Heimweg mit gewollten und ungewollten Aufenthalten

Ich wache wie gewohnt auf, Petrus schläft heute wohl länger und lässt die Wolken gewähren.

Ich erreiche einen Zug füher, die Zugbindung behinnt erst in Bern mit dem ICE.

Erstmal noch ein paar Bilder vom Bahnhofsvorplatz und was sich im Bahnhof auf der Nornalspur so tut.

Nach dem EC nach Mailand geht’s um 8:45 mit dem IC nach Basel los.

Vorbei an der „wunderschönen“ Architektur von Visp und der Umladeanlagen für die Logistik nach Zermatt wird kurz darauf die Rhône überquert und es geht ins Lötschberg Basistunnel.

Auf der Nordseite, wie in Mühlenen bei der Talstation der Niesenbajn, regnet es sogar leicht.

Zwischen Gümligen und Ostermundigen „schleicht“ der Zug auf längerer Strecke, laut Ansage wegen eines „Fremdereignisses“ und fängt sich damit bis Bern HB +5 ein.

Aber durch den geplanten Übergang von 1:11h ist das kein Problem.

Und so geht es erstmal zum Bahnhofsvorplatz.

Dabei vorbei an der grossen Anzeigetafel die gerade einmal die Züge der nächsten halben Stunde anzeigt. In vergleichbar grossen Städten in Spanien würde sie für den Wochenfahrplan reichen.

Da es noch ganz leicht regnet laufen die wenigen am Sonntag Vormittag untwerwegs seienden lieber unter den Arkaden der Spitalgasse und Marktgasse. Gut zum Fotografieren der Trams und O-Busse.

So geht die Zeit schnell rum.

Noch einen Schlenker über den Bundesplatz und wieder zurück zum Hauptbahnhof.

Seit der Unspurung von Bulle – Broc Fabrique auf Regelspur, ursprünglich für den vereifachten aber zwischenzeitlich eingestellten Güterverkehr zur Schokoladenfabrik gedacht, wurde die Endstation in Broc-Chocolatiere umbenannt.

Der ICE278 aus Interlaken Ost nach Berlin kommt pünktlich rein und bei Süffwetter geht’s weiter nach Basel.

Den 101 scheint man nicht mehr sehr zu trauen. Oder warum ist der IC nach Hamburg mit zwei aufgerüsteten 101er bespannt?

Ab Freiburg wird das Wetter immer besser.

Weniger besser wurde die Fahrt ab Mannheim.

Wegen Störungen im Bereich des ESTW Walldorf wird der ICE278 über die Bergstrasse umgeleitet und bis Weinhein ziemlich hinter vermutlich einer RB hergeszuckelt.

Von Weinheim bis Frankfurt geht’s recht flott voran. Schade dass in Darmstadt nicht gehalten wird, das hätte mir per Bus das folgende „Drama“ erspart.

Der geplante Anschluss zur RB82 um 15:25 Uhr platzt, der Zug komnt in der Einfahrt vom Hauptbahnhof entgegen.

Na dann, erstmal in die Kantine und was mampfen.

Der 16:25 wird aber nicht fahren. Er steht zwar pünktlich am Bahnsteig aber es geht nicht los.

Grubd ist das von 16:00 bis vsl. 18:00 Uhr unbesetzte Stellwerk in Neu Isenburg.

Wegen der Störung in Walldorf ist eine Umleitung über die Riedbahn via GG-Dornberg eher unwahrscheinlich, selbst eine Umleitung via Rüsselsheim und MZ-Bischofsheim entfällt da in Rüsselsheim das neue ESTW in Betrieb genomnen wird und auch via Hanau entfällt da die Südseite von Hanau Hbf wegen Arbeiten zum Abriss der Strassenbrücke auch auf Frankfurter Seite gesperrt ist.

Naja, imnerhinn habe ich einen „erstklassigen“ Sitzplatz und um 17:55 reitet die sehr gut besetzte Itino Doppeltraktion in den Sonnenuntergang über den Main.

Um 18:45 und damit 2:40h später statt 16:05 wird endlich der Heimatbahnhof erreicht.

Die Odyssee der Heimreise hat ein Ende.

Ein wenig hat es mich am die Heimreise aus der Sommerradtour 2018 erinnert.

Naja, morgen dann wieder auf Arbeit und dann nach Karlsruhe.

Es bleibt spannend.

Herbstradtour 2024 – Die letzte Etappe

Der Optimist erfreut sich am Regenbogen
Der Pessimist denkt sich: Da hinten regnet es
😀

Irgendwie bin ich beim Blick aus dem Zimmer gerade beides

Auf zur letzten Etappe nach Hause.

Aber erstmal gemütlich Frühstücken.

Die Klamotten und Schuhe sind über Nacht nur leidlich trocken geworden. Egal, da es heute eh wieder regnen soll.

Aber zunächst sieht es eher gut aus mit dem Wetter. Unten im Tal muss ich erstmal die Beläge der Hinterradbremse ersetzen. Das Rad ist durch den fehlenden Ständer recht anlehnungsbedürftig geworden. Die Zeit reicht gerade aus um danach den Zug nach Schöllkrippen zu fotografieren.

Am Ortsende von Königshofen und kurz vor Mömbris finden sich die nächsten Fotostellen bevor es nach Mömbris hinein geht.

Weiter das Tal hinab wird genau passend zum Zug nach Kahl und Hanau Michelbach erreicht, über dem Zug liegen am Hang die Wingerte.

Der Weg an Michelbach vorbei ist wegen Bauarbeiten gesperrt und so geht’s erstmal durch Michelbach weiter und es folgt darauf Alzenau mit seiner Burg…

… und hübschen Altstadt.

Danach geht’s übers platte Land nach Kahl weiter wo ein Kohlezug unterquert wird bevor es am Wasserturm vorbei zum Main geht.

An der Kahl, kurz vor der Mündung, wartet ein Baumstumpf mit interessanten Pilzen auf.

Flott wird nun dem Main entlang zur Fähre Seligenstadt geradelt, die noch gut eine Stunde vor deren einstündiger Mittagspause ab 13:30 Uhr erreicht wird.

Um 12:40 setze ich dann über, in die Richtung bin ich nun der einzige Fahrgast und es fängt auch wieder an zu regnen als der Main passiert wird.

Am südlichen Ortsrand erwische ich bei schlechten Lichtverhältnissen und daher unscharfer Fahrzeugfront eine Itino Doppeltraktion nach Babenhausen.

Durch den Regen geht es dann über die Felder und Wiesen weiter nach Zellhausen.

Über die A3 hinweg und durch den Wald wird Harreshausen erreicht.

Auf dem Bahndamm dann ein Vias Lint54 nach Babenhausen und in Babenhausen dann erstmal, da es anfängt stärker zu regnen, eine kleine Kaffee und Kuchen Rast.

Interessant ist das Wechselgeld. Ein 2 Euro Stück mit Olympia Paris 2024 ist nämlich dabei. Der wird dann natürlcih erstmal zum „nicht ausgeben“ gesichert.

Nach der Pause hat es auch aufgehört zu regnen und es geht weiter nach Langstadt.

Da diverse Züge ausfallen oder stark verspätet sind fällt die Lieblingsfotostelle bei Kleestadt aus und es geht weiter nach Habitzheim.

Durch den Maisdschungel dann weiter und vor Reinheim werden die Züge nach und von Frankfurt erwischt.

Noch durch Ueberau und dann ist die letzte Etappe der Herbstradtour 2024 mit Reinheim auch abgeschlossen.

Und das ist auch gut so. Seit Babenhausen rüttelt es beim Rollen am Lenkrad und ich mutmaße dass das Hinterrad ein Problem hat und es stellt sich heraus dass einige Speichen Locker sind bzw. deren Buchsen ausgeschlagen sind. Also erstmal diese provisorisch nachziehen, muss aber erstmal so halten bis zur grossen Frühjahrsinspektion.

Die Aufzeichnung der heutigen Etappe findet sich wie üblich hier auf Komoot.

Den ursprünglichen Rückweg über Darmstadt zur Sitzung des Fahrgastbeirat musste ich aus zeitlichen Gründen und auch weil es regnete letzlich leider entfallen lassen.

Somit sind zwei Wochen Radtour (mit Zwischenstops) mit sehr unterschiedlichen Wetter und Landschaften nun vorbei. Gegenüber der Planung wurden es über 70km und knapp 1000 Höhenmetern mehr wie geplant.

Die ganze Collection der Etappen vom 25.9. bis 09.10.2024 mit in Summe 1010km und 9820m Höhenmeter aufwärts ist bei Komoot hier hinterlegt.

2024 Herbst Berlin – Harz – Gotha – Reinheim -gemacht-

Anreise zur Innotrans und Radtour

Der Plan für die vsl. letzte Mehrtagesradtour war nach Berlin mit dem Zug, die Innotrans besuchen und per Rad nach Hause.

Und so beginnt heute die Tour mit der Anreise.

Nachdem es vor ein paar Wochen angeblich eine Fahrplanänderung gab, inkl. Aufhebung der Zugbindung, aber der neue Fahrplan 1 zu 1 dem alten entsprach, ausser dass in Frankfurt Hbf keine Fahrradverladung möglich sei was aber wegen Umstieg in Darmstadt irrelevant war, hatte ich irgedwie ein schlechtes Gefühl und wollte auch den eigentlich brauchbaren 10min Unstieg in Darmstadt Hbf optimieren.

Da es in der Nacht aufgehört hatte zu Regnen entschloss ich mich statt einem Odenwaldexprss früher zu nehmen gleich per Rad nach Darmstadt zu fahren was auch sauber klappte.

Und oha, der Odenwaldexprss hat 5min Verspätung laut Auskunft, was aber auch schaffbar gewesen wäre. Ob er wirklich schon da war konnte ich nicht sehen da auf Gleis 6 bereits der ICE nach Nürnberg über Dortmund parkte.

Überpünktlich kommt der ICE774 aus Stuttgart auf Gleis 5 rein, schnell das Rad verstaut was diesmal wenigstens ohne „Hängeplatz“ oder versperrten Zuweg superbequem klappte.

Hinter Hanau dann ein Spaziergang vom Wagen 1 zum Wagen 10 zum Kaffeeholen.

Bei Niederaula kommt die Wolkendecke immer weiter runter.

Kurz vor und hinter Kassel regnet es zeitweise. Noch ist aber wenigstens der Zug pünktlich ubd hinter Hildesheim klart der Himmel ein wenig auf.

Die Elbe führt bei Stendal noch recht gut Wasser.

Irgendwo bei Rathenow steht der Zug aber, irgendwas steht im Weg und so sammelt der ICE774 bis Berlin gut 10 Minuten.

Vor dem Berliner Hauptbahnhof dann eine amüsante Ansage: „Nächster Halt Berlin Hbf. … Der ICE nach Warnemünde wartet. … Ein Tipp von mir. Der Anschluss fährt ab Gleis 2 im Tiefbahnhof. Nehmen Sie die Rolltreppen und nicht den Aufzug für ihren Anschlusszug. Die Aufzüge brauchen sehr lang, … zu lang“

Wo er recht hat, hat er recht 👍

Aber hier will ich ja noch nicht raus und mit +7 wird Berlin Ostbahnhof erreicht.

Ab hier könnte ich zwar auch die S-Bahn Richtung Rahnsdorf nehmen aber dann wäre ich viel zu früh in Woltersdorf.

Also geht es jetzt erstmal mit dem Rad weiter Richtung Oberbaumbrücke.

Und dann entlang der Schlesischen Strasse und Puschkin Allee parallel zur Spree zum Treptower Park.

Und nach einem Abstecher zur Spree bei der Abteibrücke vom Treptower Park rüber zum Plänterwald mit dem „Spreepark“ als einst einzigen Freizeitpark der DDR. Der „Lost Place“ wird derzeit saniert und umgestaltet.

Auch wen das Rad am Schild zur Fähre steht so blieb ich südlich der Spree und weiter gehts Richtung Schöneweide.

Über die Minna-Todenhagen-Brücke wird die Spree überquert und entlang diverser Hauptstraßen geht es weiter über Oberschöneweide in die Wuhlheide.

Leider hat es nur im Sommer unter der Woche Betrieb auf der Parkbahn, im September verkehrt diese nur am Wochenende.

So bleiben halt nur Anlagenfotos.

Über Köpenick geht’s dann weiter nach Friedrichshagen.

Hinter Friedrichshagen und dem alten Berliner Wasserwerk werde ich von einem Regenschauer überrascht.

Danach ein erster Blick auf den Müggelsee. Interessant wie viel Wald und Wasser es rund um Berlin gibt. Ein Grossteil der Tour verlief bisher im Wald und weniger durch Häusserschluchten.

Jetzt weg vom See und zur S-Bahn Station von Rahnsdorf wo sich die Endstation der Woltersdorfer Strassenbahn befindet. Warumder kleine Triebwagen seinen Halteplatz so relativ weit weg vom S-Bahn Eingang hat erschließt sich mir nicht, zumal das Hinweisschild am nahestmöglichen Platz steht.

In Richtung Woltersdorf geht es nun mit dem Rad auf dem parallel führenden Radweg durch den Wald. Die kleinen Gothawagen verkehren in der Hauptverkehrszeit ca. alle 10 Minuten und sind insbesondere in Lastrichtung sehr gut besezt.

Eine der zahlreichen Ausweichen liegt hier mitten im Wald. Eine technische Sicherung der eingleisigen Abschnitte ist nicht zu erkennen.

Nach etwas über 2 km und damit fast der Häfte der Gesamtlänge der Bahnstrecke wird Woltersdorf und damit auch Berlin verlassen und das Land Brandenburg erreicht.

Innerorts verläuft die eingleisige Strecke in Seitenlage der Strasse und kommt somit je nach Fahrtrichtung den Autos entgegen.

Im Betriebshof steht einer der dieses Jahr abgelieferten Modertrans Moderus Gamma. Zwei weitere stehen in der Halle, der vierte ist noch in Ablieferung. Die nur 15m Langen und 100% Niederflurigen Fahrzeuge werden somit in nächster Zeit die rustikalen aber top gepflegten Gothawagen ablösen.

Kurz nach dem Betriebshof fängt es stärker an zu regnen, aber das Etappenziel ist nicht mehr weit.

An der Schleuse geht’s über die Klappbrücke zum Hotel.

Einchecken im Hotel Kranichsberg und später gehts zum Abendessen im Hotel. Soljanka und eine Bulette mit Ei sowie ein „alter Schwede“ munden sehr gut.

Danach noch ein Spaziergang zur Schleuse und ein paar Nachtaufnahmen von dieser und der Tram gemacht.

Auf dem Rückweg noch entdeckt dass es nebenan ein Brauhaus hat, was aber gerade zu macht. Na dann nicht ubd später mal.

Wie üblich zum Schluss noch der Link zu Komoot von der Etappe nach Woltersdorf.

Die Aufzeichnung nach Darmstadt unterschlage ich mal. 😉

Heimfahrt mit Umplanung

Das Wetter hat über nacht auf das Klischeewetter des Nord-Pas-de-Calais, wie auch im Film „Willkommen bei den Scht’is“ umgestellt. Nur noch ohne Regen, aber kühl ist es geworden. Oder besser gesagt gefühlt kühl.

Über die Paserelle geht’s zum Zug nach Tournai der kurz darauf auch eintrifft und aus einer doppelten Einheit einer AM 96 „Gumminase“ der SNCB in der Zweisystem Version (25kV/50Hz und 3kV=) besteht.

Pünktlich geht es dann Richtung französisch-belgische Grenze los aber durch eine Bahnübergangsstörung setzt der Zug ein paar Minuten zu.

Die Busse sind gelb-rot. Willkommen im TEC Land, Willkommen in Belgien.

Leider wartete der Anschluss die von vier auf zwei Minuten geschrumpfte Umsteigezeit mit Bahnsteigwechsel nicht ab.

Dann halt kein Abstecher nach Quievrain und Charleroi sondern den stark verschmierten aber innen tip top sauberen IC genommen, der wenige Minuten später Richtung Brüssel Süd abfuhr.

Die Sonne schafft es nicht durch die Wolken ubd es geht flott durch die eher flache Landschaft nach Brüssel.

Hmm, Rolltreppe aufwärts zum Bahnsteig nach Gl 7 und abwärts vom Gleis 8 in die Unterführung? Wie komm ich nun nach Gleis 8? 😀

Im Doppelstock IC, der noch mit einstöckigen Wagen die denen der Gumminasen in der Innenausstattung ähnlich sind geht’s über Liege-Guillemins weiter.

Das einzige was in dem sehr ruhig laufenden Wagen nervt sind die beiden Rentnergruppen in denen man offenbar die Telefonnutzung via Freisprechen als Standardversion wähnt.

In Brüssel wird derweil heftig in den Strassen gewühlt und rasch wird Liege-Guillemins erreicht.

Das Dach der Bahnsteighalle ist weiterhin recht bunt gestaltet und auf dem Vorplatz liegen bereits die Gleise der neuen Team und die Haltestelle entsteht. Aber die Fahrleitung fehlt noch, oder wird hier ggf. mit Akku gefahren?

Der Zug fährt weiter durchs platte Land an der Maas Richtung Niederlande, biegt aber kurz vor der Grenze im Schleichmodus nach Welkenraedt ab.

Was Welkenraedt benötigt? Längere Bahnsteigdächer, denn es fängt gerade stärker an zu regnen, ubd insbesondere Zugzielanzeiger. Da in Welkenraedt viel umgestiegen wird wären diese dringend nötig.

Besonders wenn am Gleis 4 erst der Zug aus Aachen und dann 5min später der nach Aachen ankommt. Nicht wenige der Unsteiger stehen daher zunächst im falschen Zug.

Diesmal passierte aber nicht der Fehler von gestern.

In Aachen regnet es dann richtig heftig. Doof für Nutzer der 2. Klasse die komplett ausserhalb der Halle zum stehen kommt da die Zugspitze, warum auch immer, mittig in der Halle steht.

Und durch den Regen gehts nach Köln, der Regen lässt hier langsam nach.

Der ICE aus Brüssel bekommt nach dem Regelhalt in Siegburg noch zwei Zusatzhalte in Montabaur und Limburg Süd.

Wie schrueb ich gestern, der RE300, wobei er die 300km/h nicht ganz aber fast schafft.

Dann flott runter zum Flughafen und dass Wetter wird zunehmend besser.

In Frankfurt übt man sich dann in Kundenverarsche.

Erst gaukelt die Fahrplanauskunft und das Infosystem im Zug vor dass die Zusatzhalte, inkl. Überholung in Montabaur, ohne Zusatzminuten möglich sind, was aber im Flughafen schon mal mit +5 lügen gestraft wurde und dann kam der Geniestreich.

Am letzen Signal vor dem Bahnsteig lässt man den Zug erstmal stehen und fährt einen anderen ICE ins Zielgleis vor. Daher schleicht der Zug dann an den Bahnsteig und kuppelt erstmal auf diesen auf um später gemeinsam bis Köln und dann getrennt nach Amsterdam bzw. Brüssel zu fahren. Gerade das Kuppeln dauert gefühlt ewige Minuten und die Kunden „freuen“ sich über +12 und dass sie ausserhalb der Halle ankommen.

Andererseits waren gefühlt 2/3 der auf den Displays im Zug angekündigten Anschlusszüge im Fernverkehr „rot“ und zwischen 5 bis 30min verspätet. Trotzdem müssen nun nicht wenige rennen.

Planmäßig hätte ich 45min Umsteigezeit gehabt aber auch so reichte es für einen Abstecher zur Kantine am Gleis 24 auf eine „Flülingslolle“.

Mit der RB82 gehts dann pünktlich nach Hause.

Eine interessante Woche ist rum. Morgen gehts nochmal per Rad nach Rastatt um im Nordelsass due Umleiterverkehre anzusehen.

Ergo, Koffer auspacken und die Satteltaschen packen.

Hier noch der real gefahrene Fahrplan von heute:

TER19915 / IC 19915
Ab 09:08 Lille Flandres
An 09:36 Tournai (+2), Gleis 4

Anschluss 9:40 Gl. 2 nach. Saint Gishlan wartet nicht.

Tourteil via Quievrain entfällt daher.
Neu via Brüssel geplant.

IC 1909
Ab 09:45 Tournai, Gleis 3
An 10:48 Bruxelles Midi, Gleis 15

IC 509
Ab 10:55 Bruxelles Midi, Gleis 8
An 12:55 Welkenraedt, Gleis 5

R 5012 / RE 29 (5012)
Ab 13:08 Welkenraedt, Gleis 4
An 13:22 Aachen Hbf, Gleis 6

ICE 315
Nach Frankfurt(Main)Hbf
Ab 13:39 Aachen Hbf, Gleis 9
An 15:40 Frankfurt(Main)Hbf, Gleis 19

Wegen Zusatzhalten in Montabaur und Limburg Süd sowie Disposition in Ffm Hbf dortige Ankunft erst +12

VIA RB82 (25177)
Nach Eberbach
Ab 16:25 Frankfurt(Main)Hbf, Gleis 12
An 17:05 Reinheim(Odenw), Gleis 1

Fin – Zum Abschluss der Sommerradtour 2024 hat es Regen

Bisher blieb ich auf der Sommerradtour 2024 ja von längeren Regenphasen verschont um nicht zu sagen bis auf ein paar leichte Regenschauer gab es nichts. Wenn es mal stärker regnete dann Nachts, aber das kümmert ja nicht.

Nach dem Regenschauern gestern Vormittag hat es nun die ganze Nacht mal mehr mal weniger Stark geregnet.

Ich rüste das Radcin einer Regenpause auf und fahre zum Hotel. Kaum beginne ich mit dem Frühstück auf der zum Glück überdachten Terasse fängt es stärker an zu regnen.

Also noch schnell den Regenschutz über die Satteltaschen gemacht und dann das Frühstück genossen.

Als es gegen 10 Uhr langsam nachlässt breche ich auf und bei Albsheim fürs Foto mit Zug und Weinreben tröpfelt es nurnoch vereinzelt.

Das sollte auch der Grundtenor von heute werden, denn es galt 3/4 des Tages nicht die Frage ob es regnet sondern nur wann und wie stark.
Aber der Grossteil der Etappe nach Hause lief bei nur maximal leichtem #nieselregen ab. Dazu locker über 20°C und somit angenehm zu fahren.

Wie schon auf der letzten Etappe der Sommertour 2022 und „geringfügig besseren Wetter, ging es rüber zur ehemaligen Sttecke von Grünstadt nach Worms.

Dee Eisbach führt durch die nächtlichen Niederschläge gut Wasser.

Ist es wirklich so schwierig schräg zum Radweg querende Gleise zu überfahren? Ich sage nein.

Im Wersareal stehen mehrere Silowagen, aber andere wie 2022. Ab und an scheint noch das fertige Produkt Zucker verladen zu werden.

Da schon in 2022 befahren und dokumentiert geht es recht zügig und ohne viele Fotostops bis in die Wormser Vororte.

Aber diesmal ist wenigstens ein Stopp in der Braumanufaktur Sander im Industriegebiet des Wormser Ortsteils Horchheim drin.

Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt. Da musste auch gleich mal was füt später mitgenommen werden.

Hmmm, die Brücke für den Radweg, sowie die über die Bahnstrecke Mannheim – Mainz sind seit 2017 fertig gestellt, von Arbeiten zur Anbindung sieht man aber nichts.

Durch Worms hindurch geht’s zur Rheinbrücke.

Und dann mal schnell rüber nach Hessen. Sozusagen der letzte Grenzübertritt der Tour. 😉

Weiter nach Hofheim. Derzeit verkehrt dort, wie auch auf der ganzen Riedbahn zu deren Geberalsanierubmng, nichts. Bach dem Sommerferien sollten dan aber wieder die Züge dee Nibelungenbahn Worms – Bensheim rollen. Inkl der Verstärkerzüge ab Bürstadt nach Manngein für die extra bis ins Gl. 2 im Bürstadt erlektrifiziert wurde.

Naja, schaunermal.

Das Stellwerk Ho ging 2014 ausser Betrieb als die restlichen Anlagen des einstig, bis in die 1990er, fünf Hauptgleise umfassenden Bahnhof mit seiner mechanischen Stellwerkstechnik ins SpDrS60 in Biblis integriert wurde. Dass zehn Jahre später die nächste Ablösung auf ein ESTW SIMIS-D ansteht konnte damals keiner ahnen geschweigedenn erhoffen. Biblis wird noch bis kurz vor der finalen Inbetriebnahme der Riedbahn-ESTW im Dezember 24 den Bahnhof von Hofheim steuern. Die neuen Signale stehen aber schon.

Weiter nach Biblis wo im Zuge der Geberalsanierung auch heute am Samstag kräftig gewühlt wird. So wurde bereits das Gl. 1 im Bahnhof komplett ausgebaut und stellenweise tief ausgekoffert, sowie Lärmschutzwände erstellt.

Noch eun Blick auf das 1983 in Betrieb genommene und eigenwillig gestaltete Stellwerk von Biblis und zum SEV „Busbahnhof“ im westlich der Bahn liegenden SEV Busbahnhof der vom Rest von Biblis wegen gesperrter Bahnhofsunterführung und Bü so gut wie nicht erreichbar ist und daher dazu noch ein extra Shuttlebus nach Biblis hinein nötig ist.

Aber nun geht’s ostwärts an der Weschnitz entlang und in Einhausen lockt in der Ortsmitte eine Eisdiele zur Rast, was auch eine gute Idee war, da es kurz darauf stärker zu Regnen anfing.

Nach dem Spaghettieis lies es aber wieder bus auf ein paar vereinzelte Tropfen nach und es gibg weiter nach Auerbach.

Die Bergstrasse bzw. der Odenwald kommt in Sicht, wobei letzterer seine Höhen noch recht oft in Wolken versteckt.

Durchs Mühlbachtal geht es hoch Richtung Hochstädten und nach Balkhausen.

Der Melibokus hüllt sich in Wolken und nach Balkhauseh geht’s weiter bergauf bis zur Kuralpe.

Niedrige bzw. „kruschelige“ Wolken haben auch etwas interessantes an sich. Es muss nicht immer strahlend blauer Himmel sein.

Jetzt geht’s erstmal auf dem Talrücken weiter zum „Col de Oberbeerbach“ und dazwischen ergibt sich trotz der Wolken ein top Ausblick ins Rheintal Richtung Gernsheim.

Weiter zur Neutscher Höhe und runter nach Frankenhausen.

Dann wieder hoch auf den Rücken zwischen Waschenbach und Modautal.

Als der Wald erreicht wurde beginnt es, wieder mal, richtig an zu regnen.

Aber das nächste Ziel, das Naturfreundehaus Ober Ramstadt, ist nicht mehr fern. Die seit der Brauerei in Worms nicht mehr benötigte Regenjacke braucht es jetzt aber trotzdem.

Als Vorspeise einen sehr feinen Handkäsesalat und danach das „Murrer Schnitzel“ was ich nur sehr empfehlen kann. Und natürlich darf ein guter Äppler vom Krämer nicht fehlen.

Derart gut gestärkt geht’s nun rüber auf die andrere Talseite und via Rohrbach und dem Ausblick nach Lichtenberg geht der Weg über den „Weissen Stein“ nach Reinheim.

Noch schnell das Rad mit einer Katzenwäsche versorgt und mich dann geduscht da die ungeteerten Wege dich schon eines an Dreck am Rad und Satteltaschen sowie an mir hinterließen.

So, das waren nun 21 ereignisreiche Tage mit vielen schönen Einblicken und Ausblicken.

Dann kann ja die Planung für 2025 beginnen.

Neee, erstmal kommt noch eine Bahntour durch Frankreich und dann die Herbstradtour von der Innotrans in Berlin nach Hause.

Der Tag klingt aus und der Tagesbericht ist auch fast fertig.

Der obligatorische Link zu Komoot für die heutige finale Etappe darf natürlich auch nicht fehlen.

Morgens gibt’s dann noch etwas Statistik zur geplanten Tour vs. was es dann real wurde.

Fast immer am Wasser entlang nach Reinheim

Nach einer erholsamen Nacht und gutem Frühstück empfiehlt mir das Hotel meine Frühstückstabletten zu nehmen. Hmmm, welche denn nur 😉

Das Rad war die Nacht nicht alleine. Franzosen, Holländer und Saarländer rüsten auch zum Aufbruch. Mehrheitlich Richtung Saverne.

Über das Storchenort Imling gehts wieder zur Streckenverzweigung La Forge.

Dann weiter Richtung Hesse um in den Radweg am Rhein-Marne-Kanal einzusteigen.

Mit diesem geht’s wieder in die Gegenrichtung und über die Schiffsbrücke bei La Forge. Auf der Brücke finden sich auch noch Gleisreste der bis in die 1970er Jahre betriebenen Treidelbahn.

Es geht am Zementwerk von Héming vorbei. Am Radweg steht noch einer der Schuppen der Loks der Treidelbahn.

Auf der Bahnbrücke der Bahnstrecke nach Nancy bei Gondrexange kommt leider zeitnah kein Zug vorbei.

Also weiter bis ins Ort an dem sich auch die Scheitelhaltung für den Kanal befindet.

Der Rhein-Marne-Kanal führt durch den Étang de Gondrexange, dessen Wasserpegel mehrere Meter höher liegt und durch den Kanal in mehrere Abschnitte geteilt wird, bis zur Verzweigung zum Saar-(Kohle-)Kanal mitten im der See.

Hier steht eine Brücke um vom südlichen Ufer des Rhein-Marne-Kanal auf das östliche des Saarkanal zu wechseln.

Schön dass es eine Radschiene gibt, aber mit Satteltaschen klappt das nicht. Also runter damit, rüber tragen und dann das Rad.

Der Ausblick von der Brücke ist wirklich gut, aber einfach auf der anderen Kanalseite den Radweg des Saarkanal ca. 2km bis zur Brücke in Gondrexange zu verlängern wäre effektiver gewesen, zumal es den Weg, wenn auch abgesperrt, bereits gibt.

Der Saarkanal (früher Saar-Kohlen-Kanal bzw. Canal des Houillères de la Sarre) führt zunächst nach Norden und dabei quert er auch mehrere andere Seen deren Pegel mal unter oder auch oberhalb des Kanals liegt.

Der Radweg auf dem ehemaligen Treidelpfad, auch hier finden sich die sporadisch noch die schon bekannten Wellblechschuppen für die Loks der Treidelbahn, fährt sich sehr gut und ist auch relativ gut genutzt. Wie auch der Kanal durch Hausboote.

Bei Trois Ponts staut sich der Schiffsverkehr etwas. Die Schleuse öffnet sich nicht und der Techniker ist an der Störtungssuche.

Und so rollt es sich angenehm weiter, ohne Störungen.

Nach dem Etang du Stock folgt eine Schleusentreppe. Alle Anlagen sind automatisiert und werden von en Schiffsführern per Funk angefordert.

Hinter der Schleuse Nr. 5 quert die LGV Est den Kanal, durch die Lärmschutzwand ist der ICE  auf dem Weg nach Stuttgart nur zu erahnen.

In Mittersheim ein kurzer Abstecher ins Ort.

Trotz des recht großen Campingplatz am Ort ist dieses selbst relativ tot. Selbst der kleine Proxy Markt ist geschlossen und auch das Hotel am Kanal hat zu.

Und so langsam wird Sarralbe erreicht.

Vom einstigen Bahnknoten ist nicht mehr viel übrig. Im Grunde wurd von der Stecke Saargempnd – Strasbourg nurnoch das Chemiewerk per Stichstrecke angedient.

Da die Kanalbrücke über die Albe derzeit saniert wurd ist der Radweg gesperrt und ein kleiner Umweg ist zu fahren. Die Sperrung wurde jedoch nicht vorangezeigt und auch nicht ausgeschildert.

Hinter dem Chemiewerk wird es wieder ländlich und bei Herbitzheim wurde eine Sperrstelle der Maginotlinie passiert bevor kurz vor Wittring wird auf den TER nach Strasbourg gewartet.

Hier kürze ich etwas ab und statt erst in Zetting wechsele ich hier die Talseite und mit strammer Steigung geht es nach der sehr geschützten Bushaltestelle aus dem Tal heraus nach Wiesviller.

Über die Höhen geht’s Richtung Bliestal. Und beim Abstieg wird die stillgelegte Bahnstrecke von Saargemünd nach Bitche unterquert bevor es stramm talwärts weiter nach Bliesbruck geht.

Hmmm, den Ortsnamen kenn ich doch. Aber dee eigentliche wird ers übermorgen am Samstag erreicht.

Ab hier geht’s auf dem Radweg der ehemaligen Bliestalbahn weiter Richtung Deutschland.

In Reinheim ein kurzer Abstecher in den Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim der jedoch vom Hochwasser an Pfingsten stark betroffen wurde und teilweise, z. B. die Taverne wie auch das Keltengrab, geschlossen.

Aber 2016 hatte ich ihn ja schon mal besucht.

Dafür eine Runde durchs Ort und wieder zurück zum Bahnhof. Vor der Stilllegung 1991 konnte ich nochmal von Homburg mit dem Zug hierher kommen. Von Reinheim (Odw) nach Reinheim (Saar). Muss mal die Bilder suchen.

Der Radweg verläuft relativ unspektakulär im Tal entlang, die Grösse der Empfangsgebäude spiegelt deren einstige Bedeutung etwas wieder.

Der Radweg ist recht gut genutzt, was auffält ist der hohe Anteil von Rennradfahrern.

Und so wurd nach 103km wird das Hotel zur Post in Blieskastel erreicht.

Zum Abendessen geht’s in der Nachbarschaft in die Hofbräustube. Das hier übliche Karlsberg Pils hat es hier aber auch.

Na, dann mal ab in die Falle 

Hier noch der Link zur Etappe von Sarrebourg nach Bliesbruck bei Komoot.

Morgen geht’s über Kaiserslautern und Eiswoog nach Asselheim.

Sommerradtour 2024 – Es geht los

Als ich zwischen den Jahren bzw. im Januar überlegte wo es im Zuge der Sommerradtour 2024 hingehen sollte, das Basel Tattoo ist dabei wie schon fast traditionell üblich der Ankerpunkt, stellte sich heraus dass es sehr schwierig war eine Zugverbindung mit Radtransport zu finden und auch später zum offiziellen Buchungsbeginn sah es schlecht aus.

Daher besteht die diesjährige Planung auf einer Rundfahrt mit dem „Wendepunkt“ im Tessin. Auch wenn mir die derzeitigen Unwetter in der südlichen Schweiz sehr grosse Sorgen bereiten, wobei meine Route über Lukmanier und Gotthard (noch) davon verschont bleib.

Hier die „Previev“ zur diesjährigen Sommerradtour als Collection bei Komoot

Kurz nach 10 Uhr ging es heute erstmal das Gersprenztal hinauf mit „Abkürzungen“ via Bierbach und von Fränkisch-Crumbach nach Reichelsheim auf dem Radweg der dort eher einem Trampelpfad gleicht.

Kurz vor Gumpen ist der Radweg gesperrt, aber zum Glück nicht durch Bauarbeiten sondern für die Kerb am Feuerwehrhaus.

Am Gumpener Kreuz wird die erste „Passhöhe“ überwunden, bevor es runter nach Fürth und vorbei am ehemaligen Lokschuppen mit Wasserturm, der heute als Wohnhaus genutzt wird, nach Fahrenbach.

Das erste Zugfoto des Tages ist dann der Zug aus Fürth kurz vor dem Haltepunkt Lörzenbach-Fahrenbach.

In Fahrenbach hat eine alte Junghans Werbung noch überlebt.

Vorbei am ehemaligen Empfangsgebäude von Mörlenbach der heute ein Blumengeschäft beherbergt. Die ehemalige Bahnhofsgaststätte ist ebenso ausser Betrieb wie der durekt davor liegende Bahnübergang der ehemaligen Überwaldbahn nach Wahlen.

Am Ortsrand kommt dann der Zug aus Weinheim entgegen bevor der Radweg auf die B38 umgeleitet wird da der ursprüngliche Weg wegen der Bauarbeiten zur Umgehungsstraße von Mörlenbach gesperrt ist.

Über Reisen und Birkenau rollt es such entspann Richtung Weinheimer Tal wo vor dem Hintergrund des ehemaligen Steinbruchs der nächste Zug nach Fürth abgewartet wird, der Gegenzug wird dann kurz vor dem Weinheimer Einfahrsignal abgefangen.

Quer durch Weinheim geht’s zum Weinheimer Schloss und weiter nach Grosssachsen wo sich gerade eine neue Skoda Strassenbahn der OEG / RNV nach Weinheim in den Einspurabschnitt einfädelt. Die Fahrten Richtung Heidelberg fahren dann entgegen der Strassenfahrspur. Bis der Zug kommt will ich aber nicht auch noch warten und so geht’s durch die Weinberge nach Leutershausen weiter.

Vorbei am Branichtunnel der Schriesheimer Umgehungsstraße geht’s nun zum Heidelberger Stadteil Handschuhsheim weiter.

Danach ist es nicht mehr weit bis zur Neckarbrücke.

Die Fahrt durch Heidelberg gestaltet sich kompliziert da der Radverkehr auf der Hauptstraße verboten ist und zudem für Baustellen und Veranstaltungen der Weg am Neckar gesperrt ist. Ganz abgesehen davon dass Heidelberg voll mit Touristen ist.

Aber irgebdwann wird dann der Einstieg zum Anstieg zum Schloss hinauf erreicht.

Auch hier im Anstieg ist nochmal eine Baustelle und Schieben angesagt. Der Strassenverkehr kann kurz mit chaotisch beschrieben werden.

Aber so oder so wird das Schloss, oder besser dessen Ruine, erreicht.

Die kürzere der zwei Sektionen der Standseilbahn zum Königstuhl wurde 2005 erneuert und pendelt mit 5m/s und modernen Wagen zwischen der Talstation und Molkenkur, wobei in der Ausweiche eine Zwischenstation zur Anbindung des Schloss besteht.

Vorbei am Schloss und unter Betrachtung der mit der örtlichen Verkehrsführung vermutlich nicht vertrauten auswärtigen PKW Fahrern geht es stramm hinauf zur Station Molkenkur.

Ab hier verkehrt die historische zweite Sektion Königsstuhl hinauf. Die Wagen sehen zwar alt aus, wurden aber auch 2003 bis 2005 saniert und in alter Gestalt wieder eingesetzt.

Und weiter bergauf, wobei im Gegensatz zum unteren Abschnitt die Steigung „nur“ bei 8 bis 12% liegt. Gutes Training für die noch kommenden Alpenabschnitte der Tour.

Und quer durch die mehr als chaotisch bis zum letzten Meter fahren wollenden Parkplatzsucher am Königsstuhl geht’s zum Aussichtspunkt.

Ein isotonischer Durstlöscher 😉 darf hier natürlich sein.

In der Bergstation der Standseilbahn kann der Maschinenraum besichtigt werden. Da die Anlage der zweiten Sektion unter Denkmalschutz steht tut hier auch noch die überarbeitete und gepflegte alte Antriebstechnik ihren Dienst.

Danach geht es hinab nach Kohlhof.

Hier noch ein kurzes Video der Antriebsanlage, man beachte unter anderem die Fliehkraftsicherung der maximalen Drehzahl. Einfach aber effektiv.

Und so rollt es sich, unterbrochen von kurzen Anstiegen, entspannt hinunter nach Nußloch und vorbei an der stillgelegten Materialseilbahn des ehm. Zementwerks.

Im Sommer führt nan nun Romeo und Julia im alten Steinbruch auf.

Weiter nach Wiesloch wo nach Gumpen nicht zum ersten Mal auf der heutigen Etappe im Ort ein Fest stattfindet und ich daher eine Umleitung fahren muss.

Aber auch der Umweg hat nette Ecken und schon kurz danach wird das Etappenziel, der ausserhalb liegende Landgasthof Gänsberg erreicht.

Das Bier von Welde gefällt. Sowohl das Weizenbier als auch das Pils.

Der Beilagensalat sieht zwar langweilig aus, aber das Fressing gefällt und die darunter verborgenen Salate. Weiter mit Schweinesteak mit Schafskäse und zum Abschluss „Äppelränzjer“.

Das Wetter war gut, die 90km mit 1.100m Aufwärts haben am Akku gut gebuckelt aber der 625er hätte dafür auch alleine gereicht.

Hier wie üblich der Link zur heutigen Etappe, mit weiteren Bildern, bei Komoot.

Morgen geht’s dann teils über die ehemalige Bahnstrecke nach Meckesheim und quer durch den Kraichgau nach Bietigheim.

Heimfahrt mit Hindernissen

Eigentlich wollte ich recht direkt und schnell über Basel heimfahren aber auf Grund einer nicht näher lokalisierbaren Störung die nur der DB Navigator kennt wird der Anschluss ICE nicht bis zum Bahnhof SBB fahren und in 1/4h per Tram nach Basel Bad ist auch nicht realistisch.

Daher plane ich um und werde über die Gäubahn fahren.

Das Wetter ist etwas bewölkter geworden, oder habe ich das gute Wetter eingepackt?  😉

Eine gute und schöne Woche Filisur ist rum und ja, ich werde wieder herkommen.

Und dann kommt schon der IR nach Chur, dem der 5min verspätete IR der Gegenrichtung ein paar Minuten mitgibt.

In Surava steht ein arbeitslos gewordener S-Bahn Triebwagen und die Diesellok von Schalke wartet mit ihren Schotterwagen auf die nächste Baustelle.

In Tiefencastel wird dann der Bernina-Express gekreuzt. Eine der wenigen Kreuzungen in Tiefenkastel.

Der IR nach St. Moritz welcher vor Thusis gekreuzt wird besteht aus drei Capricon Triebwagen welche normalerweise nicht auf der Albulastrecke unterwegs sind. Aber in Preda und Spinas finden ja die Feierlichkeiten zur Tunneleröffnung statt und ob der erkennbar großen Nachfrage muss alles Rollen was da ist.

In gut 5 Wochen werde ich in Reichenau-Tamins am Rheinzusammfluss wieder vorbeikommen, dann aber per Rad mit Fahrtrichtung Disentis und dann weiter zum Lukmanier und Gotthard.

Jetzt ist erstmal Chur erreicht und es ist Abschied nehmen von der RhB angesagt.

Bahnsteiggleich wird der IC nach Zürich erreicht der kurz darauf abfährt.

Den Treppenaufgang am Wagenende des Führerstands kann man nur als sehr speziell bezeichnen. Enger und steiler geht es kaum. Typisches Bombardier-Gerümpel der Twindexx Plattform halt.

In Landquart gibt es dann noch eine Parallelausfahrt mit einem RE ins Prättigau und es geht weiter rheinabwärts.

In Sargans wendet ein Railjet und weiter am Walensee entlang geht’s weiter Richtung Zürich.

In Thalwil wird der IC noch vom gruseligen ETR610 aus Mailand überholt.

Und dann ist auch schon pünktlich Zürich HB erreicht. Ich bin immer wieder von der Anzeigetafel beeindruckt. Die ersten beiden Spalten sind die Regional- und Fernzüge nur der nächsten halben Stunde. Hätte ich schneller geschaltet hätte ich übrigens sogar noch einen IC früher nach Stuttgart erwischt.

Spalte 3 sind die S-Bahnen der nächsten viertel Stunde.

Der schräge Aufzug nach Gleis 21 und 22 ist kein Designgag sonder eine reale Konstruktion da der Tunnelbahnsteig nicht exakt unter der Kopfbahnhofebene liegt.

So bleibt noch etwas Zeit die Strassenbahnen und Obusse in der Löwenstrasse zu knipsen.

Im übrigen wird später auch auf der Verbindung via Basel der Anschluss ICE an Karlsruhe als Ausfall gekennzeichnet und dann mit neuer Zugnummer und gleicher Strecke und Fahrtzeiten als Alternative angezeigt.

Beim ICE70 wird es immer verwirrenden, denn er wird im Text weiter als Beginn in Basel Bad Bf benannt, aber ab SBB existieren Realfahrtzeiten.

Oh, mann… aber was juckt es mich. Ich sitze ja im IC Nach Stuttgart.

Dieser besteht aus einen einzigen ex. Westbahn Kiss von DB Fernverkehr, der weiterhin in CH beim Leasinggeber via Stadler eingetragen ist, besteht.

2+2 Bestuhlung in der 1. Klasse ist eher suboptimal aber bei 2+1 wäre er heillos überbesesetzt und würde min. einen halben Doppelstockwagen mehr benötigen. Die Sitze gegenüber blieben daher nicht lange unbesetzt.

Ich möchte nicht wissen wie es im laut DB Navigatot normal belegten IC 188 in der 2. Klasse aussah.

Achja, gastronomisches Angebot, Minibar oder selbst Fahrkartenkontrolle (letzteres nur im DB Anteil) absolute Fehlanzeige.

Der Rheinfall ist wie schon vor einer Woche gut gefüllt aber die Schiffe können im Gegensatz zu Mitte der Woche wieder fahren.

Und bald ist auch Tuttlingen erreicht wo der Gegenzug ein paar Verspätungsminuten mitgibt.

Über Horb wird alsbald Stuttgart Hbf „oben“ erreicht.

Und bevor „mein“ noch unrenovierter ICE1 nach Darmstadt einfährt gibt es Soundgenuss vom feinsten am Nachbarbahnsteig als der gut eine Stunde verspätete IC nach Oberstdorf, gezogen von zwei 218er, Ausfahrt.

Ein paar Fotos vom „Retro ICE1“, nur echt mit der vierstelligen PLZ von Gernsheim auf der Kloschüssel, und Kaffee und schon wurd die Bergstrasse erreicht.

Pünktlich wird Darmstadt erreicht und statt mit dem Reinheim um vsl. 18:18 erreichenden Bus fahren ich mit der HLB nach Darmstadt Nord für die RB82, planmäßig Reinheim an 18:05.

Aber die Idee war doof, denn wegen Weichenstörung in Frankfurt Hbf kam dieser mit gur +25 an.

Aber egal, es regnet ja nicht und kalt ist es auch nicht.

Sodele, um 18:30 komme ich zu Hause an und damit endet ein sehr ereignisreichen knapp über eine Woche Urlaub in einer schönen Ecke der Schweiz und da sei neben Graubünden auch Schaffhausen gemeint.

Hier noch der Fahrplan von heute:

IR 1124
Nach Chur
Ab 09:01 Filisur, Gleis 1
An 10:04 Chur, Gleis 10

es wurde ein Takt früher in Chur erreicht
Daher nicht:
IC 770
Nach Zürich HB
Ab 10:38 Chur, Gleis 9
An 12:03 Zürich HB, Gleis 8

Sondern
IC 900
Nach Zürich HB
Ab 10:08 Chur, Gleis 9
An 12:33 Zürich HB, Gleis 8


IC 188 / IC 188
Nach Stuttgart Hbf
Ab 12:34 Zürich HB, Gleis 17
An 15:32 Stuttgart Hbf, Gleis 5

ICE 1168
Nach Frankfurt(Main)Hbf
Ab 15:59 Stuttgart Hbf, Gleis 8
An 17:22 Darmstadt Hbf, Gleis 5

HLB RB75 (28725)
Nach Dieburg
Ab 17:31 Darmstadt Hbf, Gleis 8
An 17:36 Darmstadt Nord, Gleis 3

VIA RB82 (25179)
Nach Erbach(Odenw)
Ab 17:44 Darmstadt Nord, Gleis 4
Abfahrt real 18:09 wegen Weichenstörung in Frankfurt Hbf
An 18:05 Reinheim(Odenw), Gleis 1
Ankunft Real 18:30

Das wars erstmal.

Weiter geht’s in weniger wie vier Wochen ab 07.07. mit der Sommradtour 2024, hoffentlich ohne Wetterextteme.

Frühlingsradtour 2024 Tag 8 – Nach Hause mit Rad und Bahn

Mit meiner Verlängerung war ich heute der einzige Übernachtungsgast und hatte damit ein recht exklusives Frühstück.

Gut gestärkt konnte ich dann entspannt talwärts nach Gosberg rollen.

Am Haltepunkt von Gosberg nutzte ich dann doch lieber die Brücke statt der Furt.

Der benachbarte Haltepunkt des gut 2km ebfertt liegenden Pinzberg erstaunt immer wieder durch seine 100% autarke Beleuchtungstechnik.

In Forchheim an der Kreuzung Adenauerallee / Bamberger Straße verwundert mich ein Gebäude das einem Bahnwärterhaus recht ähnlich ist. Hatte die Bahnstrecke von Nürnberg nach Bamberg früher eine ortsnähere Trasse?

Nun geht’s stets der Regnitz bzw. dem Main-Donau-Kanal Richtung Bamberg.

Bei Strullendorf kommt leider keine Übergabe nach/aus Schlüsselfeld vorbei und den Besuch beim Kraus in Hirschaid opfere ich der Option einer früheren Fahrt mit geringerer Auslastung nach Aschaffenburg.

Und noch eine Schleuse weiter ist kurz nach 12 schon der Bahnhof von Bamberg erreicht.

Der RE20 nach Würzburg wird aus Nürnberg gemeinsam mit den RE nach Saalfeld bis Bamberg geführt und besteht aus zwei vierteiligen DesiroHC, ein ziemlicher Kapazitätsgewinn gegenüber der bisher eingesetzten Talent2.

Wie üblich ist der der Treppe am nächsten stehende Wagen sehr gut besetzt, ich verbringe das Rad und mich in den hintersten und sehr entspannt besetzten Wagen. Die Fahrt ist ereignislis, der DesiroHC fährt recht ruhig und pünktlich wird Würzburg erreicht.

Der Zug aus Bamberg fährt nach Gleis 10 ein auf derem westlichen Teil bereits der Twindexx des RE55 nach Frankfurt steht. Auch hier wieder das gleiche Verhalten dass der erste Wagen an der Treppe gestürmt und sehr voll ist während es im weitest entfernten Wagen mehr als genug Plätze hat.

Aha, WFL fährt also immernoch DDR / Reichsbahn Retromaterial als Ersatzleistungen für GoAhead nach Treuchtlingen.

Und nach gut einer Stunde ist Aschaffenburg pünktlich erreicht.

Wie schon in Bamberg sind die Aufzüge extrem lamarschig aber zur RB75 will ich eh nicht den Bahnsteig wechseln.

Trotz einsetzenden leichten Regen entschließe ich mich mit dem Rad weiterzufahren.

Der Biergarten im Park Schönbusch hat wegen des unbständigen Wetter leider zu.

Also weiter „Westwärts“ durch den Park und vorbei am ehemaligen Bf. Nilkheim (dessen Stellwerk heute im Eisenbahnmuseum Kranichstein als Schauanlage dient) und des benachbarten Bunker.

Dann durchs Industriegebiet und vorbei am Gashandel der den letzten Rest der Strecke von Nilkheim nach Höchst liegt.

An der ehemaligen Strecke geht es weiter bis kurz vor Grossostheim und rüber nach Schafheim wo Hessen wieder erreicht wurde.

Interessantes Grafiti zu Schwimmbadpommes am Freibad in Schafheim 👍

Über Schlierbach und Kleestadt geht’s nach Klein Umstadt wo trotz oder wegen (?) des aktuellen VIAS Notfahrplan eine RB86 nach Hanau vorbeikommt.

Zwischen Richen und Habitzheim fängt es richtig an zu regnen aber kurz vor Ueberau hört es auf und Zeit für ein Eis in Ueberau und kurz drauf ist Reinheim erreicht.

Acht wunderbare Tage bei teils top bis durchwachsenen Wetter sind rum.

Hier der Komoot Link zur Teiletappe Schlaifhausen – Bamberg und hier die zweite Teiletappe von Aschaffenburg nach Reinheim.

Die Tour hat auch dafür gesorgt dass ich tatsächlich zum 10.5. hin die über 10.000km in einem Jahr mit dem neuen Jobrad zusammengekommen habe.

Auch die über 41tkm mit beiden eBikes seit 23.5.2017 wurden locker geschafft.

Zum Ende der Frühjahrsradtour2024 waren es doch 581km und 4.480 Höhenmetrer aufwärts.

Wobei da am Samstag auch der Weg zu Fuss aus Schlaifhausen aufs Walberla und Zurück dabei sind, was aber vernachlässigbar ist.

Aber der nächste Urlaub (ohne Rad *mon dieu*) ist schon in Sichtweite. Zwar nicht nach Bern, aber derartige Wanderwegweiser hat es auch in Graubünden genug.

Von Weilburg bei Aprilwetter nach Hause

Auf 117km Strecke ging es heute via des leidlich ausgeschilderten Weiltalradweg nach Grävenwiesbach und teils entlang der Taunusbahn nach Friedrichsdorf.

Die Sonne kämpft sich über den Bahnhofsgleisen durch den Morgendunst und bei Rührei und Platzdeckchen mit Schweizer Kantonswappen geht dann definitiv die Sonne auf. Wenn s Kaffee hat ohnehin.

Der Wetterbericht meldet für den Abend Regen und so wird rechtzeitig gestartet um vor dem Regen mit den über 100km Strecke zu Hause zu sein. So der Wunschgedanke.

Derweil verschwindet ein Talent im Tunnel Richtung Limburg und ich werfe einen schnellen Blick in die Röhre des einzigen Schifffahrtstunnel Deutschlands.

Dann geht es erst mal stramm bergauf in die Altstadt von Weilburg und zum Schloss.

Vom Schlosspark aus hat es auch noch einen Blick auf das Lahntal inkl Zug nach Limburg bevor es wieder hinter ins Tal geht.

Am anderen Ende des Schifffahrtstunnels ist man gerade dabei ein kleines Boot durch die Schleusentreppe, deren obere der beiden direkt aneinander stoßenden Stufen bereits im Tunnel liegt, zu bugsieren. Das Tunnelportal der Lahntalbahn überragt das des Schifffahrtstunnels um einiges.

Anschließend geht es die Lahn ein wenig abwärts bis zum Abzweig der ehemaligen Weiltalbahn welche noch an den Widerlagern der abgebauten Bücke über die Hauptstraße erkennbar ist. Unmittelbar nach der Bücke ging die Strecke in den Gensbergtunnel über, danach wird ins Weiltal eingebogen.

Nach kurzer Strecke neben der Bundesstraße biegt der Radweg auf die alte Bahntrasse ein. Wie bereits im Lahntal ging hier die Strecke aus dem Tunnel direkt in eine Brücke über. Die am Portal im Weiltal befindliche Brücke existiert heute noch, ist aber Privateigentum.

Im ehemaligen Bahnhofsareal von Freienfels findet sich ein alter Schnellzugwagen der laut Beschilderung auch als Standesamt dient. Die Öffnungszeiten des rund um den Wagen und den diversen Eisenbahnobjekten befindlichen Biergarten „Cafe Unfug“ sind jedoch äusserst sparsam gehalten.

Weiter geht es dem Tal hinauf und es fällt dann eine Steinmauer auf. Hier wurde lange Jahre zwischen Essershausen und Ernsthausen Eisenerz abgebaut und auf die Bahn verladen.

Beim Steinbruch vor Weilmünster sind noch ein paar schienen liegen geblieben. Sonst erinnert bis auf wenige Hektometersteine kaum noch was an die ehemalige Bahninfrastruktur.

Der Bahnhof von Weilmünster liegt am nördlichen Ortsrand, hier verzweigte sich die Strecke im Ortsbereich zur Stichbahn nach Laubeseschbach. Bis zur Verzweigung ist die Trasse noch an Baulücken erkennbar, unmittelbar danach folgte eine Brücke und der Weilmünsterer Tunnel des Streckenasts nach Grävenwiesbach. Dessen nördliches Tunnelportal ist nicht mehr erkennbar, die Brücke und Damm abgebaut und überbaut. Das Südportal und die Trasse ist aber noch erkennbar.

Hinter Weilmünster verlässt der Radweg die Bahntrasse nach Grävenwiesbach endgültig, die Bahntrasse ist aber noch gut im Wald erkennbar obwohl die Strecke seit Anfang der 1970er Jahre abgebaut ist.

Im übrigen ist der Weiltalradweg insbesondere im Abschnitt Weilburg – Weilmünster sehr eigenartig ausgeschildert. Es finden sich keine bis kaum übliche Radweggbeschilderungen sondern meist nur eigene Symbolschilder.

Nochmal eine kleine steige und dann ist mit Grävenwiesbach der höchste Punkt der Tour erreicht. Für die Einkehr im Restaurant am Bahnhof welches ein Flügelsignal im Gartens stehen hat bleibt leider keine Zeit. aber es roch gut. Merker in der „Muss ich mal hin“ Liste setzen.

Bei meinem letzten Besuch im Oktober 2023 tat noch ein von Usingen aus gesteuertes abgespecktes SIMIS-C Stellwerk seinen Dienst. Im dEzemer ging dann, zusammen mit der Umstellung des Fahrbetriebs von der HLB auf DB (Fehl)Start ein ESTW von Scheidt und Bachmann in Betrieb. Das ESTW scheint ganz gut zu laufen, der Bahnbetrieb glänzt mit Schienenersatzverkehr wegen fehlenden einsetzbaren Fahrzeugen (Lint mit Wasserstoffantrieb stellt der RMV via seiner Fa. Famah) oder Triebfahrzeugführern.

Trotzdem konnten bei Grävenwiesbach und Hundstadt Lint abgefangen werden. Andre mögliche Fahrten fuhren als Bus auf der Straße

Noch sieht das Wetter ganz gut aus, aber es ist recht windig. Was aber dank des nun zumeist bestehenden Gefälle nicht so sehr ins Gewicht schlägt.

Aber Züge hat es halt leider keine…

Flott geht es daher über Usingen weiter nach Saalburg… weiterhin ohne Zug.

Aber im Wald zwischen Saalburg und Köppern „Wässert“ dann einer der H20 Lint ins Bild.

Weiter durch Friedrichsdorf dessen Bahnsteigneubau immernoch nicht fertig ist geht es aufs freie Feld und die Skyline von Frankfurt grüßt herüber. Diese böte sich als schöner Hintergrund für die hier auch laufenden Bahnstrecke an. Also ab in den Feldweg und eine Fotoposition gesucht.

Und dann lachte sich Petrus krank. Denn innerhalb er kurzen Wartezeit bis zur nächsten S-Bahn war die Skyline im Regen verschwunden und ich war pitschnass.

Kurz überlegte ich nach Bad Homburg zu fahren und per S-Bahn die weitere Heimreise anzutreten, aber der heftige regen war nur von kurzer Dauer und kurz vor Nieder Eschbach war das Wetter wieder erträglich, nicht gut aber erträglich. Und so wurden noch ein paar „U-Bahnen“ [tm] fotografiert.

Die S6 Ausbaubaustelle rund um den Bahnhof Frankfurter Berg besteht immernoch und nachdem Preungesheim durchquert wurde begannen auche ndlich weider vernünftige Radwege / Radstreifen und ein paar U-Bahnen bzw Strassenbahnen drängten sich auch mal ins Bild.

Der Frankfurter Ostbahnhof mit seinem doch sehr speziell aussehenden Umfeld aus fast einstürzenden Gebäuden, Baugruben und Neubauten wurde unterquert und nachdem es auf der ersten Brücke noch gut aussah fing es beim Überqueren der Mainbrücke wieder an zu schütten was vom Himmel kam was sich auch bis kurz vor Neu Isenburg hielt.

Aber egal, nass war ich ja eh schon und die Heimat nicht mehr fern und durch Götzenhain und ohne Radweg auf der Landstraße nach Messel wurde bald Gundernhausen erreicht.

Und siehe da, vor Georgenhausen lockerte es immer weiter auf und zwischen Spachbrücken und Reinheim grüßte sogar ein sehr intensiver Regenbogen über der Veste Otzberg.

Und so wurde noch im Hellen die Heimat erreicht, nass aber glücklich.

Die heutige Tour wie gewohnt auch hier auf Komoot mit noch viel mehr Bildern.

Abschließend waren es knapp über 400km bei 4 von 5 Tagen mit gutem bis sehr guten Wetter. Hier die komplette Collage zum nachschauen.