicherung sind auf beiden Bahnhofsköpfen nicht mechanisch sondern als Lichtsignal ausgeführt.

Die Meldetafel über der Hebelbank wurde per LED Melder „zukunftsfähig“ gemacht.
Mal den Fahrplan für Mont-de-Marsan in der Fahrplanauskunft ansehen. Das ist Stress pur. 😂.

Die gelben Markierungen an den Hebeln und Schaltern sind Sperrvermerke bzw. Hilfssperren. Viel wird somit nicht mehr bedient.

Im gut belegten AGC Triebwagen der übrigens nur bis Morcenx dieselte und dort auf die 3kV Gleichspannung umschaltete hing es zurück nach Bordeaux.

Die Landschaft ist eher unspektakulär und läd zum Dösen ein.

Auf dem Bahnhofsvorplatz waren Schlider vor Erdbeben. Also dass sich der Boden bewegt da die Notausgänge der Tiefgarage sich öffnen könnten. Noch ein Tramfoto und das Abendbier vor der Klimaanlage im Zimmer aufgestellt die heute, im Gegensatz zu gestern Abend, meint im Modus Kltin Sibirien zu laufen.

Abendessen mit Strassenbahnblick.

Da die Linie vom Bahnhof zur Innenstadt derzeut wegen Bauarbeiten zum Ersatz verschlissener APS Stromschienen und einer neuen Weichenverbindung für eine neue Tramlinie gesperrt ist wird noch das Umsetzen am Bahnhof bei Nacht fotografiert.


Am Montags geht es zur Strandbahn bei Arcachon und an den Strand und dann ist die Tour und der Sommerurlaub schon fast rum. *schnüff*

Von Caen nach Bordeaux…

… geht es über Paris. Also ganz im SNCF Stil. Aber dich nicht ganz. Dazu später mehr.

Der Tag beginnt relativ früh. Hmmm, irgendwas muss hier vor vielen Jahren gewesen sein an was man im Frühstücksbereich erinnert. Ja, ich kenne den Grund. Nicht wenige in der Heimat offenbar nicht (mehr).

Brotaufstrich „Spekulatius“ gibt es hier… ähm ja… irgendwie schräg das Zeug.

Noch ein Foto vimon der Tram am Bahnhof bevor es um 8:13 via Granville nach Rennes, und somit gänzlich entgegen der SNCF Logik.

Zunächst nur mässig besetzt (der nächste Zug der ab Caen bis Rennes durchfährt fährt übrigens erst am Nachmittag *sic*) füllt er sich zunehmend fällt aber ab dem Bahnhof Pontorson-Mont-St-Michel auf knapp unter 50% Belegung zurück.

In Granville wurde ein Betriebswerk neu erstellt das auch Elektrotriebwagen wartet weshalb es hier, weit weg von der nächsten elektrifizierten Strecke zwei Testgleise mit Oberleitungen gibt. Irgendwie schräg, wie auch die Zeichnungen auf den Triebwagen.

Und schon bald ist Rennes erreicht das im Zuge der Schnellfahrstrecke auch ein gänzlich erneuertes Empfangsgebäude erhielt.

Dann geht es erst mal ohne Halt über die Schnellfahrstrecke von Rennes nach Paris Montparnasse. Da die Landschaft wenig hergibt wird der Sitz inspiziert der neben dem Klapptisch (zweiteilig) mit Innenbeleuchtung zum Lesen, USB und 240V Steckdose auch einen Schminkspiegel besitzt. Frankreich halt.

Gegen die Toilette im Oberdeck des TGV inOui ist die eines „DB Silberling“ eine grossräumige Wellnessoase 😂

Und nach gut 1,5h ist schon Paris Montparnasse erreicht und dass trotz Offroadabschnitt.

Denn es kam mir irgebdwie bekannt vor was die Website zum Bord WLAN anzeigt.
Auf der VDE8 wandert der Positionsanzeiger im ICE4 oder WifiOnICE bisweilen auch abseits der angezeigten alten Route über die Frankenwaldrampe „irgendwo im Nirgedwo“ durch die Karte.
Dem TGV geht es hier ähnlich. Das Routing von Rennes nach Paris Montparnasse kennt die Schnellfahrstecke zwischen Rennes und Le Mans wohl auch noch nicht und zeigt daher die alte Strecke an und der TGV fährt daher anscheinend „offroad“ durch die Landschaft. 😂
Erst ab der Anbindung der Altstrecke an die Schnellfahrstrecke nördlich von Le Mans ist er sozusagen wieder auf der Spur.

Der Wagen 3 bzw. 13 der renovierten TGV auch TGV inOui genannt zeigen die Definition von Upper- und Lowerclass direkt. Die 1. Klasse „Upperclass“ ist oben und noch relativ bequem, wobei die Sitze recht hart sind und selbst ICE4 Sitze noch bequemer erscheinen, und die Lower also 2. Klasse unten verortet ist und eher an Legehennenställe erinnert was sas Problem der nicht ausreichenden Ablageflächen für Gepäck noch mehr verschärft.

Die Landschaft ist auch hier wieder eher unspektakulär und ich beehre den „Speisewagen“ im Oberdeck des „inneren“ Antriebswagens.

Der Zug fährt ab dem Beginn der Schnellfahrstrecke bei Paris bis kurz vor Bordeaux und dazu ohne Zwischenhalt fast durchgehend 300 bis 315 km/h. Respekt. Paris-Bordeaux in etwas über 2h. Das stinkt auch das Flugzeug ab.

Achja, man bekommt ein 300km/h Diplom auf der Zug WLAN Website, jedesmal wenn man diese besucht und der Zug >300km/h fährt. 😂

Kurz vor Bordeaux vermisse ich die 180 Grad Kehre mit anschließender 90 Grad Einfädelung in die alte Bahnstrecke. Stattdessen fährt der Zug einfach einer anderen Strecke nach. 😎😎🤗

Die Halle in Bordeaux St. Jean wurde über Jahre renoviert und präsentiert sich nun in einem herrlichen Zustand.

Aber auch hier hat man nun Zugangssperren nachgerüstet.

Achja, ich vergaß. In Paris Montparnasse waren diese offen, keine Bahnsteigkontrollen und keine Fahrscheinkontrolle im Zug. Komisch.

Nach dem Bezug des Hotels am Bahnhof gibg es zu Fuss Richtung Innenstadt zum Abendessen.

Mampf und nächtliche Impressionen der Altstadt an der Garonne.

Zum Abschluss noch ein Schweinebier aus Belgien. Mit Kirsch… örks.

Die Rückkehr der Strassenbahn

Heute ging es erst mal diagonal durch Frankreich, von den Bergen des französischen Jura/ France Comté über Paris in die Normandie nach Caen.

In Pontarlier wurde unsere kleine Gruppe vom Chef de Gare, der uns gestern schon das Stellwerk zeigte, erst mal per Handschlag begrüßt als er auf den Bahnsteig rüber kam um den Zug von Neuchâtel nach Frasne abzufertigen.

Mit diesem ging es dann nach Frasne um mit dem TGV Lyria, der Kooperation aus SNCF und SBB für die TGV Verbindungen zwischen Frankreich und der Schweiz.

Sehr bemühtes Personal. Der Chef de Gare fragt die am Bahnsteig eintreffenden nach der Wagennummer und lotst sie auf die richtige Startposition.

Bis Dijon fährt der Zug auf der teils eingleisigen Strecke bevor er dann auf die Schnellfahrstrecke nach Paris wechselt.

Ab Dôle und Dijon ist die Landschaft eher langweilig und so wird die Fahrt zu. Dösen genutzt.

In Paris Gare de Lyon empfängt das imposante Stellwerksgebäude während ein Ouigo TGV seine Fahrgäste, nach dem diese den vorherigen Check in am Bahnsteig bereits durchlaufen haben, nicht hinein. Komische Zustiegsregeln.

Mit der automatischen Metro Linie 14 geht unter Paris hindurch direkt zum Bahnhof St. Lazare.

Als kleiner gestalterischer Effekt wurde in der Metrostation der Linie 14 in Gare de Lion hinter dem Gleis nach der südlichen Endstation Olymiade ein kleiner pseudo Botanischer Garten angelegt. War da ein Architekt zuvor in Madrid-Atocha?

Sowohl der Gare de Lyon als auch St. Lazare präsentieren sich frisch renoviert und modern.

Zum modernen Style gehören wohl mittlerweile auch Bahnsteigsperren, wie in der Metro und RER schon lange üblich, nun auch an Fernbahnsteigen. Kombiniert mit der Bekanntgabe des Abfahrgleises erst 20min vor Abfahrt ergibt dies einen nicht gerade kleinen Stau als endlich „das Boarding“ des sehr gut besetzen 10 Wagen Intercité Zug beginnt.

Und so wird nach 2:13h pünktlich Caen erreicht und das Zimmer mit Bahnhofsblick bezogen.

Die Rückkehr der Strassenbahn in Caen.
1936 stillgelegt, 2002 dann als Spurbus „reanimiert“ erfüllte dieser die Erwartungen in Zuverlässigkeit und insbesondere die Kapazitäten nicht so dass Ende 2017 der Spurbusbetrieb eingestellt und in nur 1 1/2 Jahren die beiden Linien inkl. neuen kleinen Netzerweiterungen umgebaut so dass seit Mitte Juli 2019 nun drei Linien mit Alstom Citadis Fahrzeugen verkehren.

Aber normale Stadt- sowie Überlandbusse gibt es auch noch und auch lustige kleine Busse.

Bei einer Stadt der der „D-Day“ 1943 und die damit einhergehenden Kampfhandlungen bitterböse mitgespielt hat hätte ich nicht vermutet dass die Eröffnung der Tram unter dem Schlagwort „T-Day“ beworbenen wird.

Es ist wirklich erstaunlich was hier in 1 1/2 Jahren geschaffen wurde.

Diverse nette Fotostellen hat es, wobei das Universitätsklinikum (CHU) weniger schön ist aber ob seiner schieren Grösse beeindruckt.

An der Endhaltestelle „Campus 2“ der Linie T2 geht es erst mal in den Carrefour zum Kauf der Reisegetränke für morgen. Dabei beeindruckte der Gang für Wein alleine schon durch seine schiere Länge. Er muss aber ignoriert werden.

Anschließend geht es wieder mit der Linie T2 zur anderen Endhaltestelle beim ehm. Hafen.

Den Anzeigen an der Haltestelle kann man nur bedingt trauen und die realen Abfahrtzeiten haben selten etwas mit den Zeiten vom Aushangfahrplan zu tun. Gut, der Betrieb läuft erst seit zwei Wiche Wochen, das muss sich noch einschleifen.

Abendessen beim „Elsässischen Relais“ und beim schreiben dieses Tagesreport nicht was aus dem Norden. Geschmacksrichtung Weissbier-Export.

Und am Samstag gehts es auf Umwegen nach Bordeaux.