Der (Um)Weg über den Rennsteig ist das Ziel

Es bleibt auch am Sonntag kalt aber auch weiterhin bewölkt.

In der Strassenbahnhaltestelle treffen sich gerade der Tatra der Linie 2 zum Ostbahnhof und die ex. BLT Schindler Tram auf der Linie 4 nach Tabarz.

Auf der Abfahrtstafel im immer mehr zu einem „Lost Place“ verkommenden „Empfangsgebäude“ *hust* steht ein IGEW Zug nach Arnstadt der in 2min Abfahren wird.

Es ist der „Rodelblitz“ welcher von Gotha über Eisenach, Wernshausen, Suhl und Plaue nach Arnstadt fährt.

Eine halbe Minute hat mir gefehlt, so reichte es nur für Nach- und Seitenschüsse auf den ausfahrenden Zug.

Ich entere jedoch die kurz darauf pünktlich ankommende RB20 bis Erfurt.

Die Fahrplanauskunft empfahl den Umstieg mit 59min Übergang in Neudietendorf.

Nee, dann in Erfurt noch ein paar Strassenbahnen knipsen und ein Mega Hackepeterbrötchen für später mitnehmen.

Der Triebwagen zum Rennsteig füllt sich bis zur Abfahrt auf über 100% der Sitzplätze. In Neudietendorf hätte ich nurnoch einen Stehplatz ergattern können.

Mit jedem Streckenkilometer wird es noch Winterlicher und pünktlich um 12:09 wird der Kopfbahnhof Rennsteig erreicht.

Die Schneehöhe im Bahnhof Rennsteig auf 747m.ü.M. ist mit gut 30-40cm sehr respektabel.

Wenn ich mir die aktuellen Webcambilder von Bergün auf 1.370m.ü.M. an der Albulalinie ansehe liegt dort auch nicht mehr Schnee. Nächste Woche werde ich es dann real prüfen können.

Viel Zeit habe ich dort nicht, denn eigentlich bin ich ja auf dem Heimweg.

Aber eine Rubde um den verschneiten Bahnhof ist drin.

Leider reicht nach der Runde die Zeit nicht mehr für einen Glühwein oder Jagertee. Erst später und zu dpät bekomme ich heraus dass es die auch zum Mitnehmen gegeben hätte.

Pünktlich um 12:43 geht’s wieder zurück und an der Wasserscheide Weser-Elbe vorbei wieder hinunter Richtung Ilmenau. Die Strecke nach Stützerbach und Schleusingen ist zwar geräumt, aber leider fährt dort nicht regelmässug etwas.

Und immernoch pünktlich im gut besetzten und seit Ilmenau in Doppeltraktion verkehrenden Zug wird Plaue erreicht.

Der Dampfzug aus Gotha müsste hier auch noch vorbeikommen oder schon vorbeigekommen sein.

Mit der Dröhnröhre, dem Neigetechnik 612er, geht’s als RE7 durch den Brandleitetunnel nach Zella-Mehlis und via Suhl nach Grimmenthal und dann der fränkischen Saale entlang über Melrichstadt nach Schweinfurt.

Der DB Navigator wies den in Doppeltraktion verkehrenden RE7 nach Würzburg als gering ausgelastet an, die Bahnsteiganzeiger ab Mellrichstadt bis Schweinfurt jedich verkünden dass ein Zustieg auf Grund hohem Fahrgastaufkommem nicht gewährleistet sei.

Real war der Zug zwischen 75 bis 90% der Sitzplätze ausgelastet.

Ich steige bereits in Schweinfurt aus da der RE54 von Bamberg nach Frankfurt hier noch als normal/mittel ausgelastet Prognostiziert wird, ab Würzburg soll er stark Ausgelastet sein.

Somit ist auch Zeit für einen Kaffee.

Der RE54 kommt an und ist zu gut 90% belegt. Aber einen Sitzplatz hat es noch und pünklich wird Würzburg und nach knapp 2h Fahrtzeit Aschaffenburg erreicht.

Die RB75 nach Aschaffenburg hat heute, wegen einer Fliegerbombenentschärfung in Darnstadt Nord, einen auf DA-Kranichstein verkürzten Umlauf der auch nach Ende der Vollsperrung von Darmstadt Nord gegen Mittag bis zum Betriebsschluss beibehalten wurde.

Der Übergang in Dieburg zum Bus ist wegen der geplant späteren Abfahrt in Aschaffenburg kürzer, aber klappt. Auch wenn die Fahrplanauskunft kurz bei Altheim sich meldete und meinte der Zug habe 12min Verspätung, wohlgenerkt kurz nachdem er pünktlich in Altheim los fuhr…

Überpünktlich war der Büs nach Reinheim. Dieser fuhr die Haltestellen durchschnittlich um 2 bis 3 Minuten zu früh an und ab.

Und so wird nach über 9h Bahntour die Heimat wieder erreicht.

Der heutige Fahrplan:

01.02.2026

RB20 (74615)
Nach Naumburg(Saale)Hbf
Ab 09:36 Gotha, Gleis 3
An 09:48 Neudietendorf, Gleis 1
An 09:58 Erfurt Hbf, Gleis 8a

Statt 1h in Neudietendirf rumzustehen, weiterfahrt nach Erfurt Hbf

RB46 (81199)
Nach Rennsteig
Ab 10:38 Erfurt Hbf, Gleis 7
Ab 10:48 Neudietendorf, Gleis 2
An 12:09 Rennsteig

RB46 (81206)
Nach Erfurt Hbf
Ab 12:43 Rennsteig
An 13:40 Plaue(Thür), Gleis 3

RE7 (3761)
Nach Würzburg Hbf
Ab 13:58 Plaue(Thür), Gleis 1
An 15:25 Schweinfurt Hbf, Gleis 6

RE54 (4624)
Nach Frankfurt(Main)Hbf
Ab 15:56 Schweinfurt Hbf, Gleis 6
An 17:41 Aschaffenburg Hbf, Gleis 8

HLB RB75 (34992)
Ab 17:58 Aschaffenburg Hbf, Gleis 5
An 18:21 Dieburg, Gleis 2

Bus 679
Nach Bahnhof, Reinheim
Ab 18:30 Bahnhof, Dieburg, Bussteig 12 ab -2min
An 18:57 Bahnhof, Reinheim, Bussteig 12 an -4min

Vollkommen blamiert hat sich heute übrigens Vias.

Kurz nach dem Ende der Vollsperrung in Darmstadt Nord verkündete man folgendes:

Was für ein Blödsinn von A bis Z.

Denn die Schutzbauten müssen jetzt erstmal zurückgebaut und dann Gleise, Oberleitung und Signale wieder hergestellt/aufgestellt werden bevor die RB82 wieder direkt zwischen DA-Nord über Arheilgen nach Frankfurt verkehren kann.

Bis heute hat der Laden aber nichtmal einen Ersatzfahrplan mit angepassten Fahrtzeiten zum Kopf machen in DA Hbf kommuniziert und heute sind angeblich alle Züge pünktlich.

Diagnose: Planlose Viad Leitstelle die vermutlich nichtmal besetzt ist und daher keine Istdaten freigegeben werden. Nur schwachsinnige Social Media Posts. 🙁

Der Kahlgrund brennt

Nach etlichen Jahren ist die Wettervorhersage zu „Der Kahlgrund brennt„, also dem grossen Tag der offenen Tür der diversen Brenneien im Kahlgrund, endlich mal halbwegs passabel und so mache ich mich per Rad erstmal nach Dieburg auf een Weg um dann mit der RB75 nach Aschaffenburg zu fahren.

Jetzt geht’s erstmal aus Aschaffenburg raus. Vorbei an den ungenutzten Gleisanschlüssen der Post und Spedition geht’s erstmal nach Hösbach.

Ab Hösbach geht’s dann hibauf auf die Höhen des Spessarts.

Vorbei am Kalkwerk bei Rottenberg geht es durch den herbstlichen Wald stetig bergauf.

Und irgendwann gehts natürlich auch wieder hinunter.

Das Gefälle hinter nach Blankenbach ist dabei nicht zu verachten.

Danach rüber nach Schöllkrippen und durch die Baustelle und so wird noch vor der offiziellen Öffnung die Brennerei Rosenberger erreicht.

Erstmal Kaffee gegen die einstelligen Temperaturen.

Ab 11 Uhr ist dann offiziell geöffnet. Bier von der Brauerei Wiesen ein paar Täler weiter und gerade noch in Unterfranken liegend, sowie einen Rinnekloden Brand. Ja, nicht schlecht.

Na dann mal weiter in den Ortsteil Schneppenbach zur Obstkelterei Rothenbücher die „nebenbei“ auch brennt.

Haselnuss Brand, Wildschwein Bratwurst (zu 3,50€ !) und Zwetschgen Brand aus dem Eichenfass. 3x sehr fein.

Noch ein kurzer Blick in die Destille, dann geht es weiter.

Aber ohne Nutzung des „Schnapsdrosselbus“ welcher am heutigen Tag die 10 teilnehmenden Brennereien stündlich verbindet.

Es geht erstmal zurück nach Schöllkrippen undcdann das Tal runter nach Blankenbach.

Ab und zu kommt die Sonne durch und beim Zug nach Kahl und Hanau klappt es auch mal mit der Sonne.

Und weiter der Kahl entlang nach Mömbris.

Uffbasse, Langsam fahren  😀

Nächster Boxenstop ist dann hinter Mömbris und Niedersteinbach die Edelbrennerei Dirker.

Festbierbrand vom „Grenzgänger“.
Die Brennerei Dirker liegt im eigentlich Unterfränkischen Kahlgrund, aber eben nur eigentlich. Hier streckt sich ein hessischer Finger ins Tal. Trotzdem gehört er der Rosenhut Vereinigung der fränkischen Brennereien, zu der auch der Haas aus Pretzfeld gehört, an. Festbierbrand. Ja, in Ordnung, läuft.
Das Brennereifest im Kahlgrund ist diesjahr gut besucht, aber nicht überlaufen und top organisiert bei den Brennereien.

Kaum Schlangen, motiviertes Personal, super Brände und faire Preise.

Die Brände liegen zwischen 3 und 5 €, Bratwürste im Brötchen zwischen 3,50 und 5,- €.

Weiter über das kleine Ort Brücken und mit ein paar Bahnfotos zur Feinbrennerei Simon die gleichzeitig auch ein Weingut ist.

Kleine Grundlage mit Erbsensuppe bevor es weiter geht.

Wenn ich vor ein paar Wochen endesä September schon Schneefall am Furka hatte, warum nicht Ende Oktober Glühwein?
Der hausgemachte Glühwein aus eigenem Wingert ist im übrigen wie der Simons Bavarian Single Pot Still Whiskey ein sehr feines Stöffchen.
Aber jetzt keinen Stoff mehr. Muss ja noch etwas Radfahren.

Nochmal am Fotostandort von vorhin vorbei und weiter an den Wingerten bei Michelbach vorbei.

DercZug mit dem Wingert wäre auch ein nettes Motiv, aber eine 3/4h kann ich nicht warten.

Der Winzer und Brenner Höfler in Michelbach wird übersprungen. Immerhin wird es seit heute wieder 1h früher dunkel und ich will noch im Hellen nach Seligenstadt kommen.

Und so geht’s nun flott via Alzenau nach Dettingen.

Über die nur für Fußgänger und Radfahrer ausgelegte Kilianusbrücke geht es über den Main nach Mainflingen und damit wieder nach Hessen zurück.

Mainabwärts und wie schon den ganzen Tag bei bisweilen böigen Nordostwind weiter nach Seligenstadt zum Bahnhof.

Der RE nach Frankfurt fährt gerade ein und die RB 16:47 nach Wiebelsbach fällt (wieder mal) aus, aber mit dem RE85 um 17:18 bekomme ich den Anschluss in Wie-Heu vsl. auch.

Der Anschluss in Wie-Heu hat gut 15min Verspätung und so wird um 18:02 der Heimatbahnhof wieder erreicht.

Fazit, es hätte etwas wärmer sein können, aber immerhin hat es nicht geregnet. Im Gegensatz zum letzten Besuch hatte ich die besseren Brände erwischt und die Orga bei den Brennereien war um Klassen besser.

Zum Abschluss noch die Aufzeichnung bei Komoot der Fahrt von Aschaffenburg über den Kahlgrund nach Seligenstadt.

Auf ins Frankenland

Nein nicht der CHF (das kommt als Kurztrip Ende des Monats) sondern in die Nachbarregion Franken.

Aber erstmal geht’s von zu Hause mit +15 nach Wiebelsbach, sozusagen  „back to the roots“ denn hier begann nach der Lehre 1992 meine „Karriere“ im Signaldienst, zur temporären Dienstübergabe da der Kollegen mehrere Wochen nicht im Dienst sein wird.

Einige Telkos und gute Gespräche später geht’s dann planmäßig nach Babenhausen, der zurückgebaute Fahrtanzeiger wird gleich begutachtet 😉 , und mit der HLB nach Aschaffenburg.

In Aschaffenburg sind alle RE 50 im Ausfall und es wird ein SEV verkündet. Im Ostkopf sind die derweil die Kollegen der Oberleitung schwer am Arbeiten.

Es verkehren zwischen Laufach und Kleinostheim keinerlei Züge, in Richtung Würzburg fahren aber wenigstens die ICE und auch Güterzüge. Die RE 50/55 fallen aus. Gut dass ich dich nicht das Rad mitnehmen wollte.

Mit gut +20 geht es dann mit dem ICE nach Würzbitrg und Nürnberg.

Im Hbf wird im Ostflügel ein Krustenbratenbrötchen erstanden und eine Runde zur Stadtmauer gemacht bevor es mit der U1 nach Fürth geht.

In Fürth Hbf war dann die Fahrt zu Ende. Wenn auch später wie geplant. Aber egal. Hauptsache angekommen.

Nach dem Zimmerbezug im Niu noch eine kleine Runde zum nahen EDEKA zim Erwerb eines kleinen Querschnitts der hieisigen Braukunst. Mal sehen wie viel davon es bis zurück nach Südhessen schaffen.

Danach Treffen mit einigen der Schnappsbegeisterten im Ristorante Milano ind einer 1a Calzone und einem top Grappa mit Rosinen.

Jetzt erstmal ausschlafen für die morgige Schnapsprobe welche ihr 25. Jubiläum feiert, wobei ich erst seit etwas über 10 Jahre dabei bin.

Frühlingsradtour 2024 Tag 8 – Nach Hause mit Rad und Bahn

Mit meiner Verlängerung war ich heute der einzige Übernachtungsgast und hatte damit ein recht exklusives Frühstück.

Gut gestärkt konnte ich dann entspannt talwärts nach Gosberg rollen.

Am Haltepunkt von Gosberg nutzte ich dann doch lieber die Brücke statt der Furt.

Der benachbarte Haltepunkt des gut 2km ebfertt liegenden Pinzberg erstaunt immer wieder durch seine 100% autarke Beleuchtungstechnik.

In Forchheim an der Kreuzung Adenauerallee / Bamberger Straße verwundert mich ein Gebäude das einem Bahnwärterhaus recht ähnlich ist. Hatte die Bahnstrecke von Nürnberg nach Bamberg früher eine ortsnähere Trasse?

Nun geht’s stets der Regnitz bzw. dem Main-Donau-Kanal Richtung Bamberg.

Bei Strullendorf kommt leider keine Übergabe nach/aus Schlüsselfeld vorbei und den Besuch beim Kraus in Hirschaid opfere ich der Option einer früheren Fahrt mit geringerer Auslastung nach Aschaffenburg.

Und noch eine Schleuse weiter ist kurz nach 12 schon der Bahnhof von Bamberg erreicht.

Der RE20 nach Würzburg wird aus Nürnberg gemeinsam mit den RE nach Saalfeld bis Bamberg geführt und besteht aus zwei vierteiligen DesiroHC, ein ziemlicher Kapazitätsgewinn gegenüber der bisher eingesetzten Talent2.

Wie üblich ist der der Treppe am nächsten stehende Wagen sehr gut besetzt, ich verbringe das Rad und mich in den hintersten und sehr entspannt besetzten Wagen. Die Fahrt ist ereignislis, der DesiroHC fährt recht ruhig und pünktlich wird Würzburg erreicht.

Der Zug aus Bamberg fährt nach Gleis 10 ein auf derem westlichen Teil bereits der Twindexx des RE55 nach Frankfurt steht. Auch hier wieder das gleiche Verhalten dass der erste Wagen an der Treppe gestürmt und sehr voll ist während es im weitest entfernten Wagen mehr als genug Plätze hat.

Aha, WFL fährt also immernoch DDR / Reichsbahn Retromaterial als Ersatzleistungen für GoAhead nach Treuchtlingen.

Und nach gut einer Stunde ist Aschaffenburg pünktlich erreicht.

Wie schon in Bamberg sind die Aufzüge extrem lamarschig aber zur RB75 will ich eh nicht den Bahnsteig wechseln.

Trotz einsetzenden leichten Regen entschließe ich mich mit dem Rad weiterzufahren.

Der Biergarten im Park Schönbusch hat wegen des unbständigen Wetter leider zu.

Also weiter „Westwärts“ durch den Park und vorbei am ehemaligen Bf. Nilkheim (dessen Stellwerk heute im Eisenbahnmuseum Kranichstein als Schauanlage dient) und des benachbarten Bunker.

Dann durchs Industriegebiet und vorbei am Gashandel der den letzten Rest der Strecke von Nilkheim nach Höchst liegt.

An der ehemaligen Strecke geht es weiter bis kurz vor Grossostheim und rüber nach Schafheim wo Hessen wieder erreicht wurde.

Interessantes Grafiti zu Schwimmbadpommes am Freibad in Schafheim 👍

Über Schlierbach und Kleestadt geht’s nach Klein Umstadt wo trotz oder wegen (?) des aktuellen VIAS Notfahrplan eine RB86 nach Hanau vorbeikommt.

Zwischen Richen und Habitzheim fängt es richtig an zu regnen aber kurz vor Ueberau hört es auf und Zeit für ein Eis in Ueberau und kurz drauf ist Reinheim erreicht.

Acht wunderbare Tage bei teils top bis durchwachsenen Wetter sind rum.

Hier der Komoot Link zur Teiletappe Schlaifhausen – Bamberg und hier die zweite Teiletappe von Aschaffenburg nach Reinheim.

Die Tour hat auch dafür gesorgt dass ich tatsächlich zum 10.5. hin die über 10.000km in einem Jahr mit dem neuen Jobrad zusammengekommen habe.

Auch die über 41tkm mit beiden eBikes seit 23.5.2017 wurden locker geschafft.

Zum Ende der Frühjahrsradtour2024 waren es doch 581km und 4.480 Höhenmetrer aufwärts.

Wobei da am Samstag auch der Weg zu Fuss aus Schlaifhausen aufs Walberla und Zurück dabei sind, was aber vernachlässigbar ist.

Aber der nächste Urlaub (ohne Rad *mon dieu*) ist schon in Sichtweite. Zwar nicht nach Bern, aber derartige Wanderwegweiser hat es auch in Graubünden genug.

In Etappen nach Hause

Sorry, die gesamt über 90km bei der elenden Hitze haben mich platt gemacht.

Daher gibt es den Tourbericht erst morgen (hust… oder noch später).

Aber hier erstmal die beiden Links bei Komoot zu den Etappen von Coburg mit der Füllbachtalbrücke und durch den Itzgrund nach Bamberg und im Anschluss an die Zugfahrt mit dem gut gefüllten RE54 via Würzburg von Aschaffenburg nach Hause.

… Hier noch erstmal ein paar Bilder. Auf den Collagen bis Bamberg steht aber das falsche Datum. Soviel zu „Tourbericht gibts morgen“ 😉

Aber den Text gibt es später erst. Dafür ist es heute am 10.9. auch schon wieder zu spät.

Jetzt gehts wirklich und über Nebenlinien heim

In der Nacht hat es wieder angefangen zu regnen aber bis nach dem Frühstück lässt es nach.

Also ist etwas Zeit den bunten Reigen an Zügen am westlichen Ortsrand zu dokumentieren.

Auch die drei Ersatzgarnituren der WFL waren unterwegs, 2x Baureihe 112 mit Reichsbahn Dostos sowie 1x Baureihe 111 mit einem Dosto und drei ex Silberlingen oder Wittenberger.

Dann ist es gegen 11 Uhr Zeit um zum Bahnhof zu gehen.

Auch die heutige Etappe wird, wie auch schon gestern, aufs D-Ticket durchgeführt. Sehr angenehm wenn man sich weder durch den Tarifdschungel quälen muss und wo die DB Freifahrt gilt oder nicht.

Im Eingangsbereich der GoAhead Mireo zeigt ein Display Werbung für regionale Sehenswürdigkeiten an sowie welche Türen funktionieren oder auch nicht und wo man sich im Zug befindet. Die vorgesehene Auslastungsanzeige funktioniert (noch) nicht und warum man im Zug nach Würzburg den eigenen Zug als Anschluss in Steinach anzeigt erschließt sich mir nicht gerade. Der dreiteilige Triebwagen ist gut gefüllt und in Steinach kommen noch etliche Fahrgäste dazu, inkl Rädern. Aber es komen alle rein.

Mit einem 622 mit der eigenartigen 3+Klappsitz Anordnung, die Klappsitzreihe im Hochflurbeteich taugt weder dazu Räder abzustellen geschweigedenn für Kinderwagen, geht es nach Rothenburg ob der Tauber.

Für einen Stadtrundgang reicht der 15min Aufenthalt nicht. Aber der wurde ja schon 2022 absolviert. Einst ging die Strecke weiter nach Dombühl. Heute wird davon nurnoch der kurze Abschnitt bis zum Gewerbegebiet südlich des Bahnhof bedient.

Und dann geht’s zurück nach Steinach bei Rothenburg.

Im durchgehenden Hauptgleis Gl 3 nach Süden parkt immernoch ein Güterzug so dass alles über das Gl. 4 fährt.

Auch der Zug nach Würzburg kommt via Gleis 4, es ist eine der Ersatzganituren von WFL.

Mit Reichsbahncharme geht es nach Würzburg.

Die Schlurren sind im Oberstock noch beengter wie ihre Nachfolger was den schrägen und nicht wie beim Nachfolger gerundeter Dachbereichen geschuldet ist.

Weiter geht’s im GoAhead Flirt (mit zwei kaputten Toiletten) nach Lauda.

Der einstmals bedeutende Bahnknoten Lauda ist nurnoch ein Schatten seinerselbst. Die alten ubd großzügigen Anlagen des Betriebswerks sind abgeklemmt und ungenutzt dem Verfall preisgegeben.

Von den stadtseitig stehenden grossen Gebäuden welche alle im Grunde wie Empfangsgebäude aussehen dient keines mehr als Empfangsgebäude oder anderweitig dem Bahnbetrieb.

Nach einer 3/4h Wartezeit die auch zum Einkaufen genutzt werden konnte kommt der RE der DB Westfrankenbahn aus Crailsheim nach Aschaffenburg an.

Entspannt gehts nun der Tauber und ab Wertheim dem Main entlang. Wobei der Zug nicht so leer bleibt wie im Foto nach Zustieg in Lauda.

In Miltenberg wird noch Holz verladen und schon bald ist Aschaffenburg erreicht.

Mit der HLB geht’s nach Babenhausen wo der 3min Übergang klappt, genauso wie in Wie-Heu mit bequemen Umstieg ohne die Unterführung zu nutzen von Gl 2 nach 4 durch den auf Gl 3 wartenden Zug nach Eberbach.

Und dann wird Reinheim auf Gl 2 erreicht und somit endet auch der Teil 2 des Sommerurlaubs.

Passend dazu zum Abschluss „Brust oder Keule“ auf Nitro im TV.

Aber nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub. Zeit um den Herbst anzuplanen.

Herbstliche Spessartrampe

Durch die drei Nachtschichten am Wochenende war am Montag ein Ruhetag angesagt. Petrus war im Gegensatz zu den Tagen zuvor auch Wohlgesinnt und so entschloss ich mich, weil zudem die Bäume nich recht herbstlich gefärbt sind, der Spessartrampe einen Besuch abzustatten, auch wenn diese jetzt nicht gerade „um die Ecke“ liegt.

Erster Stopp war bei Klein Umstadt wo kurz darauf ein Lint der Vias als RB86 von Hanau nach Wiebelsbach das herbstliche Bild garnierte.

Über Großostheim und Aschaffenburg ging es dann weiter nach Laufach wo die Spessartrampe beginnt. Positiv zu vermerken ist dass man in Laufach nichtmehr auf der stark befahrenen Hauptstraße fahren muss sondern ein talseitiger Radweg angelegt wurde.

Hinter dem Bahnhof Laufach ist zwischen dem Haus und der neuen Trasse die alte steilere und höher trassierte Trasse noch sehr gut erkennbar während ein RE aus Würzburg nach Frankfurt eilt.

Genau in der Sonnenlücke kam dann ein Güterzug vor dem herbstlichen alten Bahndamm auf Höhe von Hain vorbei. Im benachbarten Gasthaus Seebachblick hat man durch die tiefere Lage der neuen Trasse jetzt keinen Bahnausblick mehr.

Da es nicht nach weiteren Wolkenlücken aussah fuhr ich durch Hain weiter ans Ostportal des Falkenbergtunnel „Ost“. Ein RE nach Würzburg hat gerade den Falkenbergtunnel „West“ verlassen um kurz darauf im Tunnel „Ost“ den Bergrücken nach Heigenbrücken zu unterqueren.

Kurz darauf passiert in der Gegenrichtung ein ICE3 den kurzen Abschnitt zwischen den beiden Tunnels.

An der Stelle an der noch 2017 Überleitweichen bzw. ein Wartegleis für die zurückkehrenden Schiebeloks vor dem Westportal des Schwarzkopftunnels lagen befindet sich heute ein kurioser aber interessanter Rastplatz.

Der „Kessel“ der Holzlok dient als Brunnen der von einem Rohr aus dem Fahrleitungsmast in den Kamin gespeist wird.

Dee Schwarzkopftunnel wurde verfüllt. Der Zustand lies laut Berichten keine Adaption als z. B. Radwegtunnel zu. Auch wurde die gänzlich vorhandene alte Trasse nicht als Rad- oder Wanderweg ungenutzt. Eine in meinen Augen vertaene Chanca. Immerhin befinden sich an den begleitenden Wegen informative Schautafeln zur alten und neuen Strecke.

Das ehm. Zwischensignal „T“ gehörte zum alten Bf. Heigenbrücken der unmittelbar am Ostpotal anschloss.

Da man beim Verfüllen Hohlräume bestehen lies dient der Tunnel nun als unzugängliche Fledermaushöhle.

Die nachträglich wieder verlegten Schienen lassen das Dampflokomotiv auf dem zugemauerten Portal recht plastisch erscheinen.

Die grüne Kutte im rechten Gleis ist wohl der Streckenläufer oder ein „unbefugter Dritter“ dessen Sprechblase „Hii un zurück laaf ich“ verkündet.

Es wird Zeit zurückzufahren, immerhin wird es derzeit schon ab halb fünf dunkel.

Kurz vor Laufach zwerren dann zwei „anonyme“ 111er einen Keswelwagenzug den Berg hinauf. Leider habe ich mir die Halterkennung nicht gemerkt.

In Aschaffenburg ist es wesentlich weniger bewölkt und das Schloss spiegelt sich sehr schön im Main.

Zur blauen Stunde dann wieder ein RB65 nach Wiebelsbach beim Zwischenstopp vor dem ehm. Empfangsgebäude von Klein Umstadt.

Warum der Anzeiger am Bahnsteig verkündet dass der Zug am Gleis 1 hält wobei der heutige Haltepunkt ohnehin nur ein Gleis hat wissen wohl nur die Truppe von DB StuS.

Kurz vor Habitzheim wurden dann 30.000 km seit der Auslieferung des Rads in 05/2017 errricht. Somit wurden vorzeitig die 5.000 km pro (Betriebs)Jahr erreicht.

Daher noch ein wenig Statistik zur heutigen Tour.

Wie üblich hier der Link zu Komoot zur Tour mit viel mehr Bildern.

Septembertour, Etappe 5 und 6, Es geht nach Hause

Heute standen die letzten Kilometer der Strecke nach Höchstadt (Aisch) an und die wenige Kilometer weiter liegende und ebenfalls abgebaute Strecke Demantsfürth – Neustadt (Aisch).

Von Neustadt ging es im RE 10 nach Würzburg und von dort im RE 54 nach Aschaffenburg.

Den ursprünglichen vorgesehen Abstecher nach Thüngersheim um die wegen baubedingter Sperrung der Schnellfahrstrecke über die Maintallinie verkehrenden ICE vor Weinbergen bzw. dem dortigen Steilhang zu fotografieren lasse ich fallen da es zeitlich knapp werden würde und zudem das Wetter sehr wechselhaft ist und ich keine Lust auf Regenfotos hatte.

Ab Aschaffenburg gibg es per Rad via Nilkheim und der ehm. Bachgaubahn nach Großostheim und Schafhein nach Hause wobei es mich bei Semd heftigst mit Regen erwischte. Aber kurz nachdem alles durch und durch nass wurde ließ dieser nach.

Mehr Infos dann morgen. Heute hab ich keine Lust mehr.

Hier nich die Links zur Aufzeichnung von Gremsdorf nach Neustadt (Aisch) sowie Aschaffenburg nach Reinheim bei Komoot.

Daher hier unten die Bilder erstmal unkommentiert.

Wasser, Biergärten und ein Zug

Eigentlich hatte ich für heute nichts ausser der Rückfahrt geplant.

Den Abstecher zum Cadolzburger Bähnchen nachholen? Dafü war es zu bedeckt. Direkt heimfahren? Zu langweilig.

Letzen Endes wurde es nach dem Frühstück eine entspannte Fahrt am Main-Donau-Kanal entlang nach Hirschaid um dort zum Mittagessen im Biergarten der Brauerei Kraus einzukehren.

Danach wurden bei Strullendorf ICE, S-Bahnen und der Schnellfahrstrecken-RE nach Coburg und Sonneberg abgefangen. Dadurch kam aber mein Zeitplan ein wenig durcheinander und es ging stramm weiter nach Bamberg zum RE54 Richtung Frankfurt der gerade noch 1min vor Planabfahrt erreicht wurde.

Neben meinem Rad sind noch zwei im Abteil, in Würzburg kommen noch drei dazu. Alle wollen bis Aschaffenburg.

Da in den Aufzug nur maximal zwei, teils auch nur ein Fahrrad passen düfte es mit 7min Übergang zum Wechsel von Gleis 8 nach Gleis 5 zur HLB knapp werden.

Aber da das Wetter ohnehin brauchbar ist entschließe ich mich von Aschaffenburg mit dem Rad via dem Park bei Nilkheim nach Hause zu fahren. Insbesondere da die 61km Etappe am Main-Donau-Kanal entlang kaum Akku gekostet hatte.

Den Bahnübergang in der Allee zum Park bei Nilkheim muss ich irgendwann mal mit Zug umsetzen.

Durch den Park und dann auf der ehm. Bahntrasse geht es nach Großostheim…

… und weiter über Schafheim nach Klein Umstadt und Habitzheim nach Hause.

Hier die erste Teiletappe von 61,5km von Fürth nach Bamberg und die zweite Teiletappe von 35,7km von Aschaffenburg nach Reinheim.

In Summe waren es dann 96,2km mit 23% Restakku bei Ankunft zu Hause. Die erste Teiletappe zeichnete mit 64,5km etwas mehr auf da ich die Aufzeichnung erst nach der Abfahrt stoppte.

Kleine Frühherbstrunde in der Oberpfalz

Die Fahrkarte und der zugehörige Reiseplan sah vor 5:31 mit der RB82 nach Darmstadt Nord zu fahren und von dort mit der RB75 nach Aschaffenburg um dort den ICE21 nach Regensburg zu erreichen.

Also wurde der Wecker sehr früh gestellt. Aber das Wetter war gut und so fuhr ich um viertel nach Fünf statt zum Bahnhof mit dem Rad nach Dieburg und erreichte damit auch noch eine RB75 früher.

Das sollte sich noch als Glücksfall herausstellen denn die ursprünglich vorgesehene RB75 sammelte ab Mainz fleißig Verspätung und der Übergang von 16min wurde mit über 20min Verspätung sauber verpasst.

Aber so erreichte ich bequem den ICE21 und konnte ein wenig dösen, Kaffee und Kuchen aus dem Speisewagen genießen und sich die im Laufe des Tages wieder zu erreichenden Fotostellen sichten.

Glück gehabt und so erreichte der ICE21 mit wenigen Minuten Verspätung Regensburg. Die einzige Herausforderung war dass die linke Tür zum Bahnsteig defekt war, aber die Tür im Nachbarwagen war in Ordnung.

Schön wäre auch wenn die Gepäckablage über den mageren drei Radstellplätzen im ICE-T etwas höher abgeordnet würden denn bei den beiden äußeren Halterungen ist das Einfädeln sehr kompliziert da der Lenker anstößt.

Wie schon auf der Herbsttour 2020 ging es quer durch Regensburg geht es runter zur Donau, aber diesmal nicht auf die andere Flussseite und flussabwärts, sondern am rechten Ufer hinauf Richtung Prüfening zur Bahnbrücke neben der ehemaligen Bahnschule.

An der Brücke ist Petrus etwas albern unterwegs, immer wenn die Sonne schien kamen auch Regentropfen herunter.

Über die Brücke geht’s auf die linke Uferseite.

Kurz darauf wird Sinzing erreicht und teils auf der 1985 stillgelegten Bahnstrecke Sinzing – Alling geht es die (den?) Schwarzen Laber hinauf.

Vor Alling auf Höhe der Papierfabrik aber auf der linken Talseite lagern Feldbahngleise. Vermutlich stammen diese von der ehemaligen Braunkohlebahn.

Und so geht es nun auf „normalen“ Feldwegen und Strassen weiter flussaufwärts.

In Schönhofen wurde wohl das „Facepalm“ Denkmal aufgestellt und hinter dem Ort versuchen sich mehrere Kkettereran den steilen Felsen.

Der Weg ist meist gut ausgebaut und nur selten steil. Sehr angenehm zu fahren.

Die Schwarze Laber hat so wie es scheint kaum einen frei fließenden Abschnitt. Stauwehre und „Mühlen“ reihen sich dicht an dicht. Zwar sind fast alle Mühlen stillgelegt, aber als Kraftwerk sind die meisten noch aktiv.

Was kostet denn so ein Laaberer? Und gibt’s die auch Kiloweise? 😂

Die Bahnstrecke passiert den Ort weit oberhalb auf einem hohen Damm was sich als Fotomotiv anbietet.

Durch den Ort geht’s weiter. Weiter Talaufwärts aber die 10% Steigung bleibt mir erspart.

Der Weg führt an der anderen Talseite, aber teils nur als Trampelpfad, weiter.

Aber der Abschnitt ist nur kurz und auf Nebenstraßen geht es bis kurz vor Beratzhausen.

Und hier findet sich die zweite Fotobrücke die ich zunächst von der flussabwärtigen Seite per Drohne versuche.

Die ICE kommen aber nicht wann diese zu erwartet sind. Grund ist unter anderem eine Fahrleitungstörung zwischen Würzburg und Nürnberg. Nochmal gut dass ich den ICE21 heute morgen erreicht habe.

Der Kalkfelsen hinter der Brücke wird dann der nächste Fotostandort.

Also geht es nun hinauf zum Felsen. Einen richtigen Weg gibt es nicht, aber die Traktorspur ist fahrbar.

Und wie zu erwarten wurde der ICE auf der Brücke um wenige Sekunden verpasst. Aber der Güterzug und Regionalexpress tun es auch.

Dann wieder hinab ins Tal, Getränke beim Edeka bunkern und hinter Beratzhausen wird der reguläre Radweg verlassen und es geht wieder hinauf Richtung Mausheim.

Zwischen Mausberg und Parsberg wird die Nebenstraße genutzt und noch ein paar ICE und Agilis Möpse abgelichtet.

Ab Parsberg geht es steil hinab ins Tal bevor es um so steiler wieder hinauf geht und nach 69km ist das Landhotel Schöll in Hörmannsdorf erreicht.

Nach dem Frischmachen geht es zum Essen mit in Bierologie fachkundigem Beisitzer 😉

Wie üblich am Schluss hier der Link zur Aufzeichnung bei Komoot mit weiteren Bildern.

Mit den 11km von Reinheim nach Dieburg waren es in Summe 80km.