Erfrischende Höhenluft und HGV Richtung Adria

Mit der mehrere Strassen hinter dem Bf. Torino Puerta Nova abfahrenden Linie 15 ging es heute Morgen quer durchvdie Stadt zur Talstation der Zahnradbahn Sassi-Superga.

Die Sonne hat bereits kurz nach 9 schon ganzschön Kraft, da ist es gut dass die unklimatisierten Strassenbahnwagen der 5000er Serie aus den End 80er/Anfang 90er recht großzügig öffenbare Fenster besitzen.

Um 10 Uhr fährt der erste Zug auf den Berg. Das an den Talbahnhof der Zahnradbahn Sassi-Superga anschließende Depot ist mit einem Gleis zur Strassenbahn verbunden und das inkl. Oberleitung die auch den gesamten Bahnhofs und Depot Bereich überspannt, mit Ausnahme des Abschnitts mit Bahnhofsdach.

Der Grund ist einfach, einerseits besitzt das Depot Areal keine Stromschiene und zudem keine Zahnstange so dass die Fahrzeuge per kleiner aus der Oberleitung versorgter Elektroloks verschoben werden.

Die Zahnradbahn fährt mit von oben bestrichener Stromschiene und ebenfalls wie die Turiner Strassenbahn mit der etwas eigenwilligen Spurweite von 1445mm.

In der Talstation gibt es auch eine kleine Ausstellung zur Zahnradbahn und Tram.

Die Strecke steigt bereits im Weichenbereich stark an, bietet aber nur selten Ausblicke da zumeist durch Bewuchs verlaufend.

Nach knapp 20min Fahrtzeit ist die Bergstation erreicht und die Massen, der Trieb- und Vorstellwagen waren komplett inkl. einiger Stehplätze besetzt, schieben sich den Gussweg zur Basilika hoch.

Aber das hat noch Zeit, erstmal eine der wenigen Fotostellen finden. Diese ist dann auch nur am Bahnhof bei der Ausfahrt sinnvoll möglich.

Undcdann hoch zur Basilica di Superga wo man auf deren Rückseite auch irgedeiner Turiner Fussballmannschaft von 19?? huldigt.

Und dann ist es auchvschon wieder Zeit zum Bergbahnhof zu laufen.

Und um 11:30 gehts wieder runter ins Tal.

Mit der Linie15 wurde dann aber nur bis zur Piazza Vittorio Veneto gefahren, der irgendwie an den Hauptplatz in Linz erinnert, um die Linie13 bei der Fahrt über die Ponte Vittorio Emanuele I zu fotografieren. Diese föhrt nur über die Brücke um dann unterhalb der Kirche Santa Maria del Monte dei Cappuccini zu wenden.

Während der Wartezeit werden zwei Wagenhälften alter Turiner Strassenbahnen der 2800er Serie auf ihrem letzten Weg zum Verwerter gesichtet.

Leider ist die Sonne nun ca. 1h zu weit und die Brücke liegt beim Blick mit Stauwehr und Kirche auf der Schattenseite. Aber wie es sich gehört geht die Sonne eh kurz bevor die Tram fuhr weg.

Noch ein paar Fotos vom „Hauptplatz“ bei dem die Durchfahrt der Tram durch die Arkaden sehr herausfordernd ist. Denn einen Blick auf das ankomme Tram hat es eigentlich nicht.

Daher fahren die Fahrer ganz langsam hinein bis die Schnauze sichtbar ist. Es war auch klar dass gefühlte Ewugkeiten niemand kommt, aber prompt mit der Tram eine Familie im Bild steht.

Zu Fuss gehts durch die schöne Altstadt zum Hotel das Gepäck holen und rüber zum Bahnhof.

Dort wartete bereits der Frecciarossa1000 nach Rom, ein Bombardier HGV Triebwagen, um pünktlich um 13:50 die Fahrt zu starten die bis Bologna Centrale genutzt wurde.

Kurz nach dem zweiten Halt in Turin in Porta Susa gibt es kleine Snacks, Wasser und Kaffee (also der übliche Tropfen Wasser im Becher) während der Zug mit knapp 300km/h durch die Po Ebene in Richtung Mailand düst.

In Mailand ist eohl gerade eine SBB Invasion im Gange. ETR610 von der Simplonlinie, Tilo Stadler Flirt vom RE80 nach Lugano und ein Giruno von der Gotthardlinie folgen dicht nacheinander am Zugfenster.

Mailand wird zwar pünktlich verlassen aber bei Rogoredo mit Warten und Fahren wegen eines „Polizeieinsatz“ auf Sicht setzt er etwas zu und auf der Schnellfahrstecke hat dann wohl das Fahrzeug oder die Zugsicherunh etwas „Schluckauf“. Stehen, Anfahren, wieder Stehen, und die bekannten im Fahrgastraum bemerkbaren Aufrüstszenarien lassen es vermuten dass es so ist.

Aber egal, besser hier mit gut 1h Übergang in Bologna Centrale als nachher in Venedig und für einen kleinen Kaffee ist auch noch Zeit.

Der Anschlusszug aus Rom nach Venedig kommt dann über 5min vor Plan herein.

Die Ankunfts- und Abfahrtstafel in Bologna C. „Tiefbahnhof“ zeigt dass die Züge über die Schnellfahrstrecke aus Richtung Norden alle etwas „struppig“ sind.

Leicht unscharf, aber in der linken Tafel der Ankunft hat es nur unten 2 Züge ohne Verspätungsmeldung in der dritten Spalte.

Ein Bahnsteigbistro mit Wein- und Sektkühlschrank. Nobel geht die Welt zu Grunde.

Erschreckend pünktlich geht’s mit dem nächsten Frecciarossa weiter nach Venedig, aber nicht in die Endstation St. Lucia sondern nur bis zum Festlandbahnhof Mesto, da sonst der Anschluss sehr knapp werden würde, auch wenn der Zug überpünktlich unterwegs war.

Kurz nach der Abfahrt gibt es wieder den in der Reservation inkludierten Snack. Ulkig dass in den Anzeigern Bahnsteige von Zügen die wohl bereits auch vor Ort angezeigt werden normal, die aber aktuell nur geplanten Bahnsteige mit Römischen Ziffern dargestellt werden.

Ich kann mich täuschen, aber die von den Niederländischen Staatsbahnen mangels Zuverlässigkeit zurückgegeben Fernverkehrstruebwagen von Ansaldo (jetzt Hitachi) scheinen nun bei TI im Fernverkehr zu laufen. Oder das Frondesign ist nur zufällig ähnlich.

Im Vorbahnhof von Venezia Mesto parkt derweil ein ÖBB NightJet.

Pünktlich wird Venezia Mesto erreicht und damit genug Zeit bis 20min später der Anschlusszug kommt um zu schauewas rechts und links vom Bahnsteig so fährt.

Und dann kommt überpünktlich der RV (Beschleinigter Regionalzug, also ein RE) nach Triest.

Es ist ein Hitachi Rock der TI, oder wie ich es von meinem Besuch auf dessen Vorstellung auf der Innotrans 2018 her nenne „Gruselkiste“, auch wegen des in Italien auch schon in vorherigen Generationen von Wagen und Triebwagen bekannten Plastikdesign.

Aber die Laufruhe ist recht gut und insbesondere die Klimaanlage arbeitet top, fast zu gut.

So geht es nun weiter ostwärts durch die „sagenhaft abwechslungsreiche Landschaft“ [ironie off]

Auch hier, eine auffällig hohe Anzahl von Güterzügen. Wobei die meisten aus dem Hafen von Triest bzw. Industrie und Hafengebieten drumherum eher von Privaten oder der ÖBB befördert werden.

So langsam geht nun auch die Sonne über der Adria unter und Triest wird erreicht.

Hier nochmal fas volle Plastikdesign des TI/FS „Rock“ und ein Funfact. Während in D das Laden von eBikes in Zügen ausdrücklich verboten ist besitzt der Rock extra Ladesteckdosen an den Radstellplätzen.

Vom Bahnhof dann rüber zum Hotel Roma und nach dem Check in zur ersten Inaugenscheinnahme zur Haltestelle der Tram nach Opicina, deren Endhaltestelle nun 50m vor der alten Endstation liegt.

Danach weiter zur Gaststätte der Brauerei Forst wo noch ein weiteter Tourgast dazu stösst.

In der Gaststätte scheint etwas die Zeit in den 60er/70er Jahren stehen geblieben zu sein.

Aber das Bier und Essen sind gut.

Danach ging es nach angeregten Gesprächen über die diversen Touren wieder zurück zum Hotel.

Morgen steht die reaktivierte und Standseilbahn unterstützte Tram nach Opicica auf dem Programm und wenn von Opicina der Zug nach Divaca und dann nach Koper fährt, die diversen Fahrplanauskünfte sind da etwas widersprüchlich, auch nach Slowenien.

Schaumermal.

Hier noch der Fahrplan von heute ab Turin.

FR 9641
Ab 13:50 Torino Porta Nuova
An 16:04 Bologna Centrale

FR 9423
Ab 17:01 Bologna Centrale
An 18:23 Venezia Mestre

RE 3581
Ab 18:51 Venezia Mestre
An 20:44 Trieste Centrale

Gorillas ähm… Zahnradbahn im Nebel

Heute ging es noch ein wenig weiter nach Südwesten. Ziel war der auf der französisch / spanischen Grenze liegende Berg La Rhune.

Aber es lief nicht wie geplant. Ging es noch recht flott aus Bordeaux heraus so legte der Zug „irgendwio im Nirgendwo“ der hier sehr flachen Landschaft eine harte Bremsung hin. Man habe ein Tier erwischt.

Letzen Endes bedeutete dies knapp 1h Verspätung am Zielort St-Jean-de-Luz-Ciboure, wobei der Zug als Ersatz für die (warum auch immer) ausfallenden TER, welche zwischen Dax und Hendaye alle Stationen bedienen, nun ab Dax überall hielt und entsprechend wohlgefüllt war.

Der Anschlussbus zum Col de Saint Ignace, wo sich die Talstation der Zahnradbahn auf den Berg La Rhune befindet, war natürlich auch weg und somit auch die reservierungspflichtige Fahrt auf den Berg.

Kurze Runde hinter den Bahnhof, leider war keine Zeit die Markthalle eingehend zu erkunden, die Stände davor auch waren schon sehr interessant und gut besucht. Aber kaum eine Querstrasse weiter ist wieder richtig Ruhe vor dem Trubel durch den Markt und die Touristenmassen.

Der Bus zum Col de Saint Ignace hat auch 15min Verspätung, an der Talstation ist auch reger Betrieb. Die Strecke wird 2022/23 saniert wofür bereits ein Verladegleis über die Parkplatzzufahrt verlegt wurde. Ebenso erhält die Bahn im September eine Diesellok (von wem wohl… Stadler) und diverse Wagen zum Transport von Baumaterialien da die Strecke weitergehend nicht per Strasse erreichbar ist.

Alle Fahrten werden als Ausverkauft angezeigt. Aber nach Erklärung der misslichen Lage wird das Abteil 1 im Zug 1 zugewiesen was scheinbar das Reserveabteil für kurzfristige oder anderweitig verpeilte Fahrgäste ist.

Vom Abteil hat es einen guten Blick in den Maschinenraum der über hundertjährigen HGe2/2 aus der Schweizer Lokomotivfabrik SLM von 1914. Wobei die Strecke der La Rhune Bahn offiziell erst 1924 in Betrieb ging.

Einer der Jobs des Lokpersonals ist es an Weichen den Stromabnehmer abzuziehen dessen Leitung die andre Stromphase kreuzen würde.

Im Gegensatz zur ebenfalls mit Drehstromfahrleitung (2 Oberleitungen, 3. Phase ist die Schiene) betriebenen Jungfraubahn wird die Oberleitung nicht entsprechend der Weichenlage umgeschaltet. Während der Weichenüberfahrt läuft somit der Motor kurz nur auf zwei Phasen.

Ausser in der Zufahrt zum Depot und in der einzigen Kreuzungsstation gibt es keine Weichen auf der Strecke womit der Stress überschaubar ist.

Mit beschaulichen 8km/h geht es nun bergauf.

Und je weiter der Zug sich dem Gipfel nähert desto dichter werden auch die Wolken.

Normal wären gut 1,5h Zeit auf dem Berg gewesen, durch die Verspätung schrumpft diese auf knapp eine halbe Stunde.

Also erstmal schnell einen Fotostandort für die Talfahrt gesucht. Beim ersten Besuch in 2010 hatte es mit viel Glück ein kleines Wolkenloch gehabt mit Blick bis zum Meer. Da war Petrus beim nun zweiten Besuch andrere Meinung und begann den Gipfel mal mehr mal weniger einzunebeln.

So so, Laufen, Fahrrad- und Motorradfahren ist also entlang der Bahntrasse verboten. Und was ist mit Tretboot oder Surfbrett? 😂

Und es wird zeitweise Neblig bis unter 50m Sicht. Aber aks Fotomotive auch ganz interessant.

Die Bergfahrt des Zug 2 wird noch fotografiert bevor es strammen Schrittes hinauf zum Ende der Warteschlange kurz unter dem Aussichtsplateau am Funkturm geht.

Der Vorteil wenn man im ersten Zug der Talwärts fährt sitzt? Man kann den zweiten darauf folgenden mit etwas Glück fotografieren.

Und dann ist nach gut 40min die Talstation wieder erreicht. Bis 1937 gab es hier einen Anschluss per Bahn nach Sare und St-Jean-de-Luz-Ciboure. Aber der nun verkehrende Bus, immerhin heute im 1 bis 2h angenäherten Takt, 2010 gab es nur 2x am Tag einen Shuttlebus, kommt erst später und so bleibt Zeit die Bahn auf Höhe des Depots und der Talstation abzulichten.

15:43 geht es dann mit dem Bus auf der engen Strasse, welche früher wohl auch die Bahn nutzte, wieder hininter zum Bahnhof.

Es blieb auch noch Zeit für eine Runde zum Hafen. Da gerade Ebbe war konnte man den massiven Besatz der Brückenfundamente usw. durch Muscheln erkennen.

Der Zug kommt pünktlich, ersetzt wie auf der Hinfahrt den ausgefallenen „Dorf TER“ bis Dax ist aber in Bordeaux fast wiede pünktlich.

Die Landschaft bietet sich zum Meditieren oder einfach zum Wegdösen an.

Wiedermal die tolle Landkarte der Bahnstrecken in der Bahnhofshalle von Bordeaux bewundern, in Bahnhofsnähe etwas gegessen und nun nachdem der Tagesbericht fertig ist geht’s auch ins Bett.

Morgen geht’s nach Caen, also Richtung Normandie. Aber nicht wie geplant da es sich in der Vorschau der SNCF App herausstellt dass der gewünschte Intercité nach Nantes komplett ausreserviert ist und die Aussicht 4h stehen ist jetzt nicht gerade begeisternd.

Daher wieder per TGV nach Paris und dann via… ach das sieht man ja morgen.

Von der Rhône auf Unwegen zum Brienzer Rothorn

Und dann kam er doch der Regen…

Es war früher Aufsteigen angesagt, denn schon um 7:56 ging es nach Aigle.

Natürlich nicht ohne die Zeit bis zur Abfahrt für Fotos zu nutzen.

Von Aigle bis Le Sepey besteht seit mitte Juli Schienenersatzverker und der Aushang der „tpc“ klingt nicht danach dass dieser bald vorbei wäre.

Denn dieser ist mit dringenden Baumaßnahmen als Grund und zeitlich mit „bis auf weiteres“ betitelt. 🤔😔

Der Abschnitt Aigle Bahnhof bis Verschiez wird aber befahren und bringt die Fahrgäste zum Bahnhof von wo sie dann im SEV Bus nach Le Sepey fahren können. Ein „kleiner“ Umweg. Zudem befinden sich auf der Straße nach Le Sepey mehrere Baustellen die den SEV Bus nicht grade positiv beeinflussen. In einer der Baustellen musste dann auch heftig rangiert werden.

Trotzdem gelang der Umstieg auf den im Inselbetrieb zwischen Le Sepey und Les Diablerets verkehrenden Triebwagen fast pünktlich.

Auch diese Strecke hat recht spektakuläre Abschnitte mit tiefen schluchtenartigen Abschnitten die aber nur schwer zu fotografieren sind.

Und so wird auch Les Diablerets pünktlich erreicht und der knappe Übergang zum Postbus über den Col du Pillon nach Gstaad problemlos erreicht.

Leider präsentierte sich der Pass im dichten Nebel aber weiter in Richtung Gstaad wurde das Wetter langsam besser und Gstaad wurde exakt laut Plan erreicht.

Mit dem Pullmann Classic bzw. Panorama Express ging es von dort nach Zweisimmen.

Das „Classic“ ist eher etwas kreativ ausgelegt da die MOB ihre Pullmann Wagen von 1939 nach wenigen Jahren an die RhB verkaufte. Daher hat die MOB gut 70 Jahre später ihre „Pullmann Classic“ Wagen aus EW I neu gebaut und u. a. mit Klimaanlage ausgestattet.

Die Fahrt mit diesen Wagen kostet 7 CHF Zuschlag und sie gefallen auch wenn extrem wenig Platz für Gepäck im Abteil ist (Gepäckablagen nur im Einstiegsraum) und die Fenster nicht schratkompatibel zum Öffnen sind.

Die weichen Sitze sind gewöhnungsbedürftig aber recht brauchbar aber insgesamt sind diese Wagen sehr schön ausgestattet und die abgeschrägt angeordneten Fenster erzeugen einen super Panoramablick.

Gefühl zu schnell ist Zweisimmen erreicht und beim knappen Umstieg wird noch schnell die Umspuranlage Besichtigung welche demnächst durchgehende Züge über die meterspurige Strecke von Montreux nach Zweisimmen und dann normalspurig weiter via Spiez nach Interlaken Ost ermöglichen soll.

Unterwegs kreuzte dann eine der noch im Einsatz stehenden EW III Garnituren den „Lötschberger“ nach Spiez.

In Spiez wurde das Panorama genossen bevor ich mich als BLS Fahrkartenautomat tarnte. 😉

Weiter dann im IC am Thuner See entlang nach Interlaken Ost und im „Adler“ der Zentralbahn am Brienzer See bis Brienz.

Da der Fahrplan bis hierher ein paar recht knappe Übergänge enthielt, die aber klappten, war die Gruppe recht frühzeitig in Brienz. Ein paar nutzen die etwas über 2h für einen Abstecher nach Innertkirchen, andere verblieben am See bzw. fingen den vom Rothorn komnenden Zug gegen 15:25 ab.

Um 16:36 ging es dann mit der letzten Bergfahrt Richtung Brienzer Rothorn. Denn nur mit dieser gilt das Angebot für 100 CHF für Berg- und Talfahrt inkl. Übernachtung auf dem Brienzer Rothorn.

By the Way. Die Fahrt um 15:36 wurde wegen starker Winde heute gestrichen. Ich frage mich nur… Welcher Wind.

Schwer arbeitend schnaubte sich die Maschine mit ihrem Zug bergauf. Ein akustischer Genuss.

Beim Halt in der Station Planalp wurde Wasser gefasst und es wäre fast einer der Mitreisenden beim Toilettenbesuch verloren gegangen.

Der Nebel bzw. die tief hängenden Wolken sorgen für eine sehr interessante Stimmung.

Und dan ist nach etwa 1h Fahrtzeit das Ziel in Sicht bzw. wurde auch erreicht und die Woken gaben sogar den Blick auf den Brienzer See frei.

Nach nichtmal 10min kehrte der Dampfzug wieder zurück nach Brienz zurück, gefolgt vom Güterzug der in Dieseltraktion verkehrte.

Danach folgte der Zimmerbezug…

… und das Abendessen in geselliger Runde.

Mal sehen ob das Wetter morgen für einen Sonnenaufgang am Berg mitspielt.

Anschließend noch der Fahrplan von heute:

Ab 07:57 Brig – Gl. 6 (IR 1710, Richtung: Genève-Aéroport)
An 09:05 Aigle – Gl. 2

Ab Aigle (Fussweg)
An Aigle, gare

Ab 09:29 Aigle, gare (B B 428, Richtung: Le Sépey, gare)
An 09:57 Le Sépey, gare

Ab Le Sépey, gare (Fussweg)
An Le Sépey

Ab 10:01 Le Sépey – Gl. 1 (R 428, Richtung: Les Diablerets)
An 10:19 Les Diablerets – Gl. 1

Ab Les Diablerets (Fussweg)
An Les Diablerets, poste

Ab 10:22 Les Diablerets, poste (B 180 18022, Richtung: Gstaad, Bahnhof)
An 11:15 Gstaad, Bahnhof

Ab Gstaad, Bahnhof (Fussweg)
An Gstaad

Ab 11:25 Gstaad – Gl. 1 (PE 2214, Richtung: Zweisimmen)
An 11:57 Zweisimmen – Gl. 5

Ab Zweisimmen (Fussweg)
An Zweisimmen

Ab 12:02 Zweisimmen – Gl. 6 (R 6820, Richtung: Bern)
An 12:47 Spiez – Gl. 5

Ab Spiez (Fussweg)
An Spiez

Ab 13:04 Spiez – Gl. 1 (IC 1069, Richtung: Interlaken Ost)
An 13:28 Interlaken Ost – Gl. 5

Ab Interlaken Ost (Fussweg)
An Interlaken Ost

Ab 13:33 Interlaken Ost – Gl. 4 (R 9873, Richtung: Meiringen)
An 13:54 Brienz – Gl. 1

Ab 16:36 Brienz BRB (CC 17, Richtung: Brienzer Rothorn)
An 17:31 Brienzer Rothorn

Wandern am Col-de-Bretaye

Um 8:28 ging es zunächst mit dem IR nach Aigle und dem RE zurück nach Bex.

Der um und im Bahnhof herum wird kräftig gebaut und so hält die Bahn nach Villars-sur-Ollon nichtmehr parallel zu den SBB seitlich des Bahnhofsvorplatzes sondern frontal vor dem Empfangsgebäude. Diese Gleise wurden bis in die 90er Jahre von der zur Taktverdichtung innerorts von Bex verkehrenden „Tram“ benutzt und bei einem seinerzeitigen Besuch hatte sich ein Fahrer wohl verbremst, was man gut an den Spuren im Asphalt und der defekten Fernsprecherbude, welche sich dort befand wo heute der Selecta Verkaufsautomat steht, erkennen konnte. Rührt daher der recht massiven Prellbock?

Die Strecke von Bex nach Villars-sur-Ollon verfügt über keine Streckensicherung mit Signalen. Stattdessen zeigen Tafeln an den Kreuzungsstationen an welcher Zug mit welchem anderen Zug kurzen soll.

Nach einiger Zeit kommt schon der Zug und mangels Bahnsteig wird wieder bewusst woher der Satz „Bitte einsteigen“ herrührt und kurz darauf geht es schon im Strassenplanum durch die teils sehr enge Ortsdurchfahrt von Bex.

Im Depot von Bex steht noch einer der nicht mit Zahnrad ausgestatteten „Tram“-Triebwagen des ehm. innerstädtischen Verkehrs.

Kurz hinter dem Depot geht es dann in die Zahbstange und der Zug gewinnt „schnell“ an Höhe.

Die Panoramen die sich bieten werden, ebenso wie die „schratkompatiblen“ öffenbaren Fenster intensiv genossen und zum Fotografieren genutzt.

Nach gut 40min Fahrtzeit ist Villars-sur-Ollon erreicht. Beim heutigen Stundentakt braucht es dazu zwei Garnituren. Die Fahrt Erfolgte mit dem Beh 4/8 93 von 2001 (eigentlich auf Tuttlingen getauft) und der zweiten Garnitur mit dem Triebwagen BDeh 4/4 81 von 1977 mit Beiwagen.

Umstieg in den BDeh 4/4 83 von 1987 der nun zwei Personenwagen ziehend und einen Güterwagen schiebend hinauf zum Col-de-Bretaye beförderte.

Durchgehende Fahrten von Bex zum Col-de-Bretaye gibt es derzeit keine, die Infrastruktur lässt es aber zu und wird z. B. zum Fahrzeugtausch genutzt.

Da die Bergstrecke wesentlich stärker frequentiert wird und eher touristischen Zwecken dient ist eine Trennung der Fahrgastströme jedoch sinnvoll. Trotzden werden Swisspass, GA, Tageskarte usw. anerkannt was bei touristischen Strecken nicht sonderlich üblich ist.

In der derzeitigen Nebensaison verkehrt ein einziger Triebwagen im Stundentakt, aber im Gegensatz zum Streckenabschnitt Bex – Villars-sur-Ollon ist die Bergstrecke mit ihren mehrern Kreuzungsstationen mit Signalen ausgestattet was der dichte Verkehr im Winter hinauf ins Skigebiet um den Col-de-Bretaye vermutlich bedingt.

Nach kurzer Wende geht es für den Zug schon wieder hinab nach Villars-sur-Ollon.

Die vierköpfige Wandergruppe (die übrigen sechs Teilnehner der debx2021 Tour erkundeten derweil die Bahnen um Aigle) erklomm dann noch einen kleinen Berg / Hügel auf der Suche nach Ausblicken und fand den Weg querfeldein zurück zur Bergstation.

Entweder gab es mal eine Standseilbahn von der Bergstation hinauf zum Gipfel des Le Chamossaire oder diese wurde nie vollendet. Jedenfalls ist eine Trasse gut neben der Bergstation der Bahn erkennbar, im Netz findet sich leider nichts dazu. Heute wird der Gipfel von einer Sesselbahn erschlossen.

Und dann kommt auch schon der nächste Zug von und nach Villars-sur-Ollon an.

Von nunan ging es bergab, was bisweilen anstrengender sein kann wie hinauf.

Natürlich wurde auch mal der nächste Zug zum Fotostop abgewartet, wie hier oberhalb des Golfplatzes und dabei der Flughornisse Auslauf und Höhenluft gegönnt, während andere (zum Ausgleich?) eher das „niederflurige“ Fotomotiv suchten.

Und dann ging es wieder weiter. Die Zahnstange sollte man als Autofahrer und insbesondere Radfahrer, von den nicht wenige der Talfahrt fröhnten, nicht missachten. Die Rampen die diese bedingen sind nicht zu verachten.

Kurz vor der Station Col-de-Soud dann der nächste Fotostop und mit herrlichen Panorama. Die Entscheidung fällt dann direkt runter nach Villars-sur-Ollon zum Zug nach Bex zu laufen und nicht auf den Zug nach Villars-sur-Ollon zu warten.

Teils sehr steil geht es nun zumeist durch den Wald hinab, aber noch mit ausreichender zeitlicher Reserve wird der Bahnhof von Villars-sur-Ollon erreicht.

Der noch im alten BVB Lack erscheinende Triebwagen BDeh 2/4 Nr. 25 steht wohl schon länger unter dem Dach und wird derzeit als Covid Teststation genutzt. Der im neuen TPC Design gehaltene Be2/3 Nr. 15 wartet derweil darauf mal wieder gebraucht zu werden.

Die Abfahrtszeit rückt heran und der Triebwagen 93 steht auch schon zur Fahrt nach Bex bereit.

Teils wie eine Strassenbahn und dann wieder mal per Zahnrad sehr steil geht es hinab nach Bex.

In Gryon, wo BDeh 2/4 Nr. 24 im Altlack angestellt ist, wird gekreuzt und bald ist wieder Aigle erreicht.

Noch ein paar Fotos von der Ein“steige“situation und so weiter und es geht wieder mit dem RE nach Aigle und dem IR nach Brig.

Die Reisezeit vergeht mit ETCS und LEA „Studien“ schnell vorbei und die Erkenntnis siegt dass die deutsche Umsetzung von ETCS bzw. dem Pendant EBuLa zum Schweizer LEA viel zu kompliziert und unflexibel ist.

Noch ein paar Eindrücken aus Brig.

Es gibt zwar auch noch das Stockalper Schloss, aber das habe ich auch schon oft genug fotografiert.

Abendessen und nette Gespräche, ein schöner Tag klingt aus.

Die nächsten Tage soll das Wetter mit Dauerregen usw. weniger erbaulich werden. Aber mal abwarten.

Zum Abschluss noch der Link zur Wanderung vom Col-de-Bretaye nach Villars-sur-Ollon bei Komoot mit noch mehr Bildern.

Wunderbare Ausblicke und eine Umleitung

Damit wäre ddr Tag eigentlich schon beschrieben. Gute Nacht 🤗

Nein, natürlich gibt’s noch etwas Text.

Heute stand die „Tramway du Mont Blanc“ auf dem Programm. Das ehrgeizige Projekt einer Zahnradbahn bis zum Mont Blanc blieb sprichwörtlich auf halber Strecke stehen. Aber dazu später mehr.

Zunächst ging es erst mal Fahrkarten kaufen  und bis der Zug kam rüber zum SNCF Bahnhof.

Und dann kam auch kurz vor halb 10 der rote Triebwagen „Jeanne“ mit ihrem Steuerwagen in die Station eingefahren.

Die Bahn besitzt drei dieser 1957 gebauten Triebwagen von SLM und MFO welche aber bei Decauville gebaut wurden und in der Hauptsaison stehen alle im täglich im Einsatz.

Die ersten hundert Meter geht es wie eine echte „Tramway“ auf der Strasse bevor dann beim „Parc Termal“ in die Zahnstange eingefahren wird und es über den Bahnhof des Ort St. Gervais, der SNCF Bahnhof und der Talbahnhof der Tramway liegt nämlich in Le Fayet auf 581m.ü.M., immer weiter und teils sehr steil bergauf geht und sich dabei schöne Ausblicke bis hinüber nach Chamonix ergeben.

Und nach guten 50min Fahrtzeit ist die seit 1912 bestehende „provisorische“ Endhaltestelle „Nid d’Aigle“ beim Glacier-de-Bionnassay 2372m.ü.M erreicht.

Nichts hält länger wie ein Provisorium.

Im Zuge der Streckensanierung und der Beschaffung neuer Triebwagen von Stadler ist nun tatsächlich vorgesehen die Strecke um einige Meter zu verlängern und die Endhaltestelle mehr in die Ebene zu bringen.

Für 12:15 wurde nun am Berg die Talfahrt gebucht. Genügend Zeit etwas das Panorama zu genießen und sich die Beine zu vertreten.

Dazwischen steckt der blaue Zug seinen Kopf aus dem Tunnel und gut 30min später ist es Zeit für die Talfahrt in der grünen Garnitur.

Funfact, die kleine Brücke beim Prellbock ist eine der wenigen Bauvorleustungen für den Weiterbau zu dem es nie kam.

Beschaulich und steil mit wunderbarem Panorama gibg es also wieder hinab.

Noch eine Kreuzung in der Station Col-de-Voza wo auch einiges an Schienen, Y-Schwellen, Schotter und Zahnstangen für die weitere Sanierung der Strecke lagert.

Und nich eine Kreuzung in St. Gervais wo auch eine kleine SLM Schneefräse auf den nächsten Einsatz wartet. Heute eher nicht, selbst an der Bergstation hatte es gut 24°C und höher.

Der Ausstieg war nicht am Bahnhof sondern auf Höhe des Depot, vermutlich um der beengten Platzverhältnisse wegen die Aus- von den Zusteigern besser zu trennen.

Im Parc Thermal gibt es sogar eine 5″ Bahn, welche aber leider nur Samstags, Sonn- und Feiertags fährt. Dummerweise ist heute Freitag. Aber am Wasserhahn konnte mit etwas „Eau portable“ der Getränkevorrat aufgebessert werden.

Und im Anschluss wude noch beim Oarc Thermal ein wenig die Bergfahrt der grünen sowie Tal- und Bergfahrt der roten Garnitur fotografiert.

Der Raddurchmesser scheint nicht mit dem Zahnrad zu harmonieren. Es ist nicht unerheblicher Abrieb zu erkennen.

Aber es nutzt nichts, es ist Zeit die Koffer im Hotel zu holen und zum Zug nach Annemasse zu gehen.

Während des Wartens auf die Abfahrt verkrümmelt sich der zuvor aus Chamonix gekommene Triebwagen der Meterspurbahn ins Depot.

Die Fahrt mit dem S-Bahn Triebwagen von Alstom nach Annemasse und nach Umstieg in den AGC nach Bellegarde ist eher unspektakulär und ruhig und so wird Bellegarde pünktlich erreicht.

Ebenfalls pünktlich ist der aus Genf kommende TER in Bellegarde, bestehend aus einer im neutralen Silber gehaltenen Knicknase und sechs Corail Wagen.

In Culoz meldet dann die SNCF App und der Zugbegleiter dass der Halt in Ambérieu wegen eines liegengebliebenen Zuges (vermutlich kapitaler Oberleitungsschaden) ausfällt und der Zug umgeleitet wird. Der Zugbegleiter meint +60 in der Ankunft und die App gar +90…

Also wurde in Culoz Kopf gemacht was aber trotz des vorhandenen Steuerwagens einiges an Zeit kostete. Nochmal Kopf machen war in Chambery angesagt.

Auf Grund der Eingleisigkeit mussten dann auch noch einige Kreuzungen auf der Fahrt stattfinden und auch abgewartet werden.

Die Prognose steht nun auf 120min Verspätung in Lyon Part Dieu wobei der Infotext den falschen ausfallenden Bahnhof anzeigt.

Langsam wird es dunkel und um 21:45 wird endlich nach über 2 1/4h Verspätung Lyon Part Dieu erreicht. Die App war übrigens ab 21:23 schon der Meinung der Zug hätte sein Ziel bereits erreicht.

Noch ein paar nächtliche Impressionen vom Bahnhof und vom Bahnhofsumfeld vom Hotelzimmer aus und dann der verzweifelte Versuch noch was essbares zu bekommen.

Naja, am Ende blieb recht brauchbares Fastfood und das Willkommensbier (wenn man Heineken Bier nennen will) auf dem Zimmer.

Ein langer, aber sehr eindrucksvoller Tag geht zu Ende.

Schaumermal mit was uns Morgen überrascht.

Auf den Spuren der Zahnradbahn von Funchal

Nach der kurzen Nacht mit den Käsefüssen am 1.1. auf dem Balkon stehen und sich denken. Hui ist hier heute warm. Welch Unterschied zu Silvester 2019 🙂

Naja, dann erst nal alle Vorsätze über Bord geworfen und ab ans Frühstücksbuffet.

Danach gibg es bei schönstem Weiter rüber zum Fort auf der anderen Talseite.

An was ich bei Madeira und Funchal so denken werde? Treppen, Treppen und steile Strassen.

Und so wird das Fortaleza de São João Baptista do Pico erreicht welches letzte Nacht als eine der Stationen für das fulminante Feuerwerk diente

Aber es ist hier, wie auch sonst in Funchal alles tip top sauber. Selbst später am Hafen, dem Hotspot in der Silvesternacht schlechthin, war alles „wie geleckt“.

Vom Fort hing es wieder etwas „runter“.

Ubd weiter durch den Jardim Santa Luzia welcher sich auf einem ehemaligen Fabrikgelände ausbreitet und dabeu der Kamin und die Dampfmaschine als Relikt erhalten blieben.

An der Kreuzung Rua do Pombal / Rua do Comboio ist die ehm. Talstation der bis 1943 betriebenen Zahnradbahn noch gut zu erkennen, auch wenn der Zustand des Gebäudes eher als traurig einzustufen ist.

Und wieder mal Treppen und leider leerstehende und verfallende ehrwürdige Villen…

Egal, weiter geht’s durch die Altstadt.

Aha, ein Kompass… warum auch nicht….

Bei der Markthalle warten die Tauben sb was der Tag noch so bringt und ich laufen erst mal weiter…

Hinter dem Forte de São Tiago drehe ich dann um und kehre zur Seilbahn zurück. Von den heute Nacht über 11 Schiffen sind nich einige da und verlassen nun nach Funchal.

Der Tipp mit dem Rum ist gut, aber ich gehe erst mal ohne Stop durch die „Fressgasse“ Richtung Seilbahn.

Im „Teleferico“ kehre ich erst mal ein bevor es in bewährten CWA/Doppelmayr Produkten für „schlappe“ 16 € „ida i volta“ nach Monte hochgeht.

Hier klinke ich mich von den üblichen Touristenströmen aus und gehe auf Suche nach der alten Zahnradbahntrasse.

Diese ist unterhalb der Kirche von Monte noch als Strasse erkennbar, also dort wo die Korbschlitten auf den Caminho de Ferro einbiegen. Auch die ehm. Bahnbrücke dient nun der Strasse un am andren Ende der Brücke steht noch das kleine ehm. Bahhofsgebäude.

Die Trasse führt weiter als Ortsstrasse zwischen Häusern hindurch bergwärts. Laut Wikipedia überlegt den oberen Abschnitt von Monte nach ehm. Bergstation der Zahnradbahn bei Terreiro da Luta, sozusageb als Verlängerung der Seilbahn, als Styndseilbahn zu reaktivieren. Hier scheint dies aber auf der alten Trasse eher unwahrscheinlich.

Am Ortsrand endet die Strasse und due3ejm. Trasse führt unter der Strasse durch.

Danach geht die Trasse, teils nur schwer erkennbar durch die von den Waldbränden 2016 geschundene Landschaft und oberhalb einer kleinen Ansiedlung (mit freilaufenden Hunden *sic*) verschwindet die Trasse im Wald, ist aber wegen umgestürzter Bäume nicht begehbar so dass ich mich auf nicht kartographierten Wegen, „pseudo Levadas“ und Trampelpfaden rüber zum Caminho do Monte durchschlage.

Ab hier geht es wiede recht angenehm bergan und bald wurde die Höhenlinie von 800m.ü.M. geknackt und Terreiro da Luta erreicht wo einstmals die Zahnradbahn unterhalb des heute noch existierenden Restaurants (Gebäude auf Bild 3 der Collage) endete.

Ich laufe noch ein wenig weiter zur Kapelle und Statue der Nossa Senhora da Paz wo gerade ein Gottesdienst abgehalten wird. Daher belästige ich niemanden mit Fotos der Kapelle und begnüge mich mit Bildern des Umfelds und der Statue bevor es wieder bergab geht. Die Fläche der ehm. Bergstation ist noch gut zu erkennen (vorletztes Foto der Collage) und der Weg ist mit seinem Wellenförmig verlegten Pflaster erstaunlich gut zu laufen.

Und so wird entlang des Pilgerwegs alsbald wieder Monte erreicht.

Und nun geht es, nach ein paar Fotos der Kirche in Monte, wieder mit der Seilbahn hinunter Richtung Hafen.

Und entlang der blitzsauberen Promenade und Hafen, wo gerade ein stark rusendes Kreuzfahrtschiff von Cunnard ablegt, und quer durch die westliche Altstadt wieder zum Hotel. Bei der Weihnachtsdeko allerorten kann man fast einen Zuckerschock erleiden.

Es dämmert als das Hotel erreicht wird und als nächstes steht das Geburtstagsbuffet für den mitreisenden „Erzeuger“ an. Das Hotel offerierte dazu das Buffet und Getränke gratis. Sehr nette Geste

Und am Schluss gab es noch noch einen kleinen Geburtstagkuchen.

So, die Blasen die ich mir am 30. beim Abstieg von Monte lief sind immer noch da aber irgendwie ärgern sie nicht sonderlich. Also steht somit der Wanderung morgen an der Ostküste nichts im Wege.

Hier noch die zwei Komoot Aufzeichnungen von heute.

2020-01-01 Funchal – Auf den Spuren der Zahnradbahn

2020-01-01 Funchal-Monte Bergstation zur ehm. Bergstation der Zahnradbahn Terreiro da Luta und zurück