Rund um Alp Grüm und ein Abstecher ins Puschlav

Wenig Schnee hat auch Vorteile, so war eine Umrundung der Alp Grüm möglich, wenn auch nicht gerade einfach zu begehen. Auch die Fotohornisse bekam etwas Auslauf.

Aber erstmal von Anfang an. Heute war der „freie Tag“, sprich jeder machte das wonach ihm der Sinn stand. Einige fuhren zum Sightseeing nach Tirano, andere weiter bis an und über den Comer See oder halt Richtung Engadin.

Nach dem Frühstück lies ich erstmal die Fotohornisse von der Leine und konnte um kurz nach 9 Uhr den Zug nach St. Moritz bei top Wetter und Panorama bei der Einfahrt in Alp Grüm einfangen.

Unten im Puschlav ist es derweil recht dunstig.

Echte Winderwanderwege hat es hier oben nicht und Schneeschuhe habe ich auch keine aber mit Vorsicht geht es oberhalb von Alp Grüm doch bis zum Vorsignal hinter der Galerie.

Etwas mehr Schnee wäre schön gewesen, aber dann wäre der Weg definitiv nicht mehr begehbar gewesen und so sind natürlich auch die Bilder mit eher magere Schneedecke ganz hübsch finde ich.

Im Kalender wären sie aber für Spätherbst oder recht frühes Frühjahr passender wie für den Winter.

Ein paar Schleierwolken ziehen von Italien her auf was aber den Himmel nur interessanter mach, finde ich.

Teils abseits des regulären Wanderwegs, da dort ohne oder mit wenig Schnee versehen, gehe ich weiter bis zur nächsten Galerie wo schon bald der Zug nach Tirano der zusätzliche Containertragwagen im Schlepp hatte ankam.

Die Fotohornisse wird gestartet und so konnte der Zug nach St. Moritz sowohl kurz nach der Galerie Alp Grüm und auch am aktuellen Fotostandort abgelichtet werden. Leider versteckte sich jetzt gerade die Sonne hinter den Wolken. Es war aber auch das einzige mal für heute.

Eine halbe Stunde später konnte dann der Zug nach Tirano wieder mit Sonne abgelichtet werden.

Danach ging es auf der andren Seite der Alp Grüm in Richtung „Belvedere“. Der Fahweg ist verschneit und durch Verwehungen ist es öfters doch recht difizil einen Pfad zu finden den man ohne knietief im Schnee zu versinken. Aber während der Wartezeiten am letzten Fotostandort kamen mehrere Personen ohne Schneeschuhe auf dem Weg von Ospizio Bernia nach Alp Grüm bzw. umgekehrt vorbei was mit darauf hindeutete dass ich auch in Belvedere und Alp Grüm Station ankommen werde.

Nicht ohne doch mehrmals einzubrechen oder abzurutschen aber im wesentlichen unbeschadet erreiche ich die Südseite der Alp Grüm welche mit tollen Ausblicken belohnt.

Das Bild von der Aussichtskanzel (nächste Collage unten links) erinnert mich ein wenig an den Pico Areeiro vom Januar 2020.

Noch ein wenig beim Belvedere die Aussicht genießen und schon ist wieder die Bahnstation Alp Grüm erreicht.

Die Aufzeichnung des „Rundgangs“, mit verspätetem Aufzeichnungsbeginn aber auch noch mehr Bildern, ist hier nei Komoot anzusehen.

Da der Lokführer erstmal Betriebsstoff (Kaffee) in der Bahnhofsgaststätte aufnimmt ist genügend Zeit für Fotos vom Zug, bevor es mit diesem weiter ins Puschlav geht.

An vielen Stellen befinden sich zwischen Cavaglia und Poschiavo Baustellen zur Tunnelsanierung. Es wird also auch hier investiert und am 2017 aufgelassenen Haltepunkt wurde inkl. Anschlussgleis eine Basistation für die Baustofflogistik erichtet.

In Poschiavo wartet das „Mini Krokodil“ auf einen nächsten Einsatz.

Leider hat sich in Le Prese die Sonne schon hinter die Bergkette verzogen. Aber egal, für den Gegenzug nach St. Mortiz wird eine Fotostelle gesucht. Auch wenn hierzu selbstverständlich das nicht vorhandene Eis auf dem See auch nicht betreten wird.

Und so wird ein Zug nach Norden am See und nach Süden in der Ortsdurchfahrt von Le Prese eingefangen.

Jetzt ist knapp eine Stunde warten angesagt und nach einer halben Stunde wird es nach 17 Uhr dich etwas kühl. Bisher hat im übrigen die Strickjacke gereicht.

Mit wenigen Minuten Verdpätjng kommt dann der Regionalzug der mich wieder nach Alp Grüm bringen wird.

In den neugebauten Abstellgleisen südlich des Bahnhofs von Poschiavo warten derweil die ABe 4/4 III auf den Sommer wenn duch die zusätzlichen Züge (zumeist Bernina Expresse) mehr Fahrzeuge gebraucht werden. Aktuell tragen die Allegra Traktion der Züge da diese von den Capricorns unter anderem auf der Linie von Landquart nach Davos abgelöst wurden.

Mit Einbruch der Dunkelheit wurde um 18:15 Alp Grüm erreicht. Vom Lokführer kam beim Vorbeilaufen nach Vorne für das Foto die gutgemeinte Frage ob man hier bliebe da der Zug gleich weiterfahrem müsste. Klar, hier bleibt man doch gerne.

Zur blauen Stunde gibt es am Tag der letzen Übernachtung auf Alp Grüm nach einer Bündner Gerstensuppe das schon regelrecht Tradition gewordene feine Käsefondue. Der dazu empfohlene Pinot Grigio (Grauburgunder) aus dem Puschlav passt hervorragend dazu und für Vanilleeis mit Braulio, einem Veltliner Kräuterschnaps, iszmt auch noch Platz.

Um kurz vor viertel nach Zehn bin ich auf dem Zimmer und wundere mich über Zug Geräusche und tatsächlich, ein Allegra bringt einen Kran mit Beiwagen der das Gegengewicht trägt nach Gleis 2. Die Besatzubg kuppelt alsbald den Kran ab ubd dieser nimmt dann das Gegengewicht auf um gut eine Stunde später zu seinem Einsatzort irgendwo unterhalb von Alp Grüm zu fahren.

Morgen geht es dann über Albula oder Klosters Richtung Rheintal und mit dem RailJet über den Arlberg nach Innsbruck. Vielleicht wimmert das Portemonnaie dann bezahlen weniger 🤪

Durchs Centovalli nach Alp Grüm

Heute war nach schönen Tagen in Brig wieder ein Stellungswechsel angesagt und daher war in Brig der EC um 7:44 Richtung Venedig, ein ETR610 aber wenigstens mit SBB Ausstattung, bis Domodossola angesagt.

Dass das Hotel so nahe am Bahnhof liegt war hierbei für entspanntes Frühstücken von Vorteil.

Pünktlich wurde dann auch das italienische Domodossola erreicht.

Hier war dann Umsteigen in den Untergrund zur von der italienischen SSIF und der schweizer FART in Kooperation betriebenen Centovallibahn nach Locarno angesagt.

Der Zug ist im Fahrplan als PE, also Panorama Express, dargestellt und so wurde angenomnen bzw. befürchtet dass einer der unseligen Traktionen aus den Schneewittchensärgen aus 1x ABe4/4 und 2x Be4/4 von 2007 das zudem zuschlagpflichtige Fahrzeug für die knapp zweistündige Fahrt auf der 52km langen meterspurigen Strecke wird.

Zur Freude aller Mitreisenden der Gruppe kam dann aber der ABe8/8 Nr. 21 von 1959 in die Station einrollte.

Die Reservation für unsere Gruppe war an den Kopfstützen zu finden und kurz darauf ging es mit dem Fahrzeug mit seiner eigenwilligen Wandgestaltung los nach Locarno.

Die Strecke führt zunächst quer durch das breite Tal der Ossola um dann an dessen östlichen Rand mit recht bemerkenswerten Steigungen und Kerhrschleifen an Höhe zu gewinnen um sich anschließend oberhslb des tiefen Tals der (des?) nach Domodossola fliesenden westlichen Melezza nach Santa Maria Maggiore zu schlängeln.

Ab dort wird der zum Lago Locarno fließenden östlichen Melezza gefolgt welche später das dem Zug namensgebende Centovalli durchquert.

Einige Zeit wird das Tal relativ breit bevor es bus zur schweizer Grenze zunehmend enger, tiefer und schroffer wird.

Leider ist das spektakuläre Centovalli zwischen Camedo und Intragna kaum sinnvoll fotografierbar. Das Auge nimmt es aber begierig auf.

Hinter Intragna wird spektakulär das Tal des Isorno gequert bevor es von Palmen begleitet nach Ponte Brolla geht wo einstmals die Maggiatalbahn abzweigte und sich der namensgebende Fluss tief in die Felsen eingeschitten hat.

Und dann ist auch schon Locarno mit seinem parallel zum oberirdischen SBB Bahnhof liegeden Tiefbahnhof der Centovallibahn erreicht.

Weiter geht’s mit dem Treno Gottardo der SOB, unter Optimierung des Koffeinpegels,bis Bellinzona.

Auf Grund von aktuell nicht erkennbaren aber aus früheren Touren bekannten Fastnachtsumtrieben sind die Bushaltestellen in die unterhalb des Bahnhofs liegende Parallelstrasse verlegt wo auch pünktlich der Expressbus nach Chur ankommt und der Postbuschauffeur sich persönlich um das Verstauen des Grossgepäcks im Bauch des Busses kümmert.

Ist das nun auf dem Weg zum San Bernardino das Misox im unteren Teil noch rekativ flach so ändert sich dies geradezu Schlagartig ab Mesocco. Schade dass die schon seit 2016 endgültig stillgelegte Misoxer Bahn nie bis Thusis erweitert wurde. Der Abschnitt zwischen Mesocco und San Bernardino wäre dem eines Albulas oder Bernina bestimmt ebenbürtig geworden.

Nach dem Ort San Bernardino geht es im 6,6km langen Tunnel unter dem namensgebenden Pass hindurch ins Hinterrheintal. Auch hier hat sich der Winter recht rar gemacht, wenngleich etwas mehr Schnee liegt wie im Misox.

Durch das Hinterrheintal und somit auch der Via Mala Schlucht aber dirt zumeist im Tunnel geht’s hinauf nach Thusis …

… wo es laut Fahrplan den heutigen kritischen, da mit mit 4min recht knappen Anschluss Richtung Albula hatte, aber der Bus war gut 5min zu früh in der Postautostation was das Umsteigen sehr entspannt machte.

Laut Fahrplan verkehrte der RE nach St. Moritz als Ersatzkomposition und bestand daher nicht aus einem Albula Gliederzug plus Verstärkerwagen sondern vollständig azs den typischen RhB Einheitswagen.

So konnte nun bei erneuter Koffeinaufnahme die Landschaft bei weiterhin bestehenden „Kaiserwetter“ genossen werden.

Filisur wird passiert und die Rodelbahn Peda – Bergün ist trotz eher schwacher Schneelage offen und benutzt. Aber diverse Eis, Schneematsch auch schneefreie Stellen sind auszumachen.

Das neue Albulatunnel geht in den Endspurt, auf der Nordseite in Preda läuft der Rückbau der Bauinstalationen an und in Spinas muss vsl. noch ein Gebäude weichen welches noch in der zukünftigen Tunnelzufahrt steht. Nochmal umsteigen in Samedan, was trotz 5min Verspätung problemlos klappt, und Pontresina ist erreicht.

Fahrt Frei und so startet die letzte heutige Etappe nach Alp Grüm bei bestem Wetter und tollen Aussichten nach rechts und links sowie durch den Führerstand auf die Stecke.

In Ospizio Bernina grüssen hinter dem „Minitunnel“ der Remise bereits das Puschlaver Berge und kurz darauf ist Alp Grüm erreicht.

Zeit für eine Ovo auf der Terasse und ein paar Fotos. Diesmal habe ich das Zimmer „Bernina“ mit Blick uim Bahnsteig und nach Sassal Masson (letzteres siehe Beitragstitelbild).

Langsam dämmert es und vor dem Abendessen können noch ein paar Bilder gemacht werden.

Due Schneehöhe an der offiziellen Messstelle ist deprimierend.

Noch den 18:53 nach Poschiavo abgelichtet bevor es zum Abendessen geht, mit Pizzoccheri und Bündner Rotwein aus Malans.

Morgen soll das Wetter nicht ganz so sonnig werde, aber mal schauen was es so bringt und wo es am „freien Tag“ dann hin geht.

Hoch hinaus beim Matterhorn

Heute stand zwar auch die Bahn im Mittelpunkt aber mal nicht die Eisen- sondern die Seilbahn.

Kurz vor 8 ging es daher hinauf nach Zermatt. Dessen Bahnhof mag zwar Lawinensicher gebaut sein, aber schön ist anders. Wobei das Ort ja auch nicht gerade das hübscheste Dorf der Schweiz ist. Touristen Hotspot halt.

Es ist nich recht ruhig in der Hauptstrasse und wegen der noch hinter den Bergen lauernden Sonne bei Temperaturen um den Gefrierpunkt relativ kühl, wobei gefühlt nicht wirklich kalt.

Zur Finanzierung einer Übernachtung im Zermatterhof steht daher im Seitenflügel des Hotrls auch gleich eine Bankfiliale zur Verfügung?

Und kurz vor dem Lift zur Seilbahn Talstation lässt sich auch das Matterhorn in strahlend blauem Himmel blicken. Wobei die strahlende Sonne vsl. auch dem wenigen Schnee noch weiter zusetzen wird.

Es ist gerade Hauptverkehrszeit. Alle Skifahrer wollen auf die Berge und unsere kleine Gruppe mittendrin.

Es hat zwar lange Schlangen welche sich aber gut vorwärts bewegen und das am Vortag online bezogene Ticket zu „günstigen“ 95CHF lässt sich problemlos an den Sperren vom Handy angezeigt scannen was einen Gang zur Kasse erspart.

Aber schon die Fahrt belohnt schon mit tollen Ausblicken.

Ohne Unsteigen aber durch diverse Zwischenstationen wie Furi und Schwarzsee geht es von den fast schneefreien 1620m in Zernatt auf 2938m.ü.M. der Station Trockener Steg. Von der dortigen Terasse hat es wunderbare Ausblicke auf die umliegenden Berge, inkl. eines „Selfi-Fensters“ was eigentlich die verspiegelten Scheiben des Restaurants sind.

Im 11 Uhr war Treffpunkt an der Kasse der 3-S Bahn hinauf zum Kleinen Matterhorn angesagt, wofür aber erstmal die Warteschlange der Skifahrer durchkämpft weden musste.

Die Einseil 8er Gondel Umlaufseilbahn hier herauf wurde von Garaventa mit Gondeln von CWA errichtet. Die Bahn ab hier hinauf zum Kleinen Matterhorn (Matterhorn Glacier Paradise) wurde als 3-S Bahn von der Südtiroler Firma Leitner errichtet. Die Gondeln bieten je 24 beheizte Sitzplätze für maximal 25 Personen.

Der Leitstand ist recht übersichtlich, fast alles ist automatisiert und selbst die Stützen können per Kamera in beachtenswerter Auflösung ferninspiziert werden was laut unserem Führer sehr praktisch ist um z. B. Einzuschätzen ob Rollen eingefroren sind bzw. entsprechende Restriktionen abzuleiten sind.

Nach der Leitstelle ist klettern auf die Seilebene angesagt. Hier oben gibt es eine kleine Werkstatt um die Laufwerke der Gondeln zu warten. Faszinierend ist die Antriebstechnik mit unterschiedlich schnell laufebden „Reifen“ welche die Gondeln in der Station transportieren als auch auf Seilgeschwindigkeit bringen bzw. von dieser heraus abbremsen.

Die Klemmen drücken wie zu erfahren war mittels Federn mit einer Kraft die einem Gewicht von ca. 12 Tonnen entspricht auf das Seil damit die Gondel auf dem Zugseil sicher fixiert ist und die Kraft wird zudem beim jeder Stationsdurchfahrt, für die die Klemmen automatisch geöffnet werden müssen, geprüft. Die Lebenserwartung der beiden Tragseile auf deren die Gondel läuft sowie des Zugseils liegt bei 20 bis 40 Jahren.

Das Aufwickeln der Tragseile, in denen zudem noch LWL Fasern liegen nutzt nicht nur der Verankerung sondern ist auch nötig da alle paar Jahre die Seile verschoben werden damit nicht immer die selben Abschnitte auf den Masten aufliegen.

In der Talstation werden die Gondeln stets über Nacht deponiert.

Nachdem die Talstation ausgiebig inspiziert wurde ging es hinauf zum Kleinen Matterhorn (3883m.ü.M.) zur Bergstation.

Eine steile Treppe führte hinauf zu den zwei getriebelosen Permanentmagnetmotoren welche die obere Seilscheibe antreiben. Im Notfall kann auch einer der Motoren bei verminderter Leistung die Bahn bewegen. Im allergrössten Notfall versorgt ein „im Keller“ stehendes Notaggregat einen Hydraulikmotir der dann auf die Seilscheibe per Zahnrad wirkt und für das freifahren der Anlage bei minimaler Leistung sorgen kann.

Wobei bei einem Stromausfall primär das 12 Zylinder Notstromaggregat mit 1,2MW Leistung übernimmt.

Die zwei mal im Jahr stattfindenden Revisionen der Bahb werden im wesentlichen von dem Betreiber selbst übernommen, mit Untstützng durch den Hersteller bei diversen Komponenten oder Arbeiten wie z. B. das „verrücken“ der Tragseile.

Nach der sehr informativen Führung durch die Eingeweide einer Seilbahn ging es nun zim Sightseeing Teil ubd hierzu erstmal hinauf auf den Gipfel per Aufzug (sehr gut gefüllt) und Treppe was mit einer spektakulären Aussicht belohnt wurde. Dass die Luft hier auf fast 4000m relativ dünn ist merkt man schnell.

Wahnsinn diese Aussicht in die Schweizer und Italienischen Alpen und dazu nich so ein Wetter.

Ja, irgedwie war es kühl, aber nicht kalt. Die Unterjacke reichte, die Windjacke darüber konnte im Rucksack bleiben.

Einen Gletscherpalast hat es auch und wurde, da inklusive, natürlich auch besucht.

Neben den gut gestalteten Eisfiguren (da fabd ich die Gletschergrotte im Rhonegletscher umfang- und abwechslungsreicher) und einer Weinlagerung (wer nach dem Preis fragt kann ihn sich nicht leisten) gibt es auch noch eine kurze Eisrutschbahn die natürlich auch ausprobiert werden musste.

Man arbeitete derweil auch an neuen Eisfiguren.

Nach soviel Eis noch die Sonne genossen und nach Italien geblickt sowie sich mit den Filmen über was es hier oben so alles gibt berieseln lasen bevor es wieder runter zum Trocknen Steg ging.

Allein in einer 25er Gondel hat auch was und die Landschaft erschlägt geradezu mit Ausblicken.

Nein, nicht die Nutzung der Seilbahn erfordert Erfahrung sondern die Nutzung der dortigen Skipisten.

Bei der Station Trockener Steg gibt es auch eine sehr interessante Ausstellung über das Projekt Matterhorn-Express und im Speziellen der 3-S Bahn hinauf zum Kleinen Matterhorn.

Weiter geht’s in der 8er Gondel hibab Richtung Zermatt.

Was will ich noch schreiben. Die Eindrücke waren der Wahnsinn.

Von der Talstation ging es dann zu Fuss durchs Ort zum Bahnhof. Auch wenn Zermatt sich als autofrei bewirbt, so muss man doch stets vor den Elektrotransportern, -taxen und – bussen ob deren Fahrstil in acht nehmen.

Aber ein „normaler“ MIV wäre in dem Ort der Tod jedwedem Fussgängerverkehrs.

Und so wird kurz nach 15Uhr der Bahnhof erreicht und pünktlich um 15:37 setzt sich der Zug in Bewegung…

… nur um noch in der Ausfahrt wieder und relativ ruppig zum Stillstand zu kommen. Nach wenigen Minuten ging es weiter nur um kurz darauf wieder zum Stehen zu kommen was nun mit einem Ab- und Aufrüsten der Fahrzeuge gefixt wird, vorerst…

Denn nach kurzer Fahrt kommt er wieder zum Stillstand und jetzt wird mitten in einer Lawinengallerie vollständig bis zum Erlöschen aller Beleuchtung abgerüstet.

Irgebdwann ging es weiter und in Täsch wurden die beiden am Zugsende eingereihten Verstärkerwagen abgehängt ubd es ging mit gut 30min Verspätung und den beiden Komet Garnituren weiter nach Visp.

Aber 30min Verspätung ist kein Problem denn damit ist man schon im nächsten Anschlusstakt.

Der EC aus Mailand nach Basel scheint überfüllt zu sein oder schlicht evtl. nur ein- statt zweiteilig untwegs zu sein. Daher verweist die Anzeige am Bahnsteig gleich auf den nächsten Takt in 30min.

Der Zug nach Brig hingegen ist von Überfüllung weit entfernt.

Achja, Suonen Bräu gibts immernoch hier zu kaufen. Erinnert mich an einen schönen Herbsturlaub in Ausserberg.

Halbpension zu 110,- CHF da kann man nicht meckern.

Und morgen geht’s für die Gruppe via Centovalli, San Bernardino und Albula nach Alp Grüm.

Hoffeb wir mal das alles wie gewohnt klappt.

Schmalspurbahnen am und im Westschweizer Jura

Petrus war auch heute auf der Seite unserer kleinen Gruppe und so ging es bei Sonnenschein durch Rhonetal und dem Genfer See entlang nach Morges zur MBC (ehm. BAM).

Auch bei der MBC finden die mittlerweile recht weit verbreiteten „rubden“ Stadler ihren Einsatz, teils mit modernen Steuerwagen als auch unter Anwendung älterer Steuerwagen, wie hier nun im Zug nach Apples mit dem doch etwas 90er Jahre Charme versprühenden Interieur, aber dafür mit öffenbaren Fenstern.

Ausserhalb von Morges geht es durch Weinberge und Wiesen durch das Jura Vorland bis Apples wo in diesem Keilbahbhof in den bereitstehenden Zug nach L’IsleL’Isle–Mont-la-Ville umgestiegen wird. Gleichzeitig kreuzen auf der anderen Bahnhofseite die Züge von und nach Bière.

Die nun mutlerweile etwas höher gelegene Landschaft lässt einen wunderbaren Blick in Richtung Genfer See und das Montblanc Massiv zu.

Nach kurzweiliger Fahrt ist dann das kleine Ort L’Isle–Mont-la-Ville erreicht wo der Aufenthalt bis zur Rückfahrt für ein wenige Sightseeing reicht.

Alsbald geht’s zurück nach Apples, wobei der Bahnhof Montricher auffällt dessen Empfangsgebäude nicht parallel zur hier in einem Bogen Richtung L’Isle abbiegenden Strecke zundern zur in der geraden verlängerung des Abstellgleises was in der Ausrichtung eher Richtung des rund 1km entfernt liegenden und dem Bahnhof namensgebenden Ortes liegt. Eine Verlängerung dort hin gab es aber nie.

Das ist aber nicht die einzige Besonderheit des kleinrn Steckenastes im sehr dünn besiedelten Gebiet. Drei der kleinen Haltepunkt zwischen Apples und L’Isle besitzen keine Bahnsteige. Dort hält der Zug bei Bedarf mitten auf dem Bahnübergang zum Fahrgastwechsel.

In Apples wird wieder umgestiegen und mit dem Zug aus Morges geht es weiter nach Bière wo kurz vor dem Ort eine Strecke zum Waffenplatz Abzweigt.

Der Militäranschluss ist auch der Grund weshalb die MBC über zwei Ge4/4 als Gleichstromversion der RhB Ge4/4III, vergleichbar auch der MOB Modelle jedoch mit Anpassung für den Rollwagenverkehr, besitzt. Der Transport des Militärgeräts auf Normalspurwagen mittels Rollwagen oder Rollböcken als auch von Schotter für interne Baustellen aus auch per Rollwagen zur Übergabe in Morges in das SBB Normalspurnetz sind der noch bestehende Güterverkehr, der Zuckerrübenverlad wurde jedoch eingestellt.

Auch eher arbeitslos ist derzeit der in Bière hinterstellte Schneepflug.

Neben der am östlichen Bahnhofskopf liegenden Werkstätte der MBC steht einer der älteren Triebwagen und noch im alten Lackschema gehaltener Triebwagen auf einem Hilfsdrehgestell und harrt der Dinge die da kommen werden.

Bald darauf ist es Zeit für die Rückfahrt, auch wenn die Bahbhofsuhr ander Meinung ist, aber diese ist ja als defekte Tür mit handschriftlichem Vermerk „Horloge“ gekennzeichnet. 😉

Stadeler musste wohl sparen und daher sind die Taster zur Türöffnung aussen mit „Hält an“ für den Halt auf Verlangen beschriftet. Oder soll man die auch vor Bedarfshalten aussen bedienen? 🙈

Ab Morges geht es im IC2000 nach Nyon, Dort wo der Reservationszettel für die Gruppe an der Tür hängt ist diese kaputt und mir war bisher nicht aufgefallen dass dieser im Untergeschoss über Wandfensterplätze verfügt.

Die NStCM nach La Cure an der französischen Grenze und bis 1958 weiter nach Morez, fuhr früher vom südluch des SBB Bahnhofs liegenden Bahnhofsvorplatz ab und unterquerte dann die SBB Linie auf der Strasse.

Seit 2004 beginnt diese aber nun in einem nördlich der Gleise liegenden Tunnelbahnhof.

Auch hier kommen die bereits bekannten modernen teilweise niederfluigen Triebwagen zum Einsatz. Hier jedich als feste Zweiteilige Einheiten die je nach bedarf als Einzel- oder Doppeltraktion verkehren. Im aktuellen alten Depot stehen auch noch ein paar der Vorgängertypen. Aktuell wird ein paar Kilometer weiter bei L’Asse ein neues modernes Depot mit recht großzügiger Gleisanlage errichtet.

Zunächst erklimmt die Bahn in weiten Bögen das Jura Vorland bevor es ab Givrins in Serpentinen steil in das Juragebirge hinauf nach St. Cergue geht.

Soviel Panorana, so viel Landschaft zim genießen während sich der gut besetzte Zug weiter in den Jura hinaufschraubt.

Am Haltepunkt wird auf dem Wanderwegweiser ein „Sentier des Toblerones“ entdeckt bei dem es aber nicht um die „Touristenschokolade“ geht sonder um die bis Nyon bestehende Linie an Panzersperren welche im WK II hier einen Einfall aus Frankreich in die Schweiz verhindern sollten.

Bei St. Cergue liegen Schneereste, die Pisten hier oben sind aber definitiv nicht nutzbar für Wintersport, eher für Schlammcatchen.

Im kleinen Grenzort La Cure ist die Fahrt zu Ende. Am Ende der Fahrleitung ist auch bereits die Grenze und der Prellbock am heutigen Streckenende steht bereits in Frankreich. Nach der Stilllegung wurde der Damm abgetragen und überbaut.

Das ganze Ort ist ist eher einem „Lost Place“ denn einem lebendigen Ort ähnlich. Ledegluch ein Bistro dessen Gastraum in beiden Ländern liegt, ein Souvenirgeschäft und das Restaurant mit Hotel Franco-Suisse, welches ebenfalls über der Grenze errichtet wurde, hält noch die Stellung.

Auch nach Morez käme man eher schlecht, aktuell gibt es zwar Skibusse, aber ansonsten verbinden nur 2 bis 3 Busspaare am Tag die Bahn mit dem nächsten grösseren Ort Morez und damit auch dem SNCF Netz. Guter ÖPNV endet hier somit seit 1958 exakt an der Grebze.

Aber egal, es geht wieder zurpck Richtung Nyon.

Und wieder mit jede Menge Landschaft und Haltestellen „irgendwo im Nirgendwo“ die bei Mountainbike Downhill Fahrern zum Ausstieg recht beliebt sind. Diverse Higlights in der Tiuren App Komoot bestätigen die Beobachtung.

In gut 2 1/4h geht es ab Nyon wieder am Genfer See entlang Richtung Rhonetal und Brig…

…während langsam die Sonne untergeht.

Die alten Gepäck- bzw. Postkarren dienen in Brig auf dem Bahnsteig anscheinend als mobile Ersatzbänke.

Nach der Ankunft ging es gleich weiter zum Abendessen und natürlich gab es dabei noch genug zu bereden.

Morgen gehts nach Zermatt Seilbahnen kucken am Trockenen Steg usw.

Kleine Bahnen im und am Schweizer Jura

Tag 1 der debx2023 Tour mit dem Tram in dem nicht nur Anschlüsse zum städtischen Verkehr sondern auch der „grossen Bahn“ angezeigt werden geht’s zum Bahnhof SBB wo sich nach und nach die weitern Mitreisenden eintreffen.

Etwas dekadent ist das Display am Ende der Paserelle vom Bahnhof SBB schon, auf dem ein Livevideo mit der Situation auf dem Centralbahnplatz inkl. Benennung der an den Bahnsteigen abfahrenden Tramlinien angezeigt wird um Umsteigern die Orientierung zu vereinfachen.

Kurz nach halb 9 geht ws nach Glovelier in der in die meterspurige CJ nach La-Chaux-de-Fonds umgestiegen wird.

Nach dem Fahrtrichtungswechsel in Combe-Tabellion kurz nach Glovelier erklimmt der kleine Zug die Höhen des Schweizer Jura und rasch geht es durch recht schneearme Gegend. In La-Chaux-de-Fonds ist Umsteigen in den noch „kleineren“ aber ebenfalls meterspurigen Zug nach Les Ponts-de-Martel angesagt.

Nach kurzer Wendezeit startet der durch unsere 11 Personen Gruppe überdurchschnittlich belegte Triebwagen auf die 16km Fahrt nach Les Ponts-de-Martel. Auch hier im Tal hat sich der Winter rar gemacht und es hat selbst im Schatten Temperaturen knapp im zweistelligen Bereich.

Also vergleichbar zu den herbstlichen Temperaturen die ich 2021 auf der kleinen Wanderung entlang des kleinen Bähnchen auch hatte.

Der Fahrplan ist eng gestrickt und schon nach nur 6min im Endbahnhof Les Ponts-de-Martel, irgedwio im Nirgendwo, geht es wieder zurück nach La-Chaux-de-Fonds.

Der rustikale Führerstand des kleinen Triebwagen und Schneereste kurz vor La-Chaux-de-Fonds. Lang werden die auf der Strecke eingesetzten Triebwagen aus den 1990er Jahren und von Vevey gebauten Wagen nichtmehr im Einsatz stehen. Die Ablösung durch neue teils niederflurige Wagen von Stadler ist vorgesehen.

In La-Chaux-de-Fonds wurde in den SNCF AGC umgestiegen der mit einer sehr überschaubaren Anzahl aber für das französische Jura schon bemerkenswerten Anzahl von Zugpaaren um 6:00 (nur Mo-Fr), 8:00, 12:00, 16:00 und 17:00 in 1 3/4h eine Verbindung nach Besançon in Frankreich herstellt.

Aber es geht nur bis Le Locle kurz vor der Grenze zur ihre letzte Fahrplanperiode im Betrieb stehenden gerademal 4,24 km langen Bahn nach Les Brenets. Das Schild in der Unterführung in Le Locle wird ab Dezember 2023 keinen Anschluss mehr ankündigen.

Das Titelbild des heutigen Blogbeitrags steht daher auch ein wenig symbolhaft für die „Zukunft“ dieser kleinen Bahn.

Auch diese Strecke wurde 2021 schon erwandert und es hat im seinerzeitigen Blogeintrag auch Infos zum weiteren Schicksal der Bahnstrecke.

Die Anzshl der Halte und auch die Fahrtzeit ist sehr übersichtlich und mangels angeforderten Halten in den einzigen zwei Zwischenhalten wird Les Brenets mehr als pünktlich erreicht.

In den 42min bis zur Rückfahrt hätte der Zug locker nochmal nach Le Locle und zurück pendeln können. Aber fur wen? Aber auch für einen kurzen Weg zum See ist die Zeit zu kurz. Also wird das Umfeld erkundet, so auch die gut geschützt in einem pseudo Tunnel parkierte Dampflok der Strecke. Ob der aktuelle Triebwagen aus italienischer Produktion der 1950er Jahre ab Dezember auch ein Denkmal wird?

Und dann geht’s wieder zurück nach Le Locle. Adieu kleines Bähnchen, aber den Bus durch das schmale Tunnel werde ich mir nach der Transformation der Trasse schonmal ansehen.

Am Bahnsteig 1 wartet schon der Regionalzug nach Neuchâtel der den gut besetzen Zug mit super Ausblicken auf die Alpen hinunter nach Neuchâtel bringt.

Hier gab es einen weiteren der diversen knappen Übergänge des heutigen Tages die aber auch auf den ICN nach Yverdon einwandfrei funktionierten. Bahnfahren wie mit einem Schweizer Uhrwerk.

In Yverdon wieder ein kurzer aber Bmbahnsteiggleicher bzw. „gleisgleicher“ Umstieg in die S-Bahn, öhm hier natürlich RER genannt, bis Chavornay.

Hier war ein wenig mehr Zeit beim Umstieg auf Grund einer Taktlücke welche vermutlich der Mo-Fr zahlreich verkehrenden Bedienfaharten in die nicht gerade wenigen Gleisanschlüsse der Industriegebiete von Chavornay und Orbe, in letzterm ist Nestlé der Hauptkunde, geschuldet ist und man den Fahrplan einfach Mo-So im grossen und ganzen recht gleich fährt.

Also genügend Zeit sich die Anlagen ubd Schnittstelle zur SBB anzusehen.

Die gerademal knapp 3,9km lange Strecke ist mit 750V Gleichspannung ekektrifiziert und für den Personenverkehr stehen seit Mitte 2022 zwei GT8-100C/2S der AVG aus Karlsruhe im Einsatz. Der zweiachsige Be2/2 14 als frühes Einzelstück von Stadler vo 1990 ist seit einem Schaden in 2021 ausser Betrieb, der ex. Uetlibergbahn BDe 4/4 15 und seinem zugehörigen Steuerwagen sind seither ausser Dienst bzw. abgebrochen.

Unterwegs parkte in einer Halle eine moderne G12xx (?) zur Bedienung der Anschließer, in Orbe steht eine interessanter weise mit vielen deutschsprachigen Beschriftungen versehene aber stark an einen französischen Dieselloktyp der oft auf privaten (VFLI?) Güterstrecken verwendet wurde erinnert.

Der Einzelgänger Be2/2 und sein Nachfolger sonnen sich derweil im kleinen Bahnhof von Orbe.

Der Hemmschuh als Gleissperre mit angebrachter Sperrscheibe ist auch eine interessante Konstruktion.

Aber auch die Teilnehmer der Tour genießen die Sonne bevor es unter Sicherung durch die eher rustikale und minimalistische Stellwerkstechnik zurück nach Chavornay geht was wiederum überpünktlich erreicht wurde.

Wodurch auch etwas Zeit für das dortige Bedienuntableau, eine eigenwillige Rückbauversion einer Weichenverbindung (alle Antriebe nich vorhanden inkl. Klinkenverschlüsse, aber vor und hinter dem Spitzenverschluss mit der CH Version eines HV73 gesichert) und eines sehr improvisiert aussehenden Thales Kasten mit Videoüberwachung von zwei Achszählern bleibt.

Interessant ist übrigens dass der an den zwei Sternen erkennbare Wiederholer nicht die zu erwartende Geschwindigkeit des Ausfahrsignals anzeigt sondern die des zuvorgelegenen Einfahrsignals, sozusagen als Erinnerung.

Nach kurzer S-Bahn Fahrt ist dann Lausanne erreicht.

Die Zugzielanzeiger sind sogar in der Lage die prognostizierte Besetzung der Wagen anzuzeigen.

Und so geht es bei weiterhin bestem Wetter im IR der Linie 90 erst entlang des Genver See und dann die Rhone hinauf nach Brig das kurz nach 18:30 erreicht wurde.

Einchecken im Hotel Viktoria welches vor etlichen Jahren schonmal als Stützpunkt für debx Touren diente und Abendessen mit allerlei Gesprächen und Diskussionen.

Morgen gehts dann nochmal ins westliche Schweizer Jura.

Die neue Waldenburger Bahn

Heute stand die zum Fahrplanwechsel nach Umbau auf Meterspur komplett überarbeitete Waldenburger Bahn zwischen Liestal und Waldenburg auf dem Programm.

Der Blick aus dem Hotelfenster lässt Wolken statt Sonnenschein erwarten.

Egal, erstmal ein kurzer Spaziergang vom Hotel bis zur Haltestelle MParc wo sich auch das Depot der historischen Fahrzeuge der BVB befindet. Etwas Arbeitsreserve parkt vor dem Depot.

Die vorherige Leistung des IC Richtung Liestal hat Verspätung und er wird daher per Ersatzkomposition ersetzt. Dank der Verspätung hatte ich ihn noch erreicht.

Aber auch die Waldenburger Bahn hat Verspätung. Der Zug aus Waldenburg kommt weit nach seiner eigentlichen Abfahrt zurück nach Waldenburg erst an.

Interessant auch die unterschiedlichen Bezeichnungen am selbenBahnsteig. Während die Züge nach Basel am „Gleis 4“ halten ist das Gleis der Waldenburger Bahn mit „Kante 5“ bezeichnet.

Mit unbekannter Verspätung geht es los aber nur bis Lampenberg-Ramlinsburg. Dort bittet der Fahrer zum Umstieg in den dort stehenden Bus wegen technischer Störung am Fahrzeug, mit dem Nachsatz „Mal wieder“.

Der Fahrer erscheint erst überrascht über die plötzliche Kundschaft, aber man ist das wohl schon gewohnt. Dummerweise kann man von der Haltestelle nur Richtung Liestal auf die Hauptstraße einbiegen und so geht erst bis Bad Bubendorf (wo der Folgezug darauf wartet weiterfahren zu können) zurück bevor es ab dort wieder Richtung Waldenburg geht.

Allerorten wird noch neben der Bahnstrecke und an der Strasse  gewerkelt und gebaut und die daher sorgen diverse Baustellenampeln für weitere Verzögerungen.

Der in Bad Bubendorf gesichtete Zug kommt dann ein paar Minuten später an.

Der Bahnhof von Waldenburg hat seinen Nebenbahn Charme komplett verloren. Insbesondere die Wartungshalle dominiert hier als einfallsloser Betonklotz mit dem Charme einer Stützwand.

In der Frontpartie des Stadler Tramlink ist die Ausrüstung für das anvisierte (teil)autonome Fahren zu erkennen. Aktuell läuft nur die Führerstandssignalisierung mit einer Art CBTC / ETCS „light“.

So gesichert geht’s nun zurück nach Oberdorf Station.

Durchs Ort geht es zur Station Winkelweg wobei auch Motive aus dem letzten Besuch 2019 neu umgesetzt werden konnten.

Ich frage mich ob dieses CBTC wirklich kostengünstiger ist. An jedem fünften Fahrleitungsmast hängen vier Antennen, je zwei talauf- und abwärts, aber die Weichen und der Großteil der Bahnübergänge besitzen noch Lichtsignale. Hier nun vermutlich als Rückfallebene. Nur wenige Bahnübergänge sind mittels „Ne14“ direkt und alleinig im digitalen System eingebunden.

Südluch der Oberdorfer Kirche wurde die Strecke bis zum Ortsrand parallel zur Strasse verschwenkt sowie zweigleisig inkl. der neu positionierten Hst. Winkelweg ausgebaut und damit das bekannte Motiv verändert.

Da die Gleise die Strasse in relativ spitzem Winkel wurden die Radstreifen von der Strassenführung separiert und stumpfer über die Gleise geführt. Wer trotzdem auf der Strasse bleibt wird vor den Gleisen gewarnt.

Weiter geht es nach Niederdorf Station und auf der anderen Talseite wieder zurück.

Von dort hat es einen guten Blick auf die Kirche und wenn neue Rad- und Wanderweg rechts der Bach fertiggestellt ist auch ohne Baufahrzeuge umsetzbar. Merker für die Sommerradtour 2023 wird gesetzt.

Nach diversen Fotoversuchen geht’s zurück nach Oberdorf Station.

Dort erreicht kurz darauf eine Doppeltraktion die Station welche bis zum Winkelweg genutzt wird.

Der hintere Fahrzeug lässt den Blick auf das MFA zu. Der Grüne Block zeigt die zulässige Geschwindigkeit und Länge der Fahrtfreigabe an. Die Strecke wird senkrecht, die Geschwindigkeit horizontal skaliert. Aktuell sind für knapp 500m 30km/h zugelassen.

In der Station Winkelweg steige ich aus und vorbei an einer Werbedruckerei mit Waldenburg Bahnmotiven laufe ich wieder zurück zum Fotostandort auf der anderen Talseite und warte die Rückkehr der Doppeltraktion aus Liestal ab.

Die Doppeltraktion wurde in Waldenburg wieder aufgelöst und in Standarttraktion geht’s nach Bad Bubendorf. Das herzige alte Stationsgebäude hat den zweigleisigen Ausbau nicht überstanden (soll aber wohl in ein Freilichtmuseum ungezogen sein) und die Station ist nun eher gesuchtslos, aber wenigstens nun barrierefrei.

Die Ortungs“balisen“ des CBTC Systems sind eher übersichtlich gross im Vergleich zu ETCS, muss aber auch nur bis 80km/h funktionieren.

Ich fahre eine Station zurück nach Talhaus wo die historische Garnitur der Waldenburger Bahn ihre Unterkunft in einer geschützten Halle gefunden hat. Fotografieren der Fahrzeuge ist eher unmöglich. Ob ihrer für die Schweiz einmaligen Spurweite von 750mm passt diese aber auch nichtmehr auf das neue Trassee.

An bestimmten Tagen kann man aber die Halle und das benachbarte Gasthaus auf ganz schmaler Spur umrunden.

Die Fahrgstdisplays funktionieren auch nur eher suboptimal, auch in den Fahrzeugen fehlt öfter mal die Info oder läuft entgegen der Fahrtrichtung. HEAG Morbido lässt grüßen.

Zum Abschluss nochmal hoch nach Waldenburg, die dortige tiptop saubere Sanitäranlage genutzt und schon geht’s mit einem Wettrennen mit einem SBB IR kurz vor Liestal in enendiese Station.

Aber statt dem IC durch den Adlertunnel warte ich die S-Bahn ab und wechsle in Pratteln in die Linie 14 um mit dieser bis Basel Bankverein zu fahren.

Weiter nach Basel SBB u d nach kurzem Einkauf beim Coop gehts mit der Einsatzlinie E11, welche wie auch die Linie 17 zumeist noch mit den alten Be4/8 bedient wird, zur Hst. Münchensteiner Strasse.

Die hochflurigen Be4/8 besitzen eine niederfluriges Mittelteil und verkehren zusammen mit den rein hochflurigen Be4/6 in Doppeltraktion.

Die HVZ Verstärkerlinie E11 verkehrt von Reinach über die Münchensteiner Strasse zur Gundeldinger Seite (Südseite) des Bahnhofs Basel SBB und weiter über die Hst. Markthalle zur Hst. Theater. Ab dort geht es über Bankverein und Basel SBB (Centralbahnplatz) über die Münchensteiner Brücke nach Reinach zurück. Der „Ring“ wird nur in dieser Richtung befahren.

Aber diese zu fotografieren ist schwierig, irgendwie fährt mir entweder stets ein Auto, Radfahrer oder die Nachfolgegeberation der Be4/8, der Stadler Tango der BLT, ins Bild. Naja, gibt schlimmeres.

Ich fahre noch mit dem nächsten E11 die Runde durch Basel und nach kurzem Stopp im Hotel geht’s wieder zum Steinbock. Vier weitere debx Vorabanreisende finden sichvauch ein.

Die Leber Madagaskar mundet.

Schon urig was es hier im Coop für ulkige Biersorten gibt.

Morgen wird es anstrengender, da mit Gepäck unterwegs, und die debx2023 Tour beginnt mit der Fahrt durchs Jura.

Vorabanreise über die Alpen nach Basel

Ähm, wie? Basel liegt doch wie Darmstadt nördlich der Alpen.

Naja, man kann ja auch Umwege fahren und da der ECE151 von Frankfurt nach Mailand planmäßig kurz vor 11 in Basel ankommt war eine „Überbrückung“ bis zum Check In im Hotel gesucht und die sah dann so aus.

Eine Fotorunde an dee Läufelfinger Bahn wäre auch eine Idee gewesen, aber mit Koffer. Nee, kein Bock 😉

Wie schon in den letzten Tagen auf der Main-Neckar-Bahn gesichtet besteht der ECE151 aus einer TrenItalia Garnitur (laut Anschrift CH-TI) und nicht aus der SBB Adaption.

Ich bin kein Fan des ETR610, in der 1. Klasse ist er noch halbwegs erträglich. Die Garnitur ist eher oberflächlich gereinigt, das Raumgefühl ist eher einfallslos, die Sitze relativ abgenutzt und diverse Steckdosen und auch Sitzverstellungen funktionieren nicht wie man an den Nachbarplätzen beobachten kann. Nichtfensterplätze hat es, wie heutzutage fast normal, natürlich auch. Ein Fahrzeug das locker sogar den ICE4 unterbietet.

Egal, pünktlich geht es in Frankfurt los um in Darmstadt einen kurzen ausserplanmässigen Halt einzulegen.

Kurzzeitig kommt auch mal die Sonne raus. Aber nur ganz kurz und bei der Ladenburg geht’s wieder in der Suppe über den Neckar.

Da der Zug derzeit über die Main-Neckar-Bahn fährt entfällt der Halt in Mannheim und auch nicht via Heidelberg sondern von Friedrichsfeld direkt Richtung Schwetzingen und Karlsruhe.

Dafür hält der Zug auch im Weltstadthalt „Ringsheim“ was der Halt irgendwo im Nirgendwo vermutlich dem in der Schweiz recht beliebten Europapark verdankt.

Südlich Karlsruhe ist das Wetter 1a und die geringe Verspätung von 6min wird beim Kopf machen in Basel SBB mangels „Kulturpuffer“ und somit kurzer Wendezeit fast komplett mitgenommen aber ab Luzern (die am dortigen Querbahnsteig angebrachten Displays informieren stets über die nächsten Anschlüsse) ist er wieder planmäßig unterwegs.

Und so geht es ab Arth-Goldau mit Blick auf den Rigi mit ETCS L2oS flott nach Altdorf und dann durch den Gotthardbasistunnel. Überpünktlich wird Bellinzona erreicht.

Viel Zeit ist nicht, eine viertel Stunde später kommt der IR26 „Treno Gottardo“ aus Locarno an.

Der Traverso, im Grunde die Fernverkehrsversion des Stadler Flirt, wird im Gegensatz zum ETR610 welcher 2:39h für die Strecke von Basel nach Bellinzona brauchte über die Gotthard Bergstrecke und dabei mit fast regionalzugartigen Halteabständen bis Airolo 3:57h.

Aber es fährt sich sehr angenehm im von der SOB Südostbahn gefahrenen Traverso der suf dieser Linie als Treno Gottardo vermarktet wird.

Im Hochflurbereich am Wagenübergang gönnt man ihm sogar eine 1+1 vis-a-vis Bestuhlung.

Im Abschnitt bis Göschenen ist er in beiden Wagennkassen eher schwach besetzt.

Was aussieht wie ein verunglückter Wasserturm ist übrigens die Betriebszentrale Süd der SBB am Südportal des Gotthardbasistunnel in Pollegio.

Zeit für einen Kaffee (2,50 CHF) aus dem Self-Service Bereich und dann geht es mit diversen Kehrtunnels weiter nach Airolo.

Achja, es hat auch Traverso Bier. Aber ich glaube das wird den Weg bis nach Hause finden.

Und dann ist schon Göschenen erreicht. „Von nunan ging es bergab“.

In Göschenen füllt sich der Zug ein wenig mehr und ab Luzern wurd dem nun sehr gut besetzen Zug eine zweite Garnitur beigestellt.

Etwas Schnee hat es auch, dann wird die Kirche von Wassen mehrfach umrundet (leider war kein Emil Steinberger an Bord der einem die Trassenführung erklären kann) und dann war schon wieder der Vierwaldstädter See erreicht.

Entspannt geht es über Rotkreuz, Luzern und Olten zurück nach Basel SBB was auch wieder pünktlich erreicht wurde.

Zum kleinen Ausgleich für gut 11,5h faules Bahnfahren schleppe ich den Koffer die Treppe zur Paserelle am „Rostbalken“, der alten Hauptpost, hoch von wo es einen schönen Blick durch die frisch sanierte Halle hat.

Entlang des Bahnhofsvorfeld geht es zum Ibis Budget Hotel an der Münchensteiner Brücke.

Und dann wieder zurpck zum Restaurant Steinbock am Bahnhof zu einem üppigen Salat und Rösti mit Schnitzel mit viiiel Käse überbacken.

An der Haltestelle „Peter Merian“ ein Blick auf den parallel zur Tram und Bahbhofsvorfeld in der unteren Etage verlaufebden Radfahrer Highway der im Gegensatz zum Foto sehr gut genutzt ist.

Nachspeise dann im Hotel 😉

Jetzt ab ins Bett. Morgen geht’s zur modenisierten Waldenburger Bahn.

Basler, Tatras und Düwags im Schnee

In Gotha liegt etwas Schnee und die Sonne kam beim Frühstück sogar zeitweise durch. Das war die gute Aussicht des Tages. Weniger erfteulich war die Info zur nachmittäglichen Heimfahrt.

Toll, über vier Stunden bevor dieser Zug in Leipzig beginnt ist schon klar dass man den IC2 Schrott von Bombardier nicht zum Einsatz bekommt. Achja, ab Frankfurt Süd verkehrt er angeblich. Aber eine Ersatzgarnitur auf dem ersten Abschnitt…? Fehlanzeige. Das ist wohl auch schon 4h vorher klar.

Also dann doch der recht gut ausgelastete ICE1556 gut eine 3/4Stunde später nehmen und 1h später heimkommen?

Egal, nicht ärgern und es geht erstmal um 10:10 mit dem Tatra nach Sundhausen für Fotostellen um Sundhausen und der Hst. Krankenhaus.

An der Hst. Sundhausen wurde die kurz darauf ankommende nächste Fahrt aus Tabarz abgewartet welche aber vom Düwag „Hängebauchschwein“ und nicht wie erhofft mit einem BLT Be4/8 (BJ 1978) geführt wurde.

Dafür kam nach dem Standortwechsel hinter den Abzweig zum Krankenhaus aus Tabarz noch der rote Tatra und ein weiteres Hängebauchschwein nach Tabarz vor die Linse bevor es zur Hst. Krankenhaus ging

Hmmm, wie klickt man das Feld in der Fahrgastinfo weg?🤔

Die Haltestelle ist sehr inkonsitent bezeichnet. Am digitalen Anzeiger steht Heliosklinik, auf den Aushängefahrplänen Krankenhaus und auf dem Haltestellenpaddel findet sich die Bezeichnung Kreiskrankenhaus. Das hat schon Heag Mobilo Niveau 😂

Also weiter im Düwag Richtung Reinhardsbrunn und beim Herausfahren aus der Hst. Krankenhaus trifft dort der ex. BLT Wagen aus Tabarz kommend ein.

Mit jedem Höhenmeter wird es winterlicher und nach dem Ausspähen von Trampelpfaden die für Fotostellen geeignet scheinen wird ander im Nirgendwo liegenden Hst. Reinhardsbrunner Teiche ausgestiegen und nach Fotostellen gesucht.

Auf der der Haltestelle gegenüberliegenden Hangaeite erinnert eine Stele an irgendjemand und schon bald ist ein erster Fotostandort gefunden.

Nachdem an wechselnden Orten in diesem Bereich Tatra, Düwag und die ex. BLT (Be4/8) abgefangen werden konnten, sowie dazwischen noch ein STB RS1 auf dem Weg nach Friedrichsroda abgelichtet wurde ging es weiter zur Hst. Rheinhardsbrunn Bahnhof die neben dem immer weiter verfallenenden ex Bf und nun Hp Reinhardsbrunn liegt.

Kurz darauf kam die Tram und es ging zurück nach Wahlwinkel wo am östlichen Ortsrand der Düwag nach und der Be4/4 nach Tabarz eingefangen werden konnte.

Danach wieder zurück durchs Ort zur Haltestelle und weiterfahren zur nächten Station Leina.

Hier wurde nochmals das Dreigestirn der TBSW Fahrzeuge und das bei Sonnenschein, eingefangen.

Im Düwag geht es zurpck zum Hbf von Gotha der immer toter erscheint.

Das DB Reisezentrum ist schon vor Jahren in die Nahverkehrsstation der Trams und Busse umgezogen (Sonntags sogar geöffnet!), aber auch die Bäckerei Verkaufsfiliale ist mittlerweile nicht mehr und das etwas eigenartige Kiosk hat nurnoch Mo – Fr auf. Der einzige „Sonderservice“ abseits der beiden Fernverkehrsautomaten (genau so viele wie im Darmstädter Hbf) ist somit der Verkaufsautomat auf Bahnsteig 2.

Über die Art und Weise wie man Ne14 an Signale anbringt lässt mich nurnoch mit dem Kopf schütteln. Warum ist das Ne14 am linken Signal auf Bodenhöhe nötig?

Egal, der ICE1556 kommt pünktlich und hat sogar nich Sitzplätze. Entspannt geht’s wieder Richtung Frankfurt.

Mit 10min Verspätung wegen eines „Staus“ ab Frankfurt Süd wird der Hauptbahnhof erreicht, bis vor Spd war er plan. Wieder ein Index dafür dass Frankurt heillos überlastet ist.

Hmm? Mal in dieser „Job Welt“ fragen ob sie auch gerecht bezahlte Jobs haben, von denen man vernünftig leben kann und bei denen man aber nicht den De** für alle machen muss oder von jedem zur Ablenkung nach Strich und Faden an anderer Stelle verkauft werden kann der seinen Stall nicht im Griff hat? 🤔
Also vermutlich nur was in der Zentrale und kein ALV/BezL was mir eigentlich viel Spaß macht (bis auf obigen Punkt) 🤪

Noch ein wenig Bahnsteigbilder machen und schon bald kommt die RB82 Richtung Heimat, gebildete aus zwei Lint.

Absolut pünktlich, aber halt 1h später wird 20:05 Reinheim erreicht.

Die Erstattung der wegen Zugsausfalls des IC1956 verfallen Reservation könnte wieder „lustig“ werden. Ein Onlinefunktion zur Erstattung gibt’s weder im Navigator noch Online. Das Fahrgastrechtefirmular ist dazu eher ungeeignet bzw. die Konstellation wird der Praktikant eh nicht verstehen. Aber Online kann man sonstige Erstattungen beantragen und zum Ende des Formulars wird dann ein PDF generiert was man PER POST (!!!) an DB Vertrieb in Karlsruhe senden muss.

Das immerzu aus dem Vorstand und Zentrale kommende Digitalisierungsgesgewafel kann ich langsam nicht mehr für voll nehmen. 🤬

Betriebsfeld Gotha

Nach langer Abstinenz konnte heute wiedermal „Eau d’WSSB“ geschnuppert werden.

Die vor gut vier Jahren begonnenen Sanierungsarbeiten am Gebäude des Schloss Friedenstein sind immernoch im Gange, wenngleich diese wie man hört nur extrem langsam und zäh vorwärts kommen.

Das Betriebsfeld ist gut besetzt und besucht, die erste Fahrrunde wird daher mit Sightseeing, auch hinter den Kulissen, und interessanten Gesprächen verbracht.

In der zweiten Runde nach 12 Uhr wird Carolafels auf der Nebenbahn bedient.

Diese Station kann neben der üblichen Bedienung per WSSB Gs Stellwerk mit Automatikblick auch im Zugleitbetrieb mit Schlüsselwerk gefahren werden kann. Zum Glück bleibt es beim Gs Stellwerk.

In der Nachmittagspause wird fleissig am Signalhebel A1 im örtlich aber nicht betrieblich nebenan liegenden Tessin gearbeitet bei welchem sich die Handfalle nicht mehr bedienen lässt.

In gemeinsamer Anstrengung des geballten Fachwissens und Intuition wurde der Grund gefunden. Die Seilscheibe hatte sich verdeht was dann recht fix repariert werden konnte.

Auch die anschließende Runde wurde in Carolafels gefahrten was auch etwas Zeit für Detailfotos lies.

Abschließend gibg es mit den Betriebsfeldkollegen aus DA und GTH noch zum Griechen zum Abendessen.

Endlich wiede Gotha

Im Juni 2019, also vor nun 3,5 Jahren war ich, zur Kukturnacht, das letzte mal in Gotha und im Betriebsfeld.

Zunächst waren es Bauarbeiten die weitere Tage der offenen Tür im Betriebsfeld und dann jam Corona noch dazu.

Die Bauarbeiten zur Sanierung des Schloss Friedrichtal sind immer noch nicht abgeschlossen, aber am morgigen 28.1. ist endlich wieder ein Tag der offenen Tür angesetzt.

Also nichts wie hin…

Vormittags überrascht das Stuttgarter Rössle aka VT12.5 vor dem Bürofenster auf dem Weg nach Süden. Nach diversen nervigen und so schlechte Laune verursachenden Mails usw. geht’s um 14:30 pünktlich nach Frankfurt Hbf.

Aber dann. Eine Mail mit der Info dass der reserviere Sitzplatz geändert wurde und Infos im DB Navigator das im ICE Wagen fehlen und z. B. der 1. Klasse Wagen 28 nun 2. Klasse und Bordbistro sei verwirrt erst, aber dann kam die logische Essenz dass statt eines 7-teiligen ICE-T mit den 20er und einem 5-teiligen mit den 30er Wagennumnern zwei 5-teilige eingesetzt werden. Es wird wohl kuschelig.

Dass die schon längst im DB Navigator kommunizierte Wagenreihung der am Bahnsteig im Zugzielanzeiger angezeigten widersprechen ist nichts neues. Wobei im Navigator zwar die Reihung stimmt aber weiter 7 + 5 angezeigt wird. Ein paar Minuten später aktualisiert der Zugzielanzeiger auch auf die Version des DB Navigators, um kurz danach 10min Verspätung für den ICE anzuzeigen (ab .29 statt .19) und dann zuvor um .25 noch eine Ankunft eines RE ankündigt. Dass dieser innert 4min den Bahnsteig wieder räumt, der ICE bereitstellt wird und nach Zustieg dieser um .29 abfährt ist kaum anzunehmen.

Ich plane um und spare mir den Chaos ICE und wechsle von Gl 6 nach 4 wo schon länger der IC2 für den .39 abfahrenden IC1957 steht und in der 2. Klasse relativ normal besetzt ist.

Wie im Foto unten rechts zu sehen steht um kurz vor Halb der RE immernoch am Bahnsteig und erst um .35 kommt der ICE nach Dresden an den Bahnsteig.

Der IC fährt pünktlich ab und wird on Offenbach Hbf vom ICE überholt.

Der Fahrplan des IC1957 ist sehr entspannt. Trotz der ausserplanmäßigen Überholung und dass seit Gelnhausen hinter irgendeinem anderen Zug hergefahren wurde und vor fast jedem Bahnhof auf Vr0 gefahren wurde ist er in Fulda pünktlich und in Gotha kommt er tatsächlich 10 Minuten vor Plan um 18:09 statt .19 an. Sehr schön.

Die Fahrgäste Richtung Leipzig müssen hier nun bis .21 die Zeit abbummeln.

In Gotha liegt Schnee und es grieselt leicht. Das ficht die beiden Tatras am Bahnhof aber nicht an.

Um 19 Uhr geht’s Richtung Innenstadt zum Asiaten zum Glutamat bunkern.

Mal ohne Foto des sehr reichlichen Hauptgang der Ente mit Reis und Gemüse.

Aif dem Rückweg zur Pension kommt dann bei der Orangerie der ex BLT Be4/8 Nr. 222 auf dem Weg zum Krankenhaus vorbei.

Am Bahnhof dann ein interessanter Umlauf. Linie 2 nach Ostbahnhof und dann weiter zum Krankenhaus womit die eher selten befahrene Verbindung bei der Hst. Huttenstraße genutzt wird. Die Tram befährt dann sozusagen das gesamnte innerstädtischen Netz der TWSB. Ich vermute dass die Verbindung ein Einrücker ist der dann vom Krankenhaus ins Depot fährt.

Mit 122min Verspätung, der 2h später wie mein ursprünglich geplanter, ICE verendete bereits in Hanau und der 6min Anschluss der Alternativverbinding in Eisenach auf die Abellio RB nach Gotha wurde wegen +12 verpasst, wurde ein weiterer Gotha Besucher am Bahnhof feierlich empfangen.