Neue Seilbahnen am Schilthorn

Heute konnte eteas länger geschlafen werden, aber das machte Petrus wohl auch so bedeckt wie der Himmel noch war.

Dann erstmal frühstücken und dazu ein Milchkaffe mit obendrauf einem Espresso was ein interessantes Farbmuster ergab.

Damach geht’s mit der BOB zunächst nach Lauterbrunnen und von dort mit dem Postbus mit Anhänger nach Stechelberg zur Talstation der Schilthornbahn.

Im Zuge des Projekts Schilthorn 20xx wurde die einstige Materialbahn und Revisionsbackup nach Mürren (1. Sektion) abgebrochen und durch eine neue Seilbahn inkl. modernem Terminal und Materiallogistik ersetzt.

Eine Materialseilbahn gibt es aber aktuell auch noch für die Versorgung der weiteren noch aktuellen Baustellen der Schilthornbahnen.

Somit fahren derzeit drei Seilbahnen ab Stechelberg hinauf nach Mürren denn die Seilbahn über Gimmelwald bleibt auch nich bestehen.

Die neue Direktverbindung nach Mürren ist so steil dass sie gefühlt fast senkrecht von oben in die Talstation einfährt.

Nachdem die Talkante überwunden ist geht es dann vergleichsweise Flach weiter zur Station in Müren die ebenfalls die Bergstation der „über Eck“ Seilbahn (mit Umsteigen) über Gimmelwald, als auch Talstation für die 2. Sektion nach Birg ist.

Im Rahmen der Führung wurde unter anderem das Logistikzentrum unter der Gondel mit dem teilautomatischen Verladeroboter oder auch die Antriebsanlage gezeigt.

Im Falle eines Stromausfalls werden die Gondeln über Pufferbatterien, die vermutlich auch als Energiespeicher aus Rekuperierung dienen, weitergefahren und ein Notstromaggregat steht als letzte Rückfallebene auch noch zur Verfügung.

Die zweite Sektion nach Birg ist als Funifor ausgelegt das erstmal wie eine „Breitspur Pendelbahn“ 😉 erscheint aber eigentlich zwei getrennte und voneinander autarke Seilbahnen ist.

Daher kann auf der einen Spur bereits nach Birg gependelt werden während die Monteure num Hersteller Garaventa noch damit beschäftigt sind die zweite Bahn zu komplettieren. Derzeit wird gerade das Laufwerk der Gondel montiert.

Nach der Fahrt auf der zweiten Sektion wurde die Station Birg erreicht in der auch noch allerorten gewerkelt wird.

Der Teil der ehm Pendelbahn in der alten Bergstation soll später noch zu einem Panoramarestaurant transformiert werden.

Die Ausblicke auf das Alpenpanorama ist beeindruckend und die Einblicke in die Baustelle sehr interessant.

Es folgte nun die dritte und letzte Sektion hinauf auf das Schilthorn, einst Drehort zum James Bond Film „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ von 1969. Ernst Stavro Blofeld würde sich wundern wie sehr sich sein Hauptquartier verändert  😉

Mit der neuen direkten ersten Sektion und der neu zweispurigen Sektion 3 steigt die Beförderungskapazität im Endzustand von 400 auf 800 Personen pro Stunde und die Fahrtzeit von Stechelberg aufs Schilthorn verkürzt sich um ca. 10min auf unter 1/2h.

Noch ein wenig die Aussicht geniessen und die Seilbahnen beobachten, die Bond Ausstellung hatte ich mir schon beim Besuch im Winter 2022 angesehen, und dann ging es wieder runter nach Mürren.

Die Gruppe hatte sich am Schilthorn nach der Führung je nach Interessenslage aufgespalten.

Im Dreiertrupp ging es nun quer durch Mürren zum Bahnhof der BLM um dann zumeist parallel zur Bahn Richtung Grütschalp zu laufen während aus der Ferne die Station Birg herüber grüsste. Gut sind die alten und die neuen Stationsteile der Seilbahn erkennbar.

Das am Weg liegendende Hotel Alpenblick hat sehr kreativ eine alte Gastro Kaffeemaschine zum Briefkasten transformiert.

Seit 2024 sind neue moderne und teils niederflurige Triebwagen auf der BLM Strecke unterwegs welche einerseits eine höhere Fahrgastkapazität besitzen und zudem nach der Streckensanierung und Ertüchtigung nun mit teils 50km/h statt 30km/h unterwegs sein können eas einen 15min Grundtakt mit nur zwei stat dem früheren „Holpertakt“ mittels drei Fahrzeugen ermöglicht.

Der Neigungsanzeiger ist recht unspezifisch in seiner Information. Bei Radwegen hat öfter mal solche Infos, gepaart mit dem Zusatzschild „Radfahrer absteigen“. Hier wird der Lokführer zumindest nicht zum Schieben aufgefordert 😉

Apropos Rad, warum neben Radfahren auch Paraglider auf dem Bahnparallelweg verboten sind ist auch eher unklar. 🙈

Schon bald kommt nun die on Streckenmitte liegende Station Winteregg in Sicht.

Hinter Winteregg hat es diverse sehr hübsche Fotomotive mit dem Zug vor dem Alpenpanorama, teils mit der Schynige Platte (die leider nicht mehr in den Exkursionsplan passte) im Hintergrund als auch insbesondere dem Jungfraumassiv mit Eiger, Mönch und Jungfrau.

Auch das Gebäude „Sphinx“ auf dem Jungfraujoch war sehr gut erkennbar.

Man sollte meinen der Bär auf dem Logo des Brunnens von 1912 wäre etwas Inkontinent 😛

Die Sonne wirft immer längere Schatten und alsbald wird die Endstation Grütschalp erreicht.

Der roten Kuh auf dem Aussichtspunkt von der Station Grütschalp hat man das Schild umgehängt dass diese nicht bestiegen weren darf.

Etliche schlechte Wortspiele bieten sich nun an.

Hier der Link zu Komoot mit der Aufzeichnung der Wandertour von Mürren zur Grütschalp mit noch mehr Bildern.

Der Zug aus Mürren und die Seilbahn aus Lauterbrunnen erreicht die Station und da noch Luft im Plan ist wurd nch mit dem gut gefüllten Zug nach Mürren und wieder zurück nach Grütschalp gefahren bevor es mit der Windenseilban hinunter nach Lauterbrunnen geht. Die Seilbahn erhält 2026 eine größere Gondel um die nun höhere Kapazität der Triebwagen besser zu nutzen.

Die Seilbahn ersetzte eine Standseilbahn auf selber Trasse deren letzte Relikte in der Talstation auf wenigen Metern erhalten blieb.

Ein letzter Blick auf die Staubbachfälle von Lauterbrunnen und die Verladeanlave der WAB, mit der das Abseits von Strasse liegende Wengen mit allem versorgt wird eas Einheimische und Touristen so benötigten, bevor es im sehr segr sehr gut belegten Zug nsch Interlaken Ost geht.

Die alten Steuerwagen, wie einer hier am Zug war, als auch der dahinter eingereihte Personenwagen werden alsbald als letzte ihrer Art bei der BOB durch Niederflur Steuerwagenmodule ersetzt.

Abendessen mit Älplermakkaroni, sehr lecker.

Zum Abschluss noch der heutige Fahrplan, ohne die Seilbahnabschnitte am Schilthorn:

Ab 09:04 Interlaken Ost – Gl. 2A (R 62, Richtung: Lauterbrunnen)
An 09:26 Lauterbrunnen – Gl. 2

Fussweg

Ab 09:35 Lauterbrunnen, Bahnhof (B 141, Richtung: Stechelberg, Hotel)
An 09:47 Stechelberg, Schilthornbahn

R 66 (775)
Nach Mürren BLM
Ab 16:43 Grütschalp, Gleis 1
An 16:54 Mürren BLM, Gleis 1

R 66 (766)
Nach Grütschalp
Ab 16:58 Mürren BLM, Gleis 1
An 17:09 Grütschalp, Gleis 1

SB
Nach Lauterbrunnen (Seilbahn)
Ab 17:13 Grütschalp
An 17:17 Lauterbrunnen (Seilbahn)

R 62 (166)
Nach Interlaken Ost
Ab 17:31 Lauterbrunnen, Gleis 2
An 17:53 Interlaken Ost, Gleis 2A

Morgen wird Interlaken verlassen und es geht über den Susten- und Gotthardpass nach Bellinzona.

Die weisse Pracht machte die Tour spannend und schön

Nachdem gestern unter anderem neben Susten- Nufenen- und Gotthardpass auch der Grimselpass wegen Schneefall gesperrt wurden war es heute morgen natürlich etwas spannend.

Aber der Blick zur „blauen Stunde“ versprach gutes Wetter und später berkündeten auch Web und App fass der Grimsel wieder frei sei.

Also ging es zunächst per Zug nach Meiringen wo der Bus nach Gletsch wartete.

Aber er war nur mit Grimselpasshöhe beschildert und die SBB Auskunft bestätigte dies.

Der Bus fährt nämlich normalerweise eine „vier Pässe Fahrt“ aber der Gotthard war noch gesperrt und so sollte er umlaufbedingt bereits am Grimsel enden.

Es wurde auf die Verbindung um nach 11 Uhr verwiesen, was aber für den in Gletsch zu erreichenden Dampfzug zu spät war.

Als der Postbus Chauffeur merkte dass er eine Gruppe dabei sich hätte die auch Fahrkarten zum Dampfzug besitzt fasste er einfach einen „Plan B“.

Offiziell und für öffentlichen Zustieg fuhr er nur bis zur Grimsel Passhöhe und dann fuhr er nur für unsere Gruppe den Pass hinab nach Gletsch.

Leitstelle oder andere? Nö, das entschied er selbst. Sehr guter Mann.

Hinter der Aareschlucht auf dem Weg nach Innertkirchen hatte es durch den Bodennebel eine sehr mystische Stimmung und schon kurz darauf hinter Innerkirchen lag schon der erste Schnee. Auch und nucht zu knapp am „Summerloch“.

In Grimsel Hospiz wurde ein 2min Halt eingelegt damit die neue und alte Staumauer bestaunt werden konnte bevor es weiter hinauf zur Passhöhe ging.

Dort wurde eine 20min Pause für Sightseeing eingelegt.

Bevor es dann als „Extrafahrt“ nach Gletsch ging, was somit 10min vor Plan erreicht wurde.

Gletsch lag noch im Schatten der Berge, das Reisewasser war bereitgestellt. Die DFB hat heute ihren letzten offiziellen Fahrtag für 2025 bevor die Strecke und Anlagen eingwintert werden und es im Juni 2026 erst wieder weitergeht.

Der Dampfzug kommt pünktlich von Oberwald den Berg hoch und den 30 CHF Gutschein aus der DFB Mitgliedschaft für das 1. Klasse Upgrade zu verwenden war eine gute Idee.

2026 feiert der Abschnitt Gletsch – Andermatt – Disentis sein 100. Jubiläum.

Schwer arbeitend zieht die Lok den kurzen zwei Wagen Zug, unter Nutzung von diversen Zahnstangenabschnitten, nun weiter den Berg hinauf nach Muttbach-Belvedere was kurz vor dem Westportal des Furkascheiteltunnels liegt.

Hier wird auch zunächst die Kreuzung mit dem Zug aus Realp abgewartet bevores mit Volldampf in den 1874m langen Tunnel geht.

Im Wagen ist auch ein Paar das passend im Belle Epoque Stil gekleidet ist, was gut zum Wagen passt.

Und dann wird die Station Furkapass DFB am Ostportal erreicht wo der Zug eine ezwas über zwanzigminütige Pause einlegt.

Derweil dünstet der Tunnel aus und Zeit für eine Bratwurst auf über 2100m sowie einiges an Fotos.

Der Briefkasten an der Station verspricht tägliche Leerung um 16 Uhr. Naja, aber morgen vermutlich nicht mehr bis zur Saison 2026.

Die Pause ist vorbei und von nun an ging es stets bergab Richtung Realp. Die bekannte Steffenbachbrücke ist bei der Überquerung eher unspektakulär, diese wird aber in den nächsten Wochen weggeklappt um in Winter den Lawinen nicht im Weg zu sein.

Nach etwas über 1,5h Fahrt (und Rast) ab Gletsch kommt nun der DFB Bahnhof Realp in Sicht. Dieser liegt gut 1 Km vom Bahnhof der MGB entfernt, besitzt aber auch wieder eine Gleisverbindung zum MBG Bahnhof.

Die Lok setzt um und drückt die Wagen in die Remise bevor sie ins Depot fährt. Der (richtige) Winter kann nun kommen.

Auch im/beim MGB Bahnhof hat es noch ein paar nette Fotomotive.

Insbesondere der Autoverladung, die durch die Sperrung des Furka- und Sustenpass nun die einzige Verbindung zwischen den Kantonen Uri und Wallis ist, ist interessant zuzuschauen. Insbesondere wie flott die Be- und Entladung von statten geht.

Dann komnt auch pünktlich um 13:50 der Zug nach Brig mit dem es jetzt erstmal im Furka Basistunnel rüber ins Wallis nach Oberwald geht.

In Oberwald wartet eine HGe4/4 mit einer AlpineClassicExpress Garnitur darauf Richtung Andermatt in den Tunnel einzufahren.

Das Wallis ist hier nich recht grün und insbesondre hat es fast um die 20°C.

Den Zug stört das nicht auf seinem weiteren Weg.

Uns so rollte es sich entspannt das junge und mal mehr mal weniger steile Rhonetal hinab bis Brig wo in den durch das Lötschberg Basistunnel fahrenden IC Richtung Basel für die Fahrt bis Spiez umgestiegen wurde.

Nochmal ging es weiter am Thuner See entlang und in Interlaken Ost wurde die nun schon weit im Westen stehende Sonne für ein paar Fotos von Zügen an der Aare genutzt.

Die Sonne verkroch sich dann langsam und es wurde Zeit fürs Abendessen in der Jugi.

Morgen geht’s dann u. a. Richtung Mürren um sich Seilbahntechnik anzusehen.

Hier noch der heutige Fahrplan:

R 70 (9063)
Nach Meiringen
Ab 08:33 Interlaken Ost, Gleis 4
An 09:06 Meiringen, Gleis 2

Bus 161
Nach Oberwald, Bahnhof
Ab 09:25 Meiringen, Bahnhof
An 11:05 Gletsch, Post (an mit -10 wegen „Sonderfahrplan“ als Extrafahrt ab Passhöhe nach der Schneeräumung)


ZahnR
Nach Realp DFB
Ab 11:20 Gletsch
An 13:05 Realp DFB

R 43 (549)
Nach Visp
Ab 13:50 Realp, Gleis 3
An 15:33 Brig Bahnhofplatz, Gleis 11

IC 978
Nach Basel SBB
Ab 15:45 Brig, Gleis 1
An 16:21 Spiez, Gleis 5

IC 822
Nach Interlaken Ost
Ab 16:35 Spiez, Gleis 1
An 16:59 Interlaken Ost, Gleis 7

Auf achmalen Gleisen Richtung Interlaken

Das Wetter hat sich nicht sonderlich ggü. Gestern verändert, ausser dass es nicht regnet.

So geht es zunächst am Weil Grenze mit der Tram Linie 8 nach Basel SBB wo auch die beiden letzten Teilnehmer eingesammelt wurden bevor es um 9:15 mit dem IR nach Liestal ging.

Mit der seit der Renovierung und Umbau von 760mm auf 1000m Spurweite zur BLT gehörenden und ohne Signale per CBTC verkehrenden Waldenburger Bahn ging es dann das Tal hinauf zu deren namensgebenden Endstation Waldenburg.

Dort bestand dann ein schlanker Anschluss zum Postbus der die Gruppe über den auf der Nordseite recht steilen Oberen Hauenstein nach Balsthal fuhr.

Dort wartete bereits ein SBB NPZ welcher die Strecke der privaten OeBB nach Oensingen in gut 8min bewältigte.

Fast hätten wir den Anschluss zu einem Takt früher der ASm nach Langental erwischt aber rs waren nicht alle Teilnehmer rechtzeitig dort.

Ein Stadler „Star“ der ASm bringt die Gruppe dann nach Langental wobei bemerkenswer die Ausfahrt azs Niederbipp mit strammen Gefälle und engen Bogen und die SBB Strecke zu unterqueren (kein Foto) als auch die Aarebrücke ist.

In Langental wird dann in den GTW einer der ersten Generation für die Fahrt nach St. Urban Ziegelei umgestiegen.

Auch das Zugpersonal wechselt mit in diesen Zug. In der Endhaltestelle St. Urban Ziegelei wendet der Zug in 2min, ein paar Mutige machen ein Foto in der heutigen Endhaltestelle. Bis in die 1990er Jahre ging die Strecke noch ein paar Kilometer weiter bis Melchnau.

Alle schaffen es wieder in den Zug und in Langental wurde wieder, inkl. Zugpersonal, in den Zug nach Solothurn umgestiegen.

Dieser wendet dabei in Oensingen, was somit 2x erreicht wurde, aber eine technische Störung verhinderte zunächst die dortige Einfahrt und dann musste erst nich die Ausfahrt und Freifahren der Strecke nach Niederbipp durch den Zug nach Langental abgewartet werden.

Die +3  wuchsen dann noch auf +7 an womit der 5min Übergang in Solothurn auf die RBS definitiv platzte.

Damit war nun, fuhr der nächste RE nach Bern 39min später, auch etwas Zeit für einen Kaffee und  um die „de luxe“ Handweichen mit angebauten örtlichen Weichenhebel zu bestaunen.

Im modernen Stadler Next Triebwagen der RBS ging es dann Flott und unspektakulär weiter nach Bern in den Tiefbahnhof der RBS, quer unter den SBB Gleisen gelegen.

Dort wurde dann in den Zug mit der neuesten Generation der RBS Triebwagen nach Worb Dorf umgestiegen.

Das Tunnelportal zum neuen, längst unter dem SBB Bf liegenden, RBS Bahbhof wird kurz nach der Abfahrt passiert.

Durch das Weglassen der Stichfahrt von Worblaufen nach Unterzollikofen waren wir wieder im ursprünglichen Fahrplan.

Die RBS Züge welche mit 1,3kV= verkehren enden in einer zweigleisigen Halle wobei die ebenfalls hier endende Tramlinie 6, einst als blaue Tram betitelt, eine großzügige Wendeschleife rund um die Bushalteplätze besitzt.

Bis Bern Egghölzli verkehrt diese unter 600V= auf RBS Gleisen, gefahren wird jedoch durch die Verkehrsbetriebe Bern.

Zum Erstaunen aller durchfährt diese aber nicht die Wendeschleife sondern der Fahrer wechselt stattdessen den Führerstand des Stadler Tango.

Über Land, durch Berns Vorstädte, über die Aare ubd durch die schöne Altstadt von Bern (wo Holger K. auf seiner Tour durch CH gesichtet wurde, ging es zum Vorplatz des Berner Hauptbahnhof.

Die nächste Etappe ging dann mit der S-Bahn durchs Gürbetal nach Thun wo der für unwahrscheinlich gehaltene 3min Umstieg von Gleis 5 nach 1 sogar geklappt hätte.

Aber sicherheitshalber wurde ein Takt später gewählt, was noch Fotos vom Schiffsverkehr des Thuner See ermöglichte.

Der IC kam dann pünktlich und somit war er auch der letzte Zug des Tages der Tour.

Entlang des Thuner See ging es inkl. eines Mini Regenbogen nach Spiez und weiter nach Interlaken Ost.

Qualm am Lokschuppen der Ballenberg Dampfbahn machte neugierig und tatsächlich wurde vor dem Schuppen die Dampflok angeheizt da morgen Fahrten stattfinden sollen.

Jetzt aber schnell „links Abbiegen“ 🙂 und auf dem Weg zur neben dem Bahnhof befindlichen Jugendherberge fuhren auch die Züge nach Grindelwald/Lauterbrunnen sowie Luzern aus.

Zimmer mit Bahnblick, das Essen der Jugi war auch brauchbat ubd gutes Bier. Was braucht es mehr für einen gelungenen Tagesabschluss.

Zum Abschluss noch der Fahrplan

Ab 08:23 Basel, Weil am Rhein Grenze (T 8, Richtung: Basel, Neuweilerstrasse)
An 08:48 Basel, Bahnhof SBB – Kante E

Fussweg

Alternativ IR 09:15 ab Basel

Ab 09:16 Basel SBB – Gl. 15 (IR27, Richtung: Luzern)
An 09:26 Liestal – Gl. 3

Fussweg

Ab 09:35 Liestal, Bahnhof – Kante 5 (T 19, Richtung: Waldenburg, Station)
An 09:59 Waldenburg, Station – Kante 2

Umsteigen

Ab 10:03 Waldenburg, Station (B 94, Richtung: Balsthal, Bahnhof)
An 10:27 Balsthal, Bahnhof – Kante C

Fussweg

Ab 10:32 Balsthal – Gl. 2 (S22, Richtung: Oensingen)
An 10:40 Oensingen – Gl. 5

Ab 11:14 Oensingen Gleis 7 (S 11 430, Richtung: Langenthal)

An 11:36 Langenthal Gleis 5

Ab 11:43 Langenthal Gleis 4 (S 12 330, Richtung: St. Urban Ziegelei)

An 11:53 St. Urban Ziegelei Achtung! Planmäßig nur 2min Aufenthalt! (Zug wendet für Rückfahrt) Nur sehr schnelles Belegfoto möglich.

Ab 11:55 St. Urban Ziegelei (S 12 335, Richtung: Langenthal)

An 12:07 Langenthal Gleis 4

Ab 12:22 Langenthal Gleis 5 (S 11 435, Richtung: Oensingen)

An 13:12 Solothurn Gleis 21 (wegen Störung in Oensingen Ankunft Solothurn +7 um 13:19

Weiter mit 30min später verkehrenden RE5

RE 5 (1136)
Nach Bern
Ab 13:47 Solothurn, Gleis 9
An 14:22 Bern, Gleis 21

Stichfahrt nach Unterzollikofen wurde ausgelassen, damit in Worb Dorf wieder im geplanten Fahrplan.

S 7
Nach Worb Dorf
Ab 14:30 Bern, Gleis 24
An 14:54 Worb Dorf, Gleis 3

Ab 15:01 Worb Dorf Kante 1 (T 6, Richtung: Bern, Fischermätteli)

An 15:29 Bern, Bahnhof Kante C

Ab 15:42 Bern Gleis 5 (S 4 15454, Richtung: Thun) Gürbetal Linie

An 16:21 Thun Gleis 5

Ab 16:54 Thun Gleis 1 (IC 61 627, Richtung: Interlaken Ost)

An 17:28 Interlaken Ost Gleis 5

Über den Schwarzwald nach Basel

Heute stand die Anreise zum Treffen debx2025 an.

Aber einfach runter nach Basel wäre zu langweilig und so geht’s früh um 4:59 mit dem Viasco nach Darmstadt und ab Darmstadt mit dem IC481 über Heidelberg und Stuttgart nach Rottweil.

Gut dass es in den IC2, Spitzname „Teppich RE“, Kaffee gibt und ich meine der ZuB war der selbe der bei der letzten Fahrt über die Gäubahn den lustigen Toilettenspruch (haben leider den Toilettenwagen vergessen anzuhängen) ablies.

Die kleine Verspätung von 5min wird sukzessive abgebaut und in Stuttgart, wo nebenan ein Kiss der Westbahn auf die Abfahrt Richtung Salzburg und Wien wartet, gehts absolut pünktlich auf die Gäubahn.

Aber bereits in Böblingen hat der Zug 3min Verspätung gesammelten, wobei nicht erkennbar war wo er diese gesammelt hat.

Bis Rottweil baut sich die Verspätung auf 10min auf und der DB Navigator verkündet schon dass der dortigen Anschluss nicht mehr klappt.

Aber der SWEG RB42, ein einzelner RS1, wartet an der anderen Bahnsteigkante und so klappt auch der Anschluss in Trossingen „Staatsbahnhof“.

Der dortige Bahnhof ist in der Bauform „Muster ohne Wert“ und so ist eine Weg von gut 100m über einen sehr sparsam schmal ausgelegten an um zum Bahnsteig zu kommen an dem beteits der Zug nach Rottweil und der RB42a nach Trossingen Stadt steht.

Die Züge der RB42a pendeln stets nur zwischen den „Staats-“ und Stadtbahnhof. Der Gleisplan läsdt auch keine direkte Verbindung aus oder nach Rottweil aus Gleis 1 her.

Der „neueste“ Triebwagen der Trossinger Bahn, der aus den 1960er stammende T6 steht von einem Prellbock vom Rest des Bahnhofs abgetrennt unter einem Schutzdach. Trotzdem nagt der Rost langsam an ihm.

Sein älterer Bauartähnliches Schwesterfahrzeug, der T5 aus den 1950er steht geschützt im Lokschuppen der heute das Eisenbahnmuseum beherbergt seit die Trossinger Bahn seit 2003 keinen (elektrischen) Regelverkehr mehr durchführt da dieser seither durch die Diesel RS1 der HzL und nach deren Fusion der SWEG durchgeführt wird.

Aber es finden regelmässig Museumfahrten statt, so auch am kommenden Sonntag. Mit Triebwagen oder auch Elektrolok und historischen Wagen.

Nach Aufnahme von Kaffee in der nahegelegenen Bäckerei geht’s nach knapp einer 3/4h in 5min zurück zum „Staatsbahnhof“ und wieder über den „Wanderweg“ zum Bahnsteig Gl 12 um von dort mit der gut besetzten RB42 weiter nach Villigen zu fahren.

Aktuell finden Bauarbeiten östlich von Villigen statt und daher fahre ich mit dem RE2 über die Schwarzwaldbahn durch den neblig und dunstigen Schwarzwald nach Offenburg.

Es bleibt suppig und neblig. Heute sind auch etliche Schulklassen unterwegs die nach und nach den RE fluten.

Nächste Kaffeeaufnahme in Offenburg mit Fachdienstkompatiblen Ablageort.

Offenburg (SIMIS-C) ist übrigens zusammen mit Freiburg (EL L90) eines der alten und immer seltener werdenden ESTW mit Gleisstromkreisen. Neuere haben fast alle Achszähler.

Etwas nach dem RE nach Basel Bad Bf kommt dann „mein“ ICE der entgegen der Anzeige im ZZA mehr Wagen besitzt ubd so steht die Spitze nicht in Anfang F sondern eher Ende Abschnitt G.

Der ICE ist leicht verspätet, aber er endet eh in Basel SBB.

Ich steige jedoch in Basel Bad Bf aus und stelle erfreut fest dass der DB Verkaufsautomat am südlichen Zugangstunnel, obschon auf schweizer Staatsgebiet stehend, das Triregio Tagesticket Mini zum günstigeren deutschen Tarifpreis verkauft. Wobei der Automate eh nur Euro (oder halt Kartenzahlung) nimmt.

Ein Hoch auf die Nachwirkungen des Staatsvertrag des Grossherzogtum Baden mit der Eidgenossenschaft von Achtzehnhundertdunnemals der damit in Rechtsnachfolge den Bahnhof zolltechnisch als zu D bzw EU gehörig definiert.

Danach geht’s zum Bahnhofsvorplatz und mit der aus Riehen kommenden Linie 3 zum Bankverein.

Ich bin erstaunt, es verkehren dich noch die kurzen Schindler (?) Triebwagen, ob ihrer Farbe und Größe „Cornichon“ (kleines Gürkchen) genannt, im Regelverkehr.

Zwei Cornichon mit einem teils niederflurigen Beiwagen kommen als Linie 3 um die Ecke.

An der Haltestelle Bankverein kommt dann auch noch ein einzelnes Gürkchen als Fahrschule vorbei, wobei heute recht häufig Fahrschulfahrzeuge der BVB als auch BLT gesichert werden konnten.

Mit einem BLT Tango gehts das Birstal hoch nach Ettingen. Weiter aber nach Leymen und Rodersdorf aber nicht. Die Tarifzone 12 ist leider nicht im Triregio Mini enthalten.

Der Wegweiser zum Wegweiser wird in Ettingen nicht benötigt…

… und so fahre ich mit Umstieg am Bankverein in die Linie 8 zum Hotel BB kurz hinter der Grenze in Weil am Rhein.

Nach dem CheckIn noch ein Abstecher zurück nach Kleinhüningen zum aufnehmen von Reiseproviant und Reisegeld in CH Landeswährung und auf dem Rückweg noch ein Abstecher über den Rhein ins französische Huningue und dessen Hauptplatz.

Dann ist es auch langsam Zeit sich auf den Weg zum Abendessen zu machen.

Ursprünglich war für 3 geplant die vorab anreisen und ggf. noch zwei weitere, letztenendes waren 8 der 10 Teilnehmer in der „Alten Zunft“ eingetrudelt. Aber wir bekamen einen grossen Tisch und passten locker dran. Das Bier und Essen war auch gut und so klingt der lange Tag mit dem Schreiben des Tagesbericht nun aus.

Abschließend noch der Fahrplan von heute:

VIA RB81 (25210)
Nach Pfungstadt
Ab 04:59 Reinheim(Odenw), Gleis 1
An 05:22 Darmstadt Hbf, Gleis 6

IC 481
Nach Zürich HB
Ab 05:36 Darmstadt Hbf, Gleis 10
An 08:41 Rottweil, Gleis 5

SWE RB42 (69722)
Nach Villingen(Schwarzw)
Ab 08:49 Rottweil, Gleis 4
An 08:59 Trossingen Bahnhof, Gleis 2

SWE RB42a (74253)
Nach Trossingen Stadt
Ab 09:03 Trossingen Bahnhof, Gleis 1
An 09:08 Trossingen Stadt

SWE RB42a (74254)
Nach Trossingen Bahnhof
Ab 09:51 Trossingen Stadt
An 09:56 Trossingen Bahnhof, Gleis 1

SWE RB42 (69724)
Nach Villingen(Schwarzw)
Ab 10:00 Trossingen Bahnhof, Gleis 2
An 10:18 Villingen(Schwarzw), Gleis 3

RE 2 (4718)
Nach Karlsruhe Hbf
Ab 10:50 Villingen(Schwarzw), Gleis 2
An 11:59 Offenburg, Gleis 6

ICE 277
Nach Basel SBB
Ab 12:32 Offenburg, Gleis 1
An 13:37 Basel Bad Bf, Gleis 3

STR 2
Nach Binningen, Kronenplatz
Ab 13:40 Basel, Badischer Bahnhof, Bussteig C
An 13:48 Basel, Bankverein, Bussteig D

STR 10
Nach Ettingen, Dorf
Ab 14:01 Basel, Bankverein, Bussteig A
An 14:25 Ettingen, Dorf

STR 10
Nach Dornach(CH), Bahnhof
Ab 14:39 Ettingen, Dorf
An 15:02 Basel, Bankverein, Bussteig B

STR 8
Nach Weil am Rhein, Bahnhof/Zentrum
Ab 15:18 Basel, Bankverein, Bussteig A
An 15:40 Weil am Rhein, Dreiländerbrücke

Mit Bahn und Rad abwechselnd nach Hause

Leider ist kein verlängertes Wochenende drin und so muss ich heute wieder heim. Natürlich nicht ohne den Abstecher nach Maulbronn.

Ein detaillierter Text folgt noch

Jetzt ging es erstmal entpannt im nur leicht besetzen Zug nach Pforzheim und dann über den normal nur von Güterzügen genutzten Verbindungsbogen an Mühlacker und damit ohne Kopfmachen vorbei nach Maulbronn.

RB 74 (17920) / RB 72 (17984)
Nach Maulbronn Stadt/Kloster
Ab 09:03 Eutingen Nord, Gleis 1
An 10:52 Maulbronn Stadt/Kloster

Der Turm in der Station Calw stellt zukünftig die Verbindung zur Hermann-Hesse-Bahn nach Weil der Stadt her die etliche Höhenmeter oberhalb endet. Die Stecke erreicht(e) erst ein paar Kilometer weiter südlich im heute nicht mehr genutzten ehemaligen Bf von Calw das Niveau der Nagoldtalbahn.

In Bruchsal komme ich gerade noch rechtzeitig zur S-Bahn nach Heidelberg an. Wobei wiedermal Fahrradtragen angesagt ist, denn wie gestern in Pforzheim ist auch hier der Aufzug zum Hausbahnsteig am Gleis 1 defekt. Was bin ich froh nicht auf einen Rollstuhl und damit auf funktionierende Aufzüge angewiesen zu sein.

S 3
Nach Mannheim Hbf
Ab 13:43 Bruchsal, Gleis 2b
An 14:12 Heidelberg Hbf, Gleis 4

Da DB Regio die RB ab Heidelberg nach Frankfurt ausfallen lässt fahre ich statt ab Weinheim bereits ab Heidelberg mit dem Rad nach Hause.

Kurz vor Schriesheim bot sich dann ein kurzer Boxenstopp bei der „Rebenpause“ im Areal der Winzergenossenschaft an.

Abschließend wie üblich die Links zu Komoot zu den drei heutigen Etappen

Etappe 1 Hochdorf  – Eutingen Nord

Etappe 2 Maulbronn Stadt – Maulbronn West – Bretten – Bruchsal

Etappe 3 Heidelberg Hbf – Weinheim – Fürth – Reinheim

Kurztrip ins Tal der Nagold

Ich wollte schon länger mal die kurze Bahnlinie von der Hauptstrecke Mühlacker – Bruchsal nach Maulbronn Stadt/Kloster fahren ubd musste feststellen dass dieses Wochenende auch eine Schienenbusgarnitur aus Stuttgart auf der Linie unterwegs ist und die anderen Fahrten mit der von Pforzheim nach Maulbronn verlängerten RB74 aus Horb und Tübingen gefahren wird.

Die erste Idee war Samstags auf umwegen nach Tübingen zu fahren, aber die Hotelpreise sind dort verrückt. Anders kann man es nicht sagen.

Aber in Hochdorf finde ich eine interessante und sogar noch unter 70€ liegendende Übersetzung im Brauhaus.

Da kam die Idee auf das Rad mitzunehmen.

Und so stehe ich nun um 5:49 in Reinheim um nach Darmstadt zu fahren. Mit der RB67 geht’s dann mit Halt an jeder Milchkanne die Bergstrasse hinunter nach Heidelberg.

Danach weiter mit der S-Bahn bis KA-Durlach.

Eigentlich wollte ich mit dem Arveiro RE nach Pforzheim fahren, entscheide mich aber kurzfristig für die S6 nach Bad Wildbad Kurpark bis Pforzheim.

Jetzt um kurz nach 9 Uhr und immernoch ohne Kaffee, geht es nun durch die von 50er Jahre Gebäuden geprägte Stadt hinunter zur Enz.

Und von dort, die diversen Gastrostandorte sind noch zu, geht’s Richtung Mündung der Nagold in die Enz um dann dort in den Nagoldtalradweg einzubiegen.

Aber der Radweg geht mitnichten entspannt am Fluss entlang, der Weg verläuft immer wieder auch relativ weit oberhalb des Talbodens.

In Weissenstein wird dann auch die Bahnstrecke der Nagoldtalbahn erreicht.

Mit etwas auf und ab rollt es sich entspannt talaufwärts.

Auch wenn die Bahbstrecke eingleisig ausgeführt wurde sind die Tunnel und ältere Brücken für zwei Gleise ausgelegt.

In Bad Liebenzell, bis 2011 saß hier der Zugleiter der damit die mit SigL90 im signalisierten Zugleitbetrieb betriebene Strecke zwischen Pforzheim und Hochdorf steuerte. Seither tut hier ein ESTW L90 seinen Dienst.

In Bad Liebenzell dann eine erste Rast beim Café Schweigert bei Kaffee und Rhabarberkuchen.

In Bad Liebenzell hat sich Pacman wohl schwarz Geärgert  😀

Und dann weiter das Tal hinauf in die Kreisstadt Calw.

Durch die hübsche Altstadt von Calw geht es weiter. In wenigen Jahren bekommt Calw einen direkten Anschluss Richtung Stuttgart durch die nun Hermann-Hesse-Bahn genannten Bahbstrecke zwischen Calw und Weil der Stadt.

Bei Brückensanierungen wurde nurnoch ein Gleis berücksichtigt, wie hier kurz hinter Calw.

Bei Kentheim erwische ich dann zum ersten mal einen Zug.

Nach der Station Bad Teinach-Neubulach, wobei selbst Altbulach in gut 3km Entfernung noch näher wie Neubulach und ebenso weit oberhalb der im Talboden gelegen Bahnstrecke liegt, dann der nächste der wenigen Fotostandorte an der Strecke. Auch die Fotohornisse bekommt hier etwas Auslauf.

Etwas weiter talaufwärts wollte ich in Seitzental in der Talmühle einkehren aber wenn man sich trotz Rufen lieber in den hinteren Räumen mit dem Handy beschäftigt und nicht reagiert… schade eigentlich.

Weiter geht’s daher nach Wildberg.

Etwas oberhalb im Tal gelegen findet sich ein Biergarten und so wird die Rast hierher verlegt bevor es über Emmingen weiter nach Nagold geht.

Und an dem Fluss gehts durch die Stadt und nach einem Zwischenstop am Edeka komme ich wieder an der Denkmalanlage der Bahn nach Altensteig vorbei wo ich vor gut zwei Monaten schon mal war.

Hinter Nagild wurd ins Tal des Steinbachs Richtung Hochdorf.

Am Hochdorfer Tunnel wird dann der Zug nach Pforzheim abgewartet und weiter stramm bergauf geht’s nach Hochdorf.

Der Brauereigasthof der Hochdorfer Kronenbtauerei stellt sich als 80er Jahre Bunker heraus, aber das „Reservezimmer“, da noch nicht fertig renoviert, ist sehr brauchbat und für 65,- € sehr vernünftig.

Ohne Gepäck gehts nun an der Brauerei vorbei zum ein paar Kilometer entfernt liegenden Bahnhof von Hochdorf der zudem im Landkreis Freudenstadt und nicht wie der Ort Hochdorf im Landkreis Calw liegt.

Ich fahre weiter nach Eutingen und kann dort den RE14 nach Horb sowie den IC nach Singen anfangen.

Etwas weiter Richtung des ehm. Bf. von Eutingen,   heute Abzweig Eutingen West, kommt wieder ein RB74 aus Pforzheim nach Horb vorbei.

Quer durch Eutingen geht es nun zur nördlich liegenden Bahnstrecke von heutigen und gut 3km östlich des Ortes liegenden Bahnhof Eutingen im Gäu nach Hochdorf.

Zunächst kam eine AVG Stadtbahn als S-Bahn vorbei die von Bonndorf via Freudenstadt und das Murgtal nach Karlsruhe in die Innenstadt zur Pyramide fährt.

Gefolgt wird diese von der vorherig fotografierten RB74 auf ihrer Rückfahrt nach Pforzheim.

Gegen wird dann wieder Hochdorf erreicht.

Abendessen dann in der zugehörigen Gaststätte des Hochdorfer Brauhaus.

Start mit dem tiefschwarzen Saisonbier „Schwarzer Ritter“ das wider Erwarten nicht malzig ist.

Helles ubd Pils werden auch getestet, begleitet von einer Braumeister Pfanne mit Maultasche.

Abschluss mit dem sehr guten Kellerbier, Bierbrand und einer 1a Mousse au Chocolat.

Noch ein Kaffee auf dem Zimmerbalkon und ein Blick zum Mond. So klingt der lange Tag aus.

Hier noch der Link zur Radtour durchs Nagoldtal  bei Komoot.

Morgen geht’s dann erstmal per Bahn nach Maulbronn.

Zur „modernen“ Krebsbachtalbahn

Mit dem Rad ging es heute zur Krebsbachtalbahn die bis Mitte September Werktags (ausser Sa) noch „Strassenersatzverkehr“, wegen einer Strassensperrung zur Sanierung östlich von Neckarbischofsheim, fährt da die Busse dadurch einen recht weiten Umweg fahren müssen.
Gefahren wird, durch das Land BaWü bestellt, durch die Regionalbahn GmbH im Auftrag der DB Regio mit einem SWEG Regioshuttle (RS1).

Zunächst gingves kurz vor 5 mit dem Zug Richtung Darmstadt. Da die RB81 in Darmstadt Hbf in die RB66 nach Pfungstadt übergeht wurde der Umstieg abweichend von der Fahrplanauskunft „Aufzugsfrei“ optimiert und in Eberstadt in die RB68 nach Heidelberg umgestiegen.

Im VRN braucht es für das mitgenommene Fahrrad von 6 bis 9 Uhr eine Fahrradkarte. Beim VRN gibt’s die aber weder Online noch in der App, aber erstaunlicher weise im DB Navigator unter den regionalen Angeboten beim VRN was dann ab Zwingenberg (eigentlich erst ab Heppenheim nötig aber zum selben Preis) genutzt wird. Auch wenn sich in der RB68 (der Zugteil RB67 nach Schwetzingen fehlte) kein Begleitpersonal zur Fahrkartenkontrolle blicken lies.

In Heidelberg wurde wieder umgeplant. Statt mit der „S-Bahn“ Richtung Aglasterhausen nach Neckarbischofsheim Nord zu fahren wurde auf den RE10b über Sinsheim Richtung Heilbronn umgeschwenkt und mit einem im ÖBB RegioJet Design gestalteten Talent 2 der SWEG (ehm. GoAhead BaWü) bis Grombach gefahren.

Von Grombach gehts erstmal über die Hügel rüber nach Hasselbach wobei in Grombach erstmal ein mit dem Entladen von Baumaterialien beschäftigter LKW den Weg blockiert und einen Umweg nötig macht.

Danach gehts über die Dörfer und Täler durch die Dörfer nach Hasselbach.

Die Strasse ab Hasselbach kommt östlich von Niedergimpern im Krebsbachtal raus.

Es wird erstmal der Fotostandort am Bahnübergang bezogen. Erstmal kommt aber ein regulärer Reisebus vorbei bevor der erste Zug des Tages nach Siegelsbach von Neckarbischofsheim Nord das Tal herauf kommt.

Parallel wird etwas talaufwärts die Fotohornisse in Stellung gebracht wobei kurz vor dem Zug die Rückkehrautomatik meint wegen der Akkuladung diese zum „Homepoint“ zurückkehren zu lassen. Daher ist das Foto etwas kach unten verschoben.

Danach radel ich runter nach Neckarbischofsheim und zum Bü beim Rückhaltebecken bei Neckarbischofsheim Nord wo der zurückkehrende Zug abgefangen werden konnte.

Nach kurzer Wendezeit kommt dieser über die Brücke am Rückhaltebecken um kurz nach 9:40 wieder zurück.

Die Strasse ist derweil noch im Griff der Baufahrzeuge wobei der Abschnitt bis zum Ortseingang Neckarbischofsheim im Laufe des Tages noch freigegeben wird.

Bis Siegelsbach schaffe ich es nicht da auch dort die Wendezeit recht kurz ist ubd so wird der Zug nach Neckarbischofsheim in Obergimpern abgefangen bevor nach Untergimpern umgesetzt wird um den dritten Zug nach Siegelsbach gegen 10:55 am klassischen Motiv mit der Dorfkirche umzusetzen.

Danach gilt kürzeste Fahrtzeit un dessen Rückfahrt am östlichen Ortsrand von Obergimpern abzufangen.

Hier wirds noch spanned da durch Navi und Fotos der Akku schon arg strapaziert ist und auf 1% steht. Aber die Powerbank stützt und so gelingt das Foto doch.

Die nächsten Fahrt  pendelt nur zwischen Neckarbischofsheim Nord und Stadt und so fahre ich auf einen Kaffee und Zwetschgenkuchen nach Bad Rappenau, wohin die Krebsbachtalbahn ab Obergimpern zukünftig, inkl. Elektrifizierung, auch hin verlängert werden soll. Mal sehen ob ich es noch erlebe.

Noch ein paar Fotos in Bad Rappenau, vom „ÖBB“ Talent als RE10b nach Mannheim und AVG „S-Bahn“ nach Heilbronn bevor es wieder nach Untergimpern zum nächsten Versuch mit Dorfkirche und mit Seitenlicht.

Die Rückkehr des Zuges wird am Ortsrand von Untergimpern abgefangen.

Jetzt wieder durchs Ort ubd hinauf nach Obergimpern wo sich der Bahnübergang im Ort als Fotomotiv anbietet. Parallel dazu gehtcauch noch eine „lustige“ Telko welche ich von der JAZ abziehen werde. 😉

Ich setze zum Bahnhof, nach 12 wenden die Züge in Obergimpern und nicht mehr in Siegelsbach, um und nutze den Zug bis Neckarbischofsheim Stadt. Bis dort bin ich der einzige Fahrgast.

Aber in Neckarbischofsheim Stadt steigen tatsächlich 2 Fahrgäste (oder earen es 3?) ein.

Ich setze Richtung Neckarbischofsheim Nord um, der Zug pendelt nun nochmal zum Stadtbahnhof und auf der Rückkehr fange ich ihn im Nordbahnhof ab.

Davor  och ein kurzer Blick zum kleinen Alstom Stützpunkt in Neckarbischofsheim Nord.

Den nächsten Zug nach Obergimpern um 16:20 lasse ich sausen, das nächste Ziel wäre der Zug 18:38 in Eberbach nach Hause.

Also geht’s erstmal nach Helmstadt (Baden) und dann hinauf nach Reichartshausen und Haag bevir es weiter nach Schönbrunn (nicht das bei Wien!) geht.

Freiluft Mähdrescher sieht man mittlerweile recht selten und von nunan rollt es sich teils recht steil via Allemühl hinab zum zum Neckar bei Pleutersbach. Der hohe Madt im vorletzten Bild ist eine Hochwassermarke wobei der Höchststand von 17 Hundert irgedwas sogar noch 1/2m über dem Mast lag.

Gemütlich am Neckar entlang wird alsbald Eberbach gegen halb 6 erreicht und somit hat rs noch Zeit für ein Eis beim Eiscafé Venezia bei der Kirche.

Noch ein kurzer Stopp beim REWE der auf dem ehm. Güterbahnhof steht und schon ist es Zeit zum Zug zu gehen.

Pünktlich und entspannt gehts mit der RB82 nach Frankfurt in Richtung Heimat die auch pünktlich erreicht wird.

Zum Abschluss wie üblich der Link zur Radtour bei Komoot.

Komoot hat die ca. 6km Zugfahrt trotz Pausenfunktion als Luftliniebmit in die Gesamtstrecke eingerechnet.

Abschließend noch der Link zum Fahrplan des Strassenersatzverkehrs.

Mailand oder Madrid, Hauptsache nachhause  ;-)

Heute war der letzte Tag der Sommertour2025 per Bahn.

Auf dem Weg zum Bahnhof wurde nochmal einer der klassischen Tramwagen erwischt.

Dann ging es strammen Schrittes zum Bahnhof Milano Centrale.

Weder der QR Code des Interrailpass noch der der Reservierung zum EC12 lies die Zugangssperren zum Querbahnsteig sich zum öffnen erbarmen. Also musste wieder ein „Staff“ Zugang gesucht werden wo man diese per Hinsehen scannt.

Die Wagenanzeigen sind nicht Giruno kompatibel, sondern scheinbar auf die klassische Länge von UIC Wagen von 24,5 oder 26,4 Metern über Puffer ausgelegt. Der Giruno besitzt aber kurze Wagenmodule von ca. 18,4m mit Jakobsdrehgestellen. Daher wird beim Wagen 11 an der Spitze am Bahnsteig Wagen 8 angezeigt.

Die nächste Merkwürdigkeit folgt im Zug.

Es besteht laut Fahrplanauskunft eine Reservationspflicht von Como nach Chiasso. Daher hatte ich gleich Mailand – Lugano reserviert. Die Reservierung ist im Wagen 11 für Platz Nr. 1 ausgestellt. Komisch nur dass es Platz 1 bis 9 im Giruno gar nicht gibt sondern mit 10 im Wagen 11 beginnt. Zudem lautet die einzige Anzeige einer Reservation im Wagen am Platz 11 auf Mailand – Zürich.

Muss ich jetzt den „Heizer auf der Elektrolok“ kompensieren?

Egal, die Reservierung wollte dann doch keiner sehen und ein anderer Einzelplatz in Fahrtrichtung wurde dann besetzt.

Angeblich gäbe es Grenzkontrollen ab Como, aber ausser dem Restaurantpersonal kam niemand vorbei 😉

Kurz nach dem Bahnhof von Como war ein Blick auf den Comer See möglich.

Die Monte Genero Bahn duckte sich dann hinter der Lärmschutzwand und schon ging es am Luganer See weiter.

Und dann über den Seedamm auf dessen Westseite weiter nach Lugano.

Okay… hohe Belegung in der 1. Klasse des EC 12 von Milano nach Zürich erwartet bedeutet also dass von den 20 Plätzen im ersten Abteil des Wagen 11 gerademal 2 belegt sind.
Dieses Gedränge ist wirklich unmenschlich 😀
Gut, ab Lugano und Bellinzona war die Belegung immerhin bei knapp 50%

Nach Bellinzona wurde gut beschleunigt ubd flott wurde der Gotthardbasistunnel durchfahren und Flüela am Vierwaldstädter See passiert.

Die Ursprüngliche Planubg sah übrigens einen Umstieg in Lugano zum IC nach Basel (ein Twindexx CH Dosto) vor, der aber auch in Arth-Goldau erreicht werden könnte. Daher erstmal weiter im angenehmen Giruno.

Das Wetter ist 1a und erinnert mich hier irgendwie an meine letztjährige und die 2022er Radtour.

Aber in Arth-Goldau steige ich doch nicht um und plane daher um. Die Heimreise dauert dann 1h länger und es geht erstmal über Zug nach Zürich HB weiter.

Am Zürichsee entlang wurd pünktlich Zürich HB erreicht.

Hier gibts nun die Option in 7min zum TGV nach Paris Gare de Lyon zur Fahrt nach Basel SBB zu wechseln oder in 10min auf die IC2 Garnitur nach Stuttgart über die Gäubahn umzusteigen.

Münze werfen und der Gäubahn IC gewinnt.

Der Fernverkehrs Stadler Kiss am Nachbargleis trägt mit „Team Testkoordination“ einen eher kuriosen Taufnamen.

Über den Hauptbahnhof, Limmat und den Rhein bei Eglisau gehts vorbei am Rheinfall nach Schaffhausen.

Weshalb man ein FIS das u. a. für die Positionsdarstellung in der Landkarte GPS Koordinaten verarbeitet nicht mit den GPS, oder alternativ DCF, Uhrzeitdaten bespielt und daher dem Fahrgast 12min Verspätung vorgaukelt, obwohl Singen real um 12:30 erreicht wurde, wissen wohl nur die Entwickler und Programmierer von Bombardier, jezt Alstom. 🤦‍♂️

Das der im QR Code hinterlegte Link zum „ICEportal“ auch keine Rückmeldung gibt verwundert dann eigentlich nicht.

IT hat man bei Bahnes also wie gewohnt im Griff… nicht. Aber Hauptsache von KI, DSTW und Autonomen Fahrzeugen träumen.  Hey Vorstand, versucht doch erstmal die Dinge in den Griff zu bekommen den selbst die SNCF trotz aller ihrer Probleme hinbekommt. Das TGV Wifi funktionierte stets zuverlässig und mit aktuellen Daten zum Zug.

Egal, nicht ärgern, es geht am Hohentwiel vorbei nach Norden und Kaffee hat es auch.

Dabei geht’s auch an der Donauversickerung vorbei, ob die Donau wie auf der Radtour im Herbst 2022 komplett verschwindet ist vom Zug aus leider nicht zu sehen.

Der alte Schuppen des ehm. Bauerhof, seinerzeit im Urlaub in den frühen 80er genutzt, existiert immernoch. Absonsten ist der Hof schon lange verschwunden und das Tuttlinger Gewerbegebiet reicht mitlerweile bis hierher.

In Tuttlingen setzt der Zug real gut 12min Verspätung zu da der verspätete IC nach Zürich abgewartet wurden musste.

In der 1. Klasse ist der Besetzungsgrad gut 90%, in der 2. Klasse ist es eher „kuschelig“ durch den Effekt D-Ticket Effekt da der IC halt auch ein RE ist.

Und aha, so sieht das Neckartal zwischen Oberndorf und Horb ohne Regen aus, anderes wie auf der Radtour vor wenigen Wochen.

Der IC488 hält wegen seiner RE Funktion auch in so „Weltstädten“ wie Bondorf ubd Gäufelden aber nicht in Böblingen. Keine Ahnung was die Fahrplankonstrukteure so rauchen…

Bei der Ankunft in Stuttgart Hbf fährt nebenan der „Deutschland-ICE“ aus.

Dieser kommt dann 1/4h später für den ICE1094 nach Kiel wieder zurück.

Am anderen Bahnsteiggleis wird zuvor der Flix nach Berlin bereitgestellt. An und zu bin ich um den Flixzug froh. Denn was da so einstieg… nö besser nicht im IC(E) begegnen.

Der ICE ist auch in der 1. Klasse gut besetzt und für die 2. Klasse wird, wie schon zuvor im IC488, durchgesagt dass man genug Sitzplätze hätte wenn kein Gepäck auf Sitzen deponiert würde.

Eher ereignislos geht es zügig nach Mannheim ubd über die Riedbahn nach Frankfurt.

Sogar das ETCS läuft ubd daher sind von Waldhof bis Biblis auch mal mehr wie 160km/h drin.

Warum das ETCS läuft? Tja, Kollege und ich sind ja nicht im Dienst um es abzuschalten  😂🤣😁

Auch Frankfurt wurd fast exakt pünktlich erreicht.

Und eann kam mal wieder die (Vias) Realität um die Ecke.

Die Anschluss RB 82 17:25 fährt nur bis Wie-Heu statt Bad König, im Zug wird wie selbstverständlich Erbach als Ziel angezeigt, obwohl Bad König – Michelstadt nach der Sprengung der B45 Brücke immernoch gesperrtist. Gut, das trifft mich jetzt eher nicht, da ich vorher aussteige.
Aber in 1h wirds traurig. Der RE85 aus Babenhausen, in Ffm Hbf an 18:20, fällt aus und damit auch gleich die Folgeleistung der RB82 nach Bad König um 18:25
Boah, zustände wie im Rheingaunetz…

Immerhin ist „meine“ RB82 an 17:25 absolut pünktlich untwerwegs.

Und dann wird, ja wirklich, pünktlich der heimatliche Bahnhof erreicht.

Hier der heute dann real gefahrene Fahrplan:

EC 12
Ab 08:10 Milano Centrale
An 11:27 Zürich HB, Gleis 7

IC 488
Nach Stuttgart Hbf
Ab 11:37 Zürich HB, Gleis 13
An 14:43 +4min Stuttgart Hbf, Gleis 5

Zur Umsteigeoptimierung und kürzerer Wartezeit in Stutgart wurde umgeplant:

ICE 1094
Nach Kiel Hbf
Ab 15:23 Stuttgart Hbf, Gleis 10
An 16:52 Frankfurt(Main)Hbf, Gleis 8

VIA RB82 (25179)
Nach Bad König
Ab 17:25 Frankfurt(Main)Hbf, Gleis 12
An 18:05 Reinheim(Odenw), Gleis 1

Achja, hätte ich den in Stuttart eine gute 1/2h später fahrenden ICE nach Darmstadt Hbf genommen hätte ich wrfen derer ca. 5min Verspätung vsl. die HLB zum Nordbahnhof für die RB82 nicht erreicht.

So, das war die Sommerradtour2025 und die Bahn Sommertour 2025.

Nächster Halt… wieder arbeiten gehen 😉

Aber spätestens Ende September geht’s mit der debx Tour weiter

Noch ein Abstecher nach Slowenien und zur nassen Stadt

Kurz vor 8 ging es mit dem RV zum Flughafen von Triest. Der Zug führte sogar einen kompletten Wagen nur für Fahrräder mit und der war zur Abfahrt hin mit gut 10 Rädern schon belegt.

Gut zu sehen, das Plastikdesign ist nicht eine aktuelle Erfindung der modernen Triebwagen, die, mehrfach schon renovierten, Wagen aus den 70er sehen genau so öde aus.

Immerhin sind mitlerweile die Sitze auch für Personen über 1,6m geeignet.

Am Flughafen, ca 30km von Triest Centrale entfernt, wird auf den nur an Sa und So auf Grund einer diesjährigen Veranstaltungsreihe verkehrenden Zug ins Slowenische Nova Gorica umgestiegen.

Zuvor hatte es noch ein paar andere Züge zum knipsen und „Craft Beer Schwellen“ wurden gesichtet, wobei IPA hier nicht die Bezeichnung des Biertyps sondern des Herstellers ist 😉

Mit einem bivalenten einstöckigen „Blues“ Triebwagen der TI von Hitachi mit der selben hässlichen Frontpartie wie sein doppelstöckiges Pendant der „Rock“ ging es unter der 3kV Oberleitung und per Verbindungskurve an Monfalcone vorbei ins italienische Gorizia.

Dort wurde Kopf gemacht und zum ersten mal seit Beginn der Rad- und jetzt Bahntour Anfang Juli wurde der Personalausweis von den italienischen Zöllnern kontrolliert. Wobei diese in den ersten 5min der 15min Standzeit des Zuges durchliefen und sich dann in ihr Bahbsteigbpro verkrümelten.

Nach dem Richtungswechsel wurde im sehr gemächlichen Tempo per Diesel die sonst nur wenig und im Güterverkehr genutzte Verbindungsstrecke zur Wocheiner Bahn befahren.

Teils begleitet die Bahbstrecke ein gut ausgebauter Radweg, der südlich des Bf. Nova Gorica einen der Tunnel der hier einst zweigleisigen Strecke nutzt.

Fast pünktlich wird das Slowenische Nova Gorica erreicht. Der Bahnhof hat sich seit dem letzten Besuch vor etlichen Jahren erheblich veränert. Die alten und niedrigen sowie über die Bahnglreise erreichbaren Bahnsteige sowie die mechanische Stellwerkstechnik sond modernen 55cm Hohen Bahnsteigen, einer großzügigen Unterführung mit Aufzügen sowie einem ESTW gewichen.

Bis zum Fall des eisernen Vorhangs verlief die Grenze zwischen Italien und Slowenien per Grenzzaun gesichert quer über den Bahnhofsvorplatz woran eine Installation im Pflaster des Bahnhofsvorplatz noch erinnert und auch diverse Plakate in der Unterführung.

Der Stadtbus hält leider nicht direkt am Bahnhof aber er wird doch noch locker erreicht und so geht’s nun quer durchs italienische Gorizia zum Bahnhof der FS.

Da sogar eiin früherer Stadtbus erreicht wurde kam es zu einer Umplanung und statt des Zuges nach Udine wurde nun der Zug nach Triest bis Monfalcone gebommen was eine frühere Ankunft im Tagesziel Mailand bedeutet.

Ab Monfalcone beförderte dann ein immer stärker besetzt werdender „wunderschöner Rock“ unsere kleine Gruppe Richtung Venedig.

Da die Umsteigezeit grosszügig ist und der Zug stets vor Planankunft die Bahnhöfe erreichte wurde beschlossen statt in Venezia Mesto bis zur Endstation Santa Lucia in der Lagunenstadt zu fahren.

Es blieb sogar noch etwas Zeit um im Umstieg Fotos von der überfluteten Strasse vor dem Bahnhof zu machen. 😀

Auf dem Weg zum Zug fällt auf dass die aigitalen Anzeigen analoge Uhren im SBB Design darstellen. Wird da Lizenz bezahlt? Oder ist es eine Hommage an die Direktverbindungen aus der Schweiz nach Venedig?

Und wider ein Hitachi „Rock“ der FS der unsere kleine Gruppe nach Verona bringen wird.

Der Zug ist noch relativ leer an der Zugspitze (der übliche Fahrgast steigt direkt beim Prellbock ein) und kann daher gut erkundet werden.

Es hat sogar Fahrradabstellplätze inkl. Steckdosen für eBikes zum Aufladen des Akkus, was das in D in den Beförderungsbedingungen strikt verboten ist.

Ja das fensterlose Abteil hinter dem Führerstand gibt es immernoch.

Während ich die Regionalzug Hitachischüssel erkunde fragt mich eine Britin oder Holländerin auf Englisch wo denn die Bar sei.

Bitte was? Eine Bar?

Frage deshalb nochmal nach, nicht das was anderes wie die Schmalspurversion eines Bordrestaurant gemeint ist. Ja, for Snacks and Drinks.

Ich muss mir das Lachen verkneifen und antworte:


„This is a Regional Train. There is no bar. The Toilets are the maximum of customers Service here“ 😀

Ich vemute mal im Nachgang dass sie ggf. meinte im auf dem benachbarten Bahnsteig stehenden Italo HGV Zug zu sein.

Der Umstieg in S. Lucia war eine gute Wahl, denn beim Halt in Venezia Mesto wurd der Zug zu 100% gut besetzt.

Wegen Bauarbeiten an der Strecke zwischen Padua ubd Verona wird der Zug über Monselice und ab da über die eingleisige Strecke nach Nogara umgeleitet.

An einem Kirchturm ist unterwegs eine Figur hängend zu erkennen. King Kong ist es nicht sondern eine Blechfigur eines Trompeter wie das Zoomen ins Foto später zeigt.

In Verona ist es stinkewarm und schwühl und die  Fahrgastmassen schieben sich über die viel zu engen Treppen und durch die Unterführung.

Oben steht derweil das Who-is-who der Nachbarbahnen mit einem in Kürze abfahrenden RailJet der neuen niederflurigen Generation der ÖBB und ein später in die Schweiz zurückkehrender Giruno der SBB.

Eher unbefriedigend ist die Fahrt im, Tadaaaaa, Rock der TrenNord der einsersets schlecht gereinigt und sehr voll ist und zudem die Scheiben milchglasartig fast keinen Durcblick gewährleisten.

Der Abstecher nach Bergamo entfällt da die RFI (Netzbetreiber) relativ kurzfristig Bauarbeiten auf der Strecke von Bergamo nach Mailand angesetzt haben. Vor 14 Tagen als die Planubg finalisiert wurde war dies noch nicht bekannt.

Nach knapp 2h Milchglasausblick wird Milano Centrale erreicht.

Auf dem Weg zum Hotel werden schonmal gleich die klassischen alten Triebwagen der Mailänder Strassenbahn abgefangen.

Tramblick besteht dann auch vom Hotelzimmer aus.

Aber jetzt ging es erstmal zum Abschlussessen der Tour im Restaurante Da Gigi, ein paar Strassen vom Hotel weg, wo auf dem Weg vom Bahnhof schon mal ein Blick auf die Teller gemacht wurde.

Und trotz des guten Weins waren noch Fotos von den Trams auf dem Weg zum Hotel drin.

Hier noch der heutige Fahrplan wie er dann gefahren wurde:

R 23032
Ab 07:52 Trieste Centrale
An 08:20 Trieste Airport

R 7973
Ab 08:44 Trieste Airport
An 09:39 Nova Gorica

R 16764
Ab 10:09 Gorizia Centrale
An 10:32 Monfalcone

RE 3570
Ab 10:40 Monfalcone
An 12:21 Venezia Santa Lucia

R 88785
Ab 12:48 Venezia Santa Lucia
An 15:13 Verona Porta Nuova

R 2636
Ab 15:43 Verona Porta Nuova
An 17:35 Milano Centrale

Ursprünglich war geplant:

R 2636
Ab 15:43 Verona Porta Nuova
An 16:26 Brescia

Strecke Bergamo – Milano kurzfristig wegen Bauarbeiten nicht verfügbar. Daher mit R2636 direkt von Verona P. N. nach Milano Centrale gefahren.

Entfälllt:
R 10134
Ab 16:57 Brescia
An 17:56 Bergamo
Und weiter nach Mailand.

Morgen geht’s wieder heim, via Gotthard Basistunnel.

Rundfahrt nach Slowenien und eine kuriose Tram

Hier erstmal die Kurzbeschreibung.

Mehr Text ubd Details gibt es später.

Zunächst ging es mit der Wiedereröffneten Linie 2 (nach der Stilllegung der Tram von Triest 1972 die einzige Bahn im Stadtbereich), welche nach einem Unfall vom 16. August 2016 bis zum 31. Januar 2025 ausser Betriebwar, „Tranvia di Opicina“ nach Villa Opicina.

Nach 400m Strecke ab der Piazza Dalmazia (bis 2016 lag der Beginn an der 100m weiter gelegenen Station Piazza Oberdan) wurde an der Station Piazza Scorcola die bis zu 260 Promille aufweisende Steilstrecke erreicht, welche mittels eines in der Station talseitig beigestellten Standseilbahnwagens überwunden wird.

In der Bergstation Vetta Scorcola wurd der Vorstellungen zurückgelassen und wie eine Überlandstrassenbahn geht es in Seitenlage der Strasse weiter nach Villa Opicina.

An der heutigen Endstation befindet sich auch das Depot der Bahn.

Die Verlängerung vom beim Ortszentrum liegenden Depot zum Bahnhof von Opicina war nur von 1906 bis 1938 in Betrieb. Unter anderem auf Grund der geringen Nachfrage und weil die auch heute noch verkehrenden „neuen“ Triebwagen einen engen Radius auf dem Abschnitt zum Bahnhof nichtmehr befahren konnten.

Dann zu  Fuss zum FS Bahnhof wo eone V100 rangierte und später einer der wenigen Züge aus Trieste Centrale ankam bevor es mit dem Slowenischen Desiro nach Divača ging um im IC Flirt der SŽ die Rampe nach Koper abzufahren.

Mit dem Bus ging es mangels zeitnaher Zugverbindungen wieder nach Triest wo dann die Tram ausgiebig erwandert wurde bevor es zum Essen in dfn Forst Gasthof ging.

Morgen geht’s auf Umwegen nach Mailand. Die Woche ist ja auch fast rum…