Wandertag entlang der Gleichenberger Bahn

Ja, ich hab mir wie erwartet gestern auf dem kurzen Stück eine Blase gelaufen und damit es der nicht zu einsam wird hat sich der linke Fuss solidarisch erklärt und heute auch eine generiert. 🤣

Komisch, beim Radfahren passiert mir das nicht. Aber egal, schön war es heute in jeder Beziehung trotzdem. Aber nun der Reihe nach.

Nach einem ausgiebigen Frühstück und Aufnahme von antialkoholischer Versorgung im Unimarkt am Bahnhof geht es erst mal den Berg / Hügel hoch nach Trautmannsdorf.

Wasserablaufrinnen aus 3 Schienen, wie dekadent. Sicher ist sicher, oder wie? 😉

Schöne Gegend hier und nicht weit von der Haltestelle Trautmannsdorf gibt es etwas oberhalb schon das erste Motiv vom ersten Zug nach Bad Gleichenberg um kurz vor 10.

Na, wer erkennt im rechten Bild der mittleren Reihe die Rückleistung um kurz nach 10? Leider reichte die Zeit nicht um bis zu dieser nach Hofstätten zu kommen wo man sich schon auf „Halloween“ vorzubereiten scheint.

Weiter gehts sann durch Hofstätten nach Maierdorf. Es hat hier auch noch „normalgrosse“ Traktoren, die aber meist älteren Semesters sind.

Leider bestehen nach dem ersten Zugpaar ein grösseres Taktloch und so bleiben diverse nette Motive ohne Zug.

Dass man hier bei runden Geburtstagen ein „Denkmal“ gesetzt bekommt scheint normal zu sein und so finden sich solche, wie auch die Marterl, in fast allen Orten.

Der Bahnhof von Maierdorf ist in privater Hand und sehr gepflegt, sogar das separate Toilettengebäude ist geöffnet und tip top sauber. Auf dem Abstellgleis wartet der nicht in das Livre der STB überführte Triebwagen ET 1auf bessere Zeiten.

Bei der wenige Kilometer südlich gelegenen Haltestelle Katzendorf kommt dann der ET 2 auf dem Weg nach Bad Gleichenberg vorbei.

Der offizielle Bahnwanderweg zweigte schon vor dem Bf. Maierdorf in Richtung Bergfried ab, aber ich will ja alle Haltestellen sehen und so geht es zurück ins Seitental um zum abseits des Ort liegenden Bahnhof von Gnas zu kommen und auf 3km auf der Landesstrasse zu laufen habe ich keine Lust.

Die Spinnen die im Wald nicht wenige Netze über den Weg gewebt haben waren wohl wenig begeistert von meiner Routenwahl.

Im Gegensatz zu Maierdorf zeigt sich der Bahnhof von Gnas als wenig gepflegt und zugenagelt. Hier befindet sich auch der zentrale Gleichrichter der die Strecke mit 1800 V Gleichspannung versorgt.

Bei den Weichen entecke ich sogar noch Hakenverchlüsse, aber da die Überholgleise mittlerweile sogut wie nie genutzt werden erfüllen auch diese ihren Zweck. Wobei, geschmiert sind die Weichen und Verschlüsse. Insgesamt macht die ganze Strecke (mal vom Gebäude in Gnas abgesehen) einen recht gepflegten Eindruck.

Ab Gnas geht es auf dem Gnaser Höhenweg zumeust parallel zur Bahn weiter und bei Bergfried gesellt sich wieder ein Zug auf dem Weg nach Prädiberg ins Bild.

Und der silberne Suzuki sollte mir ab jetzt noch öfter begegnen. 😉

Eine „kleine gelbe Katze“ sonnt sich derweil vor dem benachbarten Bauernhof.

Nächster Haltepunkt nach gefühlt nur gut einem Kilometer ist Fischa. Auch hier fehlt jedwede Siedlung im direkten Umfeld. Nur diverse Gehöfte und die Orte liegen weiter unten im Tal. Kein Wunder dass das Fahrgastaufkommen recht überschaubar ist was durch die wenigen Züge pro Tag mit frühen Betriebsschluss natürlich noch verstärkt wird.

Hinter Fischa oberhalb von Katzelsdorf dann ein richtig nettes Fotomotiv mit Bahnübergang und der silberne Suzuki kam auch vorbei dessen Fahrer den Halt in Prädiberg suchte da das Navi diesen nicht kennt.

Kommt mir irgedwie bekannt vor. Denn ohbe Fotos eines Facebook Bekannten von der Station hätte ich diese weder auf Komoot noch Google Maps gefunden. Zitat des Fahrers der eher befürchtete das der Schaden nicht repariert wird und zur vorzeitigen Einstellung genutzt wird: „Do is ma öis der Region un mus an Touristen frogn wos zum Bahnhof göht“ 😉

Auch das kenne ich. Besonders wenn man auf dem Dienstauto einen DB Aufkleber hat und dann abseits des Heimatbereichs Kollegen unterstützen will / soll und dann in pre Google Maps Zeiten in die Verlegenheit kam Passanten nach dem Weg zum Bahnhof zu fragen. 🙈

Achja, ganz schön dicke Brummer hat es hier, die mich während der Wartezeit auf der Bank am Bahnübergang als Landeplatz erwählen.

Und dann ist endlich Prädiberg erreicht. Am Wochenende scheint man mit mehr Fahrgästen zu rechnen und so parkt weiter hinten im Wald kein Kleinbus der STB sondern ein ausgewachsener Überlandbus und nach einiger Zeut bringt der ER 2 dann die Kundschaft für den SEV Bus.

Ich laufe aber ob der gut 1h Wartezeit bis zur vierten und somit heutigen letzten Fahrt ab 16:30 nach Bad Gleichenberg zurück nach Fischa.

Die einzige Befürchtung ist dass der Lokführer da er mich mehrfach schon registrierte meint ich wollte nur Fotografieren und dann durchfährt.

Aber es hat geklappt, vielleicht war die Munaske das definitive Zeichen (?), und als fünfter Fahrgast zu den bereits vier im kleineren vorderen ex. Raucherabteil ist das Einhalten des Abstandsgebot im grösseren hinteren Abteil kein Problem.

Aber in Trautmannsdorf steige ich schon wieder aus um ein Nachmittagsmotiv zu versuchen.

Und ja, es klappt. Der letzte Zug des Tages verlässt bei schon relativ niedrig stehenden Sonne die Station Trautmannsdorf.

Apropos Streckenzustand. Die Weiche an die Laderampe in Trautmannsdorf wurde erst 2019 erneuert.

Durch den Wald geht’s wieder runter in Richtung Bahnhof und das erste Bier (Schladminger Bier als Teil der Brau Union Österreich/ Heineken aber trotzdem sehr genießvar) bei „Kubis Remise“ die vmtl. im ehm. Lokschuppen situiert ist „zischt wie Apfelsaft“.

Gulaschsuppe, Salat mit Hähnchenteilen und zum Schluss ein üppiger Palatschinken mit Eis. Da waren alle über den Tag rausgeschwitzten Kalorien sofort wieder zurück.

Und dann wird es langsam dunkel.

Ab ins Hotel, Tagesbericht schreiben und ab in die Koje. Morgen geht’s, via vormittags Fotostellen bei Burgfried bzw. Fischa nach Graz.

Achja, hier der Link zu Komoot mit noch viel mehr Bildern.

Fin… für heute.

Mit Hindernissen nach Bad Gleichenberg

Nach einer geruhsamen Nacht bin ich früher wach wie geplant und so plane ich den IC 719 um 8:21 zu nehmen mit dem ich sogar noch einen Takt früher in Feldbach erreichen würde.

Würde wohlgemerkt. Denn der IC aus Salzburg, gebildet aus einer DB Garnitur, erreicht Stainach-Irdning mit etwas über einer viertel Stunde Verspätung. Die Lok hängt vor dem Steuerwagen, was auch der Verspätungsgrund wegen Umsetzen der Lok in Bischofshofen sein dürfte. Und somit wiederholt sich das Umsetzen in Selzthal, wofür die planmäßigen 7min natürlich nicht ausreichen.

Und so geht es mit knapp einer halben Stunde Verspätung ab Selzthal weiter.

Egal, die Landschaft gefällt, Kaffee hat es auch und mit 10:46 statt 10:14 wird Graz erreicht wo nebenan der EC nach Slowenien noch wartet.

Zwischen Graz Ost und Gleisdorf finden derzeit Bauarbeiten statt deren Ersatzfahrplan sowohl in den Fahrplandaten des ÖBB „Scotty“ als auch DB Navigator irgebdwie nicht mit dem Aushang im Grazer Hauptbahnhof übereinstimmen. Zudem ist die elektronische Auskunft der Meinung dass die nach Weiz Nord verkehrenden S-Bahn der StB anders wie die Regionalzüge und S-Bahnen der ÖBB nicht im SEV sondern normal verkehren.

Wenigstens der Anzeiger im Grazer Hbf zeigt an dass diese im SEV verkehren. Laut Aushang gäbe es einen StB Bus um 11:00 und einen ÖBB Bus um 11:06 (vmtl. über die Schnellstraße) aber ich riskiere nichts und nehme den erstbesten Bus um 11:00 der quer durch Graz und über alle Dörfer gondelt und Gleisdorf um 12:15 erreicht.

Die Gleise sehen wie im Bereich der Bahnübergänge zu erkennen trotz Sperrung recht gut befahren aus. Irgedwie habe ich den Verdacht dass man den doch recht reichlichen Güterverkehr nach Gleisdorf und Weiz durch die Baustelle leitet.

Um 12:50 geht’s weiter nach Feldbach wo nach der pünktlichen Ankunft um 13:13 ein Diesel Desiro als Leergarnitur über das Bahnsteiglose Gütergleis fahrend den Zug nach Szentgotthárd kreuzt.

Während die Gleise der ÖBB recht grosszüge und moderne Bahnsteige aufweisen ist der Bahnsteig 1 an dem normal die Gleichenberger Bahn hält eher rudimentär zu nennend.

Aber derzeit fährt eh nur SEV von Feldbach nach Prädiberg, wegen einer Abrutschung von gerade mal 10m Länge und 2m Höhe durch Unwetter Mitte August. Sorry, aber mit 2 LKW Mutterboden oder Mineralbeton und ggf. stützender Gabionen davor wäre das repariert. Auf der Website wird Ende September als vsl. Ende des SEV gebannt. Das man bei einer zum Jahresende abbestellen Strecke (dnicht gerade schnell in der Reparatur ist hat ja nicht nur in Österreich bedauerliche Tradition.

Da der SEV erst um 14:43 abfährt entschliesse ich mich eine Schienenersatzverkehrwanderung über die Strecke des Bahwanderweg von gut 6,6km zu machen, was strammen Schrittes mit der Abfahrt des Zuges in Prädiberg um 14:56 dann strammen Schrittes realisierbar sein sollte.

Aber hinter Feldbach geht es erst mal stramm bergauf und die Sonne meint es bei Spätsommerlichen 26°C sehr gut und mir läuft die Brühe…

Aber die Ausblicke entschädigen und ein paar schöne Fotomotive mit Bahn hätte es auch, wenn sie denn fahren würde. Mal sehen was die Idee als Touristenbähnchen bringt. Vielkeicjt komm ich dann wieder mit dem Rad und verfolge diese dann wei seinerzeit die Waldvierteler Schmalspurbahn.

Und mehr als rechtzeitig wird Prädiberg erreicht das wegen eines Bahnübergang zwei Haltepunkte besitzt.

Hier übrigens der Link zu Komoot zur Wanderung von Feldbach nach Prädiberg.

Hinter dem Bahnübergang beim Seiten-/Abstellgleis des Haltepunkt Richtung Bad Gleichenberg wartet derweil der Triebwagen auf Kundschaft aus dem SEV Bus welcher dann auch pünktlich erscheint.

Nachdem dieser die Fahrgäste hat aussteigen lassen fährt der Bus mangels Parkmöglichkeiten am Haltepunkt weiter zum nächsten Bahnübergang um dort in der Nähe in einem Seitenweg zu parken. Der Zug fährt kurz darauf auch ab und nimmt den Busfahrer am Bahnübergang auf.

Im vorderen kleineren ehm. Raucherabteil haben sich vier Fahrgäste eingefunden. Im hinteren Abteil bin ich alleine und so beginnt die gemütliche Fahrt über die 13,7km nach Bad Gleichenberg. Die Bahnhöfe Gnas und Maierdorf weisen dabei recht großzügige Gleisanlagen auf.

Und um 15:22 ist Bad Gleichenberg erreicht. Noch schnell ein paar Bilder vom Bahnhof dessen Empfangsgebäude schon lange in privater Hand ist und nun irgebdwie etwas abseits steht.

Noch schnell was zum Trinken und ein Eis gebunkert und dann ist es kurz nach 16 Uhr und pünktlich um 16:07 begibt sich der Triebwagen auf die letzte Fahrt des Tages Richtung Feldbach. Ob er in Prädiberg übernachtet oder vorsichtig über die Schadstelle fährt konnte ich nicht herausfinden aber unbefahren sahen die Schienen im SEV Abschnitt nicht aus.

Jetzt erst mal einchecken im Hotel…

… und eine Runde durch Bad Gleichenberg sowie ein weiterer Getränkeeinkauf beim Bahnhof.

Abendessen im Kellerstüberl, einem sogenannter Heuriger.

Der Wein und die Platte schmeckt und langsam wird es dunkel.

Aber es braucht weiter keine Jacke usw. Spätsommer vom Feinsten.

Mal sehen wie ich morgen das Bähnchen verfolge. Insbesondre nachdem ich mir rechts wohl eine Blase angelaufen habe. Typisch wenn es so warm ist. Aber das sollte von nichts abhalten.

Pleiten, Pech und Pannen, aber gut

Erster Tag meiner Tour zur Gleichenberger Bahn die vsl. zum Dezember eingestellt und auf touristischen Verkehr umgestellt wird.

Da diese auch so schon einen sehr übersichtlichen Fahrplan hat und um Mo bis Fr schon um 14:43 der letzte Zug ab Feldbach nach Bad Gleichenberg fährt (am Wochenende wegen späteren ersten Zug dann 2h später) habe ich die Anfahrt etappiert.

Trotzdem geht es schon früh um 5:31 mit der RB82 nach Frankfurt. Die Wartezeit wird in der Kantine überbrückt bevor es vorbei am 50% privaten und des pseudo privaten EVU in Frankfurt Hbf auf den hinteren Gleisen, durch die auch „Pissrinne“ genannte Unterführung und am Gleis 7 hat es mit dem Blick auf das schöne Hallendach „Licht am Ende des Tunnels“ zum zum ICE 523 nach München geht.

Der ICE 523 ist leicht verspätet und verkehrt nur einteilig da sich wohl das zweite Teil in Köln nicht dazugesellen wollte.

Er ist aber nicht überbesetzt und Nürnberg Hbf wird sogar 4min zu früh erreicht. In München Hbf sind es wieder knapp 2min Verspätung auf Gleis 24 und somit wird der EC 217 auf Gleis 12 sauber erreicht.

Aber es läuft schon die Ansage dass sich dessen Abfahrt wegen eines Feuerwehreinsatz auf unbestimmte Zeit verschiebt. www.strecken.info kennt nur einen liegengebliebenen Zug hinter Rosenheim und das scheint der Grund zu sein. Mit +25 geht es erst mal nach Rosenheim und im 11:20 war er der erste der wieder weiter Richtung Salzburg fahren durfte.

Beim Fahrtrichtungswechsel in Bischofshofen ist der Zug wieder pünktlich unterwegs sammelt aber dann in der Rampe einige Minuten so dass Stainach-Irdning mit +8 erreicht wird.

Check in im Hotel ist erst an 16 Uhr, daher setze ich eine kleine Wanderung nach Trautenfels an.

Leide steht die Sone für Motive mit dem Grimming im Hintergrund schon zu weit im Westen. Schön ist hier trotzdem.

Und dann kommt Pech dazu. Der Güterzug auf Bild 2, vmtl. eine Übergabe zu den diversen Anschließern, kommt als ich gerade die laut Komoot angeblich vorhandenen Wege suche und zu weit weg bin, und beim IC Transalpin steht die Sonne falsch und ich drücke zu spät ab.

Am Ortseingang von Trautenfels wird im Bezug auf mit Verkehrsschildern verkündeten Lasteinschränkungen auf Ausgaben der Grazer Zeitung von 2012 und 2017. Hmm, Zeitung lesen während der Fahrt?

Eigentlich präsentiert sich das ÖBB Netz recht modern, wenn man mal von diversen Nebenstrecken absieht. Aber auf sekundären Hauptstrecken wie Bischofshofen – Graz versteckten sich doch so manche Altanlage wie hier ein Schrankenwärter in Trautenfels bei Stainach-Irdning der insgesamt drei Bahnübergänge sichert. Zwei der Bü werden per Winde und Drahtzugleitung parallel bedient, sind nicht einsehbar vom Wärter und sichern Feldwege. Die gut befahrenen Landesstrasse liegt am Wärterhaus und wird direkt an der Schranke gekurbelt. Das schliessen erfolgt abhängig von der Zugmeldung und nicht gleichzeitig. Für Fahrten Richtung Bischofshofen werden erst die zwei Feldwege (gemeinsane Drahtzugleitung) geschlossen und erst später die Landesstrasse. Irgendwelche signaltechnische Abhängigkeiten oder Ausschaltkontakte sind nicht zu erkennen. Auch fehlen, wie auch in D öfters bei Wärterschranken, vorgeschaltete Lichtzeichen, nein nicht mal eine Beleuchtung gibt es (in D in solchen Fällen eher üblich). In Österreich sollte man die Ankündigung eines Bahnübergang mittels „Lattenzaun“ insbesondere Nachts sehr ernst nehmen.
Anbei ein paar Bilder von zwei der drei Bü.

Und wieder Pech. Der IC nach Salzburg, welcher einen CityShutle Steuerwagen besitzt, hat wenige Minuten Verspätung und kurz vor dem Zug parkiert einer Sein Auto mitten im Bild um seinen Hund Gassi zu führen. Also dann halt ein eher frontales Foto.

Das Hotelzimmer ist sehr weitläufig. Hoffentlich finde ich rechtzeitig zum Essen wieder den Ausgang. 🤣

Ennstaler Rahmsuppe, Cordon Bleu und Apfel Tiramisu. Alles sehr lecker.

So, nun der lange Weg durchs Zimmer zum Bett. Morgen, geht’s w

FIN – Das Ende der Tour

Alles hat ein Ende aber diesmal hatte die Sommertour zwei Ende. Das Erste als Ende der Radtour und nun der Bahntour.

Jeah! Es regnet. 😁

Dann habe ich die dünne Regenjacke wenigstens nicht umsonst durch Frankreich geschleppt.

Die Empfangshalle von Bordeaux begeistert mich immer wieder.

Und dann kam als besonderer Abschiedsgruss während des „Boarding“ des TGV nach Paris Montparnasse noch die DB bzw. eigentlich der DB Tochterfirma ECR E186 325 mit einem Autotransportzug Richtung Spanien durch.

Wenn du denkst „dümmer geht’s nicht mehr, kommt irgendwo ein TGV daher…“.
Top positierter Sitzteiler… 🤦‍♂️

Hinter Bordeaux lässt langsam der Regen nach und bei der Überquerung der Dordogne ist die Scheibe wieder trocken. Naja, bei der Geschwindigkeit die der TGV nach der Auffahrt auf die kurz hinter Bordeaux beginnende Schnellfahrstrecke aufgenomnen hat kann sich auch kein Wassertropfen halten.

und nach 2:15 im „Tiefflug“ mit dem ersten Zwischeb

Das Wetter wird immer besser und mit fast durchgehend 300km/h geht es durchs Land. 2:15h Gesamtfahrtzeit von Bordeaux-St Jean nach Paris Montparnasse und der erste und einzige Zwischenhalt kommt nach 2h in Massy TGV. Wrooooom…

Im Gleisvorfeld von Montparnasse stehen dann zwei 67000er Abschlepploks die schon wesentlich bessere Zeiten erlebt haben.

Den Bf. Montparnasse habe ich selten so vergleichsweise leer erlebt.

Mit der Metrolinie E geht’s zum Bahnhof Paris Est. Die Linie E wird aktuell auf automatischen Betrieb vorbereitet und wird dazu mit Bahnsteigtüren ausgestattet.

Nein, das Handy hat keine halluzigene Stoffe im Chip und es ist auch kein holländischer KifferExpress sondern schlicht einer der neuen RER Triebwagen aus Paris auf dem Weg nach Bondy.

In Bondy geht’s dann weiter auf der Tram Linie T4 welche als „TramTrain“ bezeichnet wird. Aber vom eigentlichen TramTrain Gedanken, also sowas wie das Karlsruher Modell oder der Citybahn Chemnitz, ist die T4 weit entfernt. Zwar ist die Strecke Grundstrecke von Bondy aus auf einer ehm. Bahnstrecke angelegt und teils mit 25kV elektrifiziert die dann vor der Haltestelle Gargan dann auf 750V wechselt, aber im Fahrgastbetrieb ist es eher eine Stadtbahn da die Endstationen je mit abgesetzten eigenen Bahnsteigen ausgestattet sind. Denn auf die „normalen“ SNCF Strecken kommen die Triebwagen nur bei der Überführung ohne Fahrgäste in den Betriebshof bei Noisy-le-Sec.

Die ursprünglich für die Strecke Bondy – Aulnay-sur-Bois beschaffen Triebwagen von Siemens (Mon dieu, und das auf einer Strecke die von der SNCF befahren wird) sind derzeit auf dem Rückzug und werden sukzessive durch Triebwagen von Alstom (also dem SNCF Hoflieferant) ersetzt da die neue in Gargan abzweigende Strecke auf Grund der Radien nicht von den alten Triebwagen befahren werden kann.

Na dann mal im neuen Triebwagen von Bondy über Gargan zur neuen und vorübergehenden Endhaltestelle Arboretum, wo sich ein Wasserturm als Motiv geradezu anbietet.

Die Strecke wird noch bis zum Krankenhaus erweitert und befindet sich wohl in der Inbetriebnahmephase, denn fast alle Strassenbahn fahren nach dem Halt in der Hst. Arboretum leer weiter auf die dann eingleisige Strecke. Na dann muss man mal hinterherlaufen.

Interessanter weise befindet sich auch ein vorbereiteter aber nicht verwendeter Abzweig vor der Station Arboretum was darauf hindeutet dass die Hst. Hôpital Montfermeil ggf. später gar auf einer eingleisigen Schleife bedient wird. Erst mal wird es aber eine klassische Endstation.

Neben der Station Arboretum befindet sich zudem eine Baugrube für die zukünftige Metrolinie 16 welche zusamnen mit weiteren Neubaulinien ein Teil des „Grand Paris Express“ ist und im übertragenen Sinne eine „Petit Ceinture 2.0″ zu bilden.

Dann geht’s zurück nach Gargan…

Und via Bondy zurück zum Bahnhof Paris Est. Ein sehr schönes Gebäude.

Noch kurz Reiseproviant aufnehmen und wieder zurück zum „Ostbahnhof„.

Im linken Flügel findet sich im Boden, ungefähr aufcder Hinterkante der auf dem rechten oberen Bild zu sehenden Verkaufsbuden eine Plakette zum Km 0 der Strecke nach Strasbourg. Heute beginnen die Gleise ca. 100m nördlich in der grossen Querhalle.

Den ICE von Gleis 10 werde ich später wiedersehen, aber zunächst geht es ab Gleis 26 mit der ex. Lyria Garnitur (der abgekratzte SBB Schriftzug ist noch gut zu sehen) nach Metz.

So leer wie auf dem Foto beim Einstieg blieb der Zug natürlich nicht.

Sitzplatz mit Aussicht, ach echt jetzt? Zumindest hat es nun keinen Balken mitten in der Aussicht. 🤣

Aber wo liegt bitteschön „sans arret“ zwischen Paris Est und Metz? 🤔

In Metz war eun flotter Umstieg mit nur 9min was effektiv nur 6min waren angesagt, aber der gut besetzte AGC nach Forbach wurde sauber erreicht.

Der TER fährt am Gleis 4 ein welches auf einen Prellbock endet und hinter der Unterführung, gut 30m weiter, steht der Prellbock aus Richtung Saarbrücken was ein Restgleis für die Einfahrt eines „Walfisch“ erzeugt. Aber der Bewuchs lässt annehmen dass dies so nicht genutzt wird und der RE aus Saarbrücken kommt dann auch an der anderen Bahnsteigkante im durchgehenden Hauptgleis, also dem Gleis 2, rein.

Fast zeitgleich erreicht auch ein weiterer AGC aus Metz das Gleis 1 am Hausbahnsteig.

Apropos Hausbahnsteig, hier tut noch eine alte Segmentanzeigeuhr wie sie früher allgegenwärtig bei der SNCF war ihren Dienst.

Und schon gehts weiter im Walfisch nach Saarbrücken. Der erste übrigens auf der ganzen Tour. Da hatte es schon andere Touren.

Und nach 10min ist Saarbrücken erreicht.

Innovation / Tradition… Saarland. Naja, jedenfalls nicht in Bahnbelangen. Zögerlich Reaktivierungen, Abriß der Hochwaldbahn. Naja, Innovation und Tradition ist was anderes.

Der ICE 9555 hat +12 aber er kommt. Und da ist er auch wieder der Zug vom Gleis 10 in Paris Est wieder da.

Zügig geht’s dann via Kaiserslautern und Ludwigshafen in den Sonnenuntergang bei Mannheim und Biblis und mit der Abfahrt in Mannheim in die östliche Riedbahn ist die Verspätung schon auf +5 geschrumpft.

Letzter Umstieg in Frankfurt. Der Vias RB82 wird zwar mit +10 aus einer Ankunftsverspätung angekündigt, fährt aber mit gerade mal knapp +1 um 21:26 ab.

Zuvor verließen vereits die Gruselkisten ICE4 und Pesa Link den Frankfurter Hbf.

Absolut pünktlich wird Reinheim 14h nach der Abfahrt in Bordeaux erreicht.

Faziz. Tolle Eindrücke und trotz Corona ein toller Sommerurlaub.

Jetzt steht übers Wochenende erst mal eine Baustelle an und ich freu mich schon auf die Radtour im Oktober.

Bordeaux Tram und Museumsbahn

Nach der kurzen aber heftigen Gewittereinlage am gestrigen Abend regnete es dann ab Mitternacht recht ausgiebig.

Aber am Morgen war es dann nur noch bedeckt. Nicht optimal für eine Fototour an die neue Linie D und insbesondre deren Eingleisigen Abschnitt denn die recht dunkel gehaltenen „Zyklopen-Trams“ brauchen schon etwas Sonne um sich vom Umfeld abzuheben.

Andererseits braucht man sich so bei der Standortwahl auch keine Gedanken wegen des Sonnenstands machen.

Das relativ nette Motiv an der Haltestelle Croix-de-Seguey ist ein echtes Geduldsspiel da der Strassenverkehr meist recht ungünstig ins Motiv fährt.

Danach weiter nach Quinconces und Umstieg in die Linie B zur Hst. „La Cité du Vin“ beim gleichnamigen Weinmuseum mit seinem futuristischen Gebäude.

Das Nashorn auf dem Skateboard soll wohl die Fussgänger an das träge Bremsverhalten der Tram erinnern.

Um den Betrieb der Tram bei einer Fahrt von Schiffen in oder aus dem beim „Cité du Vin“ liegenden Bassins à flot während der Öffnung der Klappbrücke nicht zu unterbrechen wurde eine eingleisige Umgehungsstrecke gebaut die über eine weitere Klappbrücke am anderen Ende der Schleuse zum Bassins à flot diese quert.

Auch recht beeindruckend ist die nebenan liegende neue Hubbrücke „Pont Jacques Chaban-Delmas“ mit 53m lichter Höhe über die Garonne.

Und langsam kommt auch die Sonne wieder hervor und nun ist ein wenig Bahnfahren im AGC nach Coutras angesagt. Die Bahnhofshalle von Bordeaux präsentiert sich nach den mehrjährigen Sanierungsmaßnahmen in einem herrlichen Zustand.

Bei Libourne wird dann die Dordogne gequert welche gerade landeinwärts fließt da die Flut das Wasser wieder zurückdrängt.

Dann der Friedhof von Libourne mit Bahnblick und schon ist Coutras erreicht.

Kurz nach unserem Zug verlässt gar ein Güterzug den zu 90% brachliegenden Güterbahnhof von Coutras.

Es ist wieder sehr warm und die knapp 1h Wartezeit wird in der schatigen Bahnhofshalle verbracht. Leider kam kein Zug.

Aber dem Fahrdienstleister kam das erst mal spanisch vor und er erkundigte sich ob wir uns sozusagen verirrt hätten was sich aber schnell klärt. „Ah, Cheminot Allemagne“.

Später folgte dann noch eine Einladung ins Stellwerk. Interessant, ein Relaisstellwerk mit einem „Nummernstellpult“ via PC und Spezialtastatur.

Was dann auch die Wartezeit erheblich verkürzt hat. Irgedwie mag ich SNCF Fdl, dje leben noch Eisenbahnerfamilie.

Mit dem Bus geht’s nach Guitres und durch den doch recht tot erscheinenden Ort zur dortigen Museumsbahn. Die Strecke zweigt zwar in Coutras ab, aber erst ab Guitres ist sie befahren.

Wahrhaft scheint man auch zu sein, in Nachbarschaft der Kirche stehen zwei Kanonen herum.

Hinter dem kleinen Château ging einst die Bahnstrecke über den Fluss, die Gitterbrücke ist im Hintergrund erkennbar. Das Gleis ist aber teils abgebaut und die Trasse für die Umgehungsstrasse verwendet.

Im Empfangsgebäude von Guitres befindet sich neben der Fahrkartenazsgabe auch ein kleines Museum des „TRAIN TOURISTIQUE
GUITRES-MARCENAIS„.

Gefahren wird derzeit mit der Diesellok da die Dampflok defekt ist. Die D 4033 wurde 1944 von General Electric in Großbritannien gebaut und an eine der privaten regionalen Bahnen ausgeliefert.

Diverse Signale und Semaphore runden das Ensemble im Bahnhof ab.

Um 15:30 verlässt dann der Zug den Bahnhof von Guitres um im sehr gemächlichen Tempo sich auf den Weg nach Marcenais zu machen.

Vormittags kann man gut die Hälfte der Strecke mit Draisinen befahrenen.

Der Zug leert sich aber nicht in Marcenais sondern gut 1km früher von wo man sich zum Ausflugslokal „Moulin de Charlot“ aufmacht.

Aber man kann auch weiterfahren und dem Zug beim Umsetzen zusehen.

In Marcenais kam übrigens ganz früher sigar noch eine Strecke aus Libourne herein die heute kurz vorm Bahnhof von einem Kleintierzuchtverein überbaut ist.

Nach dem Umsetzen geht’s zurück zum Bahnsteig und um 17:30 auf die etwa einstündige Rückfahrt während der die Bahnübergänge auch gleich wieder für die Draisinenfahrten präpariert werden.

In Guitres wird der Zug dann nicht etwa profan weggefahren oder gar noch umfahren. Nein, nan zieht due Lok vor die Halle ab und schiebt dann mittels eines ehm. Baufahrzeug („Bahnmeisterwagen“) die Wagen ins danebenliegende Gleis.

Nich ein paar Impressionen wie dem Antruebzum Semaphore, Hinweisschilder, Einschusslöcher und die Bedieneinrichtung für den Bü am Bf.

Und dann war auch schon die Zeit gekommen für den Fussmarsch zum Bus nach Coutras.

Sitzplatz für schlafende Telefone, Nordic Walker und Leute mit dicken Bauch? 🤣

Auch gut zu sehen der Konstruktionsfehler des AGC mit der Lüftung. Ja, Stoffverkleidung sieht gut aus, aber er fängt auch den Dreck der via Lüftung drüberstreift 1a ein.

Es mird langsam dunkel und die „Energy Zone“ im Carrefour beim Hotel mutet mut den Schnaps und Rumflaschen schon recht komisch an.

Dann ab ins Hotel, kurz frisch machen und wiede Richtung Börse zur „Fressgasse“.

Abschlussabendessen der Tour mit Cidre und Galet / Crepes. Sehr schön.

Auf dem Weg zum Hotel noch ein paar Einblicke in die Seitenstrassen und schon ist der Tag wieder rum.

Morgen geht’s wieder heim, mit kleinem Schlenker zur neuen TramTrain bei Paris.

Dann hoffe ich mal dass der Fahrplan klappt.

Zum Baden nach Ponte-de-Grave

und auch um sich etwas Sonnenbrand zu holen, wobei der Tag eher bedeckt begann.

Zunächst stand die neue Linie D auf dem Programm die von der Station Carle Vernet im Neubaugebiet „hinter“ dem Bahnhof St. Jean, vermutlich der alte Stückgutbahnhof, zusammen zusammen mit der Linie C über den Bahnhof St. Jean nach Quinconces führt und von dort nach Nordwesten als eigene Strecke nach der Station Hippodrome führt.  Von hier aus geht es eingleisig weiter bis zur derzeitigen Endhaltestelle Cantinolle, in einem typischen Gewerbegebiet im Vorort. Beim vorgesehenen Weiterbau bis vsl. Saint-Médard-en-Jalles wird auch ein kleines Stück der Trasse der seit langen  abgebauten Strecke und zum Radweg gewandelten Strecke von Bruges nach Saint-Helene verwendet werden. Die Verlängerung soll bis 2024 kommen.

Vorbei am ehm. „Telegraphenamt“ und am Bf. St. Jean ging es mit der Linue D erstmal bis zum Hippodrome.

Dort begrüßte erst mal die auf den Namen „Grossostheim“ getaufte Tram azf ihrem Weg in die Innenstadt.

Was macht man wenn man Bäume bewässern soll, diese aber dummerweise beiderseits der Strasse stehen? Man „feuert“ mit starken Strahl quer über die Gegenfahrbahn auf den Baum.

Wer nicht anhält, verliert. 😁

Mit der nächsten Tram ging es dann zur aktuellen Endhaltestelle. Es ist schon faszinierend wie sehr das Strassenbahnnetz in Bordeaux seit der (wieder) Eröffnung im Dezember 2003 gewachsen ist.

Man erkennt schon ein wenig dass die Endhaltestelle nur provisorisch ist. Und wenn die „automatischen“ Gleissperren erst hinter den Absperrungen eingebaut sind fragt man sich schon nach deren Sinn.

Abdrnun erst mal zurück nach Quinconces und mit der Linie C ab Cracovie teils auf ubd teils neben der ehm. Stecke zum abgebauten Bahnhof Ravezies (die Fahrleitungsmasten stehen noch) und nach der Überquerung der Strecke nach Le Verdon und Ponte-de-Grave parallel zu dieser bis Blanquefort.

In Blanquefort gibt es auch „Kunst am Bau“.

Die Installation „Traversée“ fädelt dabei vom zweiten Kopfgleis der Tram ab und Schwingt sich dann etwas herum.

Das Freiluftstellwerk mit freilebenden Hebeln aus Bodenhaltung im SNCF Teil von Blanquefort erschließt sich mir da eher.

Der Zug ist auf Gleis E angekündigt fährt aber doch auf dem Hausbahnsteig Gleis D weshalb der Chef de Gare ein paar Kunden wieder zurückholen muss. Wozu schließlich umsonst Weichen Umstellen 😆

Durchs Weinbaugebiet von Bordeaux geht es auf der Strecke von Bordeaux nach Ponte-de-Grave recht zügig voran.

As wundert ist dass der AGC unter der Oberleitung mit Diesel fährt. Vermutlich hat es Probleme mit den speisenden Unterwerken da später auf der Rückfahrt erst kurz vor Bordeaux auf Oberleitung umgeschaltet wurde.

In den besetzten Bahnhöfen wird, wie hier in Soulac-sur-Mer oder Le Verdon noch „händisch“ abgefertigt.

Der Abschnitt Le Verdon – Ponte-de-Grave wird nur im Sommer bedient aber auch die in Le Verdon abzweigende Strecke zum Öl- und Containerhafen scheint eher unbenutzt zu sein.

Der Steckenzustand in Ponte-de-Grave ist entsprechend. Recht abgefahrene Stuhlschienen und zerfallende Schwellen. Mal sehen wie lange hier noch was fährt.

Die meisten Fahrgäste waren in Soulac-sur-Mer ausgestiegen um dann dort vermutlich und wie vor ein paar Jahren gesehen, wie die Sardinen in der Dose am Strand zu liegen.

Es verkehrt zudem ein kleines Touristenbähnchen und und ein Radweg welche zwischen Soulac-sur-Mer und Ponte-de-Grave parallel zur SNCF Bahnstrecke verlaufen und sich dabei grosser Beliebtheit bei den Strandbesuchern und Urlaubern. Diese hat aber eine eher weniger heitere Geschichte. Die Trasse verläuft hinter den Bunkern des Atlantikwalls und versorgte diese mit Nachschub.
Die heutige Nutzung gefällt mir da wesentlich besser. Die Bunker wandern in der Stranddüne mit, werde übersandet oder nutzen nur noch als Spielwiese für Sprayer.

Und der Strand… herrlich leer.

Ba dann aus mit Schuhen und Co und dann geht das Zebra 😁 hinein ins Wasser welches sich vor lauter Schreck weiter zurückzieht.

Herrlich erfrischend das zunächst sich kühl anfühlende Wasser ob der Hitze.

Nach knapp 2h gehts zurück zur Strandbahn die mit zwei offenen Wagen zwischen zwei ehm. SNCF Baufahrzeugen (das Adäquat zum Skl der DB) die Touristen durch den Wald zwischen Strand und SNCF Bahnstrecke fährt. Auch der Radweg ist sehr gut besucht.

Und dann ist es Zeit für die zweistündige Rückfahrt, diesmal direkt zum Bf Bordeaux St. Jean.

Im Hotel dann nich schnell den Sand aus alken möglichen Stelken geduscht und mit der Tram zur Haltestelle „Bourse“ gefahren um in der „Fressgasse“ einzufallen.

Währenddessen zieht von Südwesten her eine massive Regen- und Gewitterfront auf. Heute mal nicht draussen zu essen sollte eine gute Idee sein.

Fischsuppe, totes Tier und hinterher allerlei Süsses. Ja, das passt zum gelungenen Tag. Nur nicht die Info per „Telegran“ Messenger zu was dienstlichen. Aber hey, das hat Zeut bis Freitag.

Noch ein paar Nachtbilder der Altstadt und der Brücke über die Garonne und dann (nach dem Schreiben des Tagesberichts) ab ins Bett.

Morgen Vormittag stehen noch ein paar Trammotive an bevor es nachmittags zur Museumsbahn geht.

Rüber ins Land der Zyklopentram

… oder „Tour de Retard“ da letzlich gut 2h Verspätung zusammengekommen sind.

Um kurz vor halb 9 ging es mit dem aus Corail Wagen bestehenden TER zurück nach Marseille. In Frankreich wird mittlerweile im Nahverkehr nur noch die 2. Klasse angeboten (und trotzdem 1. Klasse Fahrscheine verkauft) aber in den Zügen finden sich noch oft 1. Klasse Wagen wie hier ein A⁵B⁵u der beide Klassen führt ubd dazu über eine 1a funktierende Klimaanlage verfügt.

Am Nachbarbahnsteig kommt derweil ein Doppeltraktion TER Doppelstocktriebwagen in der Lackierung von Monaco herein.

Durch die interessante aber wegen der nicht sonderlich gut gereinigten Fenster schlecht fotografierbaren Küstenregion und das Hinterland ist dann nach 2,5h Marseille pünktlich erreicht.

Die nun als reservierungspflichtiger IC verkehrende ehm. Teoz Garnitur hat im reservierten Wagen 2 die Klimaanlage etwas zu kämpfen, aber im benachbarten Wagen geht diese gar nicht. Letzteres wäre nicht so toll bei einer Fahrtzeit von knapp über 6h, so aber war es auszuhalten bei geschätzten 26 – 28°C im Wagen.

Marseille wurde wegen Problemen an der Strecke bei Toulouse (??? da fährt der Zug erst hin) mit +20 verlassen und bis Nimes hat der Zug schon +60 eingesammelt und baut diese weiter auf.

Die Landschaft ist eher Ereignislos.

Im letzten Bahnhof vor Bordeaux-St. Jean in Bordeaux-Bègles bleibt der Zug länger stehen und nach einiger Zeit wird verkündet dass es vsl. erst 19:50 weitergeht da der Bahnhof Bordeaux-St. Jean gesperrt sei. Tolle Wurst, denn normalerweise hätte der Zug schon um 17:30 dort sein sollen.

Den Fahrgästen wird gegen 19:15 gestattet aus den ersten vier Wagen des Zuges, da nur dort der Bahnsteig vorhanden ist, auszusteigen. Eine gute Option, liegt doch die Haltestelle der Tram Linie C in unmittelbarer Nähe und da die Linie C verlängert wurde wird gleich ein 24h Ticket gezogen und zur neuen Endhaltestelle Villenave-Pyrénees gefahren, was auch in der Gegenrichtung des „Ansturms“ aus dem Zug zum Hauptbahnhof liegt.

Die neue Endhaltestelle liegt unspektakulär neben einem grossen Parkhaus, aber der Weiterbau scheint auch angedacht zu sein.

Egal, nach wenigen Minuten geht’s wieder zurück und über die grosse Brücke zum „Hauptbahnhof“ Bordeaux-St. Jean.

Achja, der Zug kam nicht erst um 20 Uhr an sondern fuhr kurz vor halb 8 weiter so dass er Bordeaux-St. Jean um 19:30 erreichte.

Das Ibis Maskottchen scheint über seine Maske nicht begeistert zu sein, muss aber eh nur so herumsitzen. 🤣

Abendessen in einem der Gaststätten am Bahnhof und zum Schreiben des Berichts ein Bier was so schmeckt wie das Logo. Irgendwie „wie sau“ das komische rote Kirschbierzeugs… örks.

Aber dafür laufen die Supercops im TV. Wer braucht schon deutsche synchro bei den beiden 🤣

So, morgen gehts an die neue Tram Linie D und an die Atlantikküste um etwas im Wasser zu planschen.

Weiter nach Nizza

Und schon ist wieder Abschied von Avignon angesagt.

Im Gegensatz zu gestern war die Fahrt nach Marseille entspannt. Eine neutral lackierte Lok bog mit ihrem langen Zug als TER um die Ecke. Na dann war der einzige Wermutstropfen nur die mehr schlecht ans recht arbeitende Klimaanlage aber es war gut auszuhalten im pseudo Abteilwagen.

Die Landschaft ist hier zunächst eher unspektakulär, da ist selbst eine Papierfabrik ein Highlight. 😁

Nach Miramas kommt dann noch der Étang de Berre und bald darauf ist Marseille St. Charles erreicht.

Bei knapp 1h Übergang war der Anschluss eher entspannt. Zeit genug sich bis zur Abfahrt diversen anzusehen.

So leer wie hier kurz nach der Bereitstellung ca. 30min vor der Abfahrt blieb der Zug leider nicht. Ganz im Gegenteil. Nach der Ankunft einer Ouigo TGV Doppeleinheit wurde es über voll und erst etwas entspannter (knapp über 100% Belegung) nachdem das Zugpersonal Fahrgäste nach Toulon auf einen anderen TER verwies.

Merke, wenn damit zu rechnen ist dass der Zug voll wird, nie den Vierer besetzen. Denn die Beinfreiheit ist unterirdisch aber die Sitze der Corail Wagen sind in ihrer x-ten überarbeiteten Version immernoch herrlich bequem.

Wegen der starken Belegung und vmtl. Abschlussaufnahme wird Marseille mit +15 verlassen und dabei ein Wettrennen mit einem AGC, der über die Küstenstrecke nach Miramas fährt, gefahren.

Flott an der gut ausgelasten Autobahn entlang und den Autos in der Kolonne vorbei und schon ist Nizza bei „angenehmen“ 31°C erreicht ubd und das wiederum pünktlich. Der Fahrplan scheint einiges an Reserven zu beinhalten.

Die Corona Wegemarkierung im Ibis beim Bahnhof ist vermutlich eher humorvoll als ernst zu nehmen.

Hmm, irgendwo stand dass man auf der Linie T1 die Fahrzeuge auf 7 Teiler verlängert hätte. Das was bei der Haltestelle Thiers vorbei kam sah eher nach Verkürzung aus. Ist aber auch keine Tram 🤣

Und so geht es erst mal mit der T1 nur eine Station weiter nach „Jean Médecin“ um auf die hier im Tunnel verlaufende T2 in Richtung „Port Lympia“ zu wechseln. Dieser Abschnitt der T2 wurde im Dezember 2019 in Betrieb genommen. Die westlichen Aussenstrecken der T2 und T3 wurden im Juni 2018 in Betrieb genommen.

Kurz vor der Endhaltestelle am Hafen von Nizza verlässt die Tram den Tunnel welcher im Falle eines Hochwasser mit einem massiven Stahltor abgeriegelt werden kann.

Und nein, keiner hat die Oberleitung geklaut. Die Linie T2 verfügt nur im Tunnel über Oberleitung, auf ddn Aussenstrecken fahren die Fahrzeuge auf Akkubetrieb die wiederum an den Haltestellen oder teilweise auch bei einem Stopp an Ampeln via Unterflurkontakten geladen werden.

Mehr zur Tram in Nizza gibt’s bei Wikipedia.

Neben der Strassenbahn parken diverse „kleine“ Jachten im Hafenbecken und eine Göttin von Citroën kommt auch vorbei.

Danach geht es zur einen der beiden Endhaltestellen der T2 im Westen „CADAM“ wo sich auch der Betriebshof der T2 / T3 befindet. Eine Verbindung zur T1 besteht übrigens nicht. „CADAM“ ist aber eher unfotogen und daher zurück zum Abzweig bei der Haltestelle Digue des Français.

Aber bevor es mit der T3 zur derzeitigen Endhaltestelle Saint-Isidore geht wird noch ein wenig Kunst am Bau abgelichtet.

Immer wieder interessant ist die „automatische“ Gleissperre am Streckenende die sich beim Befahren selbst aktiviert. Die T3 fährt hinunter zum Flughafen und endet am Terminal 2.

Von dort geht’s wieder zurück zum Abzweig / Gleisdreieck „Grand Arénas“ wo sich die Linie T2 verzweigt.

Lust auf Eis? Leider ist der Geschmack eher metallisch.

Noch ein Schlenker ans Meer und dann wieder Richtung Innenstadt und hoch zum ehm. Bahnhof der CP nach Dinge der nach umfangreicher Sanierung nun ein Eventzentrum und jede Menge Gastronomie enthält.

Wieder mal Pizza, aber eine sehr gute, mit lokalen undtm trinkbaren „Craft Beer“.

Und nun ab ins Bett. Morgen geht’s nach Bordeaux.

St. Etienne und Avignon

… und ihre neuen Strassenbahnen.

Nach dem etwas sehr wechselhaften Vortrag und entsprechend kurzer Nacht ging es heute weiter in den Süden, der laut den diversen Wetter Apps sogar „kühler“ ist wie zu Hause. Zumindest, je nach Tageszeit, um 2 bis 3 °C.

Nach dem Frühstück rüber zum Bahnhof und dabei den Rhone-Express zum TGV Bahnhof und Flughafen erwischt, der mit Triebwagen von Stadler (Sakrileg!) betrieben wird. 2/3 der Strecke teilt er sich dabei, unter Auslassung mehrerer Haltestellen, mit der Linie T3.

Die neue Generation Triebwagen hat nicht mehr ein so drastisches Design der Frontpartie, die an eine Seidenraupe andeuten soll, und erinnern damit weniger sn die gefrässigen Würmer aus dem Film „Dune„.

Im recht gut gefüllten Dosto TER geht es nach St. Etienne und ich frage mich ob alle der zahlreichen Umsteiger in den Zug nach Le Puy überhaupt mitgenommen werden konnten da es nur ein einzelner „Walfisch“ der Baureihe X73500 war.

Aber dahin wolle ich eh nicht (zum Glück?).

Tagesetappe war die neue Linie T3 welche den Bahnhof von St. Etienne über das Industriegebiet, die Messe und das Fussballstadion mit der nördlich liegenden Station Terasse und damit der Durchmesseelinie T1 sowie der SNCF Strecke nach Roanne verbindet.

Der Bahnhofsvorplatz hat sich im Vergleich zu Besuchen vor über 10 Jahren als noch keine Tram zum Bahnhof fuhr sehr verändert und das nicht zum Nachteil.

Die Strassenbahn von St. Etienne setzt ältere 1991 und 1996 gelieferte teils niederflurige Fahrzeuge, welche ähnlich dem Typ TFS (Tramway français standard) sind und vom Berner Be 4/8 abgeleitet sind, ein die 2013 sehr gelungen renoviert wurden ein. Heute waren diese zumeist auf der Linie T3 unterwegs.

Auf den anderen Linien liefen die ab 2017 ausgelieferten Urbos vom spanische Unternehmen CAF. Sakrileg, denn lange war der Trammarkt in Frankreich fest in der Hand der Alstom Citadis.

Beim Bahnhof und der Tram- sowie Bushaltestelle Terasse konnten dann die diversen Fagrzeuge abgelichtet werden. Leider kein Zug da der nächste nach Roanne frühestens in 3h hier halten würde. Und dafür hat es eine zweigleisige Strecke… 🤦‍♂️

Einer der Urbos trägt eine Vollwerbung „Game of Tram T3“ im Design der „Game of Thrones“ Serie, läuft aber auf der Linie T1.

An diversen Stationen der neuen T3 stehen Stelen welche mittels LED Anzeigen die vsl. Wartezeit der Richtung Bellevue / Bahnhof oder Terasse ankündigen.

Ansonsten hat ausser des Messegebäude und im Wohngebiet beim Bahnhof St. Etienne die neue T3 wenig verwertbare Fotostellen.

Das ehm. Bahnhofshotel besitzt ein nettes großflächiges Graffiti eines dösenden Schiedsrichters.

Wieder zurück nach Lyon und im sehr gut gefüllten TER ging es nach Avignon ins IBIS Hotel mit Bahnhofsblick 😉

Dann erst mal in Richtung Altstadt und Getränke bunkern sowie an der Stadtmauer die Strassenbahn mitgenommen.

Das Netz der Strassenbahn von Avignon ist mit einer Linie und nicht mal 6km recht überschaubar.

Es ist sehr heiß und jeder Schatten wird gerne in Anspruch genommen.

Abendessen in der Altstadt im Restaurant 26.

Während die Vorspeise mit „Salade de chèvre chaud“ und der Hauptgang mit „Pièce du boucher“ mit einer netten Pfeffersauce, begleitet von Weißwein und Wasser noch sehr konventionell aber geschmacklich sehr gut ausgefallen ist war die Nachspeise „Soupe de pêche & sa glace à l’huile d’olive“ also Pfirsichsuppe mit Olivenöleis ein der interessanter Gaumenkitzel. Mir hats sehr gefallen.

Auch dass die Temperaturen währenddessen wieder sehr erträglich wurden.

Auf dem Weg zum Hotel noch ein paar Tram Schnappschüsse. Schade dass die Stadtmauer nicht angeleuchtet wird. Das würde sich bestimnt gut machen.

So, jetzt ab ins Bett. Das „86 Extreme“ ist nun nach dem Bericht schreiben auch leer. 😁 *hicks*

Morgen geht’s nach Nizza.

Wunderbare Ausblicke und eine Umleitung

Damit wäre ddr Tag eigentlich schon beschrieben. Gute Nacht 🤗

Nein, natürlich gibt’s noch etwas Text.

Heute stand die „Tramway du Mont Blanc“ auf dem Programm. Das ehrgeizige Projekt einer Zahnradbahn bis zum Mont Blanc blieb sprichwörtlich auf halber Strecke stehen. Aber dazu später mehr.

Zunächst ging es erst mal Fahrkarten kaufen  und bis der Zug kam rüber zum SNCF Bahnhof.

Und dann kam auch kurz vor halb 10 der rote Triebwagen „Jeanne“ mit ihrem Steuerwagen in die Station eingefahren.

Die Bahn besitzt drei dieser 1957 gebauten Triebwagen von SLM und MFO welche aber bei Decauville gebaut wurden und in der Hauptsaison stehen alle im täglich im Einsatz.

Die ersten hundert Meter geht es wie eine echte „Tramway“ auf der Strasse bevor dann beim „Parc Termal“ in die Zahnstange eingefahren wird und es über den Bahnhof des Ort St. Gervais, der SNCF Bahnhof und der Talbahnhof der Tramway liegt nämlich in Le Fayet auf 581m.ü.M., immer weiter und teils sehr steil bergauf geht und sich dabei schöne Ausblicke bis hinüber nach Chamonix ergeben.

Und nach guten 50min Fahrtzeit ist die seit 1912 bestehende „provisorische“ Endhaltestelle „Nid d’Aigle“ beim Glacier-de-Bionnassay 2372m.ü.M erreicht.

Nichts hält länger wie ein Provisorium.

Im Zuge der Streckensanierung und der Beschaffung neuer Triebwagen von Stadler ist nun tatsächlich vorgesehen die Strecke um einige Meter zu verlängern und die Endhaltestelle mehr in die Ebene zu bringen.

Für 12:15 wurde nun am Berg die Talfahrt gebucht. Genügend Zeit etwas das Panorama zu genießen und sich die Beine zu vertreten.

Dazwischen steckt der blaue Zug seinen Kopf aus dem Tunnel und gut 30min später ist es Zeit für die Talfahrt in der grünen Garnitur.

Funfact, die kleine Brücke beim Prellbock ist eine der wenigen Bauvorleustungen für den Weiterbau zu dem es nie kam.

Beschaulich und steil mit wunderbarem Panorama gibg es also wieder hinab.

Noch eine Kreuzung in der Station Col-de-Voza wo auch einiges an Schienen, Y-Schwellen, Schotter und Zahnstangen für die weitere Sanierung der Strecke lagert.

Und nich eine Kreuzung in St. Gervais wo auch eine kleine SLM Schneefräse auf den nächsten Einsatz wartet. Heute eher nicht, selbst an der Bergstation hatte es gut 24°C und höher.

Der Ausstieg war nicht am Bahnhof sondern auf Höhe des Depot, vermutlich um der beengten Platzverhältnisse wegen die Aus- von den Zusteigern besser zu trennen.

Im Parc Thermal gibt es sogar eine 5″ Bahn, welche aber leider nur Samstags, Sonn- und Feiertags fährt. Dummerweise ist heute Freitag. Aber am Wasserhahn konnte mit etwas „Eau portable“ der Getränkevorrat aufgebessert werden.

Und im Anschluss wude noch beim Oarc Thermal ein wenig die Bergfahrt der grünen sowie Tal- und Bergfahrt der roten Garnitur fotografiert.

Der Raddurchmesser scheint nicht mit dem Zahnrad zu harmonieren. Es ist nicht unerheblicher Abrieb zu erkennen.

Aber es nutzt nichts, es ist Zeit die Koffer im Hotel zu holen und zum Zug nach Annemasse zu gehen.

Während des Wartens auf die Abfahrt verkrümmelt sich der zuvor aus Chamonix gekommene Triebwagen der Meterspurbahn ins Depot.

Die Fahrt mit dem S-Bahn Triebwagen von Alstom nach Annemasse und nach Umstieg in den AGC nach Bellegarde ist eher unspektakulär und ruhig und so wird Bellegarde pünktlich erreicht.

Ebenfalls pünktlich ist der aus Genf kommende TER in Bellegarde, bestehend aus einer im neutralen Silber gehaltenen Knicknase und sechs Corail Wagen.

In Culoz meldet dann die SNCF App und der Zugbegleiter dass der Halt in Ambérieu wegen eines liegengebliebenen Zuges (vermutlich kapitaler Oberleitungsschaden) ausfällt und der Zug umgeleitet wird. Der Zugbegleiter meint +60 in der Ankunft und die App gar +90…

Also wurde in Culoz Kopf gemacht was aber trotz des vorhandenen Steuerwagens einiges an Zeit kostete. Nochmal Kopf machen war in Chambery angesagt.

Auf Grund der Eingleisigkeit mussten dann auch noch einige Kreuzungen auf der Fahrt stattfinden und auch abgewartet werden.

Die Prognose steht nun auf 120min Verspätung in Lyon Part Dieu wobei der Infotext den falschen ausfallenden Bahnhof anzeigt.

Langsam wird es dunkel und um 21:45 wird endlich nach über 2 1/4h Verspätung Lyon Part Dieu erreicht. Die App war übrigens ab 21:23 schon der Meinung der Zug hätte sein Ziel bereits erreicht.

Noch ein paar nächtliche Impressionen vom Bahnhof und vom Bahnhofsumfeld vom Hotelzimmer aus und dann der verzweifelte Versuch noch was essbares zu bekommen.

Naja, am Ende blieb recht brauchbares Fastfood und das Willkommensbier (wenn man Heineken Bier nennen will) auf dem Zimmer.

Ein langer, aber sehr eindrucksvoller Tag geht zu Ende.

Schaumermal mit was uns Morgen überrascht.