Ein Tag an der Achenseebahn

Die Nacht hatte ich irgedwie schlecht geschlafen, was aber nicht an der Hitze lag, denn hier auf knapp 700m.ü.M. ist es nachts noch relativ kühl.

So erblicke ich einen wunderbaren Sonnenaufgang und penne dann prompt ein. 😂

Nach diversen „Ideen und Zukunftsphantasien“ wie z. B. dem regelmässigen Nahverkehr auf der Achenseebahn mittels gebrauchter Trieb- und Steuerwagen der Appenzeller Bahnen, was natürlich auch eine Elektrifizierung oder Ausrüstung der Triebwagen mit „Notstromaggregaten“ erfordert hätte, kam zum Ende der Saison 2019 zur Einstellung des Betriebes da einerseits das Unternehmen Zahlungsunfähig war und gleichzeitig die Strecke abgenutzt und sanierungsbedürftig war.

Unter neuer Trägerschaft, mehrheitlich vom Land Tirol und der Zillertalbahn wurde ein Grossteil der gut 6,75km Strecke erneuert bzw. saniert und zur Saison 2022 der Betrieb wieder aufgenommen.

Die Trieb- und Steuerwagen der Appenzeller Bahnen hingegen, die noch 2020 im Bahnhofsbereich der Achenseebahn bzw. auf Abstellgleisen der Zillertalbahn in Jenbach herumstanden wurden zwischenzeitlich verschrottet.

Egal, der erste Zug im Nebensaisonfahrplan fährt eh erst um 11 Uhr ab Jenbach und so ist genügend Zeit gemütlich zu frühstücken und den steilen (meist 8 bis 16%) Anstieg hinauf zum Scheitelpunkt in Eben in Angriff zu nehmen wobei kurz nach dem Hotel gut 300m auf der gut befahrenen Hauptstraße anstehen. Irgedwie erinnert mich das an das Hotel 2019 in Belgien 🙈

Es ist noch genügend Zeit und so fahre ich erstmal weiter nach Seespitz, dem Endpunkt der Achenseebahn wo gerade das 9:55 Uhr Schiff ablegt.

Und wieder zurück nach Eben um ca. 10:45 Uhr ankommenden den ersten Zug aus Jenbach abzufangen.

Bereits jetzt brennt die Sonne recht unbarmherzig vom Himmel.

In Eben endet der Zahnstangenabschitt, ab jetzt geht es mit moderatem Gefälle im Adhäsionsbetrieb weiter und hinunter zum Achensee und die Lok setzt hierzu, bisher auf der Talseite Jenbach schiebend angeordnet, an die Zugspitze um.

Der Zug kann überholt und daher bei Maurach nochmal fotografiert werden.

Kreativ ist auch das Umsetzen in Seespitz wo das Umsetzgleis vor der Endhaltestelle liegt. Noch im langsamen Rollen wird abgekuppelt (ausgehängt), der Mitarbeiter der von Jenbach bis zum Scheitelpunktbahnhof in Eben wegen schiebender Lok im Zahnstangenabschnitt die Spitze besetzt und dann als reiner Bremser fungiert da die Wagen keine Druckluftbremse beditzen bremst dann die Wagen fest. Die Lok setzt um und schiebt die Wagen dann ins Stumpfgleis an der Schiffsanlegestelle wo die Fahrgäste aus- und umsteigen und nimmt dann auch wieder Wasser auf bevor es wieder zurück geht.

Manche fahren wieder zurück, andere steigen aufs Schiff um und nicht wenige setzen die Fahrt mit Reisebussen fort. Gefühlt waren die Bergfahrten stets besser besetzt wie die Gegenrichtung.

Bei Maurach kommt dann erstmals die Fotohornisse zum Einsatz, leider muss sind die Bergspitzen stets angeschnitten, aber sinst sähe man den kleinen Zug überhaupt nicht mehr.

Und wieder zurück nach Eben wo ob der 27 bis knapp 30 Grad nimmt sich das Warnschild zur Rodelbahn etwas humoristisch ausnimt. Aber wenn hier Schnee liegt dürfte es eine rasante Fahrt auf dem Waldweg nach Fischl werden. Ob die Achenseebahn dafür auch mal im Winter Shuttle fährt? Vergleichbar zu Preda – Bergün? Das hätte was. 😉

Und so warte ich den nachmittäglichen und zweiten Zug ab und dank der Luftunterstützung ist auch gut die recht starke Neigung kurz vor Eben zu erkennen.

Danach gehts mit dem Rad steil bergab um die Rückleistung in Burgeck, dem zweiten Halt in Jenbach, abfangen zu können.

Und danach längs durch alt Jenbach, mit seinen diversen ehm. Mühlen welche heute zur Stromerzeugung genutzt werden, hinunter zum ÖBB Bahnhof auf dessen Nordseite die Achenseebahn und auf der Südseite die Zillertalbahn ihren Bahnhof und Depotanlagen hat.

Etwas oberhalb der Talstation gibt es einen Bahnübergang über die Jochelgasse der ein wenig Bergpanorama zulässt und für die dritte und letzte Bergfahrt für heute als Fotomotiv herhalten muss.

Danach ging es wieder runter zum Bahnhof und im Achenseebahnstüber wird sich bei einem Radler und Wurstsalat für den Wiederanstieg nach Fischl gestärkt.

Und es geht aus Jenbach stramm nach Fischl hinauf. Dagegen war der gestrigen Anstieg geradezu entspannt. Teils mit über 18% war es selbst mit Akkuunterstützung sehr schweisstreibend. Aber nicht weit mehr vom Hotel entfernt bot sich noch ein gutes Motiv für die Fotohornisse an wobei natürlich bei der Talfahrt die Rauchfahne eher nicht vorhanden ist.

Die Sonne hat mir schwer auf den Helm gebrutzelt aber nach kurzer „Augenpflege“ ind der erfrischenden Dusche bin ich bereit fürs Abendessen.

Fritatensuppe, gebackene Hähnchenbrust auf sehr üppigen Salat, danach noch eine Panna cotta, das ganze begleitet von Zillertaler Pils und Dunkel. Heute habe ich definitiv nicht abgenommen 🙈

Der Abschluss mit der Meisterwurz vom Apfel der Brennerei Erber riecht super und schmeckt auch so.

So, während die Kühe ihr Nachtbuffet abgrasen wurde der Tagesbericht geschrieben und es ist jetzt sehr angenehm auf dem Balkon.

Hier auch noch der Link zur Aufzeichnung bei Komoot, die ob der mehrfach gefahrenen Abschnitte etwas unübersichtlich wurde. Aber wie üblich natürlich mit noch mehr Bildern.

Durchs heisse Inntal nach Jenbach

Nach kurzer nacht hieß es Abschied nehmen von den angenehmen Temperaturen oberhalb des Inntals und es ging stramm hinab ins Tal

Das Inntal war mir zunächst nicht gewogen, blis dich am Vormittag teils ein heftiger Wind talabwärts. Aber dafür gab es nette Fotostandorte, wenn auch immer der interessante Zug gerade dann kam wenn der Fotostandort gerade noch nicht erreicht war oder gerade verlassen wurde. So z. B. der verspätete NightJet oder auch später bei Bixlegg der EC nach Zürich mit SBB Garnitur. E

Egal, die Fotoausbeute war trotzdem brauchbar.

Hmm, der Themenradweg nennt sich „Von Baum zu Baum“ ist der für Hundebesitzer oder Leute mit Blasenschwäche? 🤔

Kurz danach wird Köln passiert. Irgendwie hatte ich das grösser in Erinnerung. Vom Hauptbahnhof und dessen „Bahnhofskapelle“ war auch nichts zu sehen. 😎🙈

Die Wachtl Bahn, eine elektrifizierte Schmalspurbahn mit 900mm Spurweite die bis in die bis 2002 Kalkstein vom Steinbruch im österreichischen Wachtl zum dann geschlossen Zementwerk in Kiefersfelden transportierte. Von 1991 bis 2017 verkehrten auch touristische Fahrten, die wegen maroden Oberbau aber 2017 endeten. Der Verein sanierte die Strecke und wollte diese 2020 wieder in Betrieb nehmen.

Leider finden sich hierzu keine Infos auf der Website des Vereins, der auf der Radtour überquerte technisch gesicherte Bü machte aber einen guten und frisch gestrichenen Eindruck, der Oberbau hingegen wächst stark zu.

Während die bayrische Grenzpolizei fleissig Einreisende auf der Bundesstrasse kontrolliert und für Staus sorgt ist die Grenzquerung auf dem Radweg in beide Richtungen problemlos und so geht es flott und nun fast ohne Gegenwind aber dafür bei brutalem Sonnenschein weiter durch Kufstein nach Wörgl.

In Kundl werden erstmal om M-Preis die Getränkevorräte aufgestockt bevor es weiter nach Brixlegg geht.

Leider waren die Bäume am Bach für den parallelen Radweg nutzlos da die Sonne stets von vorne kam.

In Brixlegg gelang dann endlich ein Foto mit ÖBB EC auf einer Innbrücke. Hätte ich noch 5min in der Sonne gewartet wäre aus der Gegenrichtung die SBB EC Garnitur mit Panoramawagen ins Bild gefahren, tja… Pech gehabt.

Es wird das Zillertal kurz vor dessen Ende am Inn gequeet und Strass erreicht wo ausserhalb des Ortes unter schattigen Bäumen die Züge der Zillertalbahn abgewartet werden konnten.

So, nun rüber auf die andere Innseite und pber Wiesing stramm bergauf zum Hotel.

Und als ich gerade eine Akternativroute zur Achenseestrasse für den noch knappen einen Kilometer bis zum Hotel eruiere kommte die Achenseebahn die steile Trasse nach Jenbach hinuntergedampft. Punktlandung!

Nach 79km ist somit das Tagesziel erreich. Das Gasthaus Rieder, oberhalb von Jenbach und Wiesing gelegen.

Die ganze Route gibt’s mit noch mehr Bildern hier bei Komoot.

Das Zimmer gefällt und auf dem auf der Ostseite liegenden Balkon ist es angenehner wie auf der nachmittäglichen Seite mit Sonnenschein.

Die Dusche ist tin Labsal und erfrischend und danach geht’s zum Essen.

Gemischter Salat, Wiener Schnitzel vom Kalb mit herrlicher Pabade und Kartoffelsalat. Ein Gedicht.

Danach noch ein Palatschinken sowie ein Bierbrand vom Märzen der Zillertaler Brauerei als Zigarren Brand der Brennerei Erber aus Brixen im Thale. Interessant, aber der Bierbrand vom Haas ist besser.

Der Tag endet mit dem Schreiben des Tagesberichts auf dem Balkon bei herrlich angenehmen Temperaturen und ganz leichtem Wind, während die Sonne versinkt.

Achja, der gestrige Tagesbericht geht nicht vergessen. Aber dem „Schlafböse“ wird nun erstmal nachgegeben. Der Text dazu folgt vsl. erst wenn ich wieder zu Hause bin.

Wendelstein pur…

Eigentlich wollte ich vom Gasthof Kraxenberger bis zur Reindler Alm fahren aber das Wetter und insbesondere die teils sehr heftigen Steigungen sorgten dann dafür dass auf die Mitteralm verkürzte.

Aber erstmal konnte die Wendelsteinbahn etwas oberhalb des Gasthofs abfangen. Da der ursprünglich geplante Weg sehr steil erschien und es laut Karte auch einen Weg ab dem Fotostandort auf der andren Talseite gab wurde letzterer ausgewählt. Dieser hatte zwar auch sehr steile aber dann nur kurze steile Abschnitte die ob des Schotterweg nur schiebend bewältigt werden konnten aber sonst ganz gut befahrbar war. Naja, bis auf die kleine Furt in der die gerade vom Regenguss am Vortag wieder abgetrockneten Socken und Schuhe wieder eingeweicht wurden.

Und dann war mit Aipl die zwischen der Tal- und Bergstation einzige Kreuzungsstation der Wendelsteinbahn erreicht.

Der Abschnitt zwischen Aipl und der Mitteralm stellt sich als kaum befahrbar heraus. Der weg an sich ist zwar gut begehbar aber mit der Übersetzung meines Trekkingrads selbst im kleinsten Gang kaum zu bewältigen. Dafür hat es aber sehr schöne Ausblicke ins Tal usw. Durch das Schieben ist dazu auch genügend Zeit 😉

Die Bilder zeigen jedoch die kurzen eher flachen Abschnitte des Weges da auf Fotos die Steilheit der Wege ohnehin nicht erkennbar wird.

Unterhalb der Mittleralm wurde kurz gerastet und versucht den talwärts fahrenden Zug in der Galerie am Hang zu fotografieren, naja es wurde eher ein Suchbild. Danach noch ein Anstieg zur Mitteralm welche über einen eigenen Halt an der Wendelsteinbahn verfügt und eine Rast eingelegt.

Nach der Stärkung mit 1a Bratkartoffeln ging es wieder hinunter nach Aipl wobei aich jetzt wieder „geschoben“ wurde. Auf dem feinen Splitt des Weges war in Kombination mit dem erheblichen Gefälle ein herunterfahren einfach zu riskant.

Der Weg ist ab Aipl gut zu fahren und eine weitere nette Fotostelle wurde auch ausgemacht welche aber eher für Vormittags geeignet ist.

Als es aus dem Wald herausgeht versperrt einerseits eine nicht umfahrbare Schranke den Weg was etwas Akrobatik bedingt und dann folgt der am Vormittag erkannte steile Abschnitt der aber gerade noch so befahrbar war.

Nächster Halt ist dann die Stelle welche ganz oben als erstes Bild mit der Unterführung gemacht wurde, nur jetzt auf der anderen Seite.

Auf einem teils recht zugewachsenen Alternativweg fuhr ich runter ins Tal um im Berich des Abzweigs zum Betriebshof noch den Zug vom Berg, als auch die Leerfahrt hinauf für den dann letzten Talzug zu fotografieren.

Dabach geht es auf der ehm Talstrecke bis zur Strasse und stramm hinauf zum Gasthof.

Die heutige Radtour ist wie üblich mit viel mehr Bilden hier bei Komoot abrufbar.

Einmal frisch machen und dann ging es zu Fuss auf recht direkten Weg wieder hinunter zur Talstation.

Der für die neue Lok für Materialtransporte optimierte Güterwagen mit Bierfässern wird bewundert und bald darauf kam die erste historische Garnitur für die „Mondscheinfahrt“ zur Bereitstellung in den Talbahnhof. Zeit zum Treffen mit Manu und Ralph.

Pünktlich um 18 Uhr fuhren dann zwei historische Garnituren bergwärts und erreichten nach knapp einer Stunde die Bergstation. Die aktuellen Triebwagen von 1990 schaffen die Strecke bergwärts in 25 bzw. talwärts in 35min.

Der Wendelstein präsentiert sich bei Kaiserwetter, wobei auf eine Wanderung zur Spitze verzichtet wurde. Das Buffet musste schließlich rechtzeitig erreicht werden.

Der Vorspeosenteller blieb undokumentiert aber alles war reichlich und sehr schmackhaft vorhanden.

Derweil schickte sich die Sonne an ihren Tagdienst zu beenden.

Wunderbares Abendrot lies etliche Megabite, früher hätte man gesagt etliche Meter Film, durch die Geräte rattern.

Und dann war sie gegen kurz vor 22 Uhr verschwunden und ebenso stand nun auch die Talfahrt an.

Zur blauen Stunde ging es nun wieder hinab wobei, Moment! Da war doch was mit Mondscheinfahrt im Titel, oder?

Tja, das war eher ein Satz mit X, war wohl nix.

Denn der Titel Sonnwendfahrt wäre an einem der Tage im Jahr mit den kürzesten Nächten eher angebracht gewesen. Wenngleich der Mond noch fünf Tage zuvor am Montag um diese Zeit herum zu Hause in prächtiger Form aufging so ging er nun fünf Tage später erst am Folgetag gegen 8 Uhr herum wieder auf.

Aber egal. Gegen 23 Uhr war das Tal wieder errrucht und nach kurzer Nacht geht es morgen im Inntal hinauf nach Jenbach.

Sehr späte Frühjahrstour zum Wendelstein

Im August 2020 bin ich schonmal nach Brannenburg angereist. Leider wurde die Mondscheinfahrt auf den Wendelstein wegen Corona abgesagt, aber knapp zwei Jahre später nun der zweite Anlauf.

Statt mit der Vias beginne ich die Anreise nach Rosenheim mit einer „Etappe 0“ von zu Hause nach Darmstadt zum Hauptbahnhof.

Das soll einer kapieren. RE und IC zur selben Zeit im selben Gleis.
Und dann fährt der RE (Doppeltraktion Twindexx) um .32 rein und .35 ab.

Und der Entfall der gedruckten Wagenstandsanzeiger ist das letzte.
Und in welchem Wagen sind denn die Radabstellplätze? Dem Insider ist klar das es meist der Steuerwagen ist. Aber warum gibt nan nicht wie in CH die Wagennummern mit an oder setzt das Symbol rein? Richtig „lustig“ wird es wenn wie letztes Jahr der IC zwei Wagen mit Radabteil hat.
Denn nichtmal im DB Navigator wird beim IC die Wagennummer angezeigt.

Der Sitzplatz im Wagen 5 ist wiedermal einer der Gattung „Nichtfenster“, aber immerhin habe ich einen. Wagen 7 fehlt und Wagen 9 wird in Ulm geräumt da die Klimaanlage ausgefallen ist.

Dazu noch permanent Ansagen dass in diesem IC das 9 € Ticket nicht gilt.

Der Anzeiger im Münchner Hauptbahnhof ist auch humorvoll.

Den IC im Tiefbahnhof in Frankfurt kann ich mir schlecht vorstellen.
Da hat wohl jemand Süd mit Tief verwechselt.

Auch wenn die DB Auskunft seit gut einer Woche wegen eines Datenfehlers beim Baufahrplan alle Züge der BRB nach Rosenheim verschweigt so fahren diese doch. Wie auch der RE5 um 12:44

Die Zugbegleiterin sorgt in der ersten Tür stehend dafür dass nicht jeder sofort am Prellbock einsteigt und sich die Kundschaft besser in den zwei Flirt verteilt. Ganz vorne einsteigen war eh mein Plan und es hat auch noch Platz, wobei sich bis zur Abfahrt und im Ostbahnhof sich noch weiterere Räder dazugesellen.

Im Ostbahnhof begegnen sich derweil ein Railjet der ÖBB nach Salzburg und ein Westbahn Kiss zum Hauptbahnhof.

Der Himmel zieht sich zu und pünktlich wird Rosenheim erreicht. Somit war der Plan B mit dem IC ab dem Ostbahnhof gut 1h später umsonst, aber nicht gratis. Aber besser so wie in München zu stranden.

Entlang des Mangfallkanals geht es nach Kolbermoor wo in der alten Spinnerei auf Kaffee und Kuchen eingekehrt wird. Währenddessen zieht es sich immer weiter zu.

Und dann fängt es heftig an zu regnen. Das ich auf der ersten Etappe schon nass werde ist mal was neues 😎

Gut eine viertel Stunde muss ich unter Bäumen beim Kraftwerk in Deckung gehen, aber dann geht es weiter nach Bad Aibling.

Regen bzw. die nicht asphaltierten Weg sauen mich und das Rad gut ein.

In Bad Aibling zeigte bis 1973 eine elektrifizierte Bahnstrecke nach Bad Feilnbach ab welche heute bis kurz vor Au als Radweg dient.

Der Himmel sieht derweil interessant aus. Während im Süden Gewitterwolken und Regen dominueren ist es in nördlicher Richtung eher freundlich.

Aber die Regenwolken verziehen sich und so wird Bad Feilnbach wiede bei Sonnenschein erreicht.

Ich mache noch einen Abstecher zur Torfbahn im Weiler Hochrunstfilze bei Nicklheim die derzeit wegen Streckensanierung keine Fahrten anbietet, die Anlage sieht aber sehr gepflegt aus.

Und dann geht es schnurstracks nach Brannenburg und teils auf der ehm. Talstrecke der Wendelsteinsteinbahn die bis 1961 bis zum Bahnhof verkehrte, woran am ehm. Bahnübergang der Ortsstraße ein Gedenkstein erinnert, in Richtung Übernachtung.

Und wie schon 2020 geht es wieder zum Kraxenberger was natürlich zuvor einen heftigen Anstieg bedeutet.

Frisch geduscht geht’s zum Essen. Auch wenn statt dem bestellten Hirschgulasch ein Cordon Bleu auf den Tisch kam. Aber das war auch gut. Fehler passieren halt.

Und dann neigt sich der Tag zu Ende.

Und zum Schluss wie üblich der Link zu Komoot für die Etappe nach Brannenburg.

Durch den südlichen Odenwald

Auf Grund des seit 1.6. erhältlichen 9€ Ticket verkehren die Züge der Odenwaldbahn am Wochenende mit verstärken Garnituren und nachdem dies u. a. dreiteilige Itinos auf dem Südast bis Eberbach bedeuten sollte war eine kleine Fotorunde angesagt.

Also ging es mit der RB82, 10:06 ab Reinheim, die aus Frankfurt kommend und wegen Baustellen leicht verspätet aber ab Wiebelsbach wieder pünktlichen war zunächst nach Erbach. Der Zug war eher leicht besetzt, wobei die Fahrradbereiche trotzdem sehr gut belegt waren. Die Doppeltraktion Lint54 war somit nötig.

Erstes Fotoziel war dann das Himbächelviadukt bei Hetzbach. Leider schickte Petrus ein paar Wolkenschatten vorbei und zudem kam „nur“ eine Doppeltraktion Itino vorbei.

Nun ging auf der Forststrasse stramm bergauf zum Reusenkreuz, dem Scheitelpunkt der Strasse über den Krähberg. Das gleichnamige Hotel/Restaurant hat im übrigen leider seit Februar gedchlossen. Der südlichen Odenwald wird immer mehr zur Diaspora hinsichtlich Gastronomie.

Aber jetzt erstmal entspannt die Landesstrasse nach Schöllennbach runter rollen und die Zeit reichte gerade noch um den Zug auf der Rückfahrt aus Eberbach am Einschnitt zum Krähbergtunnel abzufangen.

Am hinteren Ende des Zuges lag einst die Einfahrweiche des Bahnhofs Schöllenbach. Der heutige Haltepunkt Hesseneck-Schöllenbach (ehm. Schöllennbach-Hesselbach) liegt gut 2km weiter südlich ubd näher am Ort.

Jetzt ist ein wenig Zeit und auf dem angenehm zu fahrenden Radweg geht es auf der zu Baden-Württemberg liegeden Seite des Ittertals über Kailbach bis zum Industriegebiet von Friedrichsdorf wo auf der hessischen Seite das Haintalviadukt steht.

Dises steht eher verborgener aber mit der Drohne zeigt sich dass dieses zweitgrößte Viadukt der Odenwaldbahn dem Himbächelviadukt ebenbürtig ist.

Nun ist Eile angesagt, soll doch der Zug auf der Rückleistung am Ittertalstausee abgefangen werden. War der Standort vor zwei Jahren noch gut vom Waldweg aus fotografierbar war dies letztes Jahr nur noch eingeschränkt möglich und dieses Jahr steht der Bewuchs schon di hoch dass nur die Drohne noch einen guten Ausblick gewährleistet.

Auch das hier in der Nähe im Weiler Antonslust liegende Hotel-Restaurant Waldesruh hat vor ein paar Monaten geschlossen.

Nördlich von Gaimühle geht’s ins Seitental Richtung Salmshütte (auch das dortige und vor ein paar Jahren sehr gut besuchte Ausflugsrestaurant ist zu) und auf dem Höhenweg dem Sensbachtal entlang geht es zurück nach Hetzbach wo erstmal an der Tankstelle ob der recht warmen Temperaturen neue Getränke gebunkert werden um dann später das Himbächelviadukt von der anderen Talseite einzufangen.

Entlang des Marbachstausee und hinauf nach Hiltersklingen geht es weiter um dann rüber zum Lärmfeuer zu wechseln und um bei Unter Ostern ins Ostertal zu gelangen.

Einkehr beim Odenwälder Lieschen in Groß Bieberau bei einem Berner Käseschnitzel mit guten Bratkartoffeln um die verbrauchten 2000 Kalorien gleich wieder auszufüllen 😉

Auch ubd gerade weil die Hinterwäldler in den Gemeindegremien von Groß Bieberau weiterhin den Vorteil einer Stichstrecke nach Reinheim, mit der Option direkt bis Frankfurt zu kommen, nicht verstehen finde ich das „Product Placemet“ der Vias an der Bushaltestelle beim ehm. Bf nur noch genial.

Die ganze Tour inkl. vieler weiterer Fotos abseits der der Eisenbahn gibts hier bei Komoot.

Rodachtalbahn…

… oder besser gesagt, was von ihr übrig ist stand am Tag nach der Schnapsprobe auf dem Programm.

Und das relativ früh und ihne dicken Kopf. Eher einen Knoten im Kopf verursachte der Zug nach Kronach. Wenn man das Display von links nach rechts liest sollte es der hintere Zugteil sein. Aber dank des guten alten Aushangfahrplans und Gegencheck der Haltezeit in Bamberg ggü. des Zugteil nach Würzburg zeigt dass es der vordere Zugteil ist. Liebe Designer von Zugzielanzeugern bei DB St&S, da besteht noch ehebliches Verbesserungspotential.

Da die Rodachtalbahn zwischen Kronach und Steinwiesen abgebaut und teils zum Radweg wurde muss ab hier der Bus genutzt werden, wobei ich nicht bis Nordhalben durchfahre sondern auf cirka halber Strecke der Museumsbahn in Mauthaus aussteige. Der Bus verkehrt dabei weiter über Nordhalben und Bad Steben bis Hof, inkl. Radanhänger.

Ein wenig Zeit ist noch und so findet sich etwas talaufwärts ein brauchbarer Fotostandort für den zweiten Zug des Tages nach Steinwiesen welcher pünktlich um 12:15 den Haltepunkt Mauthaus erreicht.

Danach geht es wieder talwärts an Mauthaus vorbei und ca. einen Kilometer später kann der Zug auf der Bergfahrt nach Nordhalben wieder erwischt werden.

Der weitere Wanderweg bis kurz vor Klingermühle wartet mit interessanten Passagen am Ufer der Rodach auf, stellenweise aber auch recht abenteuerlich da abschnittsweise noch umgestürzte Bäume darüber liegen.

Dank der Fußgängerbrücke muss nicht durch die Furt gewatet werden und nach gut einer Stunde Wartezeit kann der nächste Zug nach Steinwiesen am Bahnubergang gut 1\2km vor der Klingermühle abgelichtet werden.

Hinter der Klingermühle wird beim Sportplatz die bergwärts fahrende Rückfahrt abgelichtet, jedoch mit mäßigem Erfolg.

Jetzt aber flott zur Bushaltestelle…

Naja, es hätte geklappt wenn die Bushaltestelle „Am Gries“ nach Kronach auf gleicher Höhe wie die nach Nordhalben gelegen wäre bzw. die näher an Fotostandort gelegene bei der Teichmühle war wegen Brückenbauarbeiten nicht erreichbar. So fuhr mir der Bus vor der Nase durch. Wobei die mobile Auskunft 15:09 ausgibt, der Aushangfahrplan jedoch 15:07 abgibt und just diese Zeit auch eingehalten hat.

Naja, dann halt 2h später und somit Zeit für Kaffee mit Bananen Split Kuchen und einem süffigen Flechterla der Püls Brauerei sowie einer gemütlichen Runde durchs Ort.

Der letzte Zug des Tages konnte damit auch noch bei der Ankunft und Rückfahrt fotografiert werden. Den Osterbrunnen mit Kirche und Schienenbus werde ich irgendwann nochmal vormittags/mittags mit passender Sonne versuchen.

Die Fahrkarte die ich anlässlich des Crowdfunding zur Hauptuntersuchung des Schienenbus erhielt wurde dem Fahrpersonal übergeben, immerhin ist Fotografieren wie mitfahren.

Achja, müßig zu erwähnen dass der Bus um 17:10 ab Ortsmitte, hier sind sich Papier – und Onlinefahrplan wieder einig bei der Uhrzeit, gut 10min Verspätung hatte 😎

Aber egal, der Anschluss nach Bamberg und der Umstieg in Bamberg nach Würzburg hat sauber geklappt.

Die der Anschluss in Würzburg wäre der ICE, dieser wird aber schon mit +20 angekundigt und ist wegen zuvor ausgefallener Züge aus München zu 100% in der 1. Klasse besetzt und in der 2. Klasse absolut überbelegt so dass sich die Verspätung auf +45 ausdehnt bis dort die „Rettungsgasse“ wieder sichergestellt ist.

Der RE nach Frankfurt wäre natürlich auch eine Alternative gewesen, aber dieser hat in Aschaffenburg nur wenige Minuten Übergang und so genieße ich den Sitzplatz an der Tür und einen entspannten Übergang zur RB75.

Auch die Umstiege in Babenhausen und Wiebelsbach klappen und so komme ich pünktlich mit dem letzten Zug aus dem Odenwald um 22:48 im Heimatbahnhof an. Nur halt, wegen verpasstem Bus und dann verpäteten ICE, 3h später wie ursprünglich geplant. 😎

Trotz allem ein schöner Tag und wie oben schon geschrieben, die Rodachtalbahn wird bestimmt nochmal besucht und dann auch mal mitgefahren im feinen 795er.

Schnapsprobe

Dank der unermüdlichen Organisation von Manu fand heute die nun mittlerweile 21. Schnapsprobe, wobei ich nicht von anfang an dabei war, keine Ahnung seit wieviel Jahren wobei es schon 10 sein könnten, bei der Edelbrennerei Haas statt. Somit ist die Schnapsprobe nun auch offiziell volljährig.

Zunächst ging es nach dem Frühstück im „Werners Hotel“ ein wenig durch die Stadt ind erst kurz vor 13 Uhr mit der S-Bahn nach Forchheim und per Agilis RS1 nach Pretzfeld. Und zur Überraschung war das begleitende Bier von Nickl richtig gut und nicht so malzig wie sonst.

Das Motto der 21. war rote Früchte was inkl. einem sehr schmackhaften kalten Buffet eine interessante Geschmacksreise machte.

An Bord waren Walderdbeer Geist, Weichsel Wasser, Wildkirsch Brand, Scharlachdorn Brand, Kornelkirschen Brand, Himbeer Geist und zum Abschluss Trauben-Kirsch Brand.

Wie vom Haas gewohnt sind alle Gut. Aber bei der Walderdbeere war der super intensive Geruch in keinem Verhältnis zum eher schwachen Geschmack. Ganz im Gegenteil zur Kornelkirsche die eher nach Brackwasser roch aber einen super Geschmack hatte. Diese ging dann zusammen mit einer Dosis Trauben-Kirsch auch mit nach Hause.

Der Weg zum Bahnhof ist meist etwas länger da keiner mehr so ganz gerade läuft nach den ganzen feinen Getränken 😉

Abendprogramm dann später in Fürth, dem Geburtsort von Ludwig Erhardt, im Kabuliyan bei einer gewohnt 1a zubereiteten Leber. Irgendwie muss man ja Ersatzteile nach den Schnäpsen beischaffen. 🙈

Achja, um es gleich vorneweg zu sagen. Die feinen Stöffchen vom Haas und fränkische Biere hinterließen keine Kopfschmerzen.

Jubiläum und Beinfreiheit

Nach der Besuch des Jubiläums 15 Jahre EBD, mit stilgerechter Nutzung des Schrankenantriebs als Stehtisch ging es mit Stehplatz im ICE nach Würzburg und von dort im „Mopsgesicht“ erstklassig und mega Beinfreiheit, was aber kaum die winzigen Fenster der 440er kompensiert, nach Fürth zum Vorprogramm der morgigen Schnapsprobe.

Kleiner Umweg ins Kasbachtal

Nach der Aktion gestern einfach direkt heimfahren? Langweilig aber auch nicht so einfach machbar da seit Freitag sowohl Baustellen zwischen Völklingen und Saarbrücken als auch bei Gau Algesheim bestehen mit SEV und somit ohne Radtransport. Gut, die Strecken könnte man auch per Rad überwinden, aber irgendwie hab jch keine Lust auf derartige Experimente.

Während der Wartezeit am Merziger Hauptbahnhof rauscht ein Erzzug mit Schwerlast Automatikkupplungen vorbei wobei je zwei der Wagen fest miteinander verbunden sind.

Hmm, auf den Vlexx Lint und den DB Regio „Grinsekatzen“ finden sich aussen grosse Symbole wo Fahrräder oder Rollstühle ihren Zustieg finden. Nicht so bei den DB Süwex Flirt, dort finden sich nur kleine Logos aber mit der WLAN Werbung verkleistert man die Fenster und somit auch die Aussicht. Dass das Einloggen ins WLAN auch nicht klappt sei nur am Rand bemerkt.

Egal, durchs schöne Tal der Saar geht es nach Konz und dann nach Trier.

In Trier vereinig sich der wegen der Baustelle erst in Völklingen beginnende einstöckige DB Flirt des Süwex mit dem doppelstöckigen CFL Kiss aus Luxemburg für die Weiterfahrt nach Koblenz.

Wobei die Vereinigung der beiden aus dem Hause Stadler stammenden Fahrzeuge nicht so recht klappen will und mit knapp 10min Verspätung geht es das Moseltal hinunter weiter nach Koblenz. Die Wendezeit in Koblenz ust übrigens sehr knapp, so dass er Zug ankam aks er eigentlich schon wieder auf dem Rückweg sein sollte. Effiziente Umläufe vertragen sich nicht so recht mit Fahrplanstabilität.

Und noch ein Stadler Produkt findet sich am Bahnsteig, ein Flirt der Vias macht sich auf den Weg nach Neuwied.

Mit dem RE Richtung Mönchengladbach geht’s dann nach Linz am Rhein.

Bei der Alstom „Grinsekatze“ (auf Grund verbesserter Chrashnormen konstruktiver Nachfolger des Mopsgesicht) mit seinen vergleichsweise kleinen Fenstern braucht es keine Aufkleber auf den Fenstern, die breiten Balken zwischen den Fenstern verderben auch so schon die Aussicht.

In Linz wartet dann der über 60 Jahre ältere und mit herrlicher Rundumsicht aufwartende Schienenbus Baureihe 798 in Doppeltraktion zur Fahrt auf der Steilstrecke mit bis zu 57 Promille Steigung hinauf auf der Kasbachtalbahn nach Kalenborn.

Die gute Rundsicht sollte natürlich nicht darüber hinwegtäuschen dass die guten alten Schienenbusse in keiner Weise Barrierefrei sind. Das merkt man schon beim Einladen und mangels Steuerwagen mit Gepäckabteil (das auch eine Element breiter in der Tür wäre) ist ein wenig Tetris angesagt um das Rad und einen „Hundebuggy“ unterzubringen, aber es klappt.

Und dann geht es mit schwer arbeitenden Motoren hinauf nach Kasbach. Schon die Ausfahrt aus dem Bahnhof Linz zeigt wie stark die Strecke fast durchgehend ansteigt.

Noch schnell ein Foto vom nun wieder leeren Triebwagen und es ist nach 8,9km Kalenborn erreicht.

Nach gut 4 Minuten kehrt der Triebwagen wieder nach Linz zurück.

Rund um den Bahnhof hat sich ein wenig „Little Britain“ breit gemacht. Allerorten Union Jacks, typische britische Dinge wie Londoner Taxis, Telefonzellen und natürlich auch Mr. Bean schmücken das Umfeld das mit Museum und Hotel ein zweites Standbein eines hier ansässigen Betriebes für Gartenbau und Baumpflege.

Hmm, was mich wohl erwartet wenn die Schilder den Weg nicht für Rad, Rollstuhl und Kinderwägen geeignet ausweist. In der Tat folgen bakd heftige Querrillen mit Schlamm. Aber noch alles fahrbar.

An der nun folgenden Brücke über die Bahn bietet es sich an den markanten Sound der bergwärts fahrenden Garnitur zu lauschen und natürlich auch zu fotografieren.

Nach der Rückkehr des Zuges ging es auch mit dem Rad weiter Talwärts.

Und recht unvermittelt wird der relativ breite und nun gut fahrbare Weg zu einem schmalen, steilen und steinigen Pfad. Nee, dann lieber schieben. Aber diverse Höhenmeter später wird der Weg wieder besser. Der Weg wechselt nun mehrmals die Talseite und an einem der Durchlässe kann der 15 Uhr Zug nach Kalenborn in Einzeltraktion mit aktivierter Klimaanlage abgelichtet werden. Wie? Klimaanlage im Schienenbus? Ja, einfach die vordere Tür teils offen lassen.

Und schon ist Kalenborn erreicht. Das Viadukt im Ort muss ich mal vormittags von der anderen Seite als Motiv versuchen und natürlich auch den Brsuch in der Brauerei mit eigener Haltestelle an der Strecke der heute leider ausfallen musste.

In Linz geht es über den Fussgängersteg und während ein weiterer Erzzug durchrollt nähert sch von hinten wieder der Schienenbus.

Man kann verstehen warum der Steg zwar Teil des Radwegnetz ist, aber nur geschoben genutzt werden darf. Bremsversagen und es geht mit Schmackes in den Rhein 😉

Im RE aus Mönchengladbach geht es nun nach Neuwied wo sich eine V90 der Brohltalbahn, V60 der Vulkaneufelbahn und ein Flirt der Vias ausruhen.

Mit der RB10 geht es nun über Koblenz auf der rechten Rheinstrecke nach Wiesbaden und Frankfurt. W

War die Garnitur aus einem 3 und 4 Teiler Flirt bis Rüdesheim noch moderat besetzt ändert sich das in Rüdesheim schlagartig und die Belegung geht schlagartig von 25 – 50% aud 125% hoch.

Diverse Fernzüge werden wegen der linksrheinischen Baustelle über den rechten Rhein umgeleitet und so wird die im GWB fahrende RB10 hinter Hattenheim im Regelgleis von einem ICE überholt.

In Wiesbaden mit +5 angekommen wird Frankfurt Hbf pünktlich erreicht, die Fahrt mit dem Pesa Link nach Dieburg kann ich mir verkneifen und so komme ich pünktlich zum Sonnenuntergang zu Hause an während der Mond gross über dem Horizont grüsst.

Hier noch mehr Fotos von der Radfahrt durchs Kasbachtal bei Komoot.

War ein schöner Kurzurlaub.