Mailand oder Madrid, Hauptsache nachhause  ;-)

Heute war der letzte Tag der Sommertour2025 per Bahn.

Auf dem Weg zum Bahnhof wurde nochmal einer der klassischen Tramwagen erwischt.

Dann ging es strammen Schrittes zum Bahnhof Milano Centrale.

Weder der QR Code des Interrailpass noch der der Reservierung zum EC12 lies die Zugangssperren zum Querbahnsteig sich zum öffnen erbarmen. Also musste wieder ein „Staff“ Zugang gesucht werden wo man diese per Hinsehen scannt.

Die Wagenanzeigen sind nicht Giruno kompatibel, sondern scheinbar auf die klassische Länge von UIC Wagen von 24,5 oder 26,4 Metern über Puffer ausgelegt. Der Giruno besitzt aber kurze Wagenmodule von ca. 18,4m mit Jakobsdrehgestellen. Daher wird beim Wagen 11 an der Spitze am Bahnsteig Wagen 8 angezeigt.

Die nächste Merkwürdigkeit folgt im Zug.

Es besteht laut Fahrplanauskunft eine Reservationspflicht von Como nach Chiasso. Daher hatte ich gleich Mailand – Lugano reserviert. Die Reservierung ist im Wagen 11 für Platz Nr. 1 ausgestellt. Komisch nur dass es Platz 1 bis 9 im Giruno gar nicht gibt sondern mit 10 im Wagen 11 beginnt. Zudem lautet die einzige Anzeige einer Reservation im Wagen am Platz 11 auf Mailand – Zürich.

Muss ich jetzt den „Heizer auf der Elektrolok“ kompensieren?

Egal, die Reservierung wollte dann doch keiner sehen und ein anderer Einzelplatz in Fahrtrichtung wurde dann besetzt.

Angeblich gäbe es Grenzkontrollen ab Como, aber ausser dem Restaurantpersonal kam niemand vorbei 😉

Kurz nach dem Bahnhof von Como war ein Blick auf den Comer See möglich.

Die Monte Genero Bahn duckte sich dann hinter der Lärmschutzwand und schon ging es am Luganer See weiter.

Und dann über den Seedamm auf dessen Westseite weiter nach Lugano.

Okay… hohe Belegung in der 1. Klasse des EC 12 von Milano nach Zürich erwartet bedeutet also dass von den 20 Plätzen im ersten Abteil des Wagen 11 gerademal 2 belegt sind.
Dieses Gedränge ist wirklich unmenschlich 😀
Gut, ab Lugano und Bellinzona war die Belegung immerhin bei knapp 50%

Nach Bellinzona wurde gut beschleunigt ubd flott wurde der Gotthardbasistunnel durchfahren und Flüela am Vierwaldstädter See passiert.

Die Ursprüngliche Planubg sah übrigens einen Umstieg in Lugano zum IC nach Basel (ein Twindexx CH Dosto) vor, der aber auch in Arth-Goldau erreicht werden könnte. Daher erstmal weiter im angenehmen Giruno.

Das Wetter ist 1a und erinnert mich hier irgendwie an meine letztjährige und die 2022er Radtour.

Aber in Arth-Goldau steige ich doch nicht um und plane daher um. Die Heimreise dauert dann 1h länger und es geht erstmal über Zug nach Zürich HB weiter.

Am Zürichsee entlang wurd pünktlich Zürich HB erreicht.

Hier gibts nun die Option in 7min zum TGV nach Paris Gare de Lyon zur Fahrt nach Basel SBB zu wechseln oder in 10min auf die IC2 Garnitur nach Stuttgart über die Gäubahn umzusteigen.

Münze werfen und der Gäubahn IC gewinnt.

Der Fernverkehrs Stadler Kiss am Nachbargleis trägt mit „Team Testkoordination“ einen eher kuriosen Taufnamen.

Über den Hauptbahnhof, Limmat und den Rhein bei Eglisau gehts vorbei am Rheinfall nach Schaffhausen.

Weshalb man ein FIS das u. a. für die Positionsdarstellung in der Landkarte GPS Koordinaten verarbeitet nicht mit den GPS, oder alternativ DCF, Uhrzeitdaten bespielt und daher dem Fahrgast 12min Verspätung vorgaukelt, obwohl Singen real um 12:30 erreicht wurde, wissen wohl nur die Entwickler und Programmierer von Bombardier, jezt Alstom. 🤦‍♂️

Das der im QR Code hinterlegte Link zum „ICEportal“ auch keine Rückmeldung gibt verwundert dann eigentlich nicht.

IT hat man bei Bahnes also wie gewohnt im Griff… nicht. Aber Hauptsache von KI, DSTW und Autonomen Fahrzeugen träumen.  Hey Vorstand, versucht doch erstmal die Dinge in den Griff zu bekommen den selbst die SNCF trotz aller ihrer Probleme hinbekommt. Das TGV Wifi funktionierte stets zuverlässig und mit aktuellen Daten zum Zug.

Egal, nicht ärgern, es geht am Hohentwiel vorbei nach Norden und Kaffee hat es auch.

Dabei geht’s auch an der Donauversickerung vorbei, ob die Donau wie auf der Radtour im Herbst 2022 komplett verschwindet ist vom Zug aus leider nicht zu sehen.

Der alte Schuppen des ehm. Bauerhof, seinerzeit im Urlaub in den frühen 80er genutzt, existiert immernoch. Absonsten ist der Hof schon lange verschwunden und das Tuttlinger Gewerbegebiet reicht mitlerweile bis hierher.

In Tuttlingen setzt der Zug real gut 12min Verspätung zu da der verspätete IC nach Zürich abgewartet wurden musste.

In der 1. Klasse ist der Besetzungsgrad gut 90%, in der 2. Klasse ist es eher „kuschelig“ durch den Effekt D-Ticket Effekt da der IC halt auch ein RE ist.

Und aha, so sieht das Neckartal zwischen Oberndorf und Horb ohne Regen aus, anderes wie auf der Radtour vor wenigen Wochen.

Der IC488 hält wegen seiner RE Funktion auch in so „Weltstädten“ wie Bondorf ubd Gäufelden aber nicht in Böblingen. Keine Ahnung was die Fahrplankonstrukteure so rauchen…

Bei der Ankunft in Stuttgart Hbf fährt nebenan der „Deutschland-ICE“ aus.

Dieser kommt dann 1/4h später für den ICE1094 nach Kiel wieder zurück.

Am anderen Bahnsteiggleis wird zuvor der Flix nach Berlin bereitgestellt. An und zu bin ich um den Flixzug froh. Denn was da so einstieg… nö besser nicht im IC(E) begegnen.

Der ICE ist auch in der 1. Klasse gut besetzt und für die 2. Klasse wird, wie schon zuvor im IC488, durchgesagt dass man genug Sitzplätze hätte wenn kein Gepäck auf Sitzen deponiert würde.

Eher ereignislos geht es zügig nach Mannheim ubd über die Riedbahn nach Frankfurt.

Sogar das ETCS läuft ubd daher sind von Waldhof bis Biblis auch mal mehr wie 160km/h drin.

Warum das ETCS läuft? Tja, Kollege und ich sind ja nicht im Dienst um es abzuschalten  😂🤣😁

Auch Frankfurt wurd fast exakt pünktlich erreicht.

Und eann kam mal wieder die (Vias) Realität um die Ecke.

Die Anschluss RB 82 17:25 fährt nur bis Wie-Heu statt Bad König, im Zug wird wie selbstverständlich Erbach als Ziel angezeigt, obwohl Bad König – Michelstadt nach der Sprengung der B45 Brücke immernoch gesperrtist. Gut, das trifft mich jetzt eher nicht, da ich vorher aussteige.
Aber in 1h wirds traurig. Der RE85 aus Babenhausen, in Ffm Hbf an 18:20, fällt aus und damit auch gleich die Folgeleistung der RB82 nach Bad König um 18:25
Boah, zustände wie im Rheingaunetz…

Immerhin ist „meine“ RB82 an 17:25 absolut pünktlich untwerwegs.

Und dann wird, ja wirklich, pünktlich der heimatliche Bahnhof erreicht.

Hier der heute dann real gefahrene Fahrplan:

EC 12
Ab 08:10 Milano Centrale
An 11:27 Zürich HB, Gleis 7

IC 488
Nach Stuttgart Hbf
Ab 11:37 Zürich HB, Gleis 13
An 14:43 +4min Stuttgart Hbf, Gleis 5

Zur Umsteigeoptimierung und kürzerer Wartezeit in Stutgart wurde umgeplant:

ICE 1094
Nach Kiel Hbf
Ab 15:23 Stuttgart Hbf, Gleis 10
An 16:52 Frankfurt(Main)Hbf, Gleis 8

VIA RB82 (25179)
Nach Bad König
Ab 17:25 Frankfurt(Main)Hbf, Gleis 12
An 18:05 Reinheim(Odenw), Gleis 1

Achja, hätte ich den in Stuttart eine gute 1/2h später fahrenden ICE nach Darmstadt Hbf genommen hätte ich wrfen derer ca. 5min Verspätung vsl. die HLB zum Nordbahnhof für die RB82 nicht erreicht.

So, das war die Sommerradtour2025 und die Bahn Sommertour 2025.

Nächster Halt… wieder arbeiten gehen 😉

Aber spätestens Ende September geht’s mit der debx Tour weiter

Sommertour 2025, die finale Etappe

So, die letzte Etappe der dreiwöchigen Sommerradtour steht an und das Wetter scheint auch brauchbar zu werden das einzige was die Stimmung trübt ist dass der neue Schlauch offenbar auch Luft verliert.

Egal,  aufpumpen… es wird schon bis zu Hause halten und los geht’s.

Erstmal rein ins Ittertal und am Itterkanal hinauf nach Gaimühle.

Der Fotostandort oberhalb des Itterstausee ist mitlerweile komplett zugewachsen, da hilft nurnoch die Drohne, diese liegt aber zu Hause.

Also dadür alternativ im ehem. Bf. Gaimühle den Zug nach Michelstadt (weiter geht’s erst nach der Brückensprengung Mitte August) abgefangen.

Weiter das Ittertal hinauf bis nach Schöllenbach. Das kleine Dorf liegt zum Großteil in Hessen aber eine Handvoll Häuser, links der Itter, liegen in Baden-Württemberg.

Die Kirche liegt in Hessen, der Fotostandort in BaWü.

Auf der Hauptstraße geht’s nun den Krähberg hinauf zum Reussenkreuz.

Die Anzahl der Autos, LKW und insbesondere Motorräder hält sich dankenswerter weise in Grenzen.

Danach rüber Richtung Bullau.

Aber nicht bis Bullau sondern wo es in der Nähe der Gebhardshütte einen „Getränkekessel“ gibt.

Hier kann ich auch gut die Zeit überbrücken bis es an der Zeit ist zum Himbächelviadukt für den Zug nach Michelstadt aufzubrechen.

Dabei noch ein kurzer Stop am Kaiserbrunnen.

Und dann hinab nach Hetzbach wo ach passend zum Zug dad Himbächelviadukt erreicht wird.

Und dann die Münlig hinab nach Erbach.

Was der Güterwagen am Sägemewerk  macht? Keine Ahnung, denn ein Anschlussgleis gab es nie. Die Bahn fährt weit oben am Hang.

Am Rückhaltebecken vorbei geht’s nach Erbach an den Bahnhof.

Dort lauern ein paar Itinos darauf in den Einsatz zu kommen.

Hmm, wie soll der Tf den Bü einschalten wenn es keinen Rangierschalter oder HET hat? Komische ideen haben da Planer…

An der Mümling geht’s dann nach Michelstadt mit einem Abstecher zum Hitschler Werksverkauf.

Danach rüber nach Steinbach und zur alterschwache B45 Brücke die aktuell zum Abriss (Sprengung) vorbereitet wird.

Da der Radweg wie die gesperrte Bahnstrecke unter der Brücke durchführt hat man eine temporäre Umleitung hinauf zur B45 gebaut.

Der Verkehr durch Zell ist enorm (daher keine Zeut zum knipsen(, obwohl eigentlich eine grossräumige Umleitung für PKW und LKW vorgesehen ist.

Dann hinauf durchs Brombachtal nach Langenbrombach.

In Langenbrombach baut man gerade an der Ortsdurchfahrt, das passieren auf dem Gehweg ist teils nur sehr knapp möglich.

Dann hinauf nach Hembach und Böllstein.

Über die Hohe Strasse geht’s weiter nach Wallbach und Wersau um dann nach Hippelsbach hinauf zu fahren.

Die Hippelsbacher Bauernstube hat bereits auf und ich entschließe mich einzukehren.

Rührei mit Blut- und Leberwurst. Sehr lecker und passend dazu ein sauer gespritzter Apfelwein vom Himmelheber aus Brensbach.

Unter dem Sonnenschutz ist auch gut der kleine Regenschauer abzuwarten bevor es wieder weiter geht.

Rundherum regnet es wohl imner irgedwo, aber bei mir ist es trocken.

Nächster Halt, die Eisdiele in Ueberau und dann ist der heimatliche Kirchturm in Sicht.

21 landschaftlich sehr spannende und meist schöne Tage gehen zu Ende.

Dabei wurden heute die 21.000km mit dem zweiten eBike seit 05/2023 geknackt und seit 05/2017 sind es seit gestern über 52.000km.

Komoot hatte zwischen der B45 Brücke bei Zell und Langenbrombach wieder mal einen Aussetzer was 5km weniger in der Statistik bedeutet.

Hier die Aufzeichnung der letzten Etappe der Sommerradtour2025 bei Komoot.

Einen Rückblick und eine Gesamtübersicht gibt’s dann morgen und zwei Tagesberichte der Etappen warten ja noch auf die Fertigstellung.

Sommerradtour 2025 – Start an der Donau

Während in Lille heute die Tour de France startet starte ich meine Sommerradtour2025.

Zuerst zum Bahnhof und fast pünktlich geht’s mit der RB82 nach Frankfurt.

Dort wartet im Bahnhofsvorfeld der SBB Giruno welcher um  kurz nach Acht Uhr sich als ECE151 nach Mailand aufmachen wird.

„Mein“ ICE591 war zwar verspätet prognostiziert kommt aber pünktlich rein und wieder raus. Der Verlad von gesamt 5 Rädern, eines raus und vier rein, ist problemlos. Mit Platz 103 habe ich zum Glück keinen Hängeplatz, wenngleich ich hinter drei bis München verbleibenden Rädern einstelle. In den IC Steuerwagen war das jein Problem, im ICE4 mit seinem winzigen Radabteil ist dann vsl. heftiges herumheben nötig.

Wenn ich vom Fahrradwagen des ICE4, also dem Wagen 1, zum „Speisewagen“ und zurück unterwegs bin fällt mir immer der Tipperary Song bzw. die Szene aus Spaceballs in der Lord Helmchen durch das ganze Schiff läuft und am Schluss das Visier nach Luft japsend aufreisst („Wenn das Schiff noch länger wäre würde ich auf dem Weg zur Brücke ersticken“ oder so in der Art.
Aber Kaffee muss sein.

Diesmal geht’s bis Vaihingen/Enz über die SFS, danach über die Altstrecke. Öfter mal was neues. Hier kommt vermutlich auch die ggü. des Ursprungsfahrplan um 22min verlängerte Fahrtzeit her.

In Stuttgart gibts wegen Anschlussaufnahme weitere 5min bevor in Wendlingen noch die Einfahrt des RE200 abgewartet werden muss bevor es auf die SFS nach Ulm geht.

Und so wird bei strahlenden Sonnenschein mit +5 (bzw. +27 ggü. der Fahrtzeit bei der Buchung am 1.1.25) um 10:25 Uhr Ulm mit schwachen Internet auf 2G erreicht.

Die alte Postunterführung ist für den Publikumsverkehr geöffnet und ermöglicht einen einfachen Bahnsteigwechsel mit dem Rad, wenn auch nur geschoben.

Das Empfangsgebäude von Ulm wird derzeit grundlegend erneuert eas einen Umweg ums Gebäude bedeutet.

Noch ein wenig Strassenbahnen am Vorplatz abwarten bevor es Richtung Ulmer Münster geht.

Und danach geht’s runter zum linken Ufer der Donau und bleibe somit erstmal auf der BaWü Seite.

Unterhalb des Ulmer Ortsteil Böfingen fährt noch eine Tram vor die Linse bevor es an der Donau entlang weitergeht.

Bei der Überquerung der A7 entdecke ich mit Füssen ein Unterwegspunkt meiner Radtour. Aber dort werde ich erst in drei Tagen vorbeikommen.

Nun geht’s länger durch schöne schattige Waldabschnitte entlang der Donau Richtung Günzburg. Noch über 2500km hat die Donau hier vor sich bevor sie ins Schwarze Meer mündet.

An der Staustufe bei Günzburg kann ein ICE und ein Aveiro Siemens Dosto hinter der Donau am andren Ufer abgelichtet werden.

Kleine Verpflegungspause am Günzburger Waldbad mit einem sehr üppigen Schweizer Wurstsalat. Eigentlich hatte ich den ein paar Nummern kleiner erwartet.

Auf dem Weg nach Günzburg kommt ein Stadler Kiss der Westbahn aus Wien nach Stuttgart vorbei.

Und dann eine Runde durch die Altstadt von Günzburg bevor es bei Reusenburg wieder an die Donau geht.

Auf dieser treibt ein kleines Ausflugsboot dessen stets winkende Besatzung von fast jedem Zug per Makrofon zurückgegrüsst wird.

Kurz hinter dem Stauwehr bei Offingen und der Bahnbrücke hätte ich eigentlich nach Norden Abbiegen wollen, aber ein Biergarten lockt ob der doch wieder fast 30 Grad mit einem Radler bevor es wieder zurück und vorbei an den Kühltürmen des ehm. AKW Grundremmingen nach Gundelfingen geht.

Eine Runde durch Gundelfingen, die örtliche Brauerei hat ihre Geschäftstätigkeit schon länger eingestellt, aber im benachbarten Lauingen gibt es noch eine.

Und dann wird gegen halb Fünf der Dillinger Ortsteil Hofen und der Landgasthof Sonne erreicht.

Nach dem Zimmerbezug fahre ich noch zum Bahnhof von Dillingen zum Getränkeauffüllen bevor es im Biergarten des Landgasthof ein üppiges Holzfällersteak gibt.

Biertechnisch leider nur Spaten und Franziskaner, aber das Kellerbier gefällt.

Wie üblich zum Schluss der Link zur Touraufzeichnung bei Komoot der heutigen 60km Etappe.

Morgen geht’s weiter nach Donauwörth und Augsburg. Mal sehen wie das Wetter wird, das soll unbeständiger werden.

Eine fahrende Wanderdüne auf der Krebsbachtalbahn

Der übliche Schienenbus für den Touristischen Verkehr auf der Krebsbachtalbahn hat einen Defekt und daher fährt unter anderem heute an Fronleichnam ein 628 (die fahrende Wanderdüne) von DB Regio die Fahrten.
Mit dem alten eBike ging es erst frühmorgens nach Darmstadt um dort auf das aktuelle eBike umzusteigen.

Hier der Link zu dieser eher uninteressanten Etappe nach Darmstadt bei Komoot.


Mit der RB68 ging es nach Heidelberg und der S5 nach Meckesheim.

Dann ging es wieder bergab nach Eschelbronn wo die Bahnunterführung nur in gebückter Haltung passiert werden kann.


Ab dort ging es mit dem Rad nach Neckarbischofsheim Nord. Unterwegs wurde, als es stramm bergauf ging und der 2. Gang rumzickte, ein alter Bierkeller passiert.

Weiter geht es über Waibstadt nach Neckarbischofsheim Nord wo bereits der 628er auf Fahrgäste aus der „S-Bahn“ (S wie stündlich) nach Aglasterhausen wartet.

Die erste „Bergfahrt“ des Tages um 10:20 fährt nur bis Siegelsbach.

Am bebachbarten Hochwasser Rückhaltebecken kann die Fahrt dann bei bestem Licht abgefangen werden.

Danach fahre ich weiter um die Rückfahrt nach Neckarbischofsheim Nord unterhalb von Untergimpern abzulichten.

Für das klassische Motiv mit der Kirche in Untergimpern ist die Sonne noch nicht weit genug herum so dass die Fotoseite noch im Schatten liegt.

Also weiter hinauf nach Obergimpern wo vor der Kirche ein schöner Freiluft-Altar für die Fronleichnamsprozession erstellt wurde.

Am anderen Ortsende wird dann der nächste Zug nach Neckarbischofsheim Nord abgewartet. Auf Grund der regelrecht knallenden Sonne wird die knapp 3/4h an einem schattigen Platz überbrückt.

Dana nochmal talwärts nach Untergimpern, jetzt passt die Sonne für den 13:32 nach Hüffenhardt. Die Besetzung des Triebwagen ist leider recht mager, wobei ein 628 von Aussen aber auch schlechter überblickbar ist wie ein Schienenbus.

Aber jetzt ist Eile angesagt, fährt doch die Gegenleistung bereis um 14:02 wieder ab Hüffenhardt und dort will ich ihn fotografieren.

Daher ging es nun stramm hinauf auf die Höhe und direkt über Siegelsbach nach Hüffenhardt.

Der etwas besser besetzte 14:02 wurde fast punktgenau bei der Ausfahrt aus Hüffenhardt erreicht.

Das Ladegleis in der Strasse ist mit einer Sh2 Scheibe vor Befahrung gesperrt. Teils sind Gleise schon überteert, genutzt wurde es vermutlich nur für Trafotransporte des benachbarten grossen Umspannwerks.

Ob hier noch irgendwann mal ein Schwertransport verkehrt?


Von Hüffenhardt ging es erst über die Höge undcdann durch den Wald hinunter an den Neckar nach Hochhausen wo ein stattlicher Raubvogel auf Beute lauerte.

Vorbei an der Verladestation des Kalksteinbruchs ubd den KKW Obrigheim ging es am Neckar entlang nach Neckargerach.

Eigentlich hatte ich geplant in Neckargerach auf den Zug zu wechseln, aber ich liege gut in der Zeit und fahre daher,  trotz der fast 30°C Temperatur, weiter mit dem Rad nach Zwingenberg um dirt wieder das Neckarufer zu wechseln um weiter nach Eberbach zu fahren. Ausblicke auf die Burg von Zwingenberg inklusive.

Und dann wird kurz vor 16 Uhr Eberbach erreicht und im Bahnhofskiosk erstmal Getränke gebunkert da der Vorrat zur Neige geht.

Hier der Link zur bei Komoot abgelegten Etappe entlang der Krebsbachtalbahn und des Neckars.

Der Zug gaukelt zwar vor als RB82 nach Frankfurt zu fahren, auf Grund der maroden Strassenbrücke bei Zell fährt der Zug nur bis Michelstadt.

Die Fahrt durchs Ittertal und über bzw. besser gesagt durch den Krähberg ist entspannt und gut klimatisiert um einzelnen Itino.

In Schöllenbach steht das Signal auf Hp1, aha, der Kollege von der Fahrbahn ist in seiner Wochenende Dependance.

Auf SEV nach Bad König und ggf. Diskussionen mit den Busfahrern wegen Radmitnahme habe ich keine Lust (gut  vermutlich wäre ich mit dem Rad über den „Schleichweg“ durch Zell vergleichbar schnell in Bad König) und daher fahre ich ab Michelstadt in der somit dritten Etappe des Tages über die Spreng nach Ober Kainsbach Richtung Heimatort.

Da der SEV lange Fahrzeiten und z. B. in Michelstadt gut 40min Umsteigezeit hat verpasdt man damit den direkten Anschluss und ist in Bad Lönig im nächsten Taktzug.

Nach der strammen Bergfahrt über die Spreng gehts entspannt hinab von Ober nach Nieder Kainsbach ubd durch Wersau und Gross Bieberau nach Hause und bin damit sogar noch 30min früher zu Hause wie mit dem mit dem SEV erreibaren Zug welcher erst 18:49 am Bahnhof ankommt.

Abschließend der Komoot-Link des Fahrrad SEV nach Hause, der den Zug überholte.

In Summe wurden es 123km auf zwei Fahrrädern mit gesamt 1160m aufwärts und die Akkus haben noch 33%.

Ich denke damit sollte die härteste Etappe der anstehenden Sommertour machbar sein.

Nur steht eine kleine Reparatur an. Einmal muss die Schaltung nochmal sauber eingestellt werden und dann ist ein Träger am Sattel gebrochen, aber das hatte ich ob dessen „Knarren“ der letzten Tage bereits erwartet.

Achja,  ganz nebenbei wurden heute die 50.000km per eBike seit 05/2017 und davon 19.000km in den letzten 2 Jahren + 1 Monat mit dem zweiten eBike geknackt.

Dampf auf der Königsteiner Bahn

An Pfingsten fährt die Historische Eisenbahn Frankfurt e.V. zweistündlich Sonderzüge zwischen Frankfurt-Höchst und Königstein auf der von der HLB Basis betriebenen Königsteiner Bahn zwischen den seit 2022 dort von der DB Start gefahrenen Brennstoffzellen Alstom Lint.


Also ging es am Pfingstmontag nach dem Frühstück zuerst mit der Vias Odenwaldbahn RB82 zum Frankfurter Hauptbahnhof und dann mit der S4 nach Koronberg wo mitlerweile sogar das Gleis 2 auch noch gesperrt ist 🙁

Per Rad ging es durch die hübsche Altstadt von Kronberg und vorbei am Opel Zoo, wo sich schon eine über 100m lange Warteschlange am Haupteingang befand nach Königstein am Taunus, wo genau rechtzeitig und passend zum vom von Frankfurt-Höchst kommenden Dampfzug der Bahnhof erreicht wurde.

Vorbei am „historischen“ VGF Bus und weiter dann zum Ortseingang von #schneidhain wo sich der Fotostandort aber nicht für den #dampfzug anbot. Für den Wasserstofflint reichte es aber.
Also weiter durch Schneidhein und am südlichen Ortsende auf den Wiessen bot sich ein besserer Fotostandort an. Am Bahnübergang sammeln sich dann immer mehr Radfahrer und Spaziergänger.

Mit markanten Zylinderschlag kommt dann der Dampfzug auf seinen Weg nach Königstein vorbei.

Weiter geht’s talabwärts und vor Hornau wird noch ein Brennstoffzellen Lint abgefangen und davor noch Hummeln beobachtet.

Als nächstes wird der Museumszug und der Regelverkehr mit den „H2 Lint“ auf den Weg nach Höchst bei der Trafoverladestation bei Liederbach abgewartet. Der Anschluss wurde entsprechend der Schienenprägung 2013 erneuert. Bei der Welche wurde aber die abliegende Zunge entfernt und die anliegende per Dauerverschluss und zusätzlich (warum auch immer) mit HV73 gesichert.

Die Gleissperre im Anschluss liegt mitten in dem über den Anschluss führenden Feldweg. Ob die Gleissperre schon diverse Ölwannen von PKW auf dem Gewissen hat? Vermutlich ja.

Am Ende des Gleisanschlusses gibt es keinen Prellbock und die Ersatzelemente sind im Boden verborgen.

Weiter nach F-Höchst und schon kommt der letzte Zug des Tages nach Königstein schwer arbeitend aus dem Bahnhof herausgefahren.

Über die Leunabrücke geht’s am Industriepark Höchst vorbei über den Main und weiter nach Schwanheim.

Noch schnell die Strassenbahn abgewartet, das Verkehrsmuseum der VGF hat nicht geöffnet und so geht’s weiter zum Flughafen.

Lang dürfte nach dem Verkauf an Kühne&Nagel das DB Schenker Logo nicht mehr am Hochhaus hängen.

Unter der „SkyLineBahn“ welche aktuell noch das Terminal 1 und 2 veribindet und zukünftig auch noch das das Terminal 3 anbinden wird geht’s zum Aussichtspunkt Ost der direkt an der A5 an der südlichen „ost-west“ Landebahn liegt.

Der Aussichtspunkt ist sehr gut besucht und nach ein paar Bildern geht’s weiter zum Luftbrückendenkmal ubd über den so gut wie ungenutzten Gleisanschluss der ex. US Airbase und nun Cargo City Süd sowie zukünftig Terminal 3, bevor es nach Mörfelden geht.

Über Walldorf und Mörfelden geht’s nach Schneppenhausen und Weiterstadt sowie am am alten Fernmeldeturm vorbei nach Darmstadt.

Egal wo am Weg Biergärten oder Vereinsfeste waren, alle waren sehr gut besucht.

Ich mache einen Schlenker über den Reinheimer Teich und gönne mir ein Weizenbier am Segelflugplatz bei Reinheim.

Weiter geht’s vorbei am Kleintierzuchtverein nach Ueberau wo sich noch ein Eis gegönnt wird.

Und so wird auf einer entspannten Tour mit knapp über 80km auf gut 700 Höhenmeter auf- und abwärts das heimatliche Reinheim erreicht.

Die ganze Tour mit mehr Fotos gibt es hier bei Komoot.

(Gewitter) Etappe nach Hause

Hmm, das Abendessen war top und das Frühstück war brauchbar, aber das Zimmer definitiv nicht seinen Preis wert. Egal, für zukünftige Etappenziele habe ich in der Nähe eine Alternative gefunden.

Bei top Wetter, schon fast wieder zu warm, ging es nun talwärts in Richtung Amorbach.

Und als wollte mir das Rad zum Tourabschluss den Mittelfinger zeigen verlangt die Schaltung etwas Aufmerksamkeit. Aber genau passend an der Stelle an der ich auch den Zug aus Miltenberg abfangen wollte.

Nach dem Zug und der Reparatur ging es weiter entspannt rollend talwärts und vor Schneeberg die BaWü-Bayrische Grenze unkontrolliert passiert. Wenn das der Foodblogger Söder mitbekomnt vergattert der noch Zöllner an den Radweg. 😀

Das „Gleis 1“ gibt es wieder im Bahnhof Amorbach, hat mit seinem Biergarten aber erst ab 11 Uhr geöffnet, naja dann halt weiter talwärts.

Der Signalgarten am Bahnhof verlangt ganz klar nach ein wenig Pflege. Aber im Bahnhof scheint es das Museum auch noch zu geben.

Dann mal durchs Ort undx am Brunnen die Griffel waschen.

Die Brauerei Etzel ging 1994 in Konkurs, aber die Brauereigaststätte gibt es noch. Leider ist zur Brauerei nichts näheres im Netz zu finden.

Entlang der Mud geht es „mit Absturzgefahr“ aus Amorbach heraus.

Die Gotthardsruine grüsst vom Berg, nee da fahr ich nicht hoch. Gotthard ist erst wieder im Herbst ein Thema.

Also weiter im Tal nach Weilbach.

Und nach Weilbach auf direkten Weg unter Umgehung von Miltenberg rüber nach Kleinheubach.

Vorbei am letzten Bahn Güterkunden südlich von Aschaffenburg, dem Futtermittelhersteller Jossera, gehts ins Maintal und diesem folgend und an den Grossheubacher Weinlagen weiter talwärts zur Schleuse bei Klingenberg.

An der Bahnbrücke über den Main bei Wörth am Main haben diverse Gänsefamilien die Wiese in Beschlag genommen.

Aber immer kurz bevor der Zug über die Brücke fährt verschwinden sie aus dem Fotobereich, aber im „Rampenschuss“ sind die wachsamen Eltern mit den Jungen doch im Bild.

Weiter gehts nach Obernburg.

In Obernburg biege ich Richtung Mömlingen ab und am Ortsende weckt das Schild eines Biergartens im Neustädterhof das interesse.

Die dortige Lasagne überzeugt und das Bier (Schlappeseppel Radler) natürlich auch.

In der ferne fängt es an zu grummeln und als ich weiterfahre fängt es kurz darauf an zu regnen.

Am Ortseingang von Mömlingen stelle ich mich unter dem Dach des Angelsportverein kurz unter bis der Gewitterschauer vorbei ist.

Dann geht’s durch Mömlingen weiter.

Der kurze Regenschauer lässt den Radweg auf der ehm. Bahnstrecke von Höchst nach Aschaffenburg und den Weg nach Dorndiel regelrecht dampfen und entsprechend schwül wird es.

Kurz vor der Anhöhe hinter Dorndiel fängt es leicht an zu Regnen und just nachdem ich eine Schutzhütte passiert hatte föngt es an zu schütteln wie aus Kübeln.

Bis die nächste Schutzhütte erreicht wurd bin ich klatschnass aber kaum bin ich dort lässt der Regen nach.

Und so geht’s frisch geduscht durch die Weinberge hinunter nach Groß Umstadt.

Dabei noch vorbei an der Weinaussicht 2020 steil hinab ins Ort und hinter dem im Umbau befindlichen Schwimmbad konnten am Bahnübergang noch zwei Züge abgefangen werden bevor es weiter nach Lengfeld ging.

Über den ex. Bahnhof von Lengfeld, heute nurnoch ein Haltepunkt, mit seiner nun ungenutzten Zuckerrüben Verladerampe und Habitzheim gehts nach Ueberau und es wird dort zum Eis eingekehrt.

Der ev. Kirchturm von Reinheim deutet auf den Abschluss der 5 Tages Tour ein.

Mit der heutigen 74km Etappe die hier bei Kommot abgelegt ist geht die 5 Tages Tour mit  441k und 4400 Höhenmeter aufwärts zu Ende.  Ich bin immer wieder erstaunt wie viel Höhenmeter in den Mittelgebirgen zusammenkommen.

Hier noch die gesamte Tour als Collage bei Komoot. Funktioniert ggf. nur für Kommot Nutzer und Follower von mir.

Eine schöne und dringend nötige Trainigstour für den Sommer ist somit zu Ende.

Fotorundfahrt an Bergstrasse und Rhein

Eigentlich wollte ich die heutige Runde in Teilen per Rad abspulen wollen, aber das Rad hatte Sehnsucht nach der Werkstatt. Am Mittwoch ist die Schaltung verreckt.

Also ging es erstmal per Bus nach Darmstadt und mit der RB nach Bickenbach.

Die RB wurde zunächst von einem Güterzug und dann vom leicht verspäteten ICE überholt. Oha, wieder einer der ETCS kann.

Danach ging es östlich der Bahn nach Süden.

Und dann begann die Suche nach einem Fotostandort. Auf der Westseite ist das kein Problem aber am Vormittag hat es halt Sonne aus dem Osten und dort wuchern die Hecken.

Bei der HOA hat es eine kleine Lücke, aber wirklich prickelnd finde ich sie nicht. Zum Fototest kommt wenigstens eine einzeln fahrende Lok vorbei.

Ich laufe parallel zur Bahnstrecke zurück und auf etwas vor den südlichen Einfahrsignalen von Bickenbach hat es einen ganz brauchbaren Standort.

Die Wartezeit wird mit ICE, Güterzügen und den RB sowie RE überbrückt.

Wartezeit? Warum eigentlich?

Der Grund hierher zu fahren ist der Sonderzug der Historischen Eisenbahn Frankfurt nach Speyer.

So gut wie pünktlich, bzw. wie ich es überschlagen ab dem letzten planmässigen Halt in Langen berechnet hatte kommt dieser auch vorbei.

Wobei es noch etwas spannend wurde da kurz vor dem Dampfzug von süden her kommend die RB in die Überholung ging und mit einem IC nach Frankfurt zu rechnen war.

Aber zum Glück war der IC nicht pünktlich und so ging der Dampfzug sauber auf die Fotolinse bevor etwas verspätet der IC mit der Europa 101 ankam.

Es folgt dem Dampfzug noch ein Güterzug und ich laufe zurück zum Bahnhof Bickenbach.

Hier noch der Link zum kleinen Fotospaziergang bei Komoot.

Ich erwische noch entspannt die RB statt dem später fahrenden RE was den Umstieg in Bensheim recht entspannt macht und über die Nibelungenbahn geht’s dann rüber nach Worms. Ab Worms ging es dann mit der aus Bensheim via Mannheim kommenden S6 weiter nach Nackenheim.

Jetzt war Wandern gegen die Zeit angesagt, denn es galt einen Fotostandort mit Sonne für den Schienenbus zu finden der anlässlich des Tags der offenen Tür in der an der Aartalbahn liegenden Sektkellerei Henkell im Schloss Henkell in Wiesbaden zwischen dieser und Oppenheim pendelt.

Aber erstmal geht am alten Bahnhof von Nackenheim die südwärts fahrende S6 ins Netz.

Etwas weiter südlich und ausserhalb von Nackenheim ist dann eine Fotostelle gefunden und schon kurz darauf knattert die gut besetzte vierteilige Schienenbusgarnitur vorbei.

Also dann gleich mal weiter um einen neuen Standort für dessen Rückfahrt zu finden. Laut Webseite der Aartalbahn ist kein Aus-/Einstieg in Oppenheim vorgesehen und der Schiebenbus sollte in Kürze zurückkehren.

Zuvor kommt aber der IC 2913 nach Oberstdorf vorbei, dessen Steuerwagen vermutlich ein Gebrechen hat.

Und dann kommt die Schienenbusgarnitur auch schon wieder angeknattett.

Kurz danach können noch eine weitere S6 und ein Güterzug abgefangen werden.

Navh einer weiteren S6, der RE4 war im Ausfall zwischen Ludwigshafen und Mainz, wechsele ich auf die andere Seite der Bahn und durch die Wingerte geht’s aufwärts und ungefähr in Richtung Nierstein.

Am Wingert „Rehberg“ finde ich eine Rastmöglichkeit mit Treppensitzplatz.

Von dort hat es über den Rhein eine gute Fernsicht mit der Skyline von Frankfurt im Hintergrund.

Noch etwas Durstlöschen mit der Reserve Rivella und nach einer weiteren S6 kommt der Schienenbus auf der zweiten Fahrt von Wiesbaden nach Oppenheim vorbei.

Ich laufe etwas weiter Richtung Nierstein und dann kommt der Schienenbus auf der Rückfahrt vorbei.

Aus dem Onlinefahrplan ist leider nicht zu erkennen ob der ICE aus Mainz nach Mannheim hier vorbei kommt, aber er scheint via Gross Gerau und Riedbahn zu verkehren, da bis zur S6 nach Worms kein ICE vorbei kam.

Also weiter strammen Schrittes nach Nierstein.

Da ich noch nach Wiesbaden Ost will bleibt leider keine Zeit für die diversen Winzer in der hübschen Altstadt von Nierstein, aber für ein Eis reicht es. Auch wenn es nicht von der bekannten Eisbude direkt am Bahnhof sondern ein paar Häuser früher ist, so ist es sehr gut. Ist vermutlich eh die gleiche Bude oder Familie.

Bei geradezu sommerlichen Temperaturen wurde rechtzeitig der Bahnhof Nierstein erreicht der sich durch neue Bahnsteige und ESTW doch etwa gegenüber einem meiner ersten eigenständigen LST Umbauabnahmen für den Bau der Unterführung, danals noch im alten Stellwerk, verändert hat.

Hier der Link für die kleine Wanderung von Nackenheim nach Nierstein bei Komoot.

Leider hat die S6 gut 8min Verpätung und so platzt der Umstieg in Mainz Römisches Theater zur HLB RB75 nach Mainz.

Daher fahre ich weiter bis Mainz Hbf, wo auch der zwischen dem Schloss Henkell und Mainz Hbf pendelnde Sonderzug auf Fahrgäste wartet. Die Besetzung ist eher schwach.

Für mich geht’s aber per Bus vom Mainzer Hbf zum Brückenkopf bei Mainz Kastell und mit einem dortigen Umstieg nach Wiesbaden Ost.

Dem Bahnhof Wiesbaden Ost würde eine Renovierung der Treppen und Bahnsteige sehr nötig haben. Zumindest in der Unterführung hat man sich etwas an Kosmetik versucht.

Die Aartalbahn kann hier keinen Bahnsteig anfahren und überrascht mich etwas als der 16:55 am Schloss Henkell abfahrende Pendler nach Mainz hereinrollt.

Die S-Bahn S1 hat etwas Verspätung und kommt erst nach der ohne Halt Wiesbaden Ost passierenden Vias RB10 rein während SBB Cargo International auf den Gütergleisen Richtung Bischofsheim fährt.

Mit der S1 geht’s nach Franfurt Hbf und mit trotz Verspätung der S-Bahn mehr als ausreichenden Übergang dann mit der RB82 nach Hause.

Gut 12h Wandern bzw. Spazieren und ÖPNV gehen damit pünktlich zu Ende.

Auch wenn in der Auslastungsanzeige im DB Navigator die normale und schwache Auslastung angezeigt wurde waren die Züge (und Busse), eher gut bis sehr gut Besetzt.

Hier noch die Fahrpläne von heute:

Bus RH
Nach Hauptbahnhof, Darmstadt
Ab 07:35 Bahnhof, Reinheim, Gleis 11
An 08:22 Hauptbahnhof, Darmstadt, Gleis 4 Ost

RB 67 (15409) / RB 68 (15309)
Nach Heidelberg Hbf
Ab 08:30 Darmstadt Hbf, Gleis 10
An 08:42 Bickenbach(Bergstr), Gleis 3

Fotos Dampfsonderzug Frankfurt -> Speyer

RE 60 (4661)
Nach Mannheim Hbf
Ab 11:02 Bickenbach(Bergstr), Gleis 3
An 11:09 Bensheim, Gleis 2

Für entspannten Umstieg in Bensheim bereits mit der RB gefahren:

RB 68 (15313) / RB 67 (15413)
Nach Heidelberg Hbf
Ab 10:46 Bickenbach(Bergstr), Gleis 3
An 10:57 Bensheim, Gleis 2

RB 63 (13715)
Nach Worms Hbf
Ab 11:13 Bensheim, Gleis 4
An 11:43 Worms Hbf, Gleis 8

S 6
Nach Mainz Hbf
Ab 11:55 Worms Hbf, Gleis 5
An 12:23 Nackenheim, Gleis 2

Wanderungen Nackenheim nach Nierstein

S 6
Nach Mainz Hbf
Ab 15:49 +8 15:57 Nierstein, Gleis 1
An 16:02 +10 16:12 Mainz Römisches Theater, Gleis 1

Anschluss verpasst

HLB RB75 (28722)
Nach Wiesbaden Hbf
Ab 16:10 Mainz Römisches Theater, Gleis 2
An 16:27 Wiesbaden Hbf, Gleis 3

S 1
Nach Frankfurt(Main)Süd
Ab 16:35 Wiesbaden Hbf, Gleis 4
An 16:39 Wiesbaden Ost, Gleis 4

(Fotos Pendelzug aus Schloss Henkell nach Mainz)

S 1
Nach Frankfurt(Main)Süd
Ab 17:09 +9 Wiesbaden Ost, Gleis 4
An 17:48 +7 Frankfurt Hbf (tief), Gleis 102

VIA RB82 (25181)
Nach Eberbach
Ab 18:26 Frankfurt(Main)Hbf, Gleis 12
An 19:05 Reinheim(Odenw), Gleis 1

Heimweg mit gewollten und ungewollten Aufenthalten

Ich wache wie gewohnt auf, Petrus schläft heute wohl länger und lässt die Wolken gewähren.

Ich erreiche einen Zug füher, die Zugbindung behinnt erst in Bern mit dem ICE.

Erstmal noch ein paar Bilder vom Bahnhofsvorplatz und was sich im Bahnhof auf der Nornalspur so tut.

Nach dem EC nach Mailand geht’s um 8:45 mit dem IC nach Basel los.

Vorbei an der „wunderschönen“ Architektur von Visp und der Umladeanlagen für die Logistik nach Zermatt wird kurz darauf die Rhône überquert und es geht ins Lötschberg Basistunnel.

Auf der Nordseite, wie in Mühlenen bei der Talstation der Niesenbajn, regnet es sogar leicht.

Zwischen Gümligen und Ostermundigen „schleicht“ der Zug auf längerer Strecke, laut Ansage wegen eines „Fremdereignisses“ und fängt sich damit bis Bern HB +5 ein.

Aber durch den geplanten Übergang von 1:11h ist das kein Problem.

Und so geht es erstmal zum Bahnhofsvorplatz.

Dabei vorbei an der grossen Anzeigetafel die gerade einmal die Züge der nächsten halben Stunde anzeigt. In vergleichbar grossen Städten in Spanien würde sie für den Wochenfahrplan reichen.

Da es noch ganz leicht regnet laufen die wenigen am Sonntag Vormittag untwerwegs seienden lieber unter den Arkaden der Spitalgasse und Marktgasse. Gut zum Fotografieren der Trams und O-Busse.

So geht die Zeit schnell rum.

Noch einen Schlenker über den Bundesplatz und wieder zurück zum Hauptbahnhof.

Seit der Unspurung von Bulle – Broc Fabrique auf Regelspur, ursprünglich für den vereifachten aber zwischenzeitlich eingestellten Güterverkehr zur Schokoladenfabrik gedacht, wurde die Endstation in Broc-Chocolatiere umbenannt.

Der ICE278 aus Interlaken Ost nach Berlin kommt pünktlich rein und bei Süffwetter geht’s weiter nach Basel.

Den 101 scheint man nicht mehr sehr zu trauen. Oder warum ist der IC nach Hamburg mit zwei aufgerüsteten 101er bespannt?

Ab Freiburg wird das Wetter immer besser.

Weniger besser wurde die Fahrt ab Mannheim.

Wegen Störungen im Bereich des ESTW Walldorf wird der ICE278 über die Bergstrasse umgeleitet und bis Weinhein ziemlich hinter vermutlich einer RB hergeszuckelt.

Von Weinheim bis Frankfurt geht’s recht flott voran. Schade dass in Darmstadt nicht gehalten wird, das hätte mir per Bus das folgende „Drama“ erspart.

Der geplante Anschluss zur RB82 um 15:25 Uhr platzt, der Zug komnt in der Einfahrt vom Hauptbahnhof entgegen.

Na dann, erstmal in die Kantine und was mampfen.

Der 16:25 wird aber nicht fahren. Er steht zwar pünktlich am Bahnsteig aber es geht nicht los.

Grubd ist das von 16:00 bis vsl. 18:00 Uhr unbesetzte Stellwerk in Neu Isenburg.

Wegen der Störung in Walldorf ist eine Umleitung über die Riedbahn via GG-Dornberg eher unwahrscheinlich, selbst eine Umleitung via Rüsselsheim und MZ-Bischofsheim entfällt da in Rüsselsheim das neue ESTW in Betrieb genomnen wird und auch via Hanau entfällt da die Südseite von Hanau Hbf wegen Arbeiten zum Abriss der Strassenbrücke auch auf Frankfurter Seite gesperrt ist.

Naja, imnerhinn habe ich einen „erstklassigen“ Sitzplatz und um 17:55 reitet die sehr gut besetzte Itino Doppeltraktion in den Sonnenuntergang über den Main.

Um 18:45 und damit 2:40h später statt 16:05 wird endlich der Heimatbahnhof erreicht.

Die Odyssee der Heimreise hat ein Ende.

Ein wenig hat es mich am die Heimreise aus der Sommerradtour 2018 erinnert.

Naja, morgen dann wieder auf Arbeit und dann nach Karlsruhe.

Es bleibt spannend.

Herbstradtour 2024 – Die letzte Etappe

Der Optimist erfreut sich am Regenbogen
Der Pessimist denkt sich: Da hinten regnet es
😀

Irgendwie bin ich beim Blick aus dem Zimmer gerade beides

Auf zur letzten Etappe nach Hause.

Aber erstmal gemütlich Frühstücken.

Die Klamotten und Schuhe sind über Nacht nur leidlich trocken geworden. Egal, da es heute eh wieder regnen soll.

Aber zunächst sieht es eher gut aus mit dem Wetter. Unten im Tal muss ich erstmal die Beläge der Hinterradbremse ersetzen. Das Rad ist durch den fehlenden Ständer recht anlehnungsbedürftig geworden. Die Zeit reicht gerade aus um danach den Zug nach Schöllkrippen zu fotografieren.

Am Ortsende von Königshofen und kurz vor Mömbris finden sich die nächsten Fotostellen bevor es nach Mömbris hinein geht.

Weiter das Tal hinab wird genau passend zum Zug nach Kahl und Hanau Michelbach erreicht, über dem Zug liegen am Hang die Wingerte.

Der Weg an Michelbach vorbei ist wegen Bauarbeiten gesperrt und so geht’s erstmal durch Michelbach weiter und es folgt darauf Alzenau mit seiner Burg…

… und hübschen Altstadt.

Danach geht’s übers platte Land nach Kahl weiter wo ein Kohlezug unterquert wird bevor es am Wasserturm vorbei zum Main geht.

An der Kahl, kurz vor der Mündung, wartet ein Baumstumpf mit interessanten Pilzen auf.

Flott wird nun dem Main entlang zur Fähre Seligenstadt geradelt, die noch gut eine Stunde vor deren einstündiger Mittagspause ab 13:30 Uhr erreicht wird.

Um 12:40 setze ich dann über, in die Richtung bin ich nun der einzige Fahrgast und es fängt auch wieder an zu regnen als der Main passiert wird.

Am südlichen Ortsrand erwische ich bei schlechten Lichtverhältnissen und daher unscharfer Fahrzeugfront eine Itino Doppeltraktion nach Babenhausen.

Durch den Regen geht es dann über die Felder und Wiesen weiter nach Zellhausen.

Über die A3 hinweg und durch den Wald wird Harreshausen erreicht.

Auf dem Bahndamm dann ein Vias Lint54 nach Babenhausen und in Babenhausen dann erstmal, da es anfängt stärker zu regnen, eine kleine Kaffee und Kuchen Rast.

Interessant ist das Wechselgeld. Ein 2 Euro Stück mit Olympia Paris 2024 ist nämlich dabei. Der wird dann natürlcih erstmal zum „nicht ausgeben“ gesichert.

Nach der Pause hat es auch aufgehört zu regnen und es geht weiter nach Langstadt.

Da diverse Züge ausfallen oder stark verspätet sind fällt die Lieblingsfotostelle bei Kleestadt aus und es geht weiter nach Habitzheim.

Durch den Maisdschungel dann weiter und vor Reinheim werden die Züge nach und von Frankfurt erwischt.

Noch durch Ueberau und dann ist die letzte Etappe der Herbstradtour 2024 mit Reinheim auch abgeschlossen.

Und das ist auch gut so. Seit Babenhausen rüttelt es beim Rollen am Lenkrad und ich mutmaße dass das Hinterrad ein Problem hat und es stellt sich heraus dass einige Speichen Locker sind bzw. deren Buchsen ausgeschlagen sind. Also erstmal diese provisorisch nachziehen, muss aber erstmal so halten bis zur grossen Frühjahrsinspektion.

Die Aufzeichnung der heutigen Etappe findet sich wie üblich hier auf Komoot.

Den ursprünglichen Rückweg über Darmstadt zur Sitzung des Fahrgastbeirat musste ich aus zeitlichen Gründen und auch weil es regnete letzlich leider entfallen lassen.

Somit sind zwei Wochen Radtour (mit Zwischenstops) mit sehr unterschiedlichen Wetter und Landschaften nun vorbei. Gegenüber der Planung wurden es über 70km und knapp 1000 Höhenmetern mehr wie geplant.

Die ganze Collection der Etappen vom 25.9. bis 09.10.2024 mit in Summe 1010km und 9820m Höhenmeter aufwärts ist bei Komoot hier hinterlegt.

2024 Herbst Berlin – Harz – Gotha – Reinheim -gemacht-

Anreise zur Innotrans und Radtour

Der Plan für die vsl. letzte Mehrtagesradtour war nach Berlin mit dem Zug, die Innotrans besuchen und per Rad nach Hause.

Und so beginnt heute die Tour mit der Anreise.

Nachdem es vor ein paar Wochen angeblich eine Fahrplanänderung gab, inkl. Aufhebung der Zugbindung, aber der neue Fahrplan 1 zu 1 dem alten entsprach, ausser dass in Frankfurt Hbf keine Fahrradverladung möglich sei was aber wegen Umstieg in Darmstadt irrelevant war, hatte ich irgedwie ein schlechtes Gefühl und wollte auch den eigentlich brauchbaren 10min Unstieg in Darmstadt Hbf optimieren.

Da es in der Nacht aufgehört hatte zu Regnen entschloss ich mich statt einem Odenwaldexprss früher zu nehmen gleich per Rad nach Darmstadt zu fahren was auch sauber klappte.

Und oha, der Odenwaldexprss hat 5min Verspätung laut Auskunft, was aber auch schaffbar gewesen wäre. Ob er wirklich schon da war konnte ich nicht sehen da auf Gleis 6 bereits der ICE nach Nürnberg über Dortmund parkte.

Überpünktlich kommt der ICE774 aus Stuttgart auf Gleis 5 rein, schnell das Rad verstaut was diesmal wenigstens ohne „Hängeplatz“ oder versperrten Zuweg superbequem klappte.

Hinter Hanau dann ein Spaziergang vom Wagen 1 zum Wagen 10 zum Kaffeeholen.

Bei Niederaula kommt die Wolkendecke immer weiter runter.

Kurz vor und hinter Kassel regnet es zeitweise. Noch ist aber wenigstens der Zug pünktlich ubd hinter Hildesheim klart der Himmel ein wenig auf.

Die Elbe führt bei Stendal noch recht gut Wasser.

Irgendwo bei Rathenow steht der Zug aber, irgendwas steht im Weg und so sammelt der ICE774 bis Berlin gut 10 Minuten.

Vor dem Berliner Hauptbahnhof dann eine amüsante Ansage: „Nächster Halt Berlin Hbf. … Der ICE nach Warnemünde wartet. … Ein Tipp von mir. Der Anschluss fährt ab Gleis 2 im Tiefbahnhof. Nehmen Sie die Rolltreppen und nicht den Aufzug für ihren Anschlusszug. Die Aufzüge brauchen sehr lang, … zu lang“

Wo er recht hat, hat er recht 👍

Aber hier will ich ja noch nicht raus und mit +7 wird Berlin Ostbahnhof erreicht.

Ab hier könnte ich zwar auch die S-Bahn Richtung Rahnsdorf nehmen aber dann wäre ich viel zu früh in Woltersdorf.

Also geht es jetzt erstmal mit dem Rad weiter Richtung Oberbaumbrücke.

Und dann entlang der Schlesischen Strasse und Puschkin Allee parallel zur Spree zum Treptower Park.

Und nach einem Abstecher zur Spree bei der Abteibrücke vom Treptower Park rüber zum Plänterwald mit dem „Spreepark“ als einst einzigen Freizeitpark der DDR. Der „Lost Place“ wird derzeit saniert und umgestaltet.

Auch wen das Rad am Schild zur Fähre steht so blieb ich südlich der Spree und weiter gehts Richtung Schöneweide.

Über die Minna-Todenhagen-Brücke wird die Spree überquert und entlang diverser Hauptstraßen geht es weiter über Oberschöneweide in die Wuhlheide.

Leider hat es nur im Sommer unter der Woche Betrieb auf der Parkbahn, im September verkehrt diese nur am Wochenende.

So bleiben halt nur Anlagenfotos.

Über Köpenick geht’s dann weiter nach Friedrichshagen.

Hinter Friedrichshagen und dem alten Berliner Wasserwerk werde ich von einem Regenschauer überrascht.

Danach ein erster Blick auf den Müggelsee. Interessant wie viel Wald und Wasser es rund um Berlin gibt. Ein Grossteil der Tour verlief bisher im Wald und weniger durch Häusserschluchten.

Jetzt weg vom See und zur S-Bahn Station von Rahnsdorf wo sich die Endstation der Woltersdorfer Strassenbahn befindet. Warumder kleine Triebwagen seinen Halteplatz so relativ weit weg vom S-Bahn Eingang hat erschließt sich mir nicht, zumal das Hinweisschild am nahestmöglichen Platz steht.

In Richtung Woltersdorf geht es nun mit dem Rad auf dem parallel führenden Radweg durch den Wald. Die kleinen Gothawagen verkehren in der Hauptverkehrszeit ca. alle 10 Minuten und sind insbesondere in Lastrichtung sehr gut besezt.

Eine der zahlreichen Ausweichen liegt hier mitten im Wald. Eine technische Sicherung der eingleisigen Abschnitte ist nicht zu erkennen.

Nach etwas über 2 km und damit fast der Häfte der Gesamtlänge der Bahnstrecke wird Woltersdorf und damit auch Berlin verlassen und das Land Brandenburg erreicht.

Innerorts verläuft die eingleisige Strecke in Seitenlage der Strasse und kommt somit je nach Fahrtrichtung den Autos entgegen.

Im Betriebshof steht einer der dieses Jahr abgelieferten Modertrans Moderus Gamma. Zwei weitere stehen in der Halle, der vierte ist noch in Ablieferung. Die nur 15m Langen und 100% Niederflurigen Fahrzeuge werden somit in nächster Zeit die rustikalen aber top gepflegten Gothawagen ablösen.

Kurz nach dem Betriebshof fängt es stärker an zu regnen, aber das Etappenziel ist nicht mehr weit.

An der Schleuse geht’s über die Klappbrücke zum Hotel.

Einchecken im Hotel Kranichsberg und später gehts zum Abendessen im Hotel. Soljanka und eine Bulette mit Ei sowie ein „alter Schwede“ munden sehr gut.

Danach noch ein Spaziergang zur Schleuse und ein paar Nachtaufnahmen von dieser und der Tram gemacht.

Auf dem Rückweg noch entdeckt dass es nebenan ein Brauhaus hat, was aber gerade zu macht. Na dann nicht ubd später mal.

Wie üblich zum Schluss noch der Link zu Komoot von der Etappe nach Woltersdorf.

Die Aufzeichnung nach Darmstadt unterschlage ich mal. 😉